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Ökonomische Effekte von Universitäten
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(8), S.565-574
Online seit: 23.08.2018 0:00
 
Universitäten lösen als zentrale Institutionen in der wissensbasierten Gesellschaft vielfältige Wirkungen aus. Eine Quantifizierung dieser gesamtwirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und datenbezogenen Problemen aber oft bruchstückhaft. In einem umfassenden Ansatz wurden sowohl kurzfristige mit dem Universitätsbetrieb verbundene als auch längerfristige Wirkungen von Universitätsoutputs auf die Produktivität abgebildet. Wie ökonometrische Analysen der Wirkung der Forschungstätigkeit an Universitäten und der Tätigkeit von Absolventen und Absolventinnen sowie Modellschätzungen der Nachfrage- und Produktivitätseffekte zeigen, übersteigt das damit verbundene Steuer- und Abgabenaufkommen schon in einem relativ kurzen Zeitraum die für die Finanzierung von Universitäten eingesetzten öffentlichen Mittel. Investitionen in Universitäten rentieren sich damit für den Staat.
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

Economic Effects of Universities
Universities produce a large variety of knowledge-related economic and social effects. Putting numbers on this impact remains a challenge. This article presents a comprehensive approach to mapping not only short-term demand-related economic effects, but also the longer-term impact of university outputs on productivity. Results from econometric studies as well as model-based simulations to assess the impact of university research and graduates show that the revenues for government associated with the impact of universities on the economy are higher than the public funding of universities even in the short term. Public expenditure on universities is hence an investment which produces a positive rate of return for the government.

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WIFO-Monatsberichte, 2018(8), S.599-610
Online seit: 23.08.2018 0:00
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in Hochschuleinrichtungen lassen keine Rückschlüsse auf eine Steigerung der Arbeitsmarktpartizipation von Wissenschafterinnen im Europäischen Forschungsraum zu. Zudem finden sich deutliche Hinweise auf geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen den Arbeitsbedingungen und Karriereverläufen von Wissenschaftern und Wissenschafterinnen, auch zwischen den EU-Ländern und verschiedenen Karrierestufen. Die solcherart divergierenden Rahmenbedingungen können in der Folge die akademische Produktivität von Forscherinnen beeinträchtigen.
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Forschenden in Hochschuleinrichtungen der EU zeigen die Heterogenität der nationalen Hochschulsysteme auf. Die wahrgenommenen Unterschiede etwa hinsichtlich Doktoratsstudien, Karrierestrukturen und Arbeitsbedingungen können in einem integrierten Forschungsraum asymmetrische Mobilität und Divergenzen in der Forschungsleistung zur Folge haben. In Österreich sind Forschende mit den Arbeitsbedingungen überdurchschnittlich zufrieden, mit Ausnahme der Karriereperspektiven. Auch die Umfrageergebnisse zu Doktoratsstudien deuten auf Verbesserungspotential hin.
WIFO-Monatsberichte, 2018(8), S.575-583
Online seit: 23.08.2018 0:00
Hochschulen können die Wirtschaftsleistung ihrer Standorte sowohl direkt – über Produktion und Gehälter für den laufenden Betrieb – als auch indirekt – über Innovationen, Technologietransfer, Spin-offs und Start-ups – beeinflussen. Basierend auf einer ökonometrischen Paneldatenanalyse wurden erstmals für Österreich die Produktivitätswirkungen von Hochschulen auf ihre Standortregionen geschätzt. Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten und positiven Zusammenhang zwischen der Größe einer Hochschule relativ zur regionalen Wirtschaft und dem regionalen Produktivitätsniveau: Eine einmalige Erhöhung des Anteils der Hochschulbeschäftigten an der Gesamtbeschäftigung einer NUTS-3-Region um 0,1 Prozentpunkt ist im Durchschnitt mit einem kurzfristigen regionalen Produktivitätsanstieg um 0,3% bis 0,4% bzw. einem langfristigen Anstieg zwischen 0,6% und 0,9% verbunden. Dies unterstreicht die Rolle von Hochschulen nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs insgesamt, sondern auch für die Entwicklung der Wirtschaft in der jeweiligen Standortregion.
WIFO-Monatsberichte, 2018(8), S.555-564
Online seit: 23.08.2018 0:00
Im Jahresdurchschnitt 2016 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 10,0% deutlich über dem Vorjahreswert von 9,4%. Gemäß der WIFO-Schätzung für das Jahr 2017 erhöhte sie sich 2017 erneut (auf 11,0%). Die Zunahme ging mit einem deutlichen Anstieg der realen Bruttowertschöpfung der Sachgütererzeugung einher (2016 +1,3%, 2017 +6,7%). Die Cash-Flow-Quote dürfte sich gemäß der Schätzung mit einem dynamischen panelökonometrischen Modell für die Branchen der Sachgütererzeugung im Jahr 2018 weiterhin positiv entwickeln.
WIFO-Monatsberichte, 2018(8), S.542-554
Online seit: 23.08.2018 0:00
WIFO-Monatsberichte, 2018(8), S.531-540
Online seit: 23.08.2018 0:00
Nach einem eher verhaltenen Wachstum zum Jahresbeginn stieg die Wirtschaftsleistung in den USA im II. Quartal kräftig. In der EU stabilisierte sich die Entwicklung nach einem schwachen Beginn im II. Quartal, im Euro-Raum verlor sie abermals an Schwung. Die österreichische Wirtschaft wächst weiterhin kräftig. Zwar flaute die Dynamik gegenüber den Vorquartalen ebenfalls ab, jedoch expandiert das BIP weiterhin stärker als im Durchschnitt des Euro-Raumes. Der Rückgang der Arbeitslo-sigkeit setzte sich im Juli fort.
WIFO-Monatsberichte, 2018(8), 84 Seiten
Online seit: 23.08.2018 0:00
Marcus Scheiblecker, Kräftige Konjunktur in den USA, weiterhin verhaltene Dynamik in Europa • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Susanne Bärenthaler-Sieber (WIFO), Kerstin Hölzl (KMFA), Cash-Flow-Quote 2017 gestiegen. Die Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung • Jürgen Janger, Gerhard Streicher, Ökonomische Effekte von Universitäten • Matthias Firgo, Agnes Kügler, Hochschulen als Produktivitätsfaktor ihrer Standortregionen • Jürgen Janger, Agnes Kügler, Anna Strauss, Strukturen und Bedingungen für die akademische Forschung in der EU und in Österreich. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung • Agnes Kügler, Jürgen Janger, Geschlechterunterschiede auf dem Arbeitsmarkt für Wissenschaft und Forschung

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