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WIFO-Publikationen: Daniela Kletzan-Slamanig (105 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), S.513-530
Online seit: 02.08.2021 0:00
 
In dieser 14. Ausgabe legt das WIFO Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft vor, die die Entwicklung von Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung im Jahr 2019 beleuchten. Demnach nahmen die Treibhausgasemissionen in Österreich 2019 nach einem Rückgang im Vorjahr (–3,75%) erneut zu (+1,5% gegenüber 2018), sie stiegen allerdings weniger stark als der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2%). Es konnte keine Entkoppelung der Treibhausgasemissionen von der Wirtschaftsentwicklung (+1,5%) erzielt werden. Das Schwerpunktthema widmet sich den klima- und umweltrelevanten Anpassungsmaßnahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans, der der Bewältigung des Konjunktureinbruchs infolge der COVID-19-Pandemie dient.
Der Beitrag der Konjunkturbelebung zur Transformation. Einordnung von Maßnahmen der Bundesländer (The Contribution of Economic Recovery to Transformation. Classification of Measures by the Länder)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.67-78
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Die Erreichung ambitionierter Klimaziele erfordert eine weitreichende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Konjunkturbelebende Maßnahmen sollten nur dann umgesetzt werden, wenn sie Klimaschutz und Transformation befördern. Der vorliegende Beitrag ordnet Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie hinsichtlich ihres Beitrags zu Klimaschutz, Beschäftigungswachstum und Wertschöpfung ein. Obgleich die umweltbezogenen Budgets der Länder beschränkt sind, können sie Schwerpunkte setzen und innerhalb ihres Kompetenzbereiches (etwa über die Raumordnung, Bauordnungen oder den Infrastrukturausbau) Transformationsprozesse beschleunigen. Positiv in ihrer Wirkung und kurzfristig umsetzbar sind Maßnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs oder der Nutzung erneuerbarer Energieträger, zur Steigerung der Kapazität des Stromnetzes, zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft, zur Waldsanierung und Neuaufforstung sowie zur Transformation des Gebäudebestandes. Zudem sollte der Kapitalstock des öffentlichen Sektors klimaneutral umgestaltet werden.
Ökonomische Expertise für umwelt- und wirtschaftspolitische Entscheidungen zur Bewältigung der COVID-19-Krise in Österreichs Bundesländern unter Beachtung des Bundesrahmens (Economic Expertise for Environmental and Economic Policy Decisions to Cope with the COVID-19 Crisis in Austria's Länder Under Consideration of the Federal Framework)
Monographien, Oktober 2020, 56 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung – Amt der Kärntner Landesregierung – Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – Amt der Oberösterreichischen Landesregierung – Amt der Salzburger Landesregierung – Amt der Steiermärkischen Landesregierung – Amt der Tiroler Landesregierung – Amt der Vorarlberger Landesregierung – Magistrat der Stadt Wien
Online seit: 21.10.2020 0:00
 
Der vorliegende Bericht fasst zusammen, welche Maßnahmen von Ländern und Gemeinden finanziert werden und wie groß der Anteil der Umweltmaßnahmen daran ist. Ausgewählte Indikatoren zur Transformation des Wirtschaftssystems werden vorgestellt und in den Kontext der nationalen Umwelt- und Klimapolitik gestellt. Dieses Material bildet den Hintergrund einer Bewertungsmatrix, in der auf Grundlage der Einschätzung von Expertinnen und Experten Maßnahmen beurteilt werden, die im Zuge der Bewältigung der COVID-19-Krise implementiert bzw. diskutiert werden. Die Wirkungen von Maßnahmen werden im Hinblick auf folgende Zieldimensionen bewertet: Beschäftigung im Inland, Wertschöpfung, Klimaanpassung und Klimaschutz sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen. Da die Wirkungen vom jeweiligen Kontext abhängen und nicht von anderen, ergänzenden oder hemmenden Faktoren losgelöst betrachtet werden können, wird bei der Bewertung kurz skizziert, worauf die Beurteilung basiert. Der Bericht endet mit Überlegungen, wie es gelingen kann, die Maßnahmen verschiedener Gebietskörperschaften in kohärenter Weise so zu bündeln, dass die ambitionierten Ziele der Transformation erreicht werden können.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2020. Sonderthema: COVID-19, CO2-Emissionen und Konjunkturpakete als Chance für strukturorientierten Klimaschutz (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2020. Special Topic: COVID-19, CO2 Emissions and Economic Stimulus Packages as Opportunity for Structural Climate Mitigation)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(7), S.539-555
Online seit: 29.07.2020 10:00
 
In dieser 13. Ausgabe legt das WIFO Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft vor, die die Entwicklung von Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung beleuchten. Demnach nahmen die Treibhaushausgasemissionen in Österreich 2018 gegenüber dem Vorjahr erstmals seit drei Jahren ab (3,75%). Sie lagen damit auf dem Niveau von 1990 bzw. 2015. Haupttreiber dieser Entwicklung waren Sondereffekte in der Industrie, eine geringere Zahl an Heizgradtagen sowie ein Rückgang der heimischen Stromerzeugung. Der Verkehrssektor war nach wie vor Treiber der Emissionsdynamik. Die reale Bruttowertschöpfung wuchs dabei um 2,4%. Das Schwerpunktthema beschäftigt sich mit der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Verringerung der CO2-Emissionen und verweist auf die Bedeutung der aufgelegten Konjunkturpakete für die Förderung der Innovationskraft hin zu einer resilienten und kohlenstofffreien Wirtschaft.
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Österreich. Aktualisierung der ökonomischen Analyse der Wassernutzung (Implementation of the Water Framework Directive in Austria. Update of the Economic Analysis of Water Use)
Monographien, April 2020, 160 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.03.2021 0:00
 
Aufbauend auf den Studien aus den Jahren 2004 und 2014 untersucht die vorliegende Arbeit die ökonomische Bedeutung der Wassernutzung (gemäß Art. 5 und Anhang III WRRL) in Österreich, und zwar für die Sektoren Landwirtschaft, Fischerei, Industrie, Elektrizitätserzeugung aus Wasserkraft, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Hochwasserschutz sowie Schifffahrt. Zusätzlich zur Aktualisierung der Ergebnisse der vorhergehenden Studien werden im vorliegenden Bericht neue Aspekte aufgegriffen. Dies betrifft in erster Linie die Bereiche Wasserverbrauch im Wintertourismus (Beschneiungsanlagen) und Gefährdung durch Altlasten.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2019. Sonderthema: Klimaschutz, Ressourcenproduktivität und das Konzept der Kreislaufwirtschaft (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2019. Special Topic: Climate Mitigation, Resource Management and the Concept of the Circular Economy)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(7), S.529-545
Online seit: 24.07.2019 0:00
 
Die reale Wirtschaftsleistung (+3%) und der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2%) entwickelten sich 2017 ähnlich, zwischen der Entwicklung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung konnte jedoch eine relative Entkoppelung erzielt werden. Die Zunahme der Treibhausgasemissionen (+3,3%) lag hingegen über dem Wirtschaftswachstum. Dies bedeutet eine Verfestigung der Emissionsintensität der österreichischen Wirtschaft. Der 2005 eingeleitete rückläufige Trend konnte somit nicht wiederaufgenommen werden. Dies war auf den Anstieg der Emissionen im Emissionshandelsbereich (+5,2%) zurückzuführen, insbesondere die CO2-Emissionen der Industrie wuchsen kräftig (+4,8%), aber auch in der Energiewirtschaft (+6%) und im Verkehrssektor (+3,2%) nahmen die Emissionen zu. In einem Sonderthema befasst sich der vorliegende Bericht mit der Ressourcenintensität und dem potentiellen Beitrag einer Kreislaufwirtschaft zur Senkung von Treibhausgasemissionen.
WIFO Working Papers, 2019, (575), 28 Seiten
Online seit: 11.01.2019 0:00
Two major international frameworks provide landmarks for future development paths: the UN Sustainable Development Goals (SDGs) and the Paris Climate Agreement. Monitoring the progress towards achieving the individual goals has to consider a multitude of synergies and trade-offs. In this paper we use composite indices to analyse climate and energy policy in Austria and other selected EU countries. The analysis delivers several results which are also supported by the assessment of climate and energy policies in the case study countries. In general, the improvements regarding energy efficiency, emissions and deployment of renewables have been moderate in the period under observation. This hints at the time needed for restructuring to take place. This underlines the importance of credible political commitment to climate targets, the implementation of ambitious instruments and the need for stability in the guiding frameworks in order to effectuate substantial changes. In addition, the description of the circumstances and policy frameworks in the selected countries shows, that each one is characterised by a very specific energy system (complemented by specific social structures) which determines the challenges that have to be overcome on the way to decarbonisation.
WIFO Working Papers, 2018, (573), 30 Seiten
Online seit: 13.12.2018 0:00
Both the UN SDGs and the Paris Agreement imply ambitious long-term targets which only can be met with a fundamental restructuring of economic and social systems. We propose a set of energy and climate policy indicators that allows informed policy making and goes beyond the approaches that mainly focus on progress based on the UN indicator set. The sustainable energy indicators cover the whole energy system as well as the three dimensions of sustainability. The approach combines an energy service centred perspective with research on energy and climate indicators and embeds the indicator framework in broader socio-ecologic context. For the four demand-side sectors a set of 118 high-level energy indicators has been assembled that can be further disaggregated to about 387 indicators. For electricity and heat supply a set of 25 energy indicators has been compiled that can be further disaggregated to about 130 indicators differentiating by energy source and plant type. Interactions (i.e., synergies and conflicts) between the different target dimensions and the corresponding indicators need to be carefully considered. Given the complexity of the issue and the lack of adequate indicators and gaps in data availability it is difficult to interpret certain observable trends. This needs to be kept in mind when using the indicator system for policy analysis.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2016. Sonderthema: CO2-Steuern für Österreich (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2016. Special Topic: Carbon Taxes for Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(7), S.507-524
Online seit: 23.07.2018 0:00
 
Die reale Wirtschaftsleistung (+1,5%) und der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+1,4%) wuchsen 2016 gleichgerichtet. Somit wurde in diesem Jahr keine Entkoppelung zwischen der Entwicklung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung erzielt. Dies zeigt die vorliegende elfte Ausgabe der WIFO-Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel. Lediglich die Zunahme der Treibhausgasemissionen (+1%) wurde aufgrund einer Energieträgersubstitution von Kohle hin zu Gas und Mineralöl relativ von der Wirtschaftsleistung entkoppelt. Sie nahmen aber das zweite Jahr in Folge zu, der 2005 eingeleitete rückläufige Trend konnte somit nicht wiederaufgenommen werden. Dies war auf den Anstieg der Emissionen im Nicht-Emissionshandelsbereich (+2,6%) zurückzuführen, insbesondere die CO2-Emissionen des Verkehrssektors wuchsen erneut kräftig (+4,1%), aber auch im Gebäudebereich (+2,5%) wurde aufgrund des Anstieges der Zahl der Heizgradtage eine Zunahme der Emissionen gemessen. In einem Sonderthema befasst sich der vorliegende Bericht mit Optionen für die aufkommensneutrale Einführung einer CO2-Steuer für die Nicht-Emissionshandelssektoren in Österreich und deren potentiellen Effekten auf Verteilung und Wettbewerb.
Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Mathias Kirchner, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Stefan E. Weishaar, Irene Burgers (Rijksuniversiteit Groningen)
Monographien, Februar 2018, 43 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Rijksuniversiteit Groningen
Online seit: 07.03.2018 0:00
 
The CATs project focused on carbon taxes as a policy instrument for achieving emission reductions particularly in sectors not covered by the EU Emission Trading Scheme (EU ETS). Based on a systematic review of carbon taxes in EU member countries and a qualitative assessment of the implementation barriers and success factors in frontrunner countries a model-based analysis of the effects of various carbon tax scenarios for Austria was performed. Policy recommendations were developed for Austria and the EU. The project results suggest that carefully designed CO2 tax schemes can play an important part in achieving greenhouse gas emission targets for non-ETS sectors in Austria with potentially positive distributive and macroeconomic impacts.
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