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WIFO-Publikationen: Susanne Bärenthaler-Sieber (52 Treffer)

Die Breitbandförderung des Bundes 2015/2018. Ergebnisse der zweiten Zwischenevaluierung des Programmes Breitband Austria 2020 (Federal Broadband Funding 2015-2018. Results of the Second Interim Evaluation of the Broadband Austria 2020 Program)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), S.235-246
Online seit: 31.03.2021 0:00
 
Für Breitband Austria 2020 stand insgesamt ein Budgetvolumen von 980 Mio. € ("Breitbandmilliarde") zur Verfügung. Von den für die Phasen 1 und 2 (2015/2018) budgetierten Fördermitteln von 683 Mio. € sind bis Ende 2018 gut zwei Drittel tatsächlich abgerufen worden. Die weitaus meisten Mittel entfielen auf das Förderprogramm Access (265 Mio. €), deutlich weniger auf die Programme Backhaul (89 Mio. €), Leerrohr (87 Mio. €) sowie Access-ELER (25 Mio. €). Die Förderungen dürften Investitionen in Höhe von 618 Mio. € angestoßen haben. Der deutlich unter Plan liegende Ausschöpfungsgrad ist auf den verspäteten Start der Programme und die unvollständige Inanspruchnahme der ausgeschriebenen Fördermittel zurückzuführen. Für die wirtschaftspolitisch alternativlose Errichtung einer flächendeckenden Breitbandversorgung auf Glasfaserbasis ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von privaten Unternehmen und öffentlicher Hand notwendig.
Monographien, März 2021
Auftraggeber: Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die chemische Industrie nimmt bei der Erreichung der Klimaziele in Österreich und in der EU eine Schlüsselrolle ein. Die vorliegende Studie untersucht aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive die Voraussetzungen und Elemente, die nötig sind, um diese Rolle zu erfüllen. Dazu wird zunächst die Ausgangslage der chemischen Industrie in Österreich betrachtet – im Hinblick auf die Position im volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsgefüge, die Bedeutung für Beschäftigung und Außenhandel und die relative Stellung in Bezug auf Innovationen und Digitalisierung im Vergleich mit anderen Branchen. Im Zuge einer empirischen Erhebung werden Primärdaten gewonnen, die Einblicke in die Perspektiven der chemischen Industrie in Österreich geben und Anpassungspfade beleuchten, die zur Erreichung der Klimaneutralität beitragen. Im Zwischenbericht werden Ergebnisse einer Input-Output-Analyse vorgelegt. Diese zeigen die wirtschaftliche Bedeutung der untersuchten Branchen in Bezug auf Wertschöpfung und Beschäftigung.
Monographien, Jänner 2021, 69 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Beteiligungs AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.01.2021 10:00
 
Trotz vergangener Privatisierungswellen kommt dem Staat infolge der Globalisierung weltweit weiterhin eine große Bedeutung als Eigentümer von Unternehmen zu. Die vorliegende Studie bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme zur standort- und industriepolitischen Bedeutung des Staates als langfristiger Investor. Sie untersucht anhand theoretischer Überlegungen, internationaler empirischer Evidenz sowie der jüngsten weltweiten Entwicklung die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von staatlichen Unternehmensbeteiligungen.
Monographien, Dezember 2020, 129 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.01.2021 0:00
 
Die vorliegende Studie bietet eine empirisch ausgerichtete Analyse zu Lage, Entwicklung und Perspektive der oberösterreichischen Sachgütererzeugung in der bisherigen COVID-19-Krise. Sie stützt sich auf rezente Daten zu Produktion und Absatz sowie zu den relevanten Entwicklungen im Warenaußenhandel und auf Einschätzungen der Krisenfolgen durch oberösterreichische Industrieunternehmen. Die Ergebnisse zeigen für die erste Krisenphase einen drastischen Einbruch von Produktion und Absatz sowie eine Verschlechterung der unternehmerischen Einschätzungen. Der deutliche Rebound im Sommer konnte die Einbußen aus dem Frühjahr nicht ausgleichen. Durch die enge Einbindung der regionalen Unternehmen in den Welthandel und internationale Lieferketten sowie vor allem durch ihre vergleichsweise starke Ausrichtung auf in der Krise vulnerable Produktions- und Außenhandelssegmente ist die oberösterreichische Industrie überdurchschnittlich von der COVID-19-Krise betroffen: Den wirtschaftlichen Einbruch und die anschließende Erholung bestimmten vorrangig die in Oberösterreich stark technologieorientierten und international ausgerichteten Investitionsgüterbranchen (Maschinenbau, Autoindustrie). Öffentliche Hilfen waren laut Angaben der Unternehmen bei der Bewältigung der bisherigen Krise von Nutzen. Überlegungen zu den Grundzügen eines möglichen Maßnahmenpaketes, das die regionalen Unternehmen in ihrem Wiederaufstieg aus der Krise unterstützt, schließen daher die Arbeit ab.
Karl-Heinz Neumann, Thomas Plückebaum (WIK Consult), Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber (WIFO)
Evaluierung der Breitbandinitiative BMLRT 2017/2018 (Evaluation of the Broadband Initiative BMLRT 2017-2018)
Monographien, Juni 2020, 272 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH
 
Für Breitband Austria 2020 steht ein Budgetvolumen von 980 Mio. € zur Verfügung. Für die in den Phasen 1 (2015/16) und 2 (2017/18) initiierten Ausschreibungen wurden ca. 683 Mio. € an Fördermitteln budgetiert, wovon 467 Mio. € oder fast 68% von 173 Fördernehmern mit 692 Projekten tatsächlich in den Phasen 1 und 2 abgerufen wurden. Damit verbleibt für Phase 3 (2019/20) noch ein Fördervolumen von 513 Mio. €. Mit 265 Mio. € ging der Großteil der Fördermittel an die Programmschiene Access (257 Projekte, 26 Förderwerber), jeweils 88 Mio. € ergingen an Backhaul (171 Projekte, 21 Projektwerber) und Leerrohr (235 Projekte, 155 Projektwerber). Access-ELER spielte mit nur 25 Mio. € (29 Projekte, 9 Projektwerber) nur eine untergeordnete Rolle. Mit Abschluss der Phase 2 waren statt der geplanten 70% erst knapp 50% der budgetierten Fördermittel ausgeschüttet worden. Dies ist einerseits auf den verspäteten Start der Programme im Jahr 2015 zurückzuführen, und andererseits auf die unvollständige Ausschöpfung der jeweils ausgeschriebenen Fördermittel.
WIFO Bulletin, 2019, 24(11), S.90-98
Online seit: 10.12.2019 0:00
In 2017, at 10.6 percent, the average cash-flow-to-sales ratio for the Austrian manufacturing industry was again significantly higher than in the previous year (10.2 percent). According to the WIFO estimate it however stagnated in 2018. In 2019, the cash-flow ratio is expected to decline according to the estimate using a dynamic panel econometric model for the manu-facturing industries.
Susanne Bärenthaler-Sieber, Klaus S. Friesenbichler (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung)
Cash-Flow-Quote stagniert 2018. Die Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung (Cash-Flow-to-Sales Ratio Stagnating in 2018. The Profitability of the Austrian Manufacturing Sector)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.573-582
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Im Jahresdurchschnitt 2017 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 10,6% neuerlich deutlich über dem Vorjahreswert von 10,2% (2016). Gemäß der WIFO-Schätzung für das Jahr 2018 stagnierte sie jedoch. Im Jahr 2019 dürfte die Cash-Flow-Quote gemäß der Schätzung mit einem dynamischen panelökonometrischen Modell für die Branchen der Sachgütererzeugung zurückgehen.
Monographien, März 2019, 201 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Austrian Institute of Technology
Online seit: 24.07.2019 0:00
 
The report provides an overview and analysis of the state of digitalisation in Austria. The findings show that the digitalisation performance of the Austrian economy is mixed. The overall digitalisation performance of Austria is marked by good performance in the manufacturing industries and weaknesses in the service sector compared to the innovation leader countries. The diffusion gap goes hand in hand with low adoption rates in microenterprises and SMEs and is reinforced by modest industrial dynamics in Austria. Reform needs arise regarding the promotion of ICT skills and competences of the workforce. The policy framework is currently in a phase of reorganisation.
Breitbandstrategie und Breitbandförderung in Österreich. Ergebnisse aus der Evaluierung der ersten Phase des Subventionsprogrammes der Bundesregierung (Broadband Strategy and Broadband Promotion in Austria. Results from the Evaluation of the First Phase of the Federal Government's Subsidy Programme)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(11), S.813-821
Online seit: 22.11.2018 0:00
 
Wie die Zwischenevaluierung der Breitbandstrategie 2020 und des Masterplans zur Breitbandförderung zeigt, kann mithilfe der im Masterplan festgelegten und durch die Ausschreibungen verfolgten Umsetzungsmaßnahmen das Ziel, Österreich nahezu flächendeckend mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde schnellem Internet zu versorgen, tatsächlich erreicht werden. Für den Ausbau des 5G-Netzes und zur Steigerung der "5G Readiness" ist die Strategie der schrittweisen Verdichtung von Glasfaserzugangspunkten eine der wichtigsten Maßnahmen. Dennoch wird es insbesondere in der dritten Phase der Umsetzung der Breitbandstrategie notwendig werden, den Förderungsschwerpunkt massiv auf die Glasfasernetze zu legen.
WIFO Bulletin, 2018, 23(11), S.96-106
Online seit: 31.10.2018 0:00
In 2016, the cash-flow-to-sales ratio of the Austrian manufacturing sector reached an estimated 10.0 percent, a value higher than the previous year's ratio of 9.4 percent. The ratio should have further increased to 11.0 percent in 2017. The rising profit-ability ratio of manufacturing corresponds with sound economic growth performance of the sector. Its real value-added growth rate amounted to 1.3 percent in 2016 and 6.7 percent in 2017, respectively. According to additional estimates of a dynamic panel-econometric model at the industry level, the cash-flow-to-sales ratio in manufacturing will continue its up-ward trend in 2018.
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