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WIFO-Publikationen: Christine Mayrhuber (96 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.899-908
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Im Budgetentwurf des Bundes für 2021 wird die Steigerung der Gleichstellung von Frauen und Männern nicht explizit als budgetpolitischer Schwerpunkt genannt, wenngleich die Gleichstellungsdefizite in Österreich nach wie vor hoch sind und ihre Verringerung zum wirtschaftlichen Erfolg eines Landes beitragen kann. Die Identifikation der Wirkung von gleichstellungspolitischen Maßnahmen auf Wertschöpfung und Beschäftigung erfordert eine Kombination von mikroökonomischen Methoden und makroökonomischen Gleichgewichtsmodellrechnungen. Die dafür notwendigen Datengrundlagen, die die Grundvoraussetzung sind, um empirische Evidenz zur Wirksamkeit von gesetzten Maßnahmen zu erhalten, fehlen allerdings oftmals.
Christine Mayrhuber, Marian Fink, Caroline Moreau, Hans Pitlik, Silvia Rocha-Akis (WIFO), Helmut Hofer, Thomas Czypionka, Monika Riedel, Christoph Stegner, Klaus Weyerstrass (IHS)
COVID-19-Krise: Analyse der sozialen Lage in Österreich. Teil 1 (COVID-19 Crisis: Analyses of the Social Situation in Austria. Part 1)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Online seit: 10.12.2020 0:00
Die sozialen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise treffen die Bevölkerung recht unterschiedlich. Die vorliegende Arbeit liefert eine erste Einschätzung der Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Einkommenssituation der privaten Haushalte und der Krisenbetroffenheit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen im Jahr 2020. Die im Bericht analysierten fiskalischen Effekte zeigen einen erheblichen Einbruch der Staatseinnahmen und einen gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo von –10½% des BIP. Das verfügbare Haushaltsäquivalenzeinkommen entwickelte sich in den letzten Monaten nach Personengruppen sehr heterogen, wobei Arbeitslosenhaushalte im 1. Halbjahr 2020 beträchtliche Einkommenseinbußen verzeichneten. Die Betroffenheit der Lehrlinge, Personen in Kurzarbeit, Arbeitslosen und Selbständigen werden getrennt im Teil 2 der Studie näher analysiert.
Monographien, August 2020, 151 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Online seit: 23.12.2020 0:00
 
Die sozialen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise trifft die Bevölkerung recht unterschiedlich. Die vorliegende Arbeit liefert eine erste Einschätzung der Auswirkungen der COVID-19-Krise sowohl auf die Einkommenssituation der privaten Haushalte als auch auf die Krisenbetroffenheit unterschiedlicher Gruppen. Die eingangs analysierten fiskalischen Effekte zeigen einen dramatischen Einbruch der Staatseinnahmen und einen gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo von –10½% des BIP. Das verfügbare Haushaltsäquivalenzeinkommen entwickelte sich nach Personengruppen sehr heterogen, wobei Arbeitslosenhaushalte im 1. Halbjahr 2020 deutliche Einkommenseinbußen verzeichneten. Das dritte Kapitel widmet sich besonders betroffenen Gruppen (Lehrlinge, Personen in Kurzarbeit, Arbeitslose, Selbständige). Der Erwerbseinstieg über die Lehrlingsausbildung ist 2020 für deutlich weniger Jugendliche möglich, der krisenbedingte Rückgang der Lehrlingszahlen (im 1. Lehrjahr) beträgt 4,3%. Der insgesamt beispiellose Anstieg der Arbeitslosigkeit konnte durch den Einsatz der COVID-19-Kurzarbeit gebremst werden. Der Anteil der zur Kurzarbeit Angemeldeten erreichte Mitte Mai 2020, mit 35,2% gemessen an den Aktivbeschäftigten im Mai des Vorjahres 36,7%, seinen Höchstwert. Nur 41% (97.000) der Personen, die während des Lockdown arbeitslos wurden, gingen bis Ende Juni 2020 in eine Beschäftigung ab. Überdurchschnittlich sind auch Selbständige und hier vor allem Ein-Personen-Unternehmen von der Krise betroffen.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(4), S.285-298
Online seit: 04.05.2020 13:30
 
Wie im Ausland war die makroökomische Entwicklung 2019 in Österreich von einem Nachlassen der Dynamik geprägt. In Österreich wurde das BIP-Wachstum hauptsächlich vom Konsum der privaten Haushalte, den Dienstleistungsbranchen und der Bauwirtschaft getragen, während die Schwäche von Industrie und Außenhandel die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dämpfte. Die sich abzeichnende Erholung der Industriekonjunktur wurde durch die zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie Mitte März 2020 gesetzten Maßnahmen abrupt beendet.
WIFO Research Briefs, 2020, (3), 8 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.04.2020 7:00
Die COVID-19-Pandemie bewirkt auf dem Arbeitsmarkt Beschäftigungseinbußen wie zuletzt vor rund 70 Jahren und einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der Beschäftigungsrückgang der Frauen fällt zwar geringer aus als jener der Männer, konzentriert sich aber auf für die Frauenbeschäftigung bedeutende Wirtschaftsbereiche. Auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist unter Frauen geringer, betrifft aber eher Höherqualifizierte, während bei den Männern Geringqualifizierte stärker betroffen sind. Die Doppelbelastung durch Beruf und Betreuungspflichten, infolge von Home-Office oder einer Beschäftigung in den systemrelevanten Wirtschaftsbereichen, trifft Frauen stärker als Männer.
Monographien, März 2020, 82 Seiten
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.10.2020 9:00
 
Der Einblick in die ökonomischen Folgen von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Krankheiten liefert Entscheidungsträgern und Stakeholdern die Grundlage für die Entwicklung von Präventivmaßnahmen und Politiken zur Erhöhung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz. Der vorliegende Bericht knüpft an einen von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA) entwickelten Ansatz an und ermittelt für Österreich die Folgekosten der tödlichen und nicht-tödlichen Unfälle und Erkrankungen, die auf Belastungen und gesundheitliche Risiken in der Arbeitswelt zurückzuführen sind. Eine umfassende Bewertung der arbeitsbedingten Krankheitslast berücksichtigt direkte, indirekte und intangible Kostenkomponenten.
Monographien, März 2020, 86 Seiten
Auftraggeber: Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.05.2020 0:00
 
Die Studie beleuchtet Dimensionen einer Destandardisierung von Erwerbsverläufen in Österreich und die Rückwirkungen auf das Alterssicherungssystem. Rund zwei Drittel der unselbständig aktiv Beschäftigten (66,2%; rund 2,8 Mio. Personen) und damit die Mehrheit sind nach wie vor stabil, also ganzjährig beschäftigt. Allerdings nahm der Anteil der instabil Beschäftigten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zu, unter den Beschäftigten ohne österreichische Staatsbürgerschaft erhöhte er sich auf 55,3%. Instabil Beschäftigte verzeichneten in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten Reallohnverluste. Das Beitragsaufkommen in der gesetzlichen Pensionsversicherung wurde bislang durch den steigenden Anteil der instabilen Beschäftigungsverhältnisse kaum gedämpft, da die Einkommensdynamik der stabilen Beschäftigungsverhältnisse die schwache Beitragsentwicklung des instabilen Segmentes weitgehend kompensierte.
Christine Mayrhuber (WIFO), Ingrid Mairhuber (FORBA)
Trapez.Analyse: Geschlechtsspezifische Pensionsunterschiede in Österreich. Quantitative und qualitative Befunde (Trapez.Analyse – Transparent Pension Future: Gender-specific Pension Differences in Austria. Quantitative and Qualitative Findings)
Monographien, März 2020, 143 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Auftraggeber: Bundeskanzleramt, Sektion Frauen und Gleichstellung – Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz – Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend
Online seit: 30.07.2020 0:00
 
Im Europäischen Vergleich ist die Pensionslücke zwischen Frauen und Männern in Österreich besonders hoch. Auf der Grundlage aller Einkommen der 65-Jährigen und Älteren liegt der Gender Gap der Pensionen bei 38,7%. Auf der Grundlage der Pensionsneuzugänge 2017 beträgt er sogar 42,3%. Bestimmend für den hohen Gender Gap sind die niedrigen Fraueneinkommen sowie auch die geringere Zahl an Versicherungsjahren der Frauen. Die Höhe der Pensionslücke schätzten die befragten Frauen überwiegend richtig ein, und sie bewerteten auch die Einflussfaktoren richtig, obwohl sie über die institutionelle Ausgestaltung des österreichischen Pensionssystems eher wenig informiert sind.
Monographien, Dezember 2019, 6 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.02.2020 0:00
 
Gender Mainstreaming und Gender Budgeting zielen auf eine Erhöhung der Gleichstellung und Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ab. Im Gegensatz zur Mehrzahl der Evaluierungen von Geschlechtergleichstellung, die u. a. rechtliche, gesellschaftspolitische sowie verteilungsrelevante Aspekte analysieren, besteht das Ziel dieses Forschungsvorhabens in der Schätzung des ökonomischen Nutzens einer Erhöhung der Gleichstellung auf Basis ausgewählter Gender-Budgeting-Maßnahmen in Wien. Dafür wird in einem ersten Schritt das Gleichstellungspotential in Wien im gesamtösterreichischen Kontext beurteilt und das Wachstumspotential basierend auf der Studie des European Institute for Gender Equality (2017) eingeschätzt. In einem zweiten Schritt werden die Ziele der Wiener Gender-Budgeting-Maßnahmen analysiert. Vor dem Hintergrund der relevanten Literatur werden potentielle Wirkungen einzelner Maßnahmen auf BIP und Beschäftigung aufgezeigt. Gemäß diesen Wirkungsmechanismen, wie z. B. der Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen, können die Gender-Budgeting-Maßnahmen in Maßnahmengruppen zusammengefasst werden. Diese bilden die Grundlage für die Auswahl von Beispielinitiativen, für die im Folgenden im Zuge einer Machbarkeitsanalyse Herangehensweisen für eine Wirkungsanalyse zur Schätzung der potentiellen Auswirkungen auf das Wiener BIP und die Beschäftigung durchgeführt werden. Abschließend werden die makroökonomischen Auswirkungen der Einführung des beitragsfreien Kindergartens in Wien analysiert.
Monographien, Dezember 2019, 6 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.02.2020 0:00
 
Gender mainstreaming and gender budgeting aim to increase equality and equal opportunities between women and men. In contrast to the majority of evaluations of gender equality, which analyse legal, socio-political and distribution-relevant aspects, the aim of this research project is to estimate the economic benefits of increasing gender equality on the basis of selected gender budgeting measures in Vienna. The first step is to assess the gender equality potential in Vienna in the Austrian context and to assess the growth potential by increasing gender equality based on the study of the European Institute for Gender Equality (2017). In a second step, the objectives of the Vienna gender budgeting measures are analysed. Against the background of the relevant literature, mechanisms through which individual measures can affect GDP and employment are identified. According to these mechanisms, e.g., the increase of the labour force participation of women, the gender budgeting measures can be grouped into measure groups. These form the basis for the selection of example initiatives, for which, in the course of a feasibility study, approaches to estimate the potential impacts on Vienna's GDP and employment are discussed. Finally, the macroeconomic impact analysis is carried out for the reform of the non-contributory kindergarten in Vienna.
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