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Monographien, September 2018, 113 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.09.2018 0:00
 
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
Monographien, Juli 2018, 25 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.07.2018 16:00
 
Die Analyse der aktuellsten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen der EU und den USA diskutiert zunächst die generellen handelspolitischen Rahmenbedingungen für die Auseinandersetzung und die Bedeutung des Außenhandels mit den USA für die österreichische Wirtschaft. Wie eine modellbasierte Berechnung der möglichen Beschäftigungseffekte einer vollständigen (multilateralen) Abschaffung aller Zölle auf Pkw in den USA, der EU, China, Japan und Südkorea zeigt, wären durchwegs positive Beschäftigungseffekte einer solchen Vereinbarung zu erwarten. Aus den Berechnungen werden abschließend Politikempfehlungen abgeleitet.
Using a panel-data set of Austrian service exporting firms this paper examines the determinants of service exports at the firm-destination country level. We implement a random-effects Heckman sample selection firm-level gravity model as well as a fixed effects Poisson model. Expected firm-level service exports are decomposed into the intensive and extensive margins of adjustment as a response to counterfactual changes. We find market demand to be the key determinant. Results also suggest high service export potentials due to regulatory reform in partner countries within the EU. Adjustments at the extensive margin only play a marginal role. Increasing firm size as well as changes in distance related costs are most effective in developing new export relationships in services.
 
Das österreichische BIP wuchs 2015 um 0,9%. Damit war gegenüber 2013 und 2014 eine leichte Erholung zu beobachten. Die mäßige Ausweitung der Konsumausgaben und die Wiederbelebung der Investitionstätigkeit stützten das Wachstum. Die internationale Konjunkturschwäche dämpfte die Export- und Industriedynamik. Positive Impulse kamen hingegen vom Handel und Tourismus. Das Arbeitskräfteangebot nahm erneut stärker zu als die Beschäftigung, sodass die Zahl der als vorgemerkten Arbeitslosen vor allem in der ersten Jahreshälfte merklich stieg. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 9,1% (2014: 8,4%). Der Rückgang der Energiepreise drückte die Inflationsrate 2015 auf 0,9%.
WIFO Working Papers, 2014, (475), 49 Seiten
Online seit: 30.06.2014 0:00
The analysis of bilateral trade flows features prominently in empirical research in international economics. Various different international statistical sources are available for researchers and commonly used. Unfortunately, the data happen to differ quite substantially across the different sources. It is the task of this project to identify those differences, quantify them, and track their origin and to demonstrate the consequences of differences in the data for estimation of fundamental relationships such as the gravity equation. We find the largest discrepancies in a comparison of UN and OECD databases to the IMF and Eurostat trade data. In the most extreme cases the differences to reported trade flows in other data sources amount to as much as 40 billion $ in measured export flows and to as much as 50 billion $ in bilateral "mirrored imports". Most importantly we find that these differences carry over to econometric results in applications of the gravity model, one of the workhorses of empirical trade research. Parameters of key variables such as log bilateral distance, common borders, common language, or a colonial relationship dummy variable vary substantially and do not even have a stable sign when using one database versus the other. Hence, heterogeneous reporting standards across data sources and the inhomogeneous sample coverage have a non-trivial impact on the quantifications of trade costs in empirical research.
 
Wie kein anderes Land ist Österreich schon seit Anfang der 1990er-Jahre mit umfangreichen Investitionen in Mittel- und Osteuropa (MOEL 20) vertreten – bis etwa 2000 vor allem auf den nahegelegenen Märkten, seither auch in den anderen Ländern der Region. Die Rentabilität der Investitionen war bisher außerordentlich gut. Eine wichtige Rolle spielen die Ostbeteiligungen des österreichischen Finanzsektors. Für Unternehmen sind Direktinvestitionen ein wichtiges Instrument zur Erschließung und Sicherung neuer Märkte, aber auch zur Nutzung niedriger Produktionskosten im Ausland und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Befürchtungen, mit einer Produktionsverlagerung würde eine Verringerung der Beschäftigung in den heimischen Mutterunternehmen einhergehen, bestätigen sich nicht.
Empirica, 2010, 37(1), S.87-100, http://www.springer.com/10663
This paper examines the substitution pattern between parent company and foreign affiliate employment of European multinationals. The data is drawn from the AMADEUS and BANKSCOPE firm-level databases and covers parent companies in 14 high-wage European countries (EUR14) and their affiliated companies in the wider Europe including locations in the low-wage Central and East European countries (CEECs) for the period 2000-2004. We find that the substitution elasticity between employment of the EUR14 parent companies and employment in their foreign affiliates in the CEECs is quite low. Furthermore, the substitution possibilities are higher between parent company and affiliate employment in other West European countries than those between parent company and affiliate employment in the CEECs. Finally, we find that the output change of the parent company and to a lesser extent that of the foreign affiliates is more important than changes in relative wages in determining the relative labour demand.
Christian Bellak, Yvonne Wolfmayr
in: Special Issue on Foreign Direct Investment and Economic Policy
Empirica, 2010, 37(1), S.1-3, http://www.springer.com/10663
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