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Sandra Bilek-Steindl, Susanne Bärenthaler-Sieber, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Thomas Leoni, Christine Mayrhuber, Michael Peneder, Philipp Piribauer, Franz Sinabell, Gerhard Streicher, Thomas Url, Michael Weingärtler, Stärkstes Wachstum seit sechs Jahren. Österreichs Wirtschaft 2017

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(4), S.253-316
   
Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich 2017 in Österreich auf 2,9% und erreichte damit den höchsten Wert seit sechs Jahren. Die Expansion stand auf breiter Basis: Vor dem Hintergrund des internationalen Aufschwunges stiegen die österreichischen Exporte, zugleich erwies sich auch die Binnennachfrage als stabile Wachstumsstütze. 2017 verlief die Konjunktur in weitgehend allen großen Volkswirtschaften außerordentlich gut. Die Belebung ging von den Schwellenländern aus und setzte sich in den Industrieländern fort. Davon profitierte die exportgetragene Sachgütererzeugung in Österreich – der Wertschöpfungszuwachs war der höchste seit dem Jahr 2011. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete eine sehr günstige Konjunktur. Positive Impulse kamen ebenso vom Handel, Tourismus und den weiteren Dienstleistungsbereichen. Der Preisauftrieb verstärkte sich in Österreich, die Inflation stieg gemessen am VPI auf 2,1%. Mit der guten Konjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung wurde ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote sank auf 8,5%.
 
Online seit: 23.04.2018 0:00
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Strongest Growth in Six Years. The Austrian Economy in 2017

In 2017, economic growth in Austria accelerated to 2.9 percent, reaching the highest rate in six years. The recovery was broad-based: reflecting the international upswing, Austrian exports rose, with domestic demand providing the stable underpinning for growth. In 2017, most of the largest economies performed extraordinarily well. Starting out from the emerging market economies, the upturn spread to the industrialised countries. Manufacturing in Austria profited from the surge, achieving the highest growth in value added since 2011. The construction industry similarly reported notable growth, as did trade, tourism and the services sector in general. Prices went up and the inflation rate was 2.1 percent in terms of the CPI. With the cyclical upswing, the labour market situation eased, employment grew and the unemployment rate fell to 8.5 percent.

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