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Karl-Heinz Neumann, Thomas Plückebaum (WIK Consult), Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber (WIFO), Evaluierung der Breitbandinitiative bmvit 2015/2016

Monographien, Mai 2017, 204 Seiten
   
Der Masterplan zur Breitbandstrategie sieht eine erste Zwischenevaluierung nach Abschluss der ersten Phase der Programme vor. Für die 2015/16 initiierten Ausschreibungen Access 1, Backhaul 1 sowie Leerrohr 1 und 2 waren Fördermittel von insgesamt 293 Mio. € budgetiert, die zu fast gleichen Teilen auf die einzelnen Förderschienen entfielen. Relativ ungleichgewichtig zeigt sich dagegen die Inanspruchnahme der Programme. Die Mittel des Access-1-Aufrufs waren zweifach überzeichnet und wurden daher zu 99% abgeholt. Hingegen wurden nur rund 40% der Budgetmittel für Leerrohr vergeben und 71% der für Backhaul allozierten Mittel. In Summe wurden in 2015/16 von 293 Mio. € budgetierten Mitteln 204 Mio. € vergeben.
 
Studie von: Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Online seit: 19.06.2017 0:00
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

Evaluation of the Broadband Initiative bmvit 2015-16

The master plan on the broadband strategy provides for an initial interim evaluation after completion of the first phase of the programmes. For the Access 1, Backhaul 1 and Leerrohr 1 and 2 programmes initiated in 2015-16, funding totalling 293 million € was budgeted, which accounted for nearly equal parts of the individual funding channels. The use of the programmes is, however, relatively uneven. The resources of the Access 1 call were doubled and were therefore picked up by 99 percent. On the other hand, only about 40 percent of the budget for empty pipes was allocated and 71 percent of the funds allocated to Backhaul. In sum, from the budgeted funds amounting to 293 million €, 204 million € were allocated in 2015-16.

Verwandte Einträge

Michael Böheim (Projektleitung), Evaluierung der Breitbandinitiative des BMVIT

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Der österreichische Masterplan zur Breitbandstrategie und die Sonderrichtlinien sehen eine erste Zwischenevaluierung des Masterplans nach Abschluss der ersten Phase der Programme vor. Diese Zwischenevaluierung identifiziert den Optimierungsbedarf insbesondere hinsichtlich der Verteilung der Mittel zwischen den einzelnen Anbietern und zwischen den Bundesländern. Die Erfahrungen aus der ersten Phase sollen zur Optimierung der weiteren Phasen genutzt werden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH
Abgeschlossen: 2017

Klaus S. Friesenbichler, Anna Strauss, Public-Private-Partnerships und der Breitbandausbau in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), April 2015
IKT- und Breitband-Politik gelten als wichtige Komponenten innovationsbasierter Wachstumsstrategien wie etwa "Europa 2020". Diese Arbeit diskutiert die Anwendbarkeit von Public-Private-Partnership-Modellen (PPP) im Bereich des Next Generation Access (NGA) in Österreich, insbesondere für den ländlichen Raum, wo der weitere Netzausbau aufgrund der mangelnden Rentabilität schleppend erwartet verlaufen dürfte.
Vom Auftraggeber noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Andreas Reinstaller, Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Breitbandnetzwerken. Die Situation in Österreich und ein Vergleich wirtschaftspolitischer Handlungsoptionen

WIFO-Vorträge, 2010, (109), 28 Seiten
Etliche wissenschaftliche Untersuchungen belegen den positiven Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Breitbandnetzwerken und Wachstum und Beschäftigung einer Volkswirtschaft. So zeigt eine neuere Studie der Weltbank, dass in hochentwickelten Volkswirtschaften wie Österreich ein Anstieg der Breitbandpenetration (gemessen in Anschlüssen je Einwohner) um 10% einen Anstieg der durchschnittlichen Wachstumsrate des realen BIP pro Kopf um 1,2 Prozentpunkte p. a. nach sich zieht. Diese positiven Effekte ergeben sich durch eine Steigerung der Effizienz in der Erstellung privater und öffentlicher Dienstleistungen, durch die Erschließung neuer Märkte sowie durch eine stärkere Anbindung ländlicher Regionen an die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in einem Land. Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass diese Entwicklung in Österreich relativ langsam verläuft. Bei annähernd gleicher Ausgangslage im Jahr 2002 öffnete sich seither gegenüber Ländern wie Schweden oder den Niederlanden eine Kluft: Die Breitbandpenetrationsrate ist in Österreich um bis zu 15% niedriger. Im Vergleich mit einigen Spitzenreiterländern wie Schweden wurde die Bedeutung dieser Technologie auf politischer Ebene sehr spät wahrgenommen, und nur sehr geringe Mittel flossen in den Ausbau dieser Infrastruktur. Will Österreich zu den Spitzenreitern aufschließen, so sind umfassende öffentliche Maßnahmen und Förderungen des Breitbandinfrastrukturausbaus notwendig.
Vortrag beim Arbeitskreis "Innovative Internet-Technologien für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum" der Technologiegespräche beim Europäischen Forum Alpbach 2010
 
Online seit: 10.09.2010 0:00

Klaus S. Friesenbichler (Projektleitung), Die Anwendbarkeit von Public-Private-Partnership-Modellen für den NGA-Ausbau in Österreich

Abgeschlossene Forschungsprojekte
IKT- und Breitband-Politik gelten als wichtige Komponenten innovationsbasierter Wachstumsstrategien wie etwa "Europa 2020", die sich in Österreich in der "Breitband-Offensive" spiegeln. Diese Arbeit gibt einen Überblick über internationale Beispiele von Public-Private-Partnership-Modellen (PPP) im Bereich des Next Generation Access (NGA) und diskutiert deren Anwendbarkeit in Österreich. Dies ist insbesondere für den ländlichen Raum relevant, wo der weitere Netzausbau aufgrund der mangelnden Rentabilität schleppend verlaufen dürfte.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

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