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Alle WIFO-Publikationen (10242 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), S.173-182
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Die im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests erhobenen Daten zu Produkteinführungen von Unternehmen in der österreichischen Sachgütererzeugung, die hier erstmals präsentiert werden, erlauben eine Analyse der Anpassung des Unternehmensverhaltens bei der Einführung neuer Produkte an die Konjunkturlage. Demnach schwankt die Wahrscheinlichkeit, neue Produkte auf dem Markt einzuführen, prozyklisch und die Zahl der eingeführten Produkte antizyklisch. Unternehmen versuchen, ihre Aufwendungen für Produktinnovationen über die Zeit konstant zu halten. Bei der Einführung neuer Produkte steigt der Finanzierungsbedarf: Der Zeitpunkt der Aufnahme neuer Bankkredite korreliert positiv mit dem der Einführung neuer Produkte. Finanzierungsbeschränkungen wirken sich negativ auf die Einführung neuer Produkte aus.
 
Beruhend auf einem Literatursurvey wurden wesentliche Merkmale der projektbasierten Grundlagenforschungsförderung identifiziert, die sich potentiell auf Qualität, Quantität und Richtung von Forschungsergebnissen auswirken können, wie z. B. Förderhöhe, -design und -kriterien. Dieser Merkmalskatalog ermöglicht einen systematischen Vergleich der Fördertätigkeit der größten Wissenschaftsfonds in den USA (NIH und NSF), dem Vereinigten Königreich (UKRI), Deutschland (DFG), den Niederlanden (NWO), der Schweiz (SNF) und Österreich (FWF). Wesentliche Unterschiede zeigen sich z. B. hinsichtlich des Anteils an der gesamten Forschungsfinanzierung, des Förderportfolios, der Erfolgsquoten, Losgrößen, Auszahlung indirekter Projektkosten und Beurteilungskriterien. Aus dem Vergleich können Implikationen für die Ausgestaltung einer österreichischen Exzellenzinitiative abgeleitet werden.
 
In Österreich berichten Pflegedienstleister zunehmend über Schwierigkeiten, Pflegepersonal für mobile und stationäre Dienste zu finden. Neben der Frage der künftigen Finanzierung ist die Frage der Sicherstellung ausreichender Personalabdeckung wohl das dringlichste Problem im Pflegebereich. Wie eine Schätzung auf Basis aktueller Projektionen zur Nachfrage nach Pflegedienstleistungen zeigt, werden im Bereich der mobilen und stationären Pflege und Betreuung bis 2030 rund 24.000 (Vollzeitäquivalente: 18.000) und bis 2050 79.000 (Vollzeitäquivalente: 58.000) zusätzliche Pflegekräfte benötigt (Stand 2016: 63.000 bzw. 45.000 Vollzeitäquivalente). Im Mittelpunkt einer Pflegereform müssen deshalb neben Ausbildungs- und Umschulungsoffensiven Maßnahmen stehen, die den Pflegeberuf attraktiver machen.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), S.136-148
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), S.127-133
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Die Einschätzung der künftigen Wirtschaftsentwicklung durch die österreichischen Industriebetriebe verschlechterte sich im Februar nicht weiter, optimistische und pessimistische Bewertungen halten einander nun nahezu die Waage. Vor dem Hintergrund eines schwachen Welthandels ergeben sich auch positive Konjunktursignale: In Deutschland scheint sich die Lage in der Autobranche zu stabilisieren, und der Handelskonflikt zwischen China und den USA entspannt sich.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), 60 Seiten
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Stefan Schiman, Zukunftseinschätzung der Industrie stabilisiert sich • Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Zum künftigen Bedarf an Pflegepersonal in den stationären und mobilen Diensten • Jürgen Janger, Projektbasierte Grundlagenforschungsförderung im internationalen Vergleich. Implikationen für eine Exzellenzinitiative in Österreich • Andreas Reinstaller, Produkteinführungen österreichischer Unternehmen und Konjunkturschwankungen
Monographien, März 2019, 141 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.03.2019 0:00
 
Die Digitalisierung ist als vielseitige Mehrzwecktechnologie der Motor zahlreicher Innovationen. Diese stärken langfristig die Nachfrage und mit dem Wachstum der Wirtschaftsleistung auch die realen Einkommen. Relativ zu den Spitzenreitern liegt Österreich aber hinsichtlich vieler Kennzahlen zur Digitalisierung zurück, wie z. B. die im internationalen Vergleich geringere private Nutzung modernster Breitbanddienste zeigt. In den Unternehmen erfolgt die Digitalisierung im Allgemeinen etwas rascher und entspricht meist dem europäischen Durchschnitt. Für eine gestaltende Rolle im digitalen Wandel wird daher ein bloßes "Mehr" an Investitionen nicht ausreichen, sondern ein breites Spektrum abgestimmter Initiativen (Innovation, Adoption, Ausbildung, Regulierung usw.) notwendig sein.
Anna Dzienis, Arkadiusz Michał Kowalski, Marek Lachowicz, Marta Mackiewicz, Tomasz M. Napiórkowski, Marzenna Anna Weresa (Warsaw School of Economics)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Warsaw School of Economics
Auftraggeber: Europäische Kommission
This report provides the analyses of four areas of structural reforms undertaken in Poland in the period 2013-2018, i.e.: Innovation and R&D, analysed in Part I, The availability of suitable labour supply and skills, analysed in Part II, The improved business (regulatory) environment, analysed in Part III, and Measures to foster business growth, such as "Strategy for Responsible Development", "Constitution for Business" and "Constitution for Science", which are the focus of Part IV. These four areas are interrelated. Strategic documents designed and approved in the years 2017-2018, such as "Strategy for Responsible Development", "Constitution for Business" and "Constitution for Science" created a framework for the conditions for conducting business activity in Poland. The regulatory environment for doing business concerns the process of law making, which impacts not only the content of strategic documents and other legal acts, but also their quality. These two areas shape "the rules of the game" in the Polish economy and have an impact on the other two areas studied in this report, i.e., the labour market and research and innovation.
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