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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10865 Treffer)

Markus Leibrecht, Hans Pitlik, Is Trust in Companies Rooted in Social Trust, or Regulatory Quality, or Both?

WIFO Working Papers, 2018, (564), 43 Seiten
While trust in the business sector is crucial for well-functioning markets, there is surprisingly little empirical work on its sources. Available research recognises social trust as a major force explaining confidence in political institutions. Regulation is frequently advocated to foster trust in companies as it is supposed to reduce scope for opportunistic behaviour. Based on individual level data from World Values Survey, European Values Studies and economic regulation data from the Economic Freedom of the World project the paper empirically investigates joint effects of social trust, intensity and quality of regulation on public trust in major companies. Our findings suggest that it is not the intensity of economic regulation per se which matters for trust in companies but that the impartiality with which rules are enforced is decisive, even when we control for social trust. Trust in business can be facilitated by an implicit guarantee of governments to fair and impartial treatment.
 
Online seit: 18.05.2018 0:00

Michael Anyadike-Danes, Carl Magnus Bjuggren, Michel Dumont, Sandra Gottschalk, Werner Hölzl, Dan Johansson, Mika Maliranta, Anja Myrann, Kristian Nielsen, Guanyu Zheng, An International Comparison of the Contribution to Job Creation by High-growth Firms

WIFO Working Papers, 2018, (563), 33 Seiten
This paper addresses three simple questions: how should the contribution of high-growth firms to job creation be measured? how much does this contribution vary across countries? to what extent does the cross-country variation depend on variation in the proportion of high-growth firms in the business population? The first is a methodological question which we answer using a more highly articulated version of the standard job creation and destruction accounts. The other two are empirical questions which we answer using a purpose-built data set assembled from national firm-level sources and covering nine countries, spanning the ten three year periods from 2000-2003 to 2009-2012. The basic principle governing the development of the accounting framework is the choice of appropriate comparators. Firstly, when measuring contributions to job creation, we should focus on just job creating firms, otherwise we are summing over contributions from firms with positive, zero, and negative job creation numbers. Secondly, because we know growth depends in part on size, the "natural" comparison for high-growth firms is with job creation by similar-sized firms which simply did not grow as fast as high-growth firms. However, we also show how the measurement framework can be further extended to include, for example, a consistent measure of the contribution of small job creating firms. On the empirical side, we find that the high-growth firm share of job creation by large job creating firms varies across countries by a factor of 2, from around one third to two thirds. A relatively small proportion of this cross-country variation is accounted for by variations in the influence of high-growth firms on job creation. On average high-growth firms generated between three or four times as many jobs as large non-high-growth job creating firms, but this ratio is relatively similar across countries. The bulk of the cross-country variation in high-growth firm contribution to job creation is accounted for by the relative abundance (or rarity) of high-growth firms. Moreover, we also show that the measurement of abundance depends upon the choice of measurement framework: the "winner" of a cross-national high-growth firm "beauty contest" on one measure will not necessarily be the winner on another.
 
Online seit: 17.05.2018 0:00

Marcus Scheiblecker, Der Beitrag der österreichischen Sozialpartnerschaft zum sozialen Frieden im Arbeitsbereich

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2018
Anhand von internationalen Daten über den korporatistischen Konzentrationsgrad auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite bei Lohnverhandlungen wurde deren Zusammenhang mit einem zu beobachtenden sozialen Frieden im Arbeitsbereich untersucht. Demnach geht ein hoher Zentralisierungsgrad auf der Arbeitnehmerseite kombiniert mit einem geringen Organisationsgrad auf der Arbeitgeberseite mit einem statistisch niedrigeren Streikvolumen einher. Trotz der hohen statistischen Signifikanz der Parameter für den Zentralisierungsgrad kann nur ein kleiner Teil der Gesamtvarianz der Daten zum Streikvolumen mit dem verwendeten Modell erklärt werden. Offenbar wird das Streikvolumen von einer Vielzahl weiterer Faktoren beeinflusst, wie etwa gesetzlichen Regelungen oder landestypischen Gegebenheiten. Die Schätzungen ergeben für Österreich allein auf Basis des Konzentrationsgrades bei Lohnverhandlungen ein hypothetisches Streikvolumen von 1,9 Tagen je 1.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, das beinahe dem langjährigen Durchschnitt in Österreich entspricht. Der Mittelwert des Konzentrationsgrades sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite würde ein Streikvolumen von 8,2 Tagen, der Median von 7,0 Arbeitstagen je 1.000 Beschäftigte ergeben. Exemplarisch wurden auch die damit einhergehenden möglichen Verluste an gesamtwirtschaftlicher Wertschöpfung berechnet.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Christian Glocker, Konjunktur weiterhin robust

Pressenotizen, 09.05.2018 9:00
 

Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Gemeinschaftsdiagnose Deutschland #1-2018 – Deutsche Wirtschaft im Boom – Luft wird dünner

Monographien, April 2018, 76 Seiten
Die Boomphase der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Allerdings wird die Luft dünner: Die noch verfügbaren gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten werden allmählich knapper, sodass die Konjunktur etwas an Schwung verliert. Dennoch bleibt das Tempo hoch: Der Aufschwung der Weltwirtschaft wird die Exporte weiter anregen; auch die Binnenwirtschaft dürfte bei außerordentlich günstiger Lage auf dem Arbeitsmarkt schwungvoll bleiben. Zusätzlich dürfte die neue Bundesregierung durch die im Koalitionsvertrag vereinbarten fiskalischen Maßnahmen die Nachfrage stimulieren. Im Jahresdurchschnitt dürfte die Wirtschaftsleistung 2018 um 2,2% und 2019 um 2,0% expandieren. Damit heben die Institute ihre Einschätzung für den Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes in beiden Jahren gegenüber ihrer Herbstdiagnose 2017 um jeweils 0,2 Prozentpunkte an. Die Beschäftigung dürfte weiter spürbar steigen, aber aufgrund von Knappheit auf dem Arbeitsmarkt schwächt sich der Beschäftigungsaufbau ab. Zugleich dürften die Bruttolöhne merklich zulegen. Auch die Inflationsrate zieht allmählich an, von 1,7% 2018 auf 1,9% 2019.
Autoren WIFO: Stefan Ederer (stefan.ederer@wifo.ac.at), Christian Glocker (christian.glocker@wifo.ac.at)
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Studie von: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. – Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle – RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Online seit: 15.05.2018 0:00

Stefan Ederer, Austria's Economy Stays on the Growth Path. Economic Outlook for 2018 and 2019

WIFO Bulletin, 2018, 23(4), S.27-37
   
Lively business activity abroad is driving Austria's export industry and raises productive capacity utilisation, giving rise to buoyant investment. Private consumption will continue to support domestic production as income growth is set to pick up over the forecast period. Austrian GDP is projected to grow by 3.2 percent for this year and by 2.2 percent in 2019.
 
Online seit: 30.04.2018 0:00

Thomas Url, Die Folgen staatlicher Wechselbürgschaften und Beteiligungsgarantien für Inlandsbeschäftigung und Leistungsbilanz

Monographien, April 2018, 131 Seiten
   
Das österreichische System der Ausfuhrförderung besteht seit 1955 und hat in diesem Zeitraum ausgeglichen bilanziert. Staatliche Garantien können die asymmetrische Informationslage zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern überwinden und damit den Zugang zu Kreditfinanzierungen verbessern sowie deren Finanzierungskosten senken. Die Ergebnisse eines Matching-Verfahrens zeigen für die Wechselbürgschaften des Refinanzierungsrahmens eine signifikant positive Wirkung auf Beschäftigung und Umsätze sowie eine Verringerung des Zinsaufwandes. Die Auswertung der Aval-Wechselbürgschaften bringt keine so eindeutigen Ergebnisse. Die Nutzer von Beteiligungswechselbürgschaften und G4-Beteiligungsgarantien unterscheiden sich hinsichtlich der Entwickllung von Beschäftigung, Umsätzen und Pro-Kopf-Löhnen auf den Inlandsstandorten statistisch nicht signifikant von der Kontrollgruppe. Die Wechselbürgschaften erwiesen sich während der Finanzmarktkrise als ein flexibles und geeignetes Instrument zur Aufrechterhaltung des Vertrauens zwischen den Marktteilnehmern. Staatliche Haftungen für Auslandsbeteiligungen deckten zwischen 2000 und 2009 etwa ein Fünftel der aktiven Direktinvestitionen im Ausland und verbessern über die Einkommen aus aktiven Direktinvestitionen die Leistungsbilanz.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.04.2018 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Aufschwung verliert etwas an Dynamik. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2018

WIFO-Konjunkturtest, April 2018, 12 Seiten
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im April 2018 erstmals seit Beginn des Aufschwunges eine merkliche Eintrübung der Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Die Unternehmen sind weiterhin zuversichtlich, sie erwarten aber für die nächsten Monate ein weniger dynamisches Wachstum.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.04.2018 14:00

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