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WIFO-Publikationen: Jürgen Janger (66 Treffer)

Monographien, Juni 2020, 32 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2020 9:00
 
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie ziehen eine massive weltweite Rezession nach sich. Die Studie beleuchtet zwei zentrale innovationspolitische Aspekte: Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, bewältigen die Krise in der Regel besser. Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeiten der Unternehmen sind prozyklisch, was Innovationen als langfristigen Treiber des Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstums nachhaltig schwächen und die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bremsen kann. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen schließen die Studie.
Hans Georg Helmstädter, Anna Gehlke, Lukasz Hill, Bernd Klöver, Laura Wallor (CHE Consult), Christoph Badelt, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Kathrin Hofmann, Mark Horridge, Jürgen Janger, Peter Mayerhofer, Andreas Reinstaller, Bartlomiej Rokicki, Nicole Schmidt (WIFO)
Studie von: CHE Consult GmbH – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Akademie der Wissenschaften in Hamburg
In Kooperation mit CHE Consult analysierte das WIFO die Wirkung von Wissenschaft auf die Wettbewerbsfähigkeit in vier unterschiedlichen Kanälen. Eine Patentanalyse von Hamburger Forschungseinrichtungen zeigt zwar durchaus Kooperationen, die aber stärker lokal verankert sind und weniger breit thematisch streuen; eine Analyse der Produktivitätswirkung der Hamburger Hochschulen sowie ihres wirtschaftlichen Impact kommt zu positiven Ergebnisse, und eine Analyse der regionalen Wirtschaftsstruktur zeigt Defizite im Hightech-Bereich der Hamburger Wirtschaftsstruktur auf, die durch forcierte Investitionen in Wissenschaft und in Cluster, in denen Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten, gezielt adressiert werden könnten.
Projektbasierte Grundlagenforschungsförderung im internationalen Vergleich. Implikationen für eine Exzellenzinitiative in Österreich (Project-based Basic Research Funding in an International Comparison. Implications for an Excellence Initiative in Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), S.159-172
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Beruhend auf einem Literatursurvey wurden wesentliche Merkmale der projektbasierten Grundlagenforschungsförderung identifiziert, die sich potentiell auf Qualität, Quantität und Richtung von Forschungsergebnissen auswirken können, wie z. B. Förderhöhe, -design und -kriterien. Dieser Merkmalskatalog ermöglicht einen systematischen Vergleich der Fördertätigkeit der größten Wissenschaftsfonds in den USA (NIH und NSF), dem Vereinigten Königreich (UKRI), Deutschland (DFG), den Niederlanden (NWO), der Schweiz (SNF) und Österreich (FWF). Wesentliche Unterschiede zeigen sich z. B. hinsichtlich des Anteils an der gesamten Forschungsfinanzierung, des Förderportfolios, der Erfolgsquoten, Losgrößen, Auszahlung indirekter Projektkosten und Beurteilungskriterien. Aus dem Vergleich können Implikationen für die Ausgestaltung einer österreichischen Exzellenzinitiative abgeleitet werden.
Monographien, Februar 2019, 207 Seiten
Auftraggeber: Expertenkommission Forschung und Innovation
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Online seit: 28.02.2019 0:00
 
Using a structured systematic comparative approach, this study analyses differences in (basic) research grant funding between the main academic research funding agency of Germany (DFG) and the main agencies of five other countries (FWF in Austria, SNSF in Switzerland, NWO in the Netherlands, UKRI in the UK, NIH and NSF in the USA). A systematic survey of the literature was used to identify differences in research grant funding which may impact on research outcomes, among them overall funding levels, funding portfolio, success rates, differences in grant design such as lot size and grant duration, the amount of overheads paid as well as differences in review criteria. There is little causally robust empirical literature on the impact of competitive research grant funding, other than that its share in overall funding and grant design matter. There are major differences between the grant funding agencies, both in terms of funding levels or success rates, but also in terms of grant design and peer review, which are likely to impact on research outcomes. Overall, the Swiss SNSF is the most generous funding agency in terms of success rates and funding levels while the Austrian FWF shows the lowest funding levels. NSF and NIH feature the lowest success rates. The Swiss, German and Austrian agencies put little emphasis on the economic impact of the research they fund by contrast with the Anglo-Saxon and Dutch ones. Overheads paid vary from none paid at all (FWF, NWO) to full reimbursement (NIH, NSF). Differences in overheads paid together with senior researchers being able to have their salary funded by grant funding (to buy out their teaching time) may lead to different dynamics in the growth of the scientific enterprise in a country.
Monographien, Dezember 2018, 26 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.01.2019 0:00
 
Die OECD initiierte 2015 das Projekt "Multiprod", das erstmals die Produktivitätsentwicklung von Unternehmen auf Basis von Unternehmensmikrodaten international vergleichend analysieren sollte. Das WIFO untersuchte aufgrund von Mikrodaten von Statistik Austria die Produktivitätsentwicklung in Österreich und verglich sie mit den am Multiprod-Projekt teilnehmenden Ländern (darunter die Innovation Leader Finnland, Schweden, Dänemark). Leider beeinflussen Strukturunterschiede zwischen den Unternehmensdaten von Statistik Austria (Leistungs- und Strukturerhebung) und anderen Ländern, wie z. B. das Fehlen von Kapitalstockdaten die Ergebnisse erheblich. Ein aussagekräftiger internationaler Vergleich der Daten war deshalb nicht möglich.
Geschlechterunterschiede auf dem Arbeitsmarkt für Wissenschaft und Forschung (Gender Differences on the Labour Market for Scientists and Researchers)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(8), S.599-610
Online seit: 23.08.2018 0:00
 
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in Hochschuleinrichtungen lassen keine Rückschlüsse auf eine Steigerung der Arbeitsmarktpartizipation von Wissenschafterinnen im Europäischen Forschungsraum zu. Zudem finden sich deutliche Hinweise auf geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen den Arbeitsbedingungen und Karriereverläufen von Wissenschaftern und Wissenschafterinnen, auch zwischen den EU-Ländern und verschiedenen Karrierestufen. Die solcherart divergierenden Rahmenbedingungen können in der Folge die akademische Produktivität von Forscherinnen beeinträchtigen.
Strukturen und Bedingungen für die akademische Forschung in der EU und in Österreich. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung (Structures and Conditions of Academic Research in the EU and Austria. Findings of a Representative Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(8), S.585-597
Online seit: 23.08.2018 0:00
 
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Forschenden in Hochschuleinrichtungen der EU zeigen die Heterogenität der nationalen Hochschulsysteme auf. Die wahrgenommenen Unterschiede etwa hinsichtlich Doktoratsstudien, Karrierestrukturen und Arbeitsbedingungen können in einem integrierten Forschungsraum asymmetrische Mobilität und Divergenzen in der Forschungsleistung zur Folge haben. In Österreich sind Forschende mit den Arbeitsbedingungen überdurchschnittlich zufrieden, mit Ausnahme der Karriereperspektiven. Auch die Umfrageergebnisse zu Doktoratsstudien deuten auf Verbesserungspotential hin.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(8), S.565-574
Online seit: 23.08.2018 0:00
 
Universitäten lösen als zentrale Institutionen in der wissensbasierten Gesellschaft vielfältige Wirkungen aus. Eine Quantifizierung dieser gesamtwirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und datenbezogenen Problemen aber oft bruchstückhaft. In einem umfassenden Ansatz wurden sowohl kurzfristige mit dem Universitätsbetrieb verbundene als auch längerfristige Wirkungen von Universitätsoutputs auf die Produktivität abgebildet. Wie ökonometrische Analysen der Wirkung der Forschungstätigkeit an Universitäten und der Tätigkeit von Absolventen und Absolventinnen sowie Modellschätzungen der Nachfrage- und Produktivitätseffekte zeigen, übersteigt das damit verbundene Steuer- und Abgabenaufkommen schon in einem relativ kurzen Zeitraum die für die Finanzierung von Universitäten eingesetzten öffentlichen Mittel. Investitionen in Universitäten rentieren sich damit für den Staat.
Monographien, Juni 2018, 60 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2018 0:00
 
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
Monographien, Jänner 2018, 55 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.01.2018 0:00
 
Die österreichische Bundesregierung hat im Rahmen der Strategie "Europa 2020" Forschungsquotenziele gesetzt: Die Forschungs- und Entwicklungsquote soll bis 2020 auf 3,76% des BIP gesteigert werden bei einem Finanzierungsanteil des öffentlichen Sektors von einem Drittel. Zusätzlich soll die Grundlagenforschungsquote auf 0,94% des BIP angehoben werden. Diese Studie berechnet einen idealtypischen Finanzierungs- und Ausgabenpfad, der die Erreichung dieser Ziele bis 2020 ermöglichen würde. Die für die Zielerreichung notwendige Finanzierung wird der vergangenen und vom Bundeshaushalt vorgegebenen künftigen Entwicklung der tatsächlichen F&E-Finanzierung gegenübergestellt. Aus dem Vergleich ergibt sich eine Finanzierungslücke zur Erreichung der Forschungsquotenziele.
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