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WIFO-Publikationen: Michael Peneder (147 Treffer)

Wolfgang Polt (Joanneum Research), Michael Peneder (WIFO), Erich Prem (eutema GmbH)
Neue europäische Industrie-, Innovations- und Technologiepolitik (NIIT). Eine Diskussion zentraler Aspekte mit Blick auf Österreich (New Industrial, Innovation and Technology Policy (NIIT). A Discussion of Central Aspects Focusing on Austria)
Auftraggeber: Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 06.09.2021 0:00
Um sich dauerhaft als eigenständiges Politikfeld zu bewähren, muss die Neue Industrie-, Innovations- und Technologiepolitik (NIIT) nicht nur alte Fehler vermeiden, sondern sich konsequent über ihren Beitrag zur Lösung der großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen definieren. Einer kritischen Analyse der Entwicklung der europäischen Industriepolitik folgen daher die Ergebnisse von Workshops mit Stakeholdern zu drei ausgewählten Schwerpunkten: 1. Veränderungen des europäischen Beihilferechts im Kontext der "Important Projects of Common European Interest" (IPCEI), 2. eine industriepolitische Einschätzung der CO2-Grenzausgleichsmechanismen, sowie 3. Fragen der digitalen und technologischen Souveränität.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(5), S.389-405
Online seit: 31.05.2021 0:00
 
Infolge der COVID 19 Krise ging der österreichische Warenaußenhandel 2020 deutlich zurück. Auf den kräftigen Einbruch während der ersten COVID-19-Welle im Frühjahr folgte in den Sommermonaten ein Rebound. Die neuerliche Verschärfung der behördlichen Maßnahmen im Herbst dämpfte die Erholung nur leicht. Diesem unterjährigen Verlauf entsprach auch die Entwicklung der Warenproduktion, wobei die Krise Hersteller von Konsumgütern des nicht täglichen Bedarfs am stärksten traf. Große Einbußen gab es auch in der Kfz-Branche, der Metallerzeugung und Metallbearbeitung, dem Maschinenbau sowie in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen. Der COVID-19-Schock im Frühjahr führte zu einem abrupten Anstieg der unternehmerischen Unsicherheit und einem deutlichen Konjunktureinbruch, der durch einen merklichen Rückgang der Kapazitätsauslastung gekennzeichnet war. Im Zuge der folgenden Erholung reduzierte sich allmählich auch die Unsicherheit der heimischen Unternehmen. Die COVID-19-Krise ließ 2020 auch die Investitionstätigkeit einbrechen. Die einzelnen Teilbereiche entwickelten sich jedoch stark unterschiedlich. Während die Ausrüstungsinvestitionen kräftig abnahmen, resultierten technologische Entwicklungen in einem schwachen Anstieg der immateriellen Anlageinvestitionen.
Michael Peneder, Nicole Schmidt-Padickakudy, Anna Strauss-Kollin, Fabian Unterlass (WIFO), Katja Gruber (Contrast EY-Parthenon)
Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Eich- und Vermessungswesens (The Economic Impact of Metrology and Geodesy Services)
Monographien, Februar 2021, 104 Seiten
Auftraggeber: Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Contrast EY-Parthenon
Online seit: 20.02.2021 9:00
 
Das Eich- und Vermessungswesen stellt die grundlegende messtechnische Infrastruktur und verlässliche Geoinformationen bereit. Es erbringt komplexe, für das Funktionieren einer Volkswirtschaft wesentliche Dienstleistungen, die die Öffentlichkeit umso weniger wahrnimmt, je zuverlässiger sie erbracht werden und je reibungsloser die durch sie unterstützten Prozesse funktionieren. Die vorliegende Studie untersucht daher die konkreten Funktionen und Aufgaben sowie den gesellschaftlichen Mehrwert (Public Value) der durch das Eich- und Vermessungswesen erbrachten Leistungen. Im Mittelpunkt steht dabei die institutionalisierte Vertrauensbildung als Basis für die Koordination zahlreicher wirtschaftlicher Aktivitäten.
WIFO Reports on Austria, 2021, (3), 13 Seiten
Online seit: 29.01.2021 0:00
The new WIFO radar of competitiveness measures the performance of Austria using 24 selected indicators in four dimensions related to economic, social and ecological goals. STable values in the top third are recorded for real per-capita income and foreign trade. In the dimensions of "labour market and social living conditions" and "use of natural resources", Austria is also above the European average, but does not rise beyond a medium position. After moderate but persistent losses of position in the past years, on average across all indicators Austria ranks slightly behind the best third of European countries.
Monographien, Jänner 2021, 69 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Beteiligungs AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.01.2021 10:00
 
Trotz vergangener Privatisierungswellen kommt dem Staat infolge der Globalisierung weltweit weiterhin eine große Bedeutung als Eigentümer von Unternehmen zu. Die vorliegende Studie bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme zur standort- und industriepolitischen Bedeutung des Staates als langfristiger Investor. Sie untersucht anhand theoretischer Überlegungen, internationaler empirischer Evidenz sowie der jüngsten weltweiten Entwicklung die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von staatlichen Unternehmensbeteiligungen.
WIFO Working Papers, 2021, (620), 30 Seiten
Online seit: 20.01.2021 0:00
From Aristotle to Ricardo and Menger, economists have emphasised the function of money as a medium of exchange together with the intrinsic qualities that increase its saleability and credibility as a most liquid store of value. But the social institution of money co-evolves with technology. It is significant that the advent of digital cryptocurrencies was initiated by computer scientists and has taken economists completely by surprise. As a consequence, it also forces our profession to rethink the basic phenomenology of money. In accordance with the views of Wieser and Schumpeter, digitization brings to the fore its immaterial function as a standard of value and social technology of account, which increasingly absorbs that of a medium of exchange. The potential impact on economic policy is huge. The variety of different crypto coins has proven the technical feasibility of competing private currencies as proposed by Hayek. In the long term, however, there is reason to doubt the persistence of intense competition. One must fear that major digital platforms will extend their current dominance in multisided virtual market places to include digital payments and money. Central banks are increasingly anxious to preserve public sovereignty over the common unit of account and consider issuing their own digital fiat money. After the current era of intense creative experimentation, the potentially new spontaneous order of private crypto-currencies is likely to be supplanted by central bank digital currencies (CBDCs), the design of which will depend on deliberate public choices and policies.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.887-898
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Das neue WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Zielgrößen anhand von 24 ausgewählten Indikatoren in vier Dimensionen. Stabile Werte im oberen Drittel verzeichnet es in Bezug auf die realen Pro-Kopf-Einkommen und den Außenhandel. Hinsichtlich der Dimensionen "soziale Lebensverhältnisse" und "Einsatz natürlicher Ressourcen" rangiert Österreich zwar ebenfalls über dem Durchschnitt, aber nur im europäischen Mittelfeld. Nach beständigen mäßigen Positionsverlusten in den letzten Jahren liegt Österreich im Durchschnitt aller Indikatoren knapp hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer.
Monographien, November 2020, 73 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.11.2020 0:00
 
Um eine Landkarte der (De-)Karbonisierung der österreichischen Wirtschaft zu erstellen, werden zum einen die wichtigsten gewerblichen Emittenten (die vom EU-Emissionshandelssystem EU-EHS erfasst sind) verortet, zum anderen ein kleinräumiges Input-Output- Modell (159 Wirtschaftsbereiche nach 94 Bezirken) mit Schwerpunkt "Emissionen" zusammengestellt. Mit dieser Datenbasis wird eine prototypische Anwendung dargestellt: Die Bestrebungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen werden die Nachfrage nach Kfz wahrscheinlich verringern, sicher aber von konventionellen Antrieben zu alternativen, emissionsärmeren (oder emissionsfreien) Antriebssystemen verlagern. Österreich weist eine bedeutende Zulieferindustrie zur Herstellung konventioneller Kfz auf. Die Anwendung demonstriert die regionale (und sektorale) Betroffenheit einer solchen Umstellung, aber auch die Chancen, die sich dadurch ergeben. Die Anwendung zeigt aber auch einen regionalen Mismatch zwischen Chancen und Risiken: Die potentiellen Chancen könnten regional anders verteilt sein als die möglichen Verluste.
Unsicherheit durch internationale Handelskonflikte – Industriekonjunktur flaut ab. Entwicklung von Warenproduktion, Außenhandel und Investitionen im Jahr 2019 (Uncertainty Due to International Trade Conflicts – Industrial Activity Slows Down. Development of Manufacturing, Foreign Trade and Investments in 2019)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), S.377-392
Online seit: 29.05.2020 18:30
 
Im Einklang mit der Schwäche der internationalen Konjunktur und dem Rückgang des Welthandels im Jahr 2019 verflachte das Wachstum des österreichischen Außenhandels im Jahresverlauf deutlich. Die Ausfuhr in die drei wichtigsten österreichischen Exportmärkte blieben unter dem Vorjahresniveau, insbesondere weil die Lieferungen an Vorprodukten, Maschinen und Kfz einbrachen. Mit dem Rückgang der Exporte kühlte sich auch die Konjunktur in der Herstellung von Waren im Jahresverlauf merklich ab. Allerdings waren die einzelnen Wirtschaftszweige davon unterschiedlich betroffen. Einige Branchen (z. B. Pharmaindustrie, Getränkeherstellung) erzielten weiterhin kräftige Zuwächse. Technologische Entwicklungen hatten eine Ausweitung der Investitionen in immaterielle Anlagegüter zur Folge, während das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen konjunkturbedingt gegen Jahresende zum Erliegen kam. Anfang 2020 zeichnete sich eine Aufwärtstendenz ab, die allerdings durch die COVID-19-Krise beendet wurde.
Eine neue Taxonomie zur Gliederung von Branchen nach ihrer IKT-Intensität (A New Taxonomy for Classifying Industries According To Their ICT Intensity)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(2), S.111-121
Online seit: 04.03.2020 0:00
 
Dieser Beitrag stellt eine neue Branchentaxonomie vor, welche die Wirtschaftszweige anhand des Anteils von IKT-Fachkräften klassifiziert. Ziel ist es, durch eine umfassende, aber kompakte Dokumentation der verwendeten Daten, Methoden und Ergebnisse die Anwendung der neuen Taxonomie für einen breiteren Nutzerkreis zu erleichtern. Im Ergebnis werden vier Gruppen klassifiziert und ausgewiesen: IKT-Hersteller sowie IKT-nutzende Branchen mit hohem, mittlerem und geringem Anteil von IKT-Fachkräften. Im internationalen Vergleich bleibt Österreich hinsichtlich des Anteils an der gesamten Wertschöpfung in den ersten zwei Gruppen mit hoher IKT-Intensität unter dem Median der Vergleichsländer. In der Gruppe der IKT-Hersteller ist der Rückstand am größten, wobei aber ein Aufholprozess zu erkennen ist. Der Wertschöpfungsanteil der IKT-intensiv nutzenden Branchen liegt geringfügig unter dem Median, nimmt aber seit 2012 deutlich ab.
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