Berichte zu aktiven und abgeschlossenen Projekten

Zu diesen Studien liegt (noch) keine WIFO-Publikation vor.

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Michael Peneder, Matthias Firgo, Gerhard Streicher, Investieren in die Digitalisierung: Erfordernisse und ökonomische Wirkungen. Teilstudie: Stand der Digitalisierung in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2018
Die digitale Transformation stellt das Wirtschaftssystem vor umfassende Herausforderungen, die sowohl auf einzel- als auch gesamtwirtschaftlicher Ebene und in den unterschiedlichen Wirtschaftszweigen umfangreiche Anstrengungen und Investitionen erfordern. Ziele der Studie sind eine Bestandsaufnahme zum Stand der Digitalisierung in Österreich und die Identifikation von Investitionslücken und Investitionserfordernissen. Zusätzlich dient sie der Klärung der Umsetzbarkeit einer optionalen Folgestudie, welche die erwartbaren Auswirkungen solcher Investitionen bzw. einer Steigerung der IKT-Intensität näher untersuchen und quantifizieren soll. In der vorliegenden Untersuchung stehen folgende drei Fragen im Mittelpunkt: Wie ist der Stand der Digitalisierung in Österreich im internationalen Vergleich? Welche Wirtschaftszweige sind von der Digitalisierung besonders betroffen? Wie hoch ist die Investitionslücke relativ zu den Ländern mit den höchsten IKT-Investitionen?
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Marcus Scheiblecker, Der Beitrag der österreichischen Sozialpartnerschaft zum sozialen Frieden im Arbeitsbereich

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2018
Anhand von internationalen Daten über den korporatistischen Konzentrationsgrad auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite bei Lohnverhandlungen wurde deren Zusammenhang mit einem zu beobachtenden sozialen Frieden im Arbeitsbereich untersucht. Demnach geht ein hoher Zentralisierungsgrad auf der Arbeitnehmerseite kombiniert mit einem geringen Organisationsgrad auf der Arbeitgeberseite mit einem statistisch niedrigeren Streikvolumen einher. Trotz der hohen statistischen Signifikanz der Parameter für den Zentralisierungsgrad kann nur ein kleiner Teil der Gesamtvarianz der Daten zum Streikvolumen mit dem verwendeten Modell erklärt werden. Offenbar wird das Streikvolumen von einer Vielzahl weiterer Faktoren beeinflusst, wie etwa gesetzlichen Regelungen oder landestypischen Gegebenheiten. Die Schätzungen ergeben für Österreich allein auf Basis des Konzentrationsgrades bei Lohnverhandlungen ein hypothetisches Streikvolumen von 1,9 Tagen je 1.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, das beinahe dem langjährigen Durchschnitt in Österreich entspricht. Der Mittelwert des Konzentrationsgrades sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite würde ein Streikvolumen von 8,2 Tagen, der Median von 7,0 Arbeitstagen je 1.000 Beschäftigte ergeben. Exemplarisch wurden auch die damit einhergehenden möglichen Verluste an gesamtwirtschaftlicher Wertschöpfung berechnet.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Soft Loans als Instrument der Ausfuhrförderung und der Entwicklungszusammenarbeit

Projektberichte (in Arbeit), April 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Labour Market Monitor 2017. A Europe-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually (Executive Summary)

Projektberichte (in Arbeit), März 2018
The report is an update of a set of labour market indices first developed and tested in 2010 in collaboration with experts of the Vienna Chamber of Labour (AK). The Austrian labour market is examined relative to the other 27 EU countries according to the following key dimensions: overall labour market performance, participation of different groups of people, exclusion risks on the labour market, distribution of earnings and redistribution by the welfare state. The present report summarises the current results of the five dimensions and contains a cartographic overview.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Arbeitsmarktmonitor 2017. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Kurzfassung)

Projektberichte (in Arbeit), März 2018
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Arbeitsmarktmonitor 2017. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems

Projektberichte (in Arbeit), März 2018
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Laimer (STAT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Oberösterreich. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2016

Projektberichte (in Arbeit), März 2018
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Oberösterreich: Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und an Zweitwohnsitzen erreichten 2016 laut dem von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkonto 3,66 Mrd. € (+4,8% gegenüber dem Vorjahr). Davon entfielen 71,9% auf inländische Reisende, 27,7% auf ausländische Reisende und 0,4% auf die Ausgaben im Zuge von Aufenthalten in Wochenend- und Zweitwohnungen. Die direkte Wertschöpfung des Tourismus einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen lag 2016 bei 2,42 Mrd. € (+5,2%; einschließlich Gütersteuern und Gütersubventionen) und erreichte wie im Jahr davor einen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 4,0%. Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus in Oberösterreich 4,4% zur regionalen Gesamtwirtschaft bei (2015: 4,3%).
 
Auftraggeber: Oberösterreich Tourismus
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Oliver Fritz (WIFO), Peter Laimer, Jürgen Weiß (STAT), Egon Smeral (MODUL Universität Wien), Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Auf Basis des Konzeptes eines Tourismussatellitenkontos (TSA) erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Reisenden in Österreich 2017 41,64 Mrd. € (Schätzung; +3,6% gegenüber 2016). Die sich daraus ergebenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 32,25 Mrd. € (+3,3%) trugen 8,7% zum BIP bei. Zusammen mit den Effekten des nichttouristischen Freizeitkonsums der Inländer und Inländerinnen am Wohnort erwirtschaftete die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2017 direkt und indirekt 58,82 Mrd. € (+4,2%), ihr Beitrag zum BIP machte rund 15,9% aus (2016: 16,0%). Zudem generierte die Nachfrage der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit rund 719.300 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente, direkt und indirekt) fast ein Fünftel der Gesamtbeschäftigung. Österreichs Tourismusexporte wuchsen 2017 real nur schwach (+0,8%, 2016 +1,1%), der Binnenreiseverkehr stagnierte (real +0,2%), nachdem 2016 eine Steigerung von +1,9% erzielt worden war. Die preisbereinigten Gesamteinnahmen aus dem Tourismus stiegen 2017 um 0,7% (2016 +1,3%). Im internationalen Vergleich (EU 28) lag Österreich gemessen an den nominellen Tourismusexporten 2017 mit einem Marktanteil von 5,0% (2016: 5,1%) unverändert auf Rang 6. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre blieb das Gewicht annähernd konstant und war deutlich niedriger als 2009 (5,5%, Tiefstwert 2000: 4,8%).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria – MODUL Universität Wien

Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Evaluierung des österreichischen Soft-Loan-Verfahrens

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen und den involvierten Institutionen im Rahmen von Interviews sollen ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet werden.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Innovationseffizienz. Österreich im internationalen Vergleich

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
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