Aktuelle ProjekteErweiterte Suche

Überblick über die aktuellen Projekte (124 Treffer)

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Raiffeisen-Holding Niederösterreich–Wien
Die Studie erforscht für die Themenfelder Leben, Wohnen, Arbeit und Mobilität, welche Veränderungen die Menschen in den niederösterreichischen Regionen in diesen Lebensbereichen aktuell wahrnehmen, wie es ihnen konkret heute geht, was sie sich für die Zukunft wünschen und ob sich dies mit ihren Zukunftserwartungen deckt. Die dreidimensionale Ausrichtung (Heute–Wunsch–Wirklichkeit) orientiert sich an der "Vermächtnis-Studie" der "Zeit". Neben den durch eine Befragung erhobenen subjektiven Aspekten der Lebensqualität werden auch objektive Indikatoren passend zu den Themenfelder in die Untersuchung einbezogen und gemeinsam analysiert. Besondere Aufmerksamkeit erhalten neben dem Thema "Jugend" auch regionale Unterschiede zwischen den Zukunftswünschen der Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen, etwa zwischen städtischen und ländlichen Regionen bzw. zwischen den in Niederösterreich besonders relevanten Umlandregionen Wiens und anderen Teilregionen des Landes.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines makroökonomischen Modells, das einerseits VGR-konsistent ist und andererseits die empirische Verteilung von Einkommen und Vermögen in einer Volkswirtschaft wiedergibt. Die Modellgleichungen bilden die Wechselwirkungen zwischen der Verteilung von Einkommen und Vermögen und makroökonomischen Kenngrößen ab. Mit Hilfe eines solchen Modells lassen sich sowohl gesamtwirtschaftliche Auswirkungen als auch Verteilungseffekte wirtschaftspolitischer Maßnahmen unter Berücksichtigung von gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen simulieren.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Current research on US monetary policy shocks has improved identification of these shocks considerably. Research on euro area monetary policy has not yet incorporated these methodological advancements; identification is either weak or based on strong assumptions. We adopt the new approaches and sharpen inference on the macroeconomic and financial market effects of ECB monetary policy. In a first step, vector autoregressive models are estimated with Bayesian methods and monetary policy shocks are identified by means of sign restrictions. In a next step, identification is strengthened along two recently proposed dimensions: first, by applying sign restrictions also to the systematic component of monetary policy (Arias et al., 2016) and secondly, by exploiting narrative information on large reduced-form residuals (Antolin-Diaz – Rubio-Ramirez, 2016). We will not only estimate models for the euro area as a whole, but also for small euro area countries, including Austria. By employing a block exogenous framework, we duly take into account the specificity of the euro area as a monetary union of sovereign countries. We will not only present sample-averaged results by means of impulse response analysis and forecast error variance decompositions, but we will focus in particular on time series ("historical") decompositions. We will also apply them to new data in order to quantify in a timely manner the effects of the exit from the zero interest rate environment, which is to be expected over the project horizon.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auf Basis von Tagesdaten wird ein hochfrequenter Finanzmarktstressindikator entwickelt, welcher die Dynamik und die Stabilität des österreichischen Finanzmarktes widerspiegelt. Der Indikator wird als latenter Faktor in multivariaten Zeitreihenmodellen geschätzt. Mit dem Aufbau einer umfassenden Datenbank österreichischer Politikinterventionen als Reaktion auf die Finanzmarktkrise 2008/09 sollen so weit wie möglich qualitative und quantitative Informationen über die nationalen Maßnahmen erfasst werden. Darüber hinaus wird auf den Datensatz "EU Crises" von EZB und ESRB als Datenquelle für Interventionen auf EU-Ebene zurückgegriffen. Eine Reihe von multivariaten Zeitreihenmodellen wird eingesetzt, um die Auswirkungen der Stabilisierungspolitik auf den Finanzmarktstress in Österreich zu schätzen, wobei auch die auf EU-Ebene ergriffenen Maßnahmen berücksichtigt werden.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Die Wiederverwendung von Photovoltaikanlagen, Windkraftturbinen und Elektroautos wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Einsatz dieser Produktgruppen entwickelte sich bisher dynamisch und wird, wie die Energieszenarien für die EU-Länder zeigen, in Zukunft noch kräftiger wachsen, falls die nationalen Zusicherungen hinsichtlich der Klimaziele des Pariser Abkommens ernstgenommen werden. Dennoch wurde das ökonomische Potential der Wiederverwendung und Wiederverwertung dieser Produktgruppen bisher wenig untersucht. Wieweit die Ausweitung des Bestandes an Produkten, die Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen oder verwenden, mit den Zielen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft konsistent ist, bleibt bis jetzt unbeantwortet. Im Rahmen des vorliegenden Projektes werden State-of-the-Art-Informationen zu aktuellen und absehbaren künftigen Potentialen für Wiederverwendung und Wiederverwertung abgeleitet und Szenarien im Sinne einer Kreislaufwirtschaft für Österreich entwickelt, die Fokus auf den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien legen. Darüber hinaus werden anhand einer makroökonomischen Modellanalyse die Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung sowie auf ausgewählte Energie- und Umweltindikatoren geschätzt.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung wurde in Österreich in den letzten Jahren ausgeweitet: Die Forschungsprämie wurde ab 2016 von 10% auf 12% und 2018 neuerlich auf 14% erhöht. Auch andere EU-Länder bauten die steuerliche Begünstigung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den letzten Jahren aus oder führten Instrumente erstmals ein (in den EU-Ländern 2010/2016 insgesamt 20 Einzelmaßnahmen). Befürworter der steuerlichen F&E-Förderung argumentieren, eine F&E-Förderung sei ein wichtiger Standortfaktor für F&E-Aktivitäten multinationaler Unternehmen. Die Kosten der steuerlichen F&E-Förderung betragen in Österreich pro Jahr mehrere 100 Mio. €. Wenig ist bekannt, ob diese Maßnahmen tatsächlich eine Steigerung der F&E-Aktivitäten multinationaler Unternehmen ausgelöst haben. Mit Hilfe der Datenbank "Greenfield FDI" der Financial Times wird im Rahmen dieses Projektes eine erste Analyse der Auswirkungen der steuerlichen F&E-Förderung auf Direktinvestitionen in F&E-Aktivitäten durchgeführt.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
The project aims to shed light on the complex relationship between regional land-use change and economic activity. While previous research predominantly focussed on either land-use or economic growth processes independently, the proposed project aims to put forward a joint modelling framework as a means to capturing the interdependence of the relationship between land-use change and economic activity. The modelling framework contains several salient key features and properties. In addition to the simultaneous treatment of land-use change and economic activity, the framework also aims at controlling for spatial dependence in both quantities of interest and potential over-parameterisation in a flexible way. In a first work package we aim to derive information on land-use change patterns from a novel data set based on satellite data and provide an analysis of the simultaneous relationship between land-use change and economic growth on a sub-national level across OECD countries. A second work package utilises the modelling framework for analysing the relationship of economic activity and land-use change within a country, based on granular socioeconomic raster data in Austria.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse
The project will provide a first analysis of origin- and destination-specific FDI flows in European subnational regions using a spatially augmented gravity model. While previous empirical research primarily focussed on country-specific FDI patterns, this proposal aims at using a novel data set to model FDI flows among European subnational regions. Due to the granularity of the data, spatial spill-over structures can be analysed in more detail. The project moreover aims to improve existing spatially augmented interaction models by novel Bayesian hierarchical estimation approaches to obtain more robust and flexible parameter estimates. Additionally, the flexibility of the approach considers both origin- and destination-specific economic characteristics in order to isolate multilateral spatial interrelationships of European regional FDI activities.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Montanuniversität Leoben
Ziel der Abfallverwertung ist die Aufarbeitung von nicht vermiedenen Abfällen zu wiederverwendbaren und verkaufsfähigen Stoffen, die entweder als Sekundärrohstoffe oder als Ersatzbrennstoffe genutzt werden. Durch europarechtliche Vorgaben sowie im Rahmen des EU-Kreislaufwirtschafspaktes kommt der Abfallwirtschaft eine zunehmende gesellschaftspolitische Bedeutung zu, die einerseits eine Steigerung von Qualität und Quantität der Verwertung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen vorsieht und andererseits auch einen volkswirtschaftlichen Mehrwert in Form von lokalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten generiert. Die vorliegende Studie untersucht die Hypothese, wonach der Bedarf an Arbeitskräften umso höher ist, je differenzierter die Sammlung und Behandlung von Siedlungsabfällen erfolgt. Anhand eines makroökonometrischen Modells für Österreich (WIFO.DYNK) werden auf der Basis von Daten zu direkten Arbeitsplatzeffekten in unterschiedlichen Abfallwirtschaftssystemen die indirekten und induzierten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte unterschiedlicher Modelle der Restmüllbehandlung nach Sektoren und Branchen geschätzt.
Mehr