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WIFO-Publikationen (10665 Treffer)

Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.699-711
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
WIFO Research Briefs, 2020, (12), 10 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.09.2020 0:00
Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie verursachten die stärksten Beschäftigungsverluste im Beherbergungs- und Gaststättenwesen, sie entsprachen im März 2020 knapp der Hälfte des gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseinbruchs von rund 180.000. Mit Beginn der Sommerhauptsaison verringerte sich der Abbau der aktiven unselbständigen Beschäftigung merklich. Im Juli lag die Gesamtzahl der Beschäftigten um 2,1%, im August um 1,1% unter dem Vorjahresniveau. Wenngleich der Arbeitskräfteabbau im Beherbergungs- und Gaststättenwesen mittlerweile zum Teil kompensiert wurde, war der Bestand im August um rund 10% niedriger als im Vorjahr. Regional fielen die Beschäftigungseinbußen im Beherbergungswesen in der Sommerhauptsaison sehr unterschiedlich aus: Wien war wegen des Ausbleibens ausländischer und inländischer Gäste besonders betroffen, Kärnten dank einer regen Nachfrage inländischer Gäste am wenigsten. Auch die Gastronomie verzeichnete in allen Bundesländern einen Beschäftigungsrückgang.
Der Beitrag österreichischer Hochschulen zur erfinderischen Tätigkeit von Unternehmen (The Contribution of Austrian Universities to Inventive Activity by Companies)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.687-697
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Wie die Analyse von Patentanmeldungen österreichischer Hochschulen zeigt, nahmen sowohl der Umfang der Patentanmeldungen als auch die Zahl der Akteure stark zu. Die Vernetzung von Hochschulen und Unternehmen in erfinderischen Tätigkeiten gewann an Bedeutung. Dies schlägt sich in einer umfangreicheren Kooperationstätigkeit wie auch in der verstärkten Wahrnehmung des Beitrages österreichischer Hochschulen zur Entwicklung des Standes der Technik in Erfindungen von Unternehmen nieder.
2019 neuerlich Einkommensrückgang in der Landwirtschaft. Österreichs Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2019 im Kontext von 25 Jahren EU-Mitgliedschaft (In 2019 Once Again Declining Incomes in Agriculture. Austria's Agriculture and Forestry in 2019 in the Context of 25 Years of EU Membership)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.673-685
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Im Jahr 2019 verzeichnete die Landwirtschaft neuerlich einen Rückgang der Faktoreinkommen, nachdem in den Jahren 2016 und 2017 Zuwächse verzeichnet worden waren. Der Wert der Erzeugung des landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereiches nahm leicht zu. Die Einkommenseinbußen sind auf hohe Produktionskosten und hohe Abschreibungen zurückzuführen. Der Außenhandel mit Agrargütern wurde neuerlich ausgeweitet, und zwar im Export etwas stärker als im Import. Österreich blieb aber Nettoimporteur von Agrargütern. In der Forstwirtschaft war 2019 neuerlich ein größerer Anteil des Holzeinschlages auf Schadereignisse zurückzuführen. Dies setzte auch die Preise unter Druck. Die nun 25 Jahre währende EU-Mitgliedschaft brachte mit der Gemeinsamen Agrarpolitik erhebliche Umwälzungen mit sich.
Robustes Wachstum der Nicht-Lebensversicherung sichert Privatversicherung 2019 Steigerung der Prämieneinnahmen (Robust Growth in Non-life Insurance Secures 2019 Premium Growth in Private Insurance)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.659-671
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Die österreichische Privatversicherungswirtschaft setzte 2019 mit einer leichten Zunahme der Bruttoprämieneinnahmen (+1,6%) den Kurs des Vorjahres fort. Getragen wurde diese Entwicklung von der Dynamik in der Kranken- (+4,9%) und in der Schaden-Unfallversicherung (+2,9%), während die Einnahmen in der Lebensversicherung weiterhin schrumpften (–2,2%). Der österreichische Versicherungsmarkt folgte der allgemeinen Dynamik im Europäischen Wirtschaftsraum. 2020 und 2021 wird das reale Prämienwachstum in der Lebensversicherung durch die COVID-19-Krise um etwa 4 Prozentpunkte und in der Nicht-Lebensversicherung um 1 Prozentpunkt gedämpft.
Klaus S. Friesenbichler, Nicole Schmidt-Padickakudy (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung)
Cash-Flow-Quote der österreichischen Sachgütererzeugung 2019 rückläufig (Cash-flow Ratio of Austrian Manufacturing Declines in 2019)
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Im Jahresdurchschnitt 2018 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 9,9% noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 9,5%. Gemäß ökonometrischen Schätzmodellen des WIFO sank sie 2019 auf 8,8%. Aufgrund der tiefen Rezession, die durch die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung verursacht wurde, ist die Ertragskraft 2020 weiter rückläufig. Der Rückgang dürfte tiefer sein als in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09.
Schleppende Konjunkturerholung: Arbeitslosigkeit droht sich zu verfestigen (Sluggish Economic Recovery: Unemployment Threatens to Solidify)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.639-646
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Der Konjunktureinbruch erfasste in der EU im II. Quartal alle Nachfragekomponenten; im Vereinigten Königreich, in Frankreich und Italien war der private Konsum überdurchschnittlich stark betroffen. In Österreich lag die Wirtschaftsleistung im II. Quartal um ein Achtel unter dem Vorjahresniveau, die Einbußen waren damit geringer als im EU-Durchschnitt. Der Tourismus litt weniger als in Italien oder Spanien; die Nächtigungsentwicklung der deutschen und inländischen Gäste dämpfte den Nachfragerückgang im Juli. Erst gut ein Drittel der krisenbedingten Arbeitslosigkeit wurde bisher abgebaut. Daher nahm die Langzeitbeschäftigungslosigkeit zuletzt weiter zu.
WIFO-Monatsberichte, Heft 9/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 9/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), 76 Seiten
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Schleppende Konjunkturerholung: Arbeitslosigkeit droht sich zu verfestigen • Klaus S. Friesenbichler, Nicole Schmidt-Padickakudy (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung Austria), Cash-Flow-Quote der österreichischen Sachgütererzeugung 2019 rückläufig • Thomas Url, Robustes Wachstum der Nicht-Lebensversicherung sichert Privatversicherung 2019 Steigerung der Prämieneinnahmen • Franz Sinabell, 2019 neuerlich Einkommensrückgang in der Landwirtschaft. Österreichs Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2019 im Kontext von 25 Jahren EU-Mitgliedschaft • Andreas Reinstaller, Der Beitrag österreichischer Hochschulen zur erfinderischen Tätigkeit von Unternehmen
Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Marian Fink, Klaus S. Friesenbichler, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Simon Loretz, Hans Pitlik, Silvia Rocha-Akis, Franz Sinabell (WIFO), Alexander Schnabl, Sarah Lappöhn, Liliana Mateeva, Kerstin Plank, Lorenz Wimmer (IHS), Johannes Berger, Wolfgang Schwarzbauer, Ludwig Strohner (EcoAustria)
Ökonomische Bewertung der in der Regierungsklausur am 16. Juni 2020 vorgestellten Maßnahmen (Economic Evaluation of the Measures Presented in the Government Conference on 16 June 2020)
Monographien, September 2020, 62 Seiten
Informations- und Datenstand: 3. Juli 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.09.2020 0:00
 
Als Reaktion auf die ökonomischen Verwerfungen durch die COVID-19-Pandemie hat die Bundesregierung in ihrer Regierungsklausur Mitte Juni 2020 zusätzlich zu bereits zuvor beschlossenen Hilfsmaßnahmen weitere Unterstützungen für die kommenden Jahre vorgeschlagen. Die in Zusammenarbeit von WIFO, IHS und EcoAustria erstellte Studie untersucht wesentliche Teile des dabei vorgestellten Paketes von Rettungs-, Stützungs- und Konjunkturbelebungsmaßnahmen, mit einem Budgetvolumen von 10,3 Mrd. €. Die ermittelten Wertschöpfungseffekte betragen 2020 +0,7% und 2021 +0,8%, die Arbeitslosenquote wird um 0,4 (2020) bzw. 0,7 Prozentpunkte (2021) gesenkt. Aufgrund der besonderen Umstände sind bestehende Verhaltensunsicherheiten in der Analyse nur schwer zu erfassen. Ohne diese und zahlreiche weitere Maßnahmen hätten sich aber zweifellos zahlreiche Unternehmensinsolvenzen und ein noch stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit eingestellt. Die genannten Wertschöpfungseffekte wären damit ohne die Maßnahmen nicht bei Null, sondern jedenfalls stark negativ.
Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Manfred Mühlberger (ETA), Karl W. Steininger (Wegener Center)
Klimabudget Wien. Klimaindikatoren im Rahmen eines Klimabudgets (Climate Budget Vienna. Climate Indicators within the Framework of a Climate Budget)
Monographien, September 2020, 93 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – ETA Umweltmanagement GmbH – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 22.09.2020 0:00
 
In dieser Studie werden die inhaltlichen und Prozessgrundlagen für ein Wiener Klimabudget erarbeitet, insbesondere im Hinblick auf die Abschätzung der Klimawirkungen von städtischen Vorhaben und Maßnahmen. Bislang gibt es – auch international – noch keine verbindliche Definition eines Klimabudgets. Dementsprechend werden in diesem Projekt verschiedene Gestaltungsoptionen für ein Klimabudget vorgestellt. Darauf aufbauend wird ein konzeptioneller Rahmen für das Wiener Klimabudget skizziert. Exemplarisch werden Bewertungsansätze vorgestellt, die insbesondere die Relevanz der integrierten Betrachtung der Investitions- und Nutzungsphase von Vorhaben betonen.
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