WIFO-Konjunkturtest

Der WIFO-Konjunkturtest ist eine monatliche Befragung österreichischer Unternehmen zu ihrer wirtschaftlichen Lage und deren Entwicklung in den nächsten Monaten. Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests helfen, die Wirtschaftsentwicklung in Österreich frühzeitig und zuverlässig einzuschätzen. Der WIFO-Konjunkturtest wird seit 1954 durchgeführt und ist seit 1996 Teil des "Joint Harmonised EU Programme of Business und Consumer Surveys".
 

Termine

29.06.2022, 14:00 Uhr
28.07.2022, 14:00 Uhr
30.08.2022, 14:00 Uhr

WIFO-Konjunkturampel springt auf "Rot"

Mai 2022

Die Stimmung unter den österreichischen Unternehmen verschlechterte sich im Mai. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 19,3 Punkten (saisonbereinigt) 5,2 Punkte unter dem Wert des Vormonats (24,5 Punkte). Während der Lageindex nur leicht zurückging, verringerte sich die Dynamik bei den Konjunkturerwartungen deutlich. Die unternehmerische Unsicherheit blieb aufgrund des Ukraine-Krieges hoch. In Folge der Inputpreisanstiege rechnen die Unternehmen weiterhin mehrheitlich damit, ihre Preise in den kommenden Monaten anheben zu müssen. Die WIFO-Konjunkturampel wechselt auf „Rot“.
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Publikation – 30.05.2022
Werner Hölzl, Jürgen Bierbaumer, Michael Klien, Agnes Kügler

Konjunkturerwartungen schwächen sich ab. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2022

WIFO-Konjunkturtest
Details

Wirtschaftliche Einschätzung in der EU leicht rückläufig, in der Eurozone weitgehend stabil; Beschäftigungserwartungen in beiden Regionen leicht gestiegen

Im Mai 2022 gab der Economic Sentiment Indicator (ESI) in der EU leicht nach (–0,5 Punkte auf 104,1), während er in der Eurozone weitgehend unverändert blieb (+0,1 Punkte auf 105,0). Dagegen stieg der Employment Expectations Indicator (EEI) leicht an (+0,5 Punkte auf 112,3 Punkte in der EU und +0,3 Punkte auf 112,9 Punkte in der Eurozone).
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Beeinträchtigungen durch den Ukraine-Krieg und mögliche Auswirkungen von Gasstopps auf die Produktion in der Sachgütererzeugung

Ergebnisse der Sonderbefragung zum Ukraine-Krieg im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2022

Der Ukraine-Krieg führte zu einer weiteren Erhöhung der Unsicherheit und beeinträchtigte die Mehrheit der österreichischen Unternehmen (55%). Besonders beeinträchtigt waren größere Unternehmen (73%) in allen Sektoren und Unternehmen in der Sachgütererzeugung (67%), wobei steigende Energie- und Vorleistungspreise am häufigsten genannt wurden.
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Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2022

Konjunkturerwartungen schwächen sich ab

Die Unsicherheit in Folge des Ukraine-Krieges führte im Mai zu einer Verschlechterung der konjunkturellen Stimmung bei den österreichischen Unternehmen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 19,3 Punkten (saisonbereinigt) 5,2 Punkte unter dem Wert des Vormonats (24,5 Punkte). Die Einschätzungen zur aktuellen Konjunkturlage verschlechterten sich nur geringfügig. Die hohe Unsicherheit in Folge des Ukraine-Krieges und die Preisanstiege führten dazu, dass die Unternehmen weniger optimistisch in die Zukunft blicken. Die Unternehmen rechnen auch weiterhin mehrheitlich damit, Preiserhöhungen in den kommenden Monaten vornehmen zu müssen.

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Lange Indexreihen des WIFO-Konjunkturtests finden Sie hier.

 

Kreditbedingungen österreichischer Unternehmen

Die Kreditfragen des WIFO-Konjunkturtests ermöglichen eine regelmäßige Abbildung von Einschätzungen und Erfahrungen der Unternehmen zur Kreditvergabe der Banken. Sie werden quartalsweise jeweils im Februar, Mai, August und November gestellt.

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Links und Downloads

WIFO-Wirtschaftsdaten (PDF, XLSX)
ifo-Geschäftsklimaindex
EU Business and Consumer Surveys
Europaweite Konjunkturtest-Indikatoren der Europäischen Kommission


Der WIFO-Investitions- und Konjunkturtest ist Teil der harmonisierten Konjunkturumfragen der EU.