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WIFO-Publikationen: Thomas Url (201 Treffer)

WIFO Bulletin, 2019, 24(16), S.143-152
Online seit: 20.01.2020 9:00
 
Favourable labour market conditions and robust income growth strengthened demand for non-life insurance in 2018. In contrast, life insurance continued to suffer from low interest rates and the high liquidity preference of private households. With premiums growing by 5 percent, non-life and accident insurance exceeded expectations by far, and private health insurance continued its stable growth path with +4.2 percent. The premium volume in life insurance, on the other hand, prolonged its decline at –3.7 percent. In comparison with the nominal gross domestic product, the premium volume of the entire private insurance sector developed modestly; insurance penetration in Austria fell to 4.5 percent of GDP and it is thus far below the European average of 7.6 percent. Current WIFO surveys show that this trend will continue – at a lesser pace – over the next two years. For the first time, the long phase of low yields on fixed-interest securities caused visible losses in the revenue from capital investments. In total, the financial result was about one tenth lower than in the previous year.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Online seit: 18.12.2019 0:00
Demographic projections foresee a pronounced population ageing process in the coming decades. The associated changes in quantity and quality of labour will have an impact on the long-term economic outlook. This study discusses economic implications of current demographic projections for a set of large industrialised economies, which include the largest EU member countries, the USA and Japan, as well as Austria as an example of a small open economy. The focus of the study is the interplay between demographic and technological trends. The study extends the methodology of the European Commission's Ageing Report by considering the effects of size and composition of the working-age population on the productivity growth and productivity effect of the ICT intensity as a measure of directed technological change.
Martina Lizarazo López, Thieß Petersen (Bertelsmann Stiftung Gütersloh), Thomas Url, Serguei Kaniovski (WIFO)
Gesamtwirtschaftliche Effekte der demografischen Alterung. Fokuspapier (Macroeconomic Consequences of Demographic Ageing. Focus Paper)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Online seit: 18.12.2019 0:00
Demographische Prognosen gehen von einem deutlichen Alterungsprozess der Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten aus. Die damit verbundenen Veränderungen in Quantität und Qualität der Arbeitskräfte werden sich auf die langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven auswirken. Diese Studie untersucht die wirtschaftlichen Implikationen aktueller demographischer Prognosen für eine Reihe großer Industrieländer – die größten Mitgliedsländer der EU, die USA und Japan – und Österreich als Beispiel für eine kleine offene Volkswirtschaft. Im Mittelpunkt der Studie steht das Zusammenspiel von demographischen und technologischen Trends. Die Studie erweitert die Methodik des "Ageing Report" der Europäischen Kommission, indem sie die Auswirkungen von Größe und Zusammensetzung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter auf das Produktivitätswachstum und die Produktivitätswirkung der IKT-Intensität als Maß für den arbeitssparenden technologischen Wandel berücksichtigt.
Günstige Konjunkturlage stützt Prämienwachstum in der Privatversicherung (Favourable Business Cycle Conditions Support Premium Growth in Private Insurance)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(9), S.647-657
Online seit: 01.10.2019 0:00
 
Vergleichsweise hohe Beschäftigungszuwächse und die gute Einkommenslage stärkten 2018 die Nachfrage in der Nicht-Lebensversicherung. Im Gegensatz dazu litt die Lebensversicherung weiterhin unter dem niedrigen Zinsniveau und der hohen Liquiditätspräferenz der Privathaushalte. Mit einem Prämienzuwachs von 5% übertraf die Entwicklung der Schaden- und Unfallversicherung bei weitem die Erwartungen, und die Krankenzusatzversicherung setzte mit +4,2% den stabilen Wachstumskurs der Vorjahre fort. In der Lebensversicherung war das Prämienvolumen hingegen mit –3,7% weiterhin rückläufig. Das Prämienvolumen der gesamten Privatversicherung wuchs wesentlich schwächer als das nominelle Bruttoinlandsprodukt. Die Versicherungsdurchdringung ging damit auf 4,5% des BIP zurück und lag weit unter dem europäischen Durchschnitt von 7,6%. Gemäß aktuellen Umfragen des WIFO wird sich diese Entwicklung nur leicht abschwächen. Erstmals bewirkte die lange Phase niedriger Renditen auf festverzinsliche Wertpapiere sichtbare Einbußen im Überschuss aus der Kapitalveranlagung. Insgesamt war das Finanzergebnis um etwa ein Zehntel niedriger als im Vorjahr.
Die Auswirkung dauernder Berufsunfähigkeit auf das erwartete Lebenseinkommen in Österreich (The Impact of Permanent Occupational Disability on Expected Life Income in Austria)
Monographien, Februar 2019, 60 Seiten
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.02.2019 0:00
 
Das Humankapital ist für viele Menschen die wichtigste Einkommensquelle. Ein unerwarteter Verlust der physischen oder psychischen Fähigkeiten zur Ausübung der Erwerbsarbeit hat trotz der bestehenden öffentlichen Pflichtversicherung gegen Berufsunfähigkeit große Auswirkungen auf das erzielbare Lebenseinkommen von Erwerbstätigen. Der erwartete Nettoeinkommensverlust durch Berufsunfähigkeit hängt stark vom gewählten Beruf und vom Alter bei Eintritt der Berufsunfähigkeit ab. 25-Jährige verlieren, je nach Berufszugehörigkeit, zwischen einem Drittel und etwas mehr als der Hälfte ihres erwarteten Nettolebenseinkommens. Mit steigendem Lebensalter nimmt der Nettoeinkommensverlust durch Berufsunfähigkeit langsam ab. Derzeit sind nur 4% der Erwerbstätigen in Österreich privat gegen Berufsunfähigkeit zusatzversichert, und die durchschnittliche Versicherungssumme liegt deutlich unter dem zu erwartenden Einkommensverlust.
Monographien, Februar 2019, 25 Seiten
Auftraggeber: Österreichischer Verband für Aktien-Emittenten und -Investoren
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 13.02.2019 9:30
 
Die Außenfinanzierung österreichischer nichtfinanzieller Unternehmen erfolgt vorwiegend über Eigenkapital und Kredite. Diese Studie erweitert die volkswirtschaftliche Finanzierungsrechnung um eine Schätzung des Umfanges geförderter bzw. alternativer Finanzierungsformen und ermöglicht damit erstmals eine bessere Einschätzung ihrer Bedeutung für die Unternehmensfinanzierung in Österreich. Im Bereich des Fremdkapitals stellen geförderte Kredite und Crowd Lending gemeinsam 0,3% der Bilanzsumme bzw. 2,4 Mrd. € bereit. Business Angels, Crowd Investing, Venture Capital und Private Equity zählen zum Eigenkapital und machen gemeinsam ebenfalls 0,3% der Bilanzsumme aus. Nach der Beseitigung gesetzlicher Hindernisse für die Notierung von kleineren Wachstumsunternehmen auf dem Dritten Markt der Wiener Börse konzentriert sich die Wirtschaftspolitik mit der Senkung des Körperschaftsteuersatzes auf die Innenfinanzierungskraft.
WIFO Bulletin, 2018, 23(15), S.145-154
Online seit: 17.12.2018 0:00
 
The decline in premium intakes in life insurance and non-life and accident insurance reduced revenues in the Austrian private insurance industry. A more positive development in health insurance was not able to compensate the overall decline: the total premium volume in 2017 was down by 2.7 percent. Although the labour market provided a positive impulse to disposable household income, lower real after tax per-capita wages and falling interest income dampened the demand for private insurance products. Additionally, continued low levels of interest rates kept the preference for liquidity at elevated levels. At the same time, the low interest rate environment and a higher regulatory burden reduced the supply of guaranteed interest products in life insurance. Consequently, the insurance penetration declined further to 4.6 percent of gross domestic product. The results from the WIFO autumn survey among Austrian insurers for 2018 and 2019 indicate improved expectations for premium intakes in non-life and accident insurance and continued positive dynamics in health insurance. The downward trend in life insurance may abate over the forecast horizon.
Prämieneinnahmen der Privatversicherung 2017 neuerlich gesunken (Private Insurance Premium Intakes Declined Further in 2017)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(9), S.639-649
Online seit: 25.09.2018 0:00
 
Der Rückgang der Prämieneinnahmen in der Lebens- und Schaden-Unfallversicherung verminderte 2017 den Umsatz der österreichischen Privatversicherungswirtschaft. Das weiterhin robuste Wachstum der privaten Krankenzusatzversicherung glich diese Entwicklung nicht aus, insgesamt schrumpfte der österreichische Markt um 2,7%. Obwohl die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt positive Impulse für das verfügbare Einkommen lieferte, wirkte die Abnahme der realen Pro-Kopf-Löhne nach Steuern und der Zinserträge negativ auf die Nachfrage der Privathaushalte; das anhaltend niedrige Zinsniveau stärkte zudem deren Liquiditätspräferenz. Gleichzeitig dämpften das Zinsumfeld und die Regulierung das Angebot an klassischen Lebensversicherungen. Die Versicherungsdurchdringung gab dementsprechend weiter auf 4,6% des Bruttoinlandsproduktes nach. Gemäß einer aktuellen WIFO-Umfrage erwarten die Versicherungsunternehmen für 2018 und 2019 eine Verbesserung der Geschäftslage in der Schaden-Unfallversicherung und eine anhaltend positive Dynamik in der Krankenversicherung. In der Lebensversicherung wird sich der Rückgang der Prämieneinnahmen verlangsamen.
Monographien, September 2018, 113 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.09.2018 0:00
 
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
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