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WIFO-Publikationen und Projektberichte(204 Treffer)

Margit Schratzenstaller, Langfristige Entwicklung von Höhe und Struktur der Familienleistungen in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(5), S.345-358
   
In Österreich liegen die Familienleistungen der öffentlichen Hand gemessen am BIP knapp über dem OECD-Durchschnitt. Die monetären Familienleistungen überwiegen gegenüber den Sachleistungen erheblich, allerdings verringerte sich ihr Anteil seit 2000 deutlich. Gleichzeitig wurden mit einer Reihe von Reformen des Instrumentariums der monetären Leistungen Anreize für eine höhere Väterbeteiligung gesetzt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Elternteile verbessert. Die Aufwendungen der öffentlichen Hand für Familien im engeren Sinne stiegen in Österreich zwischen 2000 und 2016 von 6,6 Mrd. € auf knapp 10,3 Mrd. €. Mit 2,9% des BIP lagen sie 2016 etwas unter dem Wert des Jahres 2000 (3,1%) und stagnieren de facto seit 2006. Da die Zahl der Kinder und Jugendlichen bis 19 Jahre langfristig rückläufig ist, wachsen die Pro-Kopf-Familienleistungen langfristig: Von 3.540 € pro Kind 2000 stiegen sie bis 2016 nominell auf fast 6.000 €.
 
Online seit: 04.06.2018 0:00

Alexander Krenek, Margit Schratzenstaller, A European Net Wealth Tax

WIFO Working Papers, 2018, (561), 26 Seiten
The increase of wealth inequality in many EU countries has spurred interest in wealth taxation. While taxes on wealth for a long time have played only a marginal role in the public finance and taxation literature, more recently a variety of arguments are brought forward in favour of (higher) wealth taxation. At the same time, tax competition has led to an almost complete disappearance of recurrent net wealth taxes in Europe. By dealing with non- and under-reporting in the Household and Consumption Survey (HFCS) data set provided by the European Central Bank, we are able to estimate the wealth distribution within 20 EU countries and the revenue potential of a progressive EU-wide net wealth tax.
 
Online seit: 15.04.2018 0:00

Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger, Regelungen im österreichischen Abgabensystem mit gleichstellungspolitischer Relevanz

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(2), S.121-137
   
Die Frauenbeschäftigung sowie die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern werden im Rahmen des Abgabensystems durch eine Reihe von Regelungen beeinflusst, die in erster Linie die Belastung der Arbeitseinkommen mit Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen betreffen. Das österreichische Abgabensystem enthält verschiedene Regelungen, die eine ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern unterstützen. Zudem wirken die generell relativ hohen Abgabensätze vor allem im unteren und mittleren Einkommensbereich dämpfend auf die Entscheidung von Frauen über Arbeitsmarktpartizipation und Stundenausmaß.
 
Online seit: 22.02.2018 0:00

Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger, Genderdifferenzierte Lenkungswirkungen des Abgabensystems auf das Arbeitsangebot

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(2), S.105-120
   
Seit der Einführung der Wirkungsorientierung im Bund fokussiert das Gleichstellungsziel der "UG 16 Öffentliche Abgaben" auf die Unterstützung einer gleichmäßigeren Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern durch das Abgabensystem. Die Erreichung dieses Gleichstellungszieles wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Wie sowohl theoretische Überlegungen als auch empirische Evidenz nahelegen, beeinflusst auch das Abgabensystem das Arbeitsangebot von Frauen sowie die Verteilung der unbezahlten Arbeit zwischen den Geschlechtern und somit den Zielerreichungsgrad des Gleichstellungszieles des Bundesministeriums für Finanzen.
 
Online seit: 22.02.2018 0:00

Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger, Genderdifferenzierte Lenkungswirkungen des Abgabensystems

Monographien, Dezember 2017, 67 Seiten
   
Im Rahmen der Wirkungsorientierung des Bundes ist jedes Ressort zur Formulierung eines Gleichstellungszieles verpflichtet. Gemäß einem der Gleichstellungsziele des Bundesministeriums für Finanzen soll das Abgabensystem zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Erwerbsarbeit und der unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beitragen. Vor diesem Hintergrund bietet die Studie einen Literaturüberblick über empirische Ergebnisse zum Einfluss von Steuern und Abgaben auf das Arbeitskräfteangebot von Frauen, die Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit in Paarhaushalten sowie Ausbildungsentscheidungen und Unternehmensgründungen von Frauen. Dabei werden nicht nur direkte, sondern auch indirekte Steuern berücksichtigt. Das Arbeitskräfteangebot von Frauen reagiert demnach in Österreich wie generell in den Industrieländern sowohl hinsichtlich der Arbeitsmarktpartizipation als auch des Stundenausmaßes wesentlich empfindlicher auf die gesamte direkte Abgabenbelastung der Arbeitseinkommen als jenes von Männern. Zudem dürften eine Reihe von Begünstigungen im Einkommensteuersystem bzw. im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge die Partizipationsentscheidung und die Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beeinflussen. Die Belastung der Arbeitseinkommen durch direkte Steuern und Abgaben (Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge) spielt die wichtigste Rolle, aber auch indirekte Steuern könnten das Arbeitskräfteangebot von Frauen sowie die Arbeitsteilung in Paarhaushalten beeinflussen; diese Fragestellung wurde allerdings für Industrieländer in der Literatur bislang kaum untersucht, empirische Belege für diese Annahmen fehlen daher bislang. Die Ausgestaltung von Steuern und Abgaben soll insgesamt primär Anreize für eine Verringerung der Frauenerwerbsbeteiligung vermeiden oder dämpfen sowie eine gleichmäßige Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern unterstützen und durch Sonderregelungen im Steuer- und Abgabenrecht fördern. Der Literaturüberblick untermauert darüber hinaus die Annahme, dass durch die Besteuerung auch andere individuelle ökonomische Entscheidungen von Männern und Frauen – in unterschiedlichem Ausmaß – beeinflusst werden, etwa Bildungsentscheidungen oder Unternehmensgründungen. Hier besteht allerdings noch erheblicher Forschungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der empirischen Überprüfung möglicher Effekte allgemein und für Frauen im Besonderen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 06.12.2017 0:00

Veronika Solilová, Danuše Nerudová, Marian Dobranschi, Sustainability-oriented future EU funding: a financial transaction tax, in: Alexander Hudetz, Ann Mumford, Danuše Nerudová, Margit Schratzenstaller, Reform Needs and Options in the EU System of Own Resources. Selected Papers of the Fair Tax Conference at the Austrian Institute of Economic Research, Vienna, 19 September 2016

Empirica, 2017, 44(4), S.687-731, http://www.springer.com/10663
Although responsibility for realising the Europe 2020 strategy is shared between the EU and its 28 member countries, the main criticism of the current EU budget relates to the lack of a link between the budget and the Europe 2020 strategy. Therefore the paper focuses on a new budget design as well as alternative revenue sources. One of the possible candidates is a financial transaction tax (FTT). To study the FTT revenue potential, a model based on a remittance system was designed. We analyse full or partial replacement of VAT- and GNI-based own resources by the transfer of tax revenues from a FTT raised on the national level to the EU budget. The research reveals that FTT-based own resource would be able to fully replace GNI-based own resources only for some EU member countries; however, VAT-based own resources can be fully replaced by a FTT-based own resources for the entire EU. Further, results also show that from the EU 11 as well as from the EU 28 perspective, the tax is sufficient to fully replace VAT- or GNI-contributions if levied on the EU 11 or EU 28 level, respectively (not on the national level) as a direct payment to the EU budget without tracking the source member country.
 

Alexander Krenek, Margit Schratzenstaller, Sustainability-oriented tax-based own resources for the European Union: a European carbon-based flight ticket tax, in: Alexander Hudetz, Ann Mumford, Danuše Nerudová, Margit Schratzenstaller, Reform Needs and Options in the EU System of Own Resources. Selected Papers of the Fair Tax Conference at the Austrian Institute of Economic Research, Vienna, 19 September 2016

Empirica, 2017, 44(4), S.665-686, http://www.springer.com/10663
The failed attempts of several European countries to introduce a flight ticket tax and the pressure on those EU countries still levying such a tax clearly demonstrate the limits of national aviation taxation. Assigning a carbon-based flight ticket tax to the EU level would reduce the tax enforcement problems inherent to mobile tax bases and put a stop to harmful tax competition between EU member countries. By replacing a part of national contributions to the EU budget a flight ticket tax can strengthen sustainability-orientation of the EU system of own resources. Using a new data set, which assigns to approximately 75 to 90 percent of the respective intra and extra EU routes flown in the year 2014 the corresponding carbon emissions per passenger, the paper estimates the expected revenue from implementing a carbon-based flight ticket tax at the EU level for carbon tax levels between 25 and 35 € per ton of carbon emissions.
 

Mikuláš Luptáčik, Peter Luptáčik, Analysis and quantification of a new fiscally neutral European tax, in: Alexander Hudetz, Ann Mumford, Danuše Nerudová, Margit Schratzenstaller, Reform Needs and Options in the EU System of Own Resources. Selected Papers of the Fair Tax Conference at the Austrian Institute of Economic Research, Vienna, 19 September 2016

Empirica, 2017, 44(4), S.635-663, http://www.springer.com/10663
The present study contributes to the discussion on the new European tax or excise which would be based on taxing end consumption (taxing the products and not the production) according to how much CO2 is emitted during the production of particular commodities, irrespective of whether all or a part of this process takes place inside or outside the EU. The analysis is based on the input-output model, which provides an appropriate and unique approach for measuring the total CO2 content of the various commodities taking the entire production chain into account. The calculation by products can be the basis for the estimation of product specific CO2 taxes. The model calculations based on the input-output table for the EU 27 for the year 2011 leads to the tax rate of 40.69 € per ton of CO2 emissions, which could have generated fiscal revenue in the amount of 1 percent of EU GDP. In line with the principle of fiscal neutrality, a reduction of the labour costs by 2.03 percent could compensate the introduction of a CO2 tax by the amount of 40.69 € per ton of CO2. The cost push effects lead to change of relative prices in favour of environmentally produced goods and services.
 

Giacomo Benedetto, Institutions and the route to reform of the European Union's budget revenue, 1970-2017, in: Alexander Hudetz, Ann Mumford, Danuše Nerudová, Margit Schratzenstaller, Reform Needs and Options in the EU System of Own Resources. Selected Papers of the Fair Tax Conference at the Austrian Institute of Economic Research, Vienna, 19 September 2016

Empirica, 2017, 44(4), S.615-633, http://www.springer.com/10663
Using process tracing, this paper charts the history of the changes in the EU's revenue since 1970, including package deals and the unforeseen consequences of change, comparing the positions of the Council to those of the European Commission and European Parliament. Those revenue decisions allowed European integration to proceed though without a fully autonomous budget as member countries became more careful to calculate their net benefits or costs in relation to the budget. In December 2013, the European Union's institutions established a High Level Group to recommend changes to the revenue base of the EU's budget. This reported in January 2017, proposing to resolve the effect of sub-optimal revenue and budget decisions made by the European Union over many years, to reduce direct national contributions, to minimise the risk of unforeseen consequences, and to combine revenue flows with steering effects to discourage certain forms of economic behaviour in line with the wider policy agenda of the European Union.
 

Alexander Hudetz, Ann Mumford, Danuše Nerudová, Margit Schratzenstaller, Editorial: Reform needs and options in the EU system of own resources, in: Reform Needs and Options in the EU System of Own Resources. Selected Papers of the Fair Tax Conference at the Austrian Institute of Economic Research, Vienna, 19 September 2016

Empirica, 2017, 44(4), S.609-613, http://www.springer.com/10663
 

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