WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 4/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 4/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), 92 Seiten
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Hans Pitlik, Editorial • Stefan Ederer, Verzögerte Erholung bei erneutem Lockdown. Prognose für 2021 und 2022• Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2021 bis 2025 • Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer, Sandra Bilek-Steindl, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Stärkster BIP-Einbruch seit 1945. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2020 • Atanas Pekanov, Geldpolitik und Kreditwesen in der COVID-19-Krise • Julia Bachtrögler-Unger, Margit Schratzenstaller, Franz Sinabell, Der europäische COVID-19-Aufbauplan
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.263
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Verzögerte Erholung bei erneutem Lockdown. Prognose für 2021 und 2022 (Delayed Recovery in Case of Renewed Lockdown. Economic Outlook for 2021 and 2022)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.265-278
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Die wirtschaftliche Aktivität hängt gegenwärtig stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ab. Um die Bandbreite der künftigen Wirtschaftsentwicklung einzugrenzen, entwirft die vorliegende Prognose zwei Szenarien: Im Öffnungsszenario werden die Einschränkungen im Laufe des Frühjahrs vollständig aufgehoben. Das Lockdown-Szenario geht dagegen von einer neuerlichen Schließung des Handels und der personennahen Dienstleistungen im April 2021 aus. Im ersten Szenario kommt die Wirtschaft bereits im Frühjahr wieder in Schwung, das BIP dürfte 2021 um 2,3% und 2022 um 4,3% wachsen. Im Lockdown-Szenario verzögert sich die Erholung, der Zuwachs beträgt 2021 1,5% und 2022 4,7%. Privater Konsum und Reiseverkehr sind auch 2022 noch schwächer als vor der COVID-19-Pandemie. Auf dem Arbeitsmarkt wird die Krise noch längere Zeit sichtbar bleiben.
Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2021 bis 2025 (Update of the Medium-term Forecast of the Austrian Economy 2021 to 2025)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.281-292
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Die österreichische Wirtschaft dürfte sich im Nachklang der COVID-19-Pandemie 2022 und 2023 deutlich erholen und in der Folge bis 2025 moderat wachsen. Der Aufschwung wird von einer Erholung der Weltwirtschaft getragen, unterstützt durch umfangreiche fiskalpolitische Maßnahmen sowie die fortschreitende Durchimpfung der Bevölkerung. Prognosen bleiben aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage unsicher. Um dieser Unsicherheit Rechnung zu tragen, wurden in der WIFO-Konjunkturprognose für 2021 und 2022 zwei Szenarien (Öffnungs- und Lockdown-Szenario) dargestellt, die in der vorliegenden mittelfristigen Prognose bis 2025 fortgeschrieben werden. Für die meisten Kennzahlen konvergieren die beiden Szenarien bis zum Ende der Prognoseperiode. Im Öffnungsszenario wächst das BIP 2021 um 2¼% und 2022 um 4¼% (1½% bzw. 4¾% im Lockdown-Szenario). Bis 2025 schwächt sich das Wirtschaftswachstum in beiden Szenarien auf 1,5% ab. Die Investitionstätigkeit profitiert 2021 und 2022 von Vorzieheffekten, die von der Investitionsprämie ausgelöst werden, verliert aber in den Folgejahren aufgrund von damit in Beziehung stehenden Echoeffekten an Schwung. Die durch die COVID-19-Krise deutlich angestiegene Arbeitslosenquote dürfte erst 2025 wieder das Vorkrisenniveau von 7,5% erreichen. Das Budgetdefizit beträgt im Öffnungsszenario 2021 7,1% und sinkt bis 2025 auf 2,5% (Lockdown-Szenario 2021: 7,7%, 2025: 2,8%). Die Staatsschuldenquote betrug 2020 84% und wird bis 2025 auf voraussichtlich rund 86% ansteigen (88% im Lockdown-Szenario, +15,5 bzw. +17,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019).
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.293-308
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung prägten 2020 die Wirtschaftsentwicklung. In Österreich ging die Wirtschaftsleistung drastisch zurück. Am stärksten betroffen waren Tourismus, Verkehr, Handel, persönliche Dienstleistungen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Auch der private Konsum war deutlich geringer als 2019. Die Ausweitung der Kurzarbeitsprogramme stützte die Beschäftigung und damit die Pro-Kopf-Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit. Die COVID-19-Krise wirkte sich auch auf die Inflationsentwicklung aus: Unverarbeitete Nahrungsmittel und Dienstleistungen verteuerten sich, während Mineralölprodukte den Preisauftrieb dämpften.
Geldpolitik und Kreditwesen in der COVID-19-Krise (Monetary Policy and Credit in the COVID-19 Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.309-320
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Neben der COVID-19-Pandemie prägten 2020 vor allem die umfangreichen Interventionen der Europäischen Zentralbank die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und im Kreditwesen im Euro-Raum. In Reaktion auf die Krise gestaltete die EZB ihre Geldpolitik 2020 besonders expansiv. Ein zentrales Element war die Einführung des Pandemie-Notfallankaufprogrammes (PEPP), das die Sekundärmarktrenditen auf 10-jährige Staatsanleihen stabilisierte. Die kurzfristigen Zinssätze im Euro-Raum blieben 2020 im negativen Bereich. Dies schuf stabile Finanzierungsbedingungen. Die Kreditvergabe durch die Banken stützte die Liquidität der Unternehmen. Die regulatorischen Kennzahlen des Bankwesens in Österreich blieben unverändert. Trotz der kurzfristig erfolgreichen Stabilisierung bestehen weiterhin Gefahren für die Wirtschaft und das Bankensystem. Diese drohen u. a. bei einer Überschuldung der Unternehmen, einer Verschärfung der Finanzierungsbedingungen oder einem verzögerten Anstieg der Insolvenzen.
Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bachtrögler-Unger, Margit Schratzenstaller, Margit Schratzenstaller, Franz Sinabell
Der europäische COVID-19-Aufbauplan (The European COVID-19 Recovery Plan)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.321-334
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Der COVID-19-Aufbauplan der EU umfasst das temporäre Aufbaupaket NextGenerationEU (NGEU) im Umfang von 750 Mrd. € – dessen wichtigstes Instrument die Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) mit 672,5 Mrd. € ist – sowie den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 im Umfang von 1.074,3 Mrd. €. Während die Ausgabenstruktur des MFR nur mäßig modernisiert wurde, sind NGEU und vor allem die RRF explizit zukunftsorientiert: 37% der RRF-Mittel sollen in den Klimaschutz fließen, 20% in den digitalen Wandel. Neue Eigenmittel sollen künftig wichtige europäische Vorhaben unterstützen: Die bestehenden Eigenmittel zur Finanzierung des MFR werden um ein plastikbasiertes Eigenmittel ergänzt. Zur Tilgung der für NGEU aufgenommenen Schulden sollen u. a. eine Digitalsteuer, ein auf dem EU-Emissionshandelssystem basierendes Eigenmittel und ein CO2-Grenzausgleichsmechanismus beitragen.
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.335-347
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, Heft 3/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 3/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), 84 Seiten
Online seit: 31.03.2021 0:00
 
Stefan Ederer, Wirtschaftsaktivität in Österreich bleibt stark beeinträchtigt • Atanas Pekanov, Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID 19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung • Julia Bock-Schappelwein, Marian Fink, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Selbständig Erwerbstätige in Österreich. Struktur, Einkommen und Betroffenheit von der COVID-19-Krise • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Importwettbewerb mit China. Auswirkungen auf das Wachstum der Unternehmensproduktivität in der EU • Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber, Die Breitbandförderung des Bundes 2015/2018. Ergebnisse der zweiten Zwischenevaluierung des Programmes Breitband Austria 2020
Wirtschaftsaktivität in Österreich bleibt stark beeinträchtigt (Economic Activity in Austria Remains Strongly Impaired)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), S.183-190
Online seit: 31.03.2021 0:00
 
Die heimische Wirtschaftsleistung schrumpfte im IV. Quartal 2020 und erholte sich auch in den ersten Wochen 2021 kaum. Privater Konsum und Exporte sind weiterhin deutlich schwächer als vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Im Dienstleistungsbereich und in der Konsumgütererzeugung bleibt die Stimmung zu Jahresbeginn skeptisch, wogegen der Investitionsgüterbereich vom Aufschwung der Weltwirtschaft profitiert. Die Inflation sank zuletzt und die Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch.
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