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WIFO-Publikationen und Projektberichte(117 Treffer)

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2018 bis 2022

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(4), S.243-252
   
Nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 und der flauen Entwicklung zwischen 2012 und 2015 (+0,7% p. a.) gewann das Wirtschaftswachstum ab Mitte 2016 nachhaltig an Schwung. Für die Jahre 2017 und 2018 prognostiziert das WIFO einen BIP-Zuwachs von 2,9% bzw. 3,2%. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2018/2022 wird eine Steigerung um 2,1% pro Jahr erwartet (2013/2017 +1,3% p. a.). Sie ist um rund ¼ Prozentpunkt höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes. Die gute internationale Konjunktur wird die Exportwirtschaft (+4,1% p. a.) beleben, was sich auch positiv in den Ausrüstungsinvestitionen niederschlagen wird. Der private Konsum wird dank des Anstieges der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1½% p. a. wachsen (2013/2017 +0,7% p. a.). Die Expansion wird bis einschließlich 2019 eine Ausweitung der Beschäftigung über jener des Arbeitskräfteangebotes und damit eine Verringerung der Arbeitslosigkeit ermöglichen. Ab 2020 dürfte das Arbeitskräfteangebot aber wieder stärker zunehmen als die Nachfrage und die Arbeitslosenquote in der Folge von 7,3% im Jahr 2019 auf 7,6% 2022 steigen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich verringern. Die Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex wird mit durchschnittlich 1,9% p. a. prognostiziert. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl nach Maastricht-Definition als auch strukturell) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab der Mitte des Prognosezeitraumes erwartet. Daraus abgeleitet wird die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2016 bis 2022 um gut 20 Pro¬zentpunkte auf rund 63% zurückgehen.
 
Online seit: 23.04.2018 0:00

Marcus Scheiblecker, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Atanas Pekanov, Der Beitrag der Finanzmarktinterventionen des Bundes über die HETA Abwicklungsgesellschaft zur Stabilisierung des österreichischen Finanzmarktes

Monographien, Februar 2018, 46 Seiten
   
Die vorliegende Studie schätzt den Beitrag der Finanzmarktinterventionen des Bundes zur Stabilisierung des österreichischen Finanzmarktes im Fall der Abwicklung der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG über die HETA Asset Resolution AG und untersucht, ob die ergriffenen Maßnahmen die im Gesetz vorgegebenen wirtschaftspolitischen Ziele erreichten. Laut diesem Gesetz ist der Bundesminister für Finanzen berechtigt, zur Behebung einer beträchtlichen Störung im Wirtschaftsleben Österreichs, zur Sicherstellung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichtes sowie zum Zweck des Schutzes der österreichischen Volkswirtschaft Maßnahmen zur Rekapitalisierung von Rechtsträgern (Kreditinstituten und Versicherungen) zu ergreifen. Weiters ist er ermächtigt, Maßnahmen zur Schaffung einer eigenen Abbaueinheit zu setzen, was 2014 durch die Gründung der HETA Asset Resolution AG zur Abwicklung des notleidenden Teils der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG erfolgte.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.02.2018 0:00

Klaus S. Friesenbichler (Projektleitung), Christian Glocker, Werner Hölzl, Serguei Kaniovski, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Gerhard Streicher (WIFO), Iulia Siedschlag, Mattia Di Ubaldo, Zuzanna Studnicka (ESRI), Robert Stehrer, Roman Stöllinger, Sandra Leitner (wiiw), Doris Hanzl-Weiss, Oliver Reiter, Amat Adarov, Alexandra Bykova (wiiw), Drivers and Obstacles to Competitiveness in the EU. The Role of Value Chains and the Single Market

Monographien, Dezember 2017, 367 Seiten
   
This report offers an extensive analysis of the effects of the EU Single Market. It sheds light on four interrelated aspects: It first reveals the asymmetric economic performance across member countries, which also mirrors structural differences. These differences in economic outcomes are next confronted with measures of the Single Market, economic institutions, changes in demand patterns, industrial turbulence and producer price developments. Next, the changes in value chains are tracked over time, and also put into a global perspective. Eventually, firm level evidence complements the findings. The results are highly relevant for economic policies at the member country and the EU level.
 
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Economic and Social Research Institute – Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche
Online seit: 08.01.2018 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Stefan Schiman, Significantly Improved Growth Prospects. Medium-term Forecast for the Austrian Economy until 2022

WIFO Bulletin, 2017, 22(16), S.155-172
   
Following the financial and economic crisis (GDP –3.8 percent in 2009) and the sluggish development in 2012-2015 (+0.7 percent p.a.), economic activity picked up significantly from mid-2016 onwards. For the years 2017 and 2018, the current forecast foresees an annual real GDP growth of 2¾ percent. In the medium term, an average growth of real GDP of 2 percent per year is expected (2013-2017 +1.2 percent p.a.), which is about ¼ percentage point higher than the average of the Euro area. The robust growth for the world economy has a stimulating effect on exports (+3.7 percent p.a.), which in turn has a positive effect on equipment investments. Private consumption is expected to increase by 1½ percent p.a. over the forecast period due to an increase in disposable income (2013-2017 +0.7 percent p.a.). The economic expansion combined with labour market policies ("Employment Bonus" and "Initiative 20,000"), will have a stronger positive effect on employment surpassing the dynamics of labour supply, resulting in a drop in unemployment. From 2020 onwards, labour supply is expected to again increase more strongly than labour demand, and as a result the unemployment rate is expected to rise from 8.0 percent in 2019 to 8.4 percent by the end of the forecast period. Inflationary pressure will remain moderate in the medium term, and the inflation differential to the Euro area average is expected to further decrease. The consumer price inflation will average of 1.9 percent p.a. On the basis of the projected business cycle and the assumed economic policy framework the overall government budget is expected to be balanced (both structurally and as defined according to Maastricht) from the middle of the forecast period onwards. As a result, the government debt ratio (total public debt as a percentage of nominal GDP) is projected to decline by around 17 percentage points to nearly 64 percent between 2017 and 2022.
 
Online seit: 18.12.2017 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Stefan Schiman, Deutlich verbesserte Wachstumsaussichten. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2022

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(10), S.763-781
   
Nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (BIP 2009 –3,8%) und der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,7% p. a.) gewann das Wirtschaftswachstum ab Mitte 2016 wieder deutlich an Schwung. Für die Jahre 2017 und 2018 wird ein BIP-Zuwachs von jeweils 2¾% prognostiziert. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2018/2022 wird eine Steigerung um 2% pro Jahr erwartet (2013/2017 +1,2% p. a.). Sie ist um rund ¼ Prozentpunkt höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes. Die gute internationale Konjunktur belebt die Exportwirtschaft (+3,7% p. a.), was sich wiederum positiv in den Ausrüstungsinvestitionen niederschlägt. Der private Konsum wird durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1½% p. a. wachsen (2013/2017 +0,7% p. a.). Die Expansion ermöglicht gemeinsam mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (Beschäftigungsbonus und Aktion 20.000) bis einschließlich 2019 eine Ausweitung der Beschäftigung über jener des Arbeitskräfteangebotes und damit einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Ab 2020 dürfte das Arbeitskräfteangebot wieder stärker als die Nachfrage zunehmen; die Arbeitslosenquote würde in der Folge von 8,0% im Jahr 2019 auf 8,4% zum Ende des Prognosezeitraumes steigen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich weiter verringern. Die Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex wird mit durchschnittlich 1,9% p. a. prognostiziert. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab der Mitte des Prognosezeitraumes unterstellt. Daraus abgeleitet geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2017 bis 2022 um rund 17 Prozentpunkte auf knapp 64% zurück.
 
Online seit: 25.10.2017 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Effekte der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich

Monographien, August 2017, 37 Seiten
   
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde die Einführung eines Mindestlohnes einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.09.2017 9:00

Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Österreich 2025 – Einfluss der Bildungsstruktur auf das langfristige Wirtschaftswachstum

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(6), S.479-491
   
Ein qualitativ hochwertiger Arbeitseinsatz erhöht nicht nur die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, sondern verbessert auch deren Fähigkeit, technologische Innovationen aus dem Ausland nutzbringend einzusetzen. Erstmals schätzt die vorliegende Arbeit einen qualifikationsgewichteten Arbeitseinsatz für Österreich, indem das in Stunden gemessene Arbeitsvolumen mit bildungsspezifischen Informationen verknüpft wird. Wie eine einfache Wachstumszerlegung zeigt, erhöht die Berücksichtigung von qualifikationssteigernden Effekten im Arbeitseinsatz den Wachstumsbeitrag des Faktors Arbeit auf das Drei- bis Vierfache. So kann ein Teil des Wirtschaftswachstums erklärt werden, welcher bisher der Restgröße "totale Faktorproduktivität" zugeordnet wurde.
 
Online seit: 28.06.2017 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update of the Medium-term Forecast for the Austrian Economy 2017 to 2021

WIFO Bulletin, 2017, 22(5), S.43-49
   
Following the rather sluggish economic growth during the last years, demand and output growth in Austria is expected to accelerate in 2017. In the current year, GDP growth should attain 2 percent followed by an annual average 1.7 percent till 2021, which is broadly in line with the euro area average. Stronger activity will allow employment to expand by 1.6 percent in 2017 and by an average 1.3 percent p.a. over the forecast horizon. With labour supply growth temporarily abating, the unemployment rate should stabilise at 8.9 percent of the dependent labour force (national definition). After 2019, the jobless rate is likely to head up again, reaching 9.1 percent by 2021. Consumer price inflation should remain subdued over the entire period, at an annual rate of 1.8 percent, thereby significantly narrowing the inflation differential vis-à-vis the euro area. In view of the projected cyclical fluctuations and the underlying policy assumptions, general government finances are projected to balance, both in nominal (Maastricht) and structural terms by the end of the forecast period. General government debt, as percent of nominal GDP, is projected to head down as from 2016, by a total 12 percentage points to below 72 percent by 2021.
 
Online seit: 13.06.2017 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2017 bis 2021

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(4), S.269-275
   
Nach dem relativ schwachen Wachstum der Vorjahre zieht die Konjunktur in Österreich ab 2017 (+2%) wieder kräftiger an. Die österreichische Wirtschaft wird bis 2021 mit durchschnittlich +1,7% pro Jahr ähnlich stark wachsen wie im Durchschnitt des Euro-Raumes. Dank der rascheren Expansion wird die Beschäftigung ausgeweitet (2017 +1,6%, 2017/2021 +1,3% p. a.). Die etwas schwächere Entwicklung des Arbeitskräfteangebotes erlaubt bis 2019 eine Stabilisierung der Arbeitslosenquote (gemäß AMS-Definition) bei 8,9%. Bis zum Ende des Prognosezeitraumes dürfte die Quote aber angebotsbedingt wieder auf 9,1% steigen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig gering, die Inflationsrate wird durchschnittlich 1,8% betragen. Das Inflationsdifferential zum Durchschnitt des Euro-Raumes sollte sich merklich verringern. Aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wird im Prognosezeitraum ein (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) ausgeglichener Staatshaushalt erwartet. Ab 2016 geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2021 um rund 12 Prozentpunkte auf knapp 72% zurück.
 
Online seit: 28.04.2017 0:00

Josef Baumgartner, Sandra Bilek-Steindl, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Moderate Economic Growth – Unemployment Remaining High. Medium-term Forecast for the Austrian Economy Until 2021

WIFO Bulletin, 2016, 21(19), S.185-201
   
After the sluggish advance of 0.6 percent p.a. between 2012 and 2015, economic growth in Austria is expected to pick up to an annual rate of 1.5 percent over the period from 2017 to 2021. While firms may remain cautious in their investment behaviour and net exports contribute less to GDP growth than before the financial market crisis and the recession 2008-09, higher disposable incomes will push domestic private consumption growth to a rate of 1¼ percent p.a. (2012-2016 +0.3 percent p.a.). The stronger momentum of output growth will allow employment to expand by an average 1 percent p.a.; nevertheless, unemployment will keep rising, as supply of domestic and even more of foreign labour will outpace the creation of new jobs. By 2019-20, the jobless rate should reach a peak of 9.8 percent of the dependent labour force (national definition), before edging down to 9.7 percent by the end of the projection period. Inflation pressure stays low over the medium term, at an expected annual rate of 1¾ percent. The inflation differential vis-à-vis the euro area average is expected narrow noticeably. Given the business cycle profile and the economic policy assumptions underlying the projections, a balanced general government budget (headline deficit as well as in structural terms) may only be reached at the end of the forecast horizon. General government debt, as a ratio of nominal GDP, is set to decline from 2015 onwards by around 10 percentage points to 75¼ percent by 2021.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

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