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WIFO-Publikationen: Ulrike Huemer (133 Treffer)

Kurzarbeit als Kriseninstrument in der COVID-19-Pandemie. Kurzexpertise zum Vergleich der Modelle ausgewählter europäischer Länder (Short-time Work as a Crisis Tool in the COVID-19 Pandemic. Brief Expertise on the Comparison of the Models of Selected European Countries)
Monographien, März 2021, 21 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 06.04.2021 0:00
 
Der drastische Einbruch der Wirtschaftsleistung im Frühjahr 2020 hat den Arbeitsmarkt stark unter Druck gesetzt. Als unmittelbare Reaktion auf die Krise setzten zahlreiche Länder auf Kurzarbeitsmodelle, um durch eine Stabilisierung der Beschäftigung die sozialen Kosten der Krise zu begrenzen. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile sowie die Ausgestaltung dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments und stellt die österreichische Corona-Kurzarbeit Modellen in ausgewählten europäischen Ländern gegenüber. Wie sich zeigt, sind die Kurzarbeitsregelungen in Österreich vergleichsweise großzügig. Zudem wird die Kurzarbeit hierzulande relativ breit in Anspruch genommen. Im Zuge einer absehbaren wirtschaftlichen Erholung bestehen Möglichkeiten zur Anpassung der Kurzarbeitsinstrumente. Dazu können Phasenmodelle ebenso genutzt werden wie eine Differenzierung der Kurzarbeit nach Art und Ausmaß der Krisenbetroffenheit.
Beschäftigung 2020: Bilanz nach einem Jahr COVID-19-Pandemie (Employment 2020: Taking Stock After One Year of COVID-19 Pandemic)
WIFO Research Briefs, 2021, (1), 11 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.01.2021 0:00
Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie hinterließen deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Nach den drastischen Einbußen im Frühjahr 2020 gingen mit dem Wiederhochfahren der Wirtschaft und der Belebung des Sommertourismus die Beschäftigungsverluste zurück. Aufgrund des erneuten Lockdown im November und des hinausgeschobenen Beginns der Wintersaison im Tourismus zu Jahresende sank die Beschäftigung jedoch abermals und lag Ende Dezember 2020 um 3,3% unter dem Vorjahresniveau. Im Jahresdurchschnitt 2020 – d. h. einschließlich der Zeit bis zum ersten Lockdown im März – betrug der Rückgang der aktiv unselbständigen Beschäftigung 2,0%. Besonders von Arbeitsplatzverlusten betroffen waren junge Menschen sowie Arbeiterinnen und Arbeiter; nach Wirtschaftsbereichen büßten neben dem Tourismus der Arbeitskräfteverleih, die Reisebranche (Reisebüros, Reiseveranstalter), die kontaktintensiven Bereiche Freizeit, Kultur und persönliche Dienstleistungen sowie der Verkehr am stärksten an Beschäftigten ein.
Monographien, Dezember 2020, 126 Seiten
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.12.2020 0:00
 
Die Stellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt wird von einer Vielzahl an Indikatoren beeinflusst. Vor diesem Hintergrund hat das WIFO in Abstimmung mit dem AMS einen "Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt" konzipiert, der 30 Indikatoren aus vier Themenfeldern – Arbeit, Einkommen, Bildung und Familie – zu einem Index bündelt, um in aggregierter Form die Arbeitsmarktlage von Frauen und Männern zu skizzieren. Die für die vier Themenfelder berechneten Indikatoren erfassen die Rolle von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt quantitativ, spiegeln ihre Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven wider, zeigen die Aus- und Weiterbildungsstruktur für beide Geschlechter sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 2020 erarbeitete das WIFO eine Aktualisierung der 2015 und 2017 publizierten Ergebnisse.
COVID-19: Beschäftigungssituation – Bilanz nach einem halben Jahr COVID-19-Pandemie (COVID-19 Pandemic: Employment Situation – Taking Stock After Half a Year of COVID-19 Pandemic)
WIFO Research Briefs, 2020, (16), 9 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.11.2020 9:00
Ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie sind die Folgen für die Beschäftigung noch immer merklich spürbar. Der Rückgang war im September im Vorjahresvergleich zwar geringer als im Frühjahr, betrug aber immer noch etwa 1%. Zudem waren, nach dem Höhepunkt im Mai mit über 1,3 Mio. angemeldeten Kurzarbeitsfällen, rund 300.000 Beschäftigte zur Kurzarbeit angemeldet. 20- bis 24-jährige Arbeitskräfte waren von den Auswirkungen der COVID-Maßnahmen überdurchschnittlich betroffen, ebenso Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Männer (insbesondere zu Beginn der Krise). Unter jenen Branchen, die von der Krise besonders erfasst worden waren, erreichte einzig das Bauwesen das Beschäftigungsniveau des Vorjahres wieder. War die Beschäftigung im Mai in erster Linie in den vom Wintertourismus geprägten Bundesländer Tirol und Salzburg gesunken, so verzeichnete im September Wien die größten Einbußen. Nur im Burgenland wurde die Beschäftigung ausgeweitet.
Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Huemer (WIFO), Andrea Egger-Subotitsch, Claudia Liebeswar (abif)
SfU – Service für Unternehmen: Welche Ansätze werden in europäischen Arbeitsverwaltungen verfolgt? (SfU – Service for Business. What are the Approaches taken by European Employment Services? Preliminary Report)
Monographien, Oktober 2020, 57 Seiten
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Analyse, Beratung und interdisziplinäre Forschung – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.11.2020 0:00
 
Öffentliche Arbeitsverwaltungen haben ein breites Aufgabenspektrum, das vom Zusammenführen von Arbeitskräfteangebot und Arbeitskräftenachfrage durch Vermittlung, über das Angebot an Information und Beratung sowie die Bereitstellung aktiver Arbeitsmarktprogramme bis hin zur Auszahlung von Unterstützungsleistungen reichen kann. In der konkreten Ausgestaltung des Dienstleistungsangebotes können über die Länder hinweg Parallelen, aber auch Unterschiede festgestellt werden. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht ein Überblick über die unternehmensbezogenen Dienstleistungen im Rahmen der (aktiven) Arbeitsmarktpolitik in anderen europäischen Ländern, um das Arbeitskräftepotential optimal auszuschöpfen. Hieraus wird nach Ansätzen gesucht, die zu einer Weiterentwicklung der in Österreich eingesetzten Instrumente, Initiativen und Maßnahmen beitragen können.
WIFO Research Briefs, 2020, (12), 10 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.09.2020 0:00
Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie verursachten die stärksten Beschäftigungsverluste im Beherbergungs- und Gaststättenwesen, sie entsprachen im März 2020 knapp der Hälfte des gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseinbruchs von rund 180.000. Mit Beginn der Sommerhauptsaison verringerte sich der Abbau der aktiven unselbständigen Beschäftigung merklich. Im Juli lag die Gesamtzahl der Beschäftigten um 2,1%, im August um 1,1% unter dem Vorjahresniveau. Wenngleich der Arbeitskräfteabbau im Beherbergungs- und Gaststättenwesen mittlerweile zum Teil kompensiert wurde, war der Bestand im August um rund 10% niedriger als im Vorjahr. Regional fielen die Beschäftigungseinbußen im Beherbergungswesen in der Sommerhauptsaison sehr unterschiedlich aus: Wien war wegen des Ausbleibens ausländischer und inländischer Gäste besonders betroffen, Kärnten dank einer regen Nachfrage inländischer Gäste am wenigsten. Auch die Gastronomie verzeichnete in allen Bundesländern einen Beschäftigungsrückgang.
Monographien, August 2020, 151 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Online seit: 23.12.2020 0:00
 
Die sozialen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise trifft die Bevölkerung recht unterschiedlich. Die vorliegende Arbeit liefert eine erste Einschätzung der Auswirkungen der COVID-19-Krise sowohl auf die Einkommenssituation der privaten Haushalte als auch auf die Krisenbetroffenheit unterschiedlicher Gruppen. Die eingangs analysierten fiskalischen Effekte zeigen einen dramatischen Einbruch der Staatseinnahmen und einen gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo von –10½% des BIP. Das verfügbare Haushaltsäquivalenzeinkommen entwickelte sich nach Personengruppen sehr heterogen, wobei Arbeitslosenhaushalte im 1. Halbjahr 2020 deutliche Einkommenseinbußen verzeichneten. Das dritte Kapitel widmet sich besonders betroffenen Gruppen (Lehrlinge, Personen in Kurzarbeit, Arbeitslose, Selbständige). Der Erwerbseinstieg über die Lehrlingsausbildung ist 2020 für deutlich weniger Jugendliche möglich, der krisenbedingte Rückgang der Lehrlingszahlen (im 1. Lehrjahr) beträgt 4,3%. Der insgesamt beispiellose Anstieg der Arbeitslosigkeit konnte durch den Einsatz der COVID-19-Kurzarbeit gebremst werden. Der Anteil der zur Kurzarbeit Angemeldeten erreichte Mitte Mai 2020, mit 35,2% gemessen an den Aktivbeschäftigten im Mai des Vorjahres 36,7%, seinen Höchstwert. Nur 41% (97.000) der Personen, die während des Lockdown arbeitslos wurden, gingen bis Ende Juni 2020 in eine Beschäftigung ab. Überdurchschnittlich sind auch Selbständige und hier vor allem Ein-Personen-Unternehmen von der Krise betroffen.
WIFO Research Briefs, 2020, (10), 11 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.08.2020 10:00
Die Beschäftigungszahlen verbesserten sich im Juli 2020 gegenüber den Vormonaten weiter: Der Abbau der unselbständigen Beschäftigung fiel im Vorjahresvergleich mit –2,1% weniger als halb so hoch aus wie im März und April zum Höhepunkt der COVID-19-bedingten Einschränkungen. Für Jugendliche (bis 19 Jahre) in vollzeitschulischer Ausbildung bietet die ausbildungsfreie Zeit die Möglichkeit, ein Pflichtpraktikum, wie es an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen als Teil des Lehrplans vorgeschrieben ist, oder einen Ferialjob auszuüben. Die aktuellen Daten zu den beschäftigten Jugendlichen im Alter bis 19 Jahren weisen auf einen Rückgang der Zahl der Ferialpraktika für Schülerinnen und Schüler im Juli um bis zu 22% hin. Dies ist auf die gegenwärtig schwierigen Rahmenbedingungen zurückzuführen (Beschäftigungsabbau, Kurzarbeit, Home-Office, Abstandsregeln usw.).
Arbeitsmarktmonitor 2019. Update des jährlichen EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Labour Market Monitor 2019. An EU-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually)
Monographien, Juni 2020, 122 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern (einschließlich Vereinigtes Königreich) in den folgenden Bereichen: Allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Österreich schneidet in vier von fünf Dimensionen besser ab als der Durchschnitt der Vergleichsländer, in zwei Dimensionen erreicht Österreich zudem eine Position im Spitzenfeld. Unter den EU-Mitgliedsländern rangieren Dänemark und Schweden in allen Dimensionen im Spitzenfeld. Im Schlussfeld finden sich vorwiegend südeuropäische bzw. neue Mitgliedsländer.
WIFO Research Briefs, 2020, (8), 10 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.06.2020 0:00
Mit den Lockerungen der COVID-19-bedingten Einschränkungen im Handel, in den persönlichen Dienstleistungen und im Gastgewerbe von Anfang Mai fiel der Beschäftigungsrückgang im Mai mit –4,0% etwas geringer aus als im April (April –5,0%, März –4,9%). Auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit war (einschließlich Personen in Schulungsmaßnahmen), nach dem Höhepunkt Mitte April, im Mai mit +50,7% etwas weniger stark (April +58,2%, März +52,5%). Die Arbeitslosenquote verringerte sich auf 11,5% (April 12,7%, März 12,3%). Auch die Zahl der geringfügig Beschäftigten, die nicht in den offiziellen Zahlen des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger ausgewiesen wird, ging seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie massiv zurück (Mai –12,6% bzw. –43.909 auf 305.628, April –17,8%, März –21,5%) und liegt gegenwärtig auf einem Niveau wie vor rund 10 Jahren (2011: 307.741).
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