Suche nach PublikationenErweiterte Suche

WIFO-Publikationen: Gerhard Streicher (98 Treffer)

Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2019, 72 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.11.2019 0:00
 
Nach einer besonders dynamischen Konjunktur in den Vorjahren wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 laut aktuellen Prognosen mit +1,7% etwas schwächer. Von dieser Konjunkturdämpfung war insbesondere die Sachgütererzeugung betroffen. Regionale Muster sind anhand aktueller Konjunkturindikatoren jedoch kaum zu erkennen. Allein der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen scheint im II. Quartal 2019 mit einigen Ausnahmen in den Bundesländern der Süd- und Westregion etwas stärker ausgefallen zu sein.
Monographien, Oktober 2019, 55 Seiten
Auftraggeber: Ärztekammer für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.12.2019 0:00
 
Österreich ist in den kommenden Jahrzehnten mit einem deutlichen Wandel der demographischen Struktur hin zu einem höheren Anteil der Älteren konfrontiert. Daraus ergeben sich in vielen Bereichen der Gesellschaft und Wirtschaft Herausforderungen. Insbesondere im Gesundheitswesen steigt mit der Alterung der medizinische Versorgungsbedarf der Gesellschaft. Dem zu erwartenden Anstieg der Nachfrage nach Ärzten und Ärztinnen steht eine vergleichsweise ungünstige Ärztedemographie gegenüber. Die vorliegende Studie quantifiziert für Wien das aktuelle und künftige Ausmaß an geriatrischen Leistungen im niedergelassenen Bereich wie in Krankenanstalten und schätzt den künftigen Bedarf an ärztlicher Leistung auf Basis von heutiger Leistungserbringung für unterschiedliche Altersgruppen der Bevölkerung. Da der Begriff der Geriatrie anhand von Statistiken kaum abgegrenzt werden kann, bildet eine Befragung von Wiener Ärztinnen und Ärzten zur aktuellen Verteilung der erbrachten medizinischen Leistungen auf unterschiedliche Altersgruppen die Grundlage dieser Schätzungen. Die Ergebnisse der Befragung werden dabei mit Projektionen zur demographischen Entwicklung der Bevölkerung (zur Bestimmung des Bedarfs an ärztlichen Leistungen) und der Ärzte- bzw. Absolventenpopulation (zur Bestimmung des Angebots an ärztlichen Leistungen) verknüpft, um künftige Versorgungslücken zu identifizieren. Wie die Ergebnisse zeigen, entsteht durch die Entwicklung des Ärzteangebotes und der Ärztenachfrage bis 2050 eine markante Lücke: Die gesamte Nachfrage wird nach diesen Projektionen bis 2050 um rund ein Drittel zunehmen, während das Angebot selbst unter optimistischen Annahmen um nur ein Sechstel steigen wird. Die geringste Lücke wird für die niedergelassenen Fachärzte und Fachärztinnen erwartet.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(6), S.447-457
Online seit: 02.07.2019 0:00
 
Beruhend auf einer Vielzahl von Indikatoren bietet die Untersuchung eine umfassende und gleichzeitig überschaubare Bestandsaufnahme mit dem Ziel einer schlüssigen Gesamtbewertung zum aktuellen Stand der Digitalisierung in Österreich. Im internationalen Vergleich liegt Österreich demnach gemessen an den meisten Kennzahlen zur Digitalisierung nur im Mittelfeld und manchmal auch weit zurück. Dennoch zeigen die Daten keine allgemeine Investitionslücke, sondern vergleichsweise hohe Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien. Diesen steht aber eine Nachfragelücke gegenüber, die sich vor allem an der relativ geringen privaten Nutzung moderner Breitbanddienste und Anwendungen zeigt. In den Unternehmen entspricht die Adoption neuer digitaler Dienste häufig dem internationalen Durchschnitt. Das Ziel einer aktiven und gestaltenden Rolle Österreichs im digitalen Wandel erfordert ein breites Spektrum abgestimmter wirtschaftspolitischer Instrumente.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(6), S.429-445
Online seit: 02.07.2019 0:00
 
Das kräftige Wirtschaftswachstum kam im Jahr 2018 allen Bundesländern zugute. So expandierten die abgesetzte Sachgüterproduktion und die unselbständige Beschäftigung durchwegs. Am schwächsten wuchs die Wirtschaft in der Ostregion, am stärksten in der Südregion.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2019, 75 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.06.2019 0:00
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs im Jahr 2018 weiterhin kräftig. Die sektorale Breite der Konjunktur spiegelt sich in einem robusten Beschäftigungswachstum und einem Rückgang der Zahl der Arbeitslosen. Regional zeigt sich jedoch ein durchaus heterogenes Bild, mit besonders kräftigem Wachstum in der Südregion.
Franz Sinabell, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Klaus S. Friesenbichler, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher (WIFO), Ludwig Gerner, Mathias Kirchner, Jochen Kantelhardt, Andreas Niedermayr, Erwin Schmid, Martin Schönhart (BOKU), Christina Mayer (STAT)
Eine Zwischenbilanz zu den Wirkungen des Programms der Ländlichen Entwicklung 2014-2020 (An Interim Assessment of the Impacts of the Rural Development Programme 2014-2020)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien – Statistik Austria
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Online seit: 12.08.2019 0:00
 
Mit dem Programm der ländlichen Entwicklung LE 14-20 wird die "zweite Säule" der Gemeinsamen Agrarpolitik in Österreich umgesetzt. Dieses Programm hat ein jährliches Volumen von annähernd 1 Mrd. € und wird zur Hälfte von der EU finanziert. Die Maßnahmen des Programmes zielen vor allem darauf ab, die landwirtschaftliche Produktion in Ungunstlagen aufrecht zu erhalten, die biologische Wirtschaftsweise zu fördern und Investitionen in zeitgemäße Tierhaltungssysteme zu unterstützen. Weitere Maßnahmen betreffen den Aufbau von Humankapital und die Etablierung sozialer Dienstleistungen in ländlichen Regionen. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht nur ländliche Regionen von dem Programm profitieren, sondern auch urbane Zentren, in denen nur wenige Begünstigte sind. Da das Programm viele Ziele anstrebt, sind Zielkonflikte unvermeidbar. In Folgeprogrammen sollten diese nach Möglichkeit verringert werden.
Monographien, April 2019, 34 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.05.2019 0:00
 
Am 12. Juni 1994 sprachen sich 66,6% der österreichischen Bevölkerung im Rahmen einer Volksabstimmung für einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union aus. Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der EU bei. 25 Jahre nach dieser Volksabstimmung versucht die vorliegende Studie die Handelseffekte und die damit einhergehenden Effekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft auf BIP, Beschäftigung und Preise empirisch zu quantifizieren. Auf Basis eines Gravitationsmodells werden in einem ersten Schritt die Handelseffekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft berechnet. Demnach tauscht Österreich langfristig mit den anderen EU-Mitgliedsländern um etwa 46% mehr Waren aus als in einer hypothetischen Situation ohne den Beitritt. Dieser Handelsimpuls wird in einem zweiten Schritt in das Input-Output-Modell des WIFO "Adagio" übertragen. Wie die Modellberechnungen zeigen, induzierte die österreichische EU-Mitgliedschaft durch die Steigerung des Außenhandels einen zusätzlichen jährlichen Wachstumsbeitrag von 0,7% des realen BIP.
WIFO Working Papers, 2019, (580), 20 Seiten
Online seit: 16.04.2019 0:00
Projections show sharp increases in public spending on long-term care services across Europe. However, a purely cost based focus on long-term care services is economically misleading. Private and public expenditure on long-term care services directly and indirectly generate income in the form of salaries, taxes and social security contributions. The aim of this paper is to quantify the economic impact and multipliers of long-term care services for the first time. Based on an econometric regional input-output model for Austria, we estimate the direct, indirect and induced effects of public and private expenditures on value added, employment, taxes and social security contributions. According to our results, each Euro spent on long-term care services is associated with domestic value added of 1.7 € as well as 0.70 € in taxes and social security contributions. The economic multipliers of the long-term care services are comparatively high due to the high share of wages and salaries in direct expenditure and the associated high direct value added. Public expenditure on professional care services should therefore not be regarded merely as a cost factor in the public budget. Rather, this rapidly growing economic sector is also an increasingly important economic factor in a time of ageing societies.
Monographien, März 2019, 141 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.03.2019 0:00
 
Die Digitalisierung ist als vielseitige Mehrzwecktechnologie der Motor zahlreicher Innovationen. Diese stärken langfristig die Nachfrage und mit dem Wachstum der Wirtschaftsleistung auch die realen Einkommen. Relativ zu den Spitzenreitern liegt Österreich aber hinsichtlich vieler Kennzahlen zur Digitalisierung zurück, wie z. B. die im internationalen Vergleich geringere private Nutzung modernster Breitbanddienste zeigt. In den Unternehmen erfolgt die Digitalisierung im Allgemeinen etwas rascher und entspricht meist dem europäischen Durchschnitt. Für eine gestaltende Rolle im digitalen Wandel wird daher ein bloßes "Mehr" an Investitionen nicht ausreichen, sondern ein breites Spektrum abgestimmter Initiativen (Innovation, Adoption, Ausbildung, Regulierung usw.) notwendig sein.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2019, 69 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.02.2019 8:00
 
Österreichs Wirtschaft bleibt im beginnenden internationalen Konjunkturabschwung vergleichsweise robust. Das Wachstum steht entstehungsseitig noch auf breiter Basis, was Einflüsse der Strukturkomponente auf die regionale Wirtschaftsentwicklung begrenzt. Dies wirkt in Richtung geringer Unterschiede im regionalen Konjunkturbild. Auch im 2. Halbjahr erzielten noch alle Bundesländer markante Beschäftigungsgewinne (zwischen +2,9% in der Steiermark und +1,7% in Kärnten). Dabei führen weiterhin die "großen" Industriebundesländer Steiermark und Oberösterreich eine Wachstumsreihung an. Die regionalen Disparitäten verringerten sich aber und folgen kaum mehr einer deutlichen geographischen oder sektoralen Logik. Der Arbeitsmarkt entspannte sich nochmals flächendeckend, Unterschiede waren dabei auch durch demographische Faktoren sowie die jeweilige Entwicklung arbeitsmarktpolitischer Schulungen getrieben.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

E-Mail: publikationen@wifo.ac.at

Mag. Ilse Schulz

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung