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WIFO-Publikationen: Harald Oberhofer (29 Treffer)

Harald Oberhofer, Yvonne Wolfmayr (WIFO), Vasily Astrov, Robert Stehrer, Roman Stöllinger (wiiw)
FIW-Jahresgutachten. Die österreichische Außenwirtschaft 2021 (FIW Annual Report. Austrias Foreign Trade 2021)
FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Februar 2021, 78 Seiten, https://fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Jahresgutachten_2021/FIW_Jahresgutachten_2020_2021_Februar_final.pdf
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung – Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Kompetenzzentrum "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft"
Online seit: 26.02.2021 0:00
Das Jahr 2020 war vom Ausbruch und der globalen Verbreitung von COVID-19 geprägt. Obwohl sich das Virus im Jänner und Februar 2020 noch nicht stark in Europa ausgebreitet hatte, litten die europäischen Wertschöpfungsketten bereits unter Produktions- und Lieferausfällen in und aus Asien – allen voran China. Ab Mitte Februar erfasste die Pandemie auch Europa und die USA. Die Politik musste mit gesundheitspolitischen Maßnahmen reagieren, die vor allem die Bewegungs- und Verkehrsfreiheit drastisch einschränkten und somit große Teile des Wirtschaftslebens zum Stillstand brachten. Die Folge war ein wirtschaftlicher Abschwung in einer seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr beobachteten Größenordnung. Laut OECD dürfte das weltweite BIP 2020 im Vorjahresvergleich um 4,3% gesunken sein. Für Österreich rechnet das WIFO in seiner Prognose vom Dezember 2020 mit einem Einbruch um rund 7,3%.
FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Jänner 2021, 55 Seiten, https://fiw.ac.at/
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung – Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Online seit: 14.01.2021 10:00
Diese Studie liefert ein Update zu den 2017 berechneten Handels- und Wohlfahrtseffekten des Brexit für die österreichische und die britische Wirtschaft ("Estimating the Trade and Welfare Effects of Brexit. A Panel Data Structural Gravity Model"). Die Schätzung erfolgt mit einem strukturellen Gravitationsmodell auf disaggregiertem Branchenniveau. Die Studie vergleicht die ökonomischen Folgen des am 24. Dezember 2020 vereinbarten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich mit den Handels- und Wohlfahrtseffekten aus einem ungeregelten Ausscheiden des Vereinigten Königreichs. Demnach dämpft das Freihandelsabkommen die negativen bilateralen Handelseffekte, kompensiert sie jedoch nicht vollständig. Das Vereinigte Königreich ist vom Ausscheiden deutlich stärker als Österreich betroffen. Die größten negativen Handelseffekte zeigen sich für den Agrarsektor sowie in der für den bilateralen Handel wichtigen Kfz-Branche.
Vasily Astrov, Roman Stöllinger, Robert Stehrer (wiiw), Oliver Fritz, Harald Oberhofer, Thomas Url, Yvonne Wolfmayr (WIFO)
FIW-Jahresgutachten. Die österreichische Außenwirtschaft (FIW Annual Report. Austrias Foreign Trade)
FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Februar 2020, 72 Seiten, https://fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Jahresgutachten2020/FIW_Jahresgutachten_2020_final.pdf
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Kompetenzzentrum "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft"
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung – Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Das FIW-Jahresgutachten zur Lage der Österreichischen Außenwirtschaft erscheint einmal jährlich im I. Quartal und bietet neben einer umfassenden Übersicht über die wichtigsten Außenhandelskennzahlen sowie der aktuellen Lage, eine Kurzfristprognose sowie eine umfassende Analyse der mittelfristig wichtigsten nationalen und globalen Entwicklungen für die österreichische Außenwirtschaft.
Die Handelseffekte von Österreichs EU-Mitgliedschaft und des Europäischen Binnenmarktes (The Trade Effects of Austria's EU Membership and the Common Market)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(12), S.883-890
Online seit: 20.12.2019 10:00
 
Österreichs Bevölkerung stimmte vor 25 Jahren über den Beitritt zur Europäischen Union ab. Der Europäische Binnenmarkt, welcher die vier Grundfreiheiten definiert, ist seit über 25 Jahren in Kraft. Diese Entwicklungen hatten positive Effekte für Österreich. So konnte durch die EU-Mitgliedschaft der bilaterale Handel mit den anderen EU-Mitgliedsländern innerhalb von 20 Jahren um rund 46% erhöht werden. Dies lieferte einen positiven Beitrag zum Wachstum des österreichischen realen BIP von 15,6% (gegenüber einer Situation ohne EU-Beitritt). Die Schaffung des Binnenmarktes hatte vor allem eine Ausweitung des Handels innerhalb der Gruppe der neuen Mitgliedsländer sowie zwischen der EU 15 und den Ländern der EU-Osterweiterung zur Folge.
Yvonne Wolfmayr, Klaus S. Friesenbichler, Harald Oberhofer, Michael Pfaffermayr (WIFO), Iulia Siedschlag, Mattia Di Ubaldo, Manuel Tong Koecklin, Weijie Yan (ESRI)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Economic and Social Research Institute
Auftraggeber: Europäische Kommission, GD Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU
Online seit: 24.10.2019 0:00
This report quantifies the gains from European trade integration, but also highlights potentials for further gains by eliminating remaining shortcomings of the Single Market for goods related to incorrect or incomplete transposition, the application of harmonised rules as well as the functioning of the mutual recognition principle. The study confirms that the Single Market has delivered benefits in terms of increased trade, competition, productivity and ultimately welfare. Accession has been a key driver for trade effects in the period considered (1995-2014). The results further indicate that improvements in transposition and enforcement of Single Market rules could be a driver for trade, productivity and welfare gains in the long run. Apart from pro-competitive effects, these gains would also come about through increased specialisation and greater intra-EU production integration. In this respect the study offers evidence of – so far less obvious – additional benefits stemming from improvements of institutional quality. Improvements in regulatory institutional quality have also been a relevant driver of pro-competitive effects on market structure as well as productivity levels in accession countries. Furthermore, differences in the quality of the Single Market legal framework are found to matter for firms' organisational choices for their intra-EU production operations via (intra-firm) vertical integration and cross-border outsourcing, in the context of incomplete contracts.
Monographien, April 2019, 34 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.05.2019 0:00
 
Am 12. Juni 1994 sprachen sich 66,6% der österreichischen Bevölkerung im Rahmen einer Volksabstimmung für einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union aus. Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der EU bei. 25 Jahre nach dieser Volksabstimmung versucht die vorliegende Studie die Handelseffekte und die damit einhergehenden Effekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft auf BIP, Beschäftigung und Preise empirisch zu quantifizieren. Auf Basis eines Gravitationsmodells werden in einem ersten Schritt die Handelseffekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft berechnet. Demnach tauscht Österreich langfristig mit den anderen EU-Mitgliedsländern um etwa 46% mehr Waren aus als in einer hypothetischen Situation ohne den Beitritt. Dieser Handelsimpuls wird in einem zweiten Schritt in das Input-Output-Modell des WIFO "Adagio" übertragen. Wie die Modellberechnungen zeigen, induzierte die österreichische EU-Mitgliedschaft durch die Steigerung des Außenhandels einen zusätzlichen jährlichen Wachstumsbeitrag von 0,7% des realen BIP.
Policy Brief: Der Handelsstreit zwischen der EU und den USA. Abschaffung von Autozöllen als Ausweg aus dem Konflikt? (Policy Brief: The Trade Dispute Between the EU and the USA. Complete Removal of Tariffs on Cars as a Way Out of the Conflict?)
Monographien, Juli 2018, 25 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.07.2018 16:00
 
Die Analyse der aktuellsten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen der EU und den USA diskutiert zunächst die generellen handelspolitischen Rahmenbedingungen für die Auseinandersetzung und die Bedeutung des Außenhandels mit den USA für die österreichische Wirtschaft. Wie eine modellbasierte Berechnung der möglichen Beschäftigungseffekte einer vollständigen (multilateralen) Abschaffung aller Zölle auf Pkw in den USA, der EU, China, Japan und Südkorea zeigt, wären durchwegs positive Beschäftigungseffekte einer solchen Vereinbarung zu erwarten. Aus den Berechnungen werden abschließend Politikempfehlungen abgeleitet.
This study investigates whether there is a link between the successful implementation of European cohesion policy and the voters' attitudes towards the EU. Using the French presidential elections in 2017 as a case study, we do not solely consider regional funds expenditures but also its induced effects in a region as further potential determinant of pro-European or eurosceptic voting behaviour. In order to measure the effectiveness of EU structural funds and Cohesion Fund assignment, firm-level employment effects in French NUTS-2 regions stemming from project allocation during the multi-financial framework 2007-2013 are estimated. The obtained average treatment effects are, in a next step, used together with other regional characteristics to capture the citizens' perceived exposure to the EU in an empirical voting model for the French presidential election in 2017. The estimation results reveal a significant negative relationship between the effectiveness of EU funds allocation and the vote share of the eurosceptic candidate Marine Le Pen.
WIFO Working Papers, 2018, (549), 30 Seiten
Online seit: 19.01.2018 0:00
This paper empirically investigates the propagation of business sentiment within the EU and adds to the literature on shock absorption via a common market's real economy. To this end, we combine EU-wide official business sentiment indicators with world input-output data and information on indirect wage costs. Econometrically, we model interdependencies in economic activities via input-output linkages and apply space-time models. The resulting evidence provides indication for the existence of substantial spillovers in business sentiment formation. Accordingly, and highlighted by the estimated impacts of changes in indirect labour costs, policy reforms aiming at increasing the resilience of the European single market need to take these spillovers into account in order to increase its effectiveness.
This paper proposes a new panel data structural gravity approach for estimating the trade and welfare effects of Brexit. The suggested Constrained Poisson Pseudo Maximum Likelihood Estimator exhibits some useful properties for trade policy analysis and allows to obtain estimates and confidence intervals which are consistent with structural trade theory. Assuming different counterfactual post-Brexit scenarios, our main findings suggest that UK's exports of goods to the EU are likely to decline within a range between 7.2 percent and 45.7 percent (EU's exports to UK by 5.9 percent to 38.2 percent) six years after the Brexit has taken place. For the UK, the negative trade effects are only partially offset by an increase in domestic goods trade and trade with third countries, inducing a decline in UK's real income between 1.4 percent and 5.7 percent under the hard Brexit scenario. The estimated welfare effects for the EU are negligible in magnitude and statistically not different from zero.
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