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WIFO-Publikationen: Klaus S. Friesenbichler (120 Treffer)

Klaus S. Friesenbichler, Nicole Schmidt-Padickakudy (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung)
COVID-19-Krise ließ Cash-Flow-Marge in der heimischen Sachgütererzeugung 2020 erneut sinken (COVID-19 Crisis Caused Cash Flow Margin in Domestic Manufacturing to Drop Again in 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), S.597-607
Online seit: 31.08.2021 0:00
 
Im Jahresdurchschnitt 2019 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 9,9% noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 9,6%. Gemäß ökonometrischen Schätzmodellen des WIFO sank sie 2020 auf 8,2%. Vorläufige Daten lassen ebenso einen Rückgang und eine Quote von 8,8% erwarten. Die Cash-Flow-Quote dürfte 2020 somit leicht geringer gewesen sein als in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09. Nach dem Ende der Rezession, die durch die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung verursacht wurde, dürfte die Ertragskraft 2021 wieder steigen.
WIFO Working Papers, 2021, (637), 41 Seiten
Auftraggeber: European Commission-Framework Programme
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Centraal Bureau voor de Statistiek – Istituto Nazionale di Statistica – Lunaria Associazione di Promozione Sociale e Impresa Sociale – United Nations University – Maastricht Economic and Social Research Institute on Innovation and Technology – Fondation Nationale des Sciences Politiques – Scuola superiore Sant'Anna – Statistik Österreich – University College London – Universität Bielefeld – Universität Ljubljana – Universität Tartu – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung – Katholieke Universiteit Leuven (Belgium)
Online seit: 04.08.2021 0:00
We use the supply tables that underlie WIOT data to explore the provision of services by manufacturing sectors. The value-added shares generated by services differ substantially across countries and sectors, while they remain largely stable over time. A Bayesian classification assigns broadly defined manufacturing sectors to economy-wide growth models. It differentiates between service- and manufacturing driven models in catching up and developed economies. Servitization increase with labour productivity. The service intensities in the sectoral production mix are lower in countries with higher manufacturing shares. This holds for both catching up and developed economies. However, servitization is largely unrelated to productivity and employment growth. Hence, we argue that the degree of servitization is contingent on and an attribute of the respective economic model in which a sector operates.
WIFO-Konjunkturtest, 2021, 18 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 23.08.2021 0:00
Nach dem Einbruch infolge der COVID-19-Pandemie dürfte sich die heimische Investitionstätigkeit 2021 kräftig erholen. Eine Hochschätzung anhand der Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt für 2021 in der Sachgütererzeugung insgesamt einen Anstieg der Investitionen um 22,0% gegenüber dem Vorjahr (real). Insbesondere große Unternehmen planen eine Ausweitung ihrer Investitionen, während kleine und mittelgroße Betriebe diese nur leicht steigern wollen. Vor allem die Hersteller von Industriegütern sowie lang- und kurzlebigen Konsumgütern werden ihre Investitionen erhöhen, in der Kraftfahrzeugbranche werden sie dagegen nur geringfügig höher ausfallen als 2020. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2021 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 6,9%.
Deutliche Erholung der Investitionen der Sachgütererzeugung von der COVID-19-Krise. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2021 (Significant Recovery of Investment in Manufacturing from the COVID-19 Crisis. Results of the WIFO Spring 2021 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), S.503-512
Online seit: 02.08.2021 0:00
 
Nach dem Einbruch infolge der COVID-19-Pandemie dürfte sich die heimische Investitionstätigkeit 2021 kräftig erholen. Eine Hochschätzung anhand der Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt für 2021 in der Sachgütererzeugung insgesamt einen Anstieg der Investitionen um 22,0% gegenüber dem Vorjahr (real). Insbesondere große Unternehmen planen eine Ausweitung ihrer Investitionen, während kleine und mittelgroße Betriebe diese nur leicht steigern wollen. Vor allem die Hersteller von Industriegütern sowie lang- und kurzlebigen Konsumgütern werden ihre Investitionen erhöhen, in der Kraftfahrzeugbranche werden sie dagegen nur geringfügig höher ausfallen als 2020. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2021 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 6,9%.
Unternehmerische Unsicherheit und wirtschaftspolitische Risikofaktoren in der COVID-19-Krise. Ergebnisse des Updates der WIFO-Industriebefragung vom Sommer 2020 (Business Uncertainty and Economic Policy Risk Factors in the COVID-19 Crisis. Results of the Update of the WIFO Industry Survey in Summer 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(6), S.461-470
Online seit: 30.06.2021 0:00
 
Die ökonomische Unsicherheit nahm infolge der COVID-19-Pandemie drastisch zu. Eine im Sommer 2020 durchgeführte Befragung österreichischer Industrieunternehmen zeichnet ein detailliertes Bild der Ursachen und Wirkungen dieser Entwicklung. Als zentrale Ursache wurden neben möglichen Auswirkungen auf die Nachfrage Lieferengpässe genannt. Die Zunahme der Unsicherheit wirkte sich vor allem auf die Investitionen und die Beschäftigung dämpfend aus. Zu den wichtigsten strategischen Maßnahmen der Unternehmen, um der Unsicherheit zu begegnen, zählten neben der Digitalisierung das Liquiditäts- und Risikomanagement. Wirtschaftspolitische Aspekte der unternehmerischen Unsicherheit verloren in der COVID-19-Krise etwas an Bedeutung. Die Entwicklung der Weltwirtschaft und des internationalen Handels wurden als die wichtigsten wirtschaftspolitischen Risikofaktoren gesehen. Nationale Risikofaktoren waren für die befragten Unternehmen besser abschätzbar, wobei vor allem die Steuerpolitik und Umweltregulierungen zugleich als relevant eingestuft wurden.
Monographien, Juni 2021, 85 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oesterreichische Nationalbank
Online seit: 15.06.2021 9:00
 
In der Zeit nach COVID-19 wird sich der wirtschaftspolitische Fokus vom Strukturerhalt zum Strukturwandel verlagern. Die Studie diskutiert wirtschaftspolitische Hebel zur Forcierung von Investitionen in die "Digitalisierung" und die "Dekarbonisierung" bzw. "Carbon Management" in Österreich. Basierend auf der Literatur zur Technologiediffusion werden Investitionen als Vehikel von Innovationen und Transformationen gesehen. Die "Digitalisierung" wird durch technologische Neuerungen im IKT-Bereich getrieben. Die vielschichtige Thematik wird anhand eines "Digitalisierungsradars", einem strukturierten Indikatorsystem, quantifiziert. Das Stärken-Schwächen-Profil Österreichs im internationalen Vergleich erlaubt es, die Treiber und Hemmnisse der "Digitalisierung" und wirtschaftspolitische Ansatzpunkte zu identifizieren. Im Abschnitt zur missionsorientierten "Dekarbonisierung" werden durch eine Stakeholder-Befragung drei Bereiche beleuchtet, nämlich die Kfz-Zulieferindustrie, ein Kreislaufwirtschaftsmodell der Zementindustrie sowie innovative Gebäude. Neben bereichsspezifischen Schlussfolgerungen zeigen sich auch allgemeine wirtschaftspolitische Ansätze.
Staatliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der COVID-19-Krise. Eine begleitende Analyse operativer Aspekte und Unternehmenseinschätzungen (State Aid Measures for Companies in the COVID-19 Crisis. An Accompanying Analysis of Operational Aspects and Company Assessments)
Monographien, Juni 2021, 112 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2021 0:00
 
Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat die Regierung ein Paket an Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft zusammengestellt. Dieser Bericht analysiert anhand von drei Sonderbefragungen des WIFO-Konjunkturtests die Inanspruchnahme und Einschätzung der Wirksamkeit der eingesetzten Instrumente auf Unternehmensebene. Die Mehrzahl der österreichischen Unternehmen ist demnach erheblich von der Krise betroffen. Die Hilfen werden insgesamt weitgehend als hilfreich eingeschätzt, wobei sich die Beurteilung zwischen den Unternehmen unterscheidet. Jene Unternehmen, die die Unterstützung als nicht ausreichend bezeichnen, melden überwiegend geringe Liquiditätsreserven und sind tendenziell stärker insolvenzgefährdet. Auf Basis der vorliegenden Evidenz werden mögliche Mitnahme- und Missbrauchseffekte diskutiert.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(5), S.389-405
Online seit: 31.05.2021 0:00
 
Infolge der COVID 19 Krise ging der österreichische Warenaußenhandel 2020 deutlich zurück. Auf den kräftigen Einbruch während der ersten COVID-19-Welle im Frühjahr folgte in den Sommermonaten ein Rebound. Die neuerliche Verschärfung der behördlichen Maßnahmen im Herbst dämpfte die Erholung nur leicht. Diesem unterjährigen Verlauf entsprach auch die Entwicklung der Warenproduktion, wobei die Krise Hersteller von Konsumgütern des nicht täglichen Bedarfs am stärksten traf. Große Einbußen gab es auch in der Kfz-Branche, der Metallerzeugung und Metallbearbeitung, dem Maschinenbau sowie in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen. Der COVID-19-Schock im Frühjahr führte zu einem abrupten Anstieg der unternehmerischen Unsicherheit und einem deutlichen Konjunktureinbruch, der durch einen merklichen Rückgang der Kapazitätsauslastung gekennzeichnet war. Im Zuge der folgenden Erholung reduzierte sich allmählich auch die Unsicherheit der heimischen Unternehmen. Die COVID-19-Krise ließ 2020 auch die Investitionstätigkeit einbrechen. Die einzelnen Teilbereiche entwickelten sich jedoch stark unterschiedlich. Während die Ausrüstungsinvestitionen kräftig abnahmen, resultierten technologische Entwicklungen in einem schwachen Anstieg der immateriellen Anlageinvestitionen.
Monographien, Mai 2021, 67 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.05.2021 12:00
 
Diese Studie untersucht die österreichische Investitionstätigkeit vor der COVID-19-Krise und bietet erste Befunde zum Investitionsverhalten während der Krise. Zuerst wird die Ausgangslage durch eine Analyse von Investitionsquoten im internationalen Vergleich und im Zeitablauf aufgearbeitet. Die Investitionsquoten in Ausrüstungen, geistiges Eigentum und Bau werden zudem mit den gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsniveaus verknüpft. Danach werden die ersten Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Investitionen der Unternehmen anhand von Unternehmensbefragungen abgebildet und ein Prognosemodell für das Wachstum der Unternehmensinvestitionen nach Wirtschaftszweigen (ÖNACE-Einsteller-Abschnitten) für den Zeitraum 2020 bis 2022 entwickelt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede in der Investitionsdynamik über die Sektoren.
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