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WIFO Working Papers, 2019, (587), 30 Seiten
Online seit: 24.08.2019 0:00
The need to reform EU funding and recent political developments such as Brexit and the withdrawal from the USA from the 2015 Paris climate agreement could revitalise the debate about the introduction of border carbon adjustments (BCA) for the European emission trading system (ETS). The introduction of a BCA would allow the EU to phase out current carbon leakage provisions of the ETS and to auction off all emission allowances, thus rendering the ETS a more effective unilateral tool to price and reduce carbon emissions. By using a dynamic new Keynesian (DYNK) model, we estimate that potential revenues of a BCA for the ETS would generate substantial and stable revenues. Given different assumptions about the development of the carbon intensity of non-EU production and different BCA designs we find that estimated revenues would suffice to finance between a third and all of current EU expenditures by the year 2027, thus allowing member countries to reduce their current contributions to the EU budget accordingly. Administered at the EU borders a BCA would represent a sustainability-oriented instrument to finance the EU allowing EU countries to cut more distortionary taxes such as those on labour, thereby increasing growth- and employment-friendliness of taxation. The proposed measure could thus contribute to tackle both environmental and fiscal challenges currently facing the EU.
WIFO Working Papers, 2019, (586), 26 Seiten
Online seit: 19.08.2019 0:00
In this paper we propose a Bayesian estimation approach for a spatial autoregressive logit specification. Our approach relies on recent advances in Bayesian computing, making use of Pólya-Gamma sampling for Bayesian Markov-chain Monte Carlo algorithms. The proposed specification assumes that the involved log-odds of the model follow a spatial autoregressive process. Pólya-Gamma sampling involves a computationally efficient treatment of the spatial autoregressive logit model, allowing for extensions to the existing baseline specification in an elegant and straightforward way. In a Monte Carlo study we demonstrate that our proposed approach significantly outperforms existing spatial autoregressive probit specifications both in terms of parameter precision and computational time. The paper moreover illustrates the performance of the proposed spatial autoregressive logit specification using pan-European regional data on foreign direct investments. Our empirical results highlight the importance of accounting for spatial dependence when modelling European regional FDI flows.
Öffentliche Ausschreibungen und Konjunktur. Eine Analyse mit unkonventionellen Daten für die österreichische Bauwirtschaft (Public Procurement and the Economic Cycle. An Analysis of Unconventional Data for the Austrian Construction Industry)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.609-618
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Die österreichische Bauwirtschaft befand sich 2018 in einer Hochkonjunkturphase. Die ausgezeichnete Konjunkturlage schlug sich in einer überdurchschnittlichen Kapazitätsauslastung nieder, die sich auch zunehmend in einem Anstieg der Baupreise spiegelte. Vor diesem Hintergrund ist der Einfluss der Baukonjunktur auf Zahl und Preise von Angeboten bei öffentlichen Ausschreibungen von erheblichem Interesse. Für die Untersuchung wurden mit Web Scraping und Text Parsing verarbeitete Ausschreibungsdaten zu einem reichhaltigen Mikrodatensatz zu öffentlichen Bauvergaben in den Jahren 2006 bis 2018 in Österreich zusammengestellt, der eine zusätzliche zeitnah verfügbare Datenquelle für die Analyse ökonomische Zusammenhänge bietet. Wie die Ergebnisse zeigen, geht in Phasen der Hochkonjunktur eine Abnahme der durchschnittlichen Zahl der Angebote pro Ausschreibung mit höheren Vergabepreisen einher.
Entwicklung der Löhne und Gehälter in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (Development of Wages and Salaries in Industry Since the Financial Market and Economic Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.599-608
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Die kollektivvertraglichen und die effektiven Bezüge entwickelten sich in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (2010/2018) weitgehend im Gleichschritt, sodass sich die Überzahlungssätze im Durchschnitt kaum veränderten. Die Löhne stiegen etwas kräftiger als die Gehälter, zu einem guten Teil aufgrund der Veränderung der Beschäftigungsstruktur nach Branchen. Dieser Struktureffekt begünstigte auch einen leichten Rückgang der Streuung der branchenspezifischen Löhne und Gehälter. Die Löhne und Gehälter nahmen sowohl nominell als auch real langsamer zu als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Im Lichte des gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsfortschrittes wurde der lohnpolitische Spielraum aber weitgehend ausgeschöpft.
Das vernachlässigte Massensparen. Die wirtschaftspolitischen Folgen zunehmender Intermediation (The Neglected Mass Saving. The Economic Consequences of Increasing Intermediation)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.583-597
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Das gegenwärtig niedrige Zinsniveau ergibt sich vor allem daraus, dass die Sparpläne in Europa und Südostasien die Investitionspläne übertreffen; die expansive Geldpolitik verstärkte diesen Trend nur etwas. Die Sparüberschüsse sind primär Folge des Massensparens, das den Konsum tendenziell dämpft und zur Intermediation durch den Kreditapparat zwingt; dabei entstehen zwangsläufig Probleme der Fristen- und Risikentransformation sowie der Verschuldung. Sie tragen zur Instabilität des Systems bei. Durch Massensparen bedingte Sparüberschüsse traten bereits im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts auf, wurden aber durch Kriege und Inflation beseitigt, bevor sie ernstere Probleme aufwerfen konnten. Spätestens seit dem Jahr 2000 dämpfen die Sparüberschüsse jedoch Konsum und Wachstum; die Verschuldungsbereitschaft der Wirtschaft ist angesichts der geringen Wachstumsraten begrenzt, und die Staatsverschuldung wird tendenziell eingedämmt. Daran dürfte sich in absehbarer Zukunft wenig ändern. Der Beitrag zeigt die Problematik anhand der österreichischen Entwicklung der letzten 180 Jahre und diskutiert Lösungsansätze.
Susanne Bärenthaler-Sieber, Klaus S. Friesenbichler (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung)
Cash-Flow-Quote stagniert 2018. Die Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung (Cash-Flow-to-Sales Ratio Stagnating in 2018. The Profitability of the Austrian Manufacturing Sector)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.573-582
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Im Jahresdurchschnitt 2017 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 10,6% neuerlich deutlich über dem Vorjahreswert von 10,2% (2016). Gemäß der WIFO-Schätzung für das Jahr 2018 stagnierte sie jedoch. Im Jahr 2019 dürfte die Cash-Flow-Quote gemäß der Schätzung mit einem dynamischen panelökonometrischen Modell für die Branchen der Sachgütererzeugung zurückgehen.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.560-572
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Binnenwirtschaft stützt Konjunktur in Österreich (Domestic Demand Supports Economic Activity in Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.551-557
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Das österreichische BIP wuchs im II. Quartal 2019 gegenüber der Vorperiode um 0,3% (nach +0,4% im I. Quartal 2019 und +0,5% im IV. Quartal 2018). Damit setzte sich die Expansion der Vorjahre zwar fort, sie verlangsamt sich aber seit Anfang 2018 kontinuierlich. Die positive Entwicklung der Realwirtschaft spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor in Form eines Anstieges der Beschäftigung und eines Rückganges der Arbeitslosigkeit. Der Preisauftrieb schwächte sich zuletzt ab.
WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 8/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), 72 Seiten
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Christian Glocker, Binnenwirtschaft stützt Konjunktur in Österreich • Susanne Bärenthaler-Sieber, Klaus S. Friesenbichler (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung), Cash-Flow-Quote stagniert 2018. Die Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung • Gunther Tichy, Das vernachlässigte Massensparen. Die wirtschaftspolitischen Folgen zunehmender Intermediation • Thomas Leoni, Entwicklung der Löhne und Gehälter in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise • Werner Hölzl, Michael Klien, Öffentliche Ausschreibungen und Konjunktur. Eine Analyse mit unkonventionellen Daten für die österreichische Bauwirtschaft
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