WIFO-Monatsberichte (monthly reports)

Monthly analysis of current economic developments in Austria and the major OECD countries – Quarterly economic forecast – Some 70 articles per year with background information (tables and diagrams) and a short English abstract – Supplemented each month by a full set of tables listing approximately 300 macroeconomic indicators

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Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2020 bis 2024 (Update of the Medium-term Forecast of the Austrian Economy 2020 to 2024)
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Für die nächsten Jahren wird erwartet, dass sich das Wachstum bei Österreichs wichtigsten Handelspartnern abschwächt (2020/2024 +1½% p. a., 2015/2019 +2¼% p. a.). Das drückt die heimischen Exporte (+2,6% gegenüber +3,9%) und die Investitionstätigkeit (+1,5% gegenüber +3,5%). Die Entlastung der privaten Haushaltseinkommen durch den ab 2020 wirksamen Teil des Familienbonus und Maßnahmen zur Unterstützung von Personen mit niedrigem Einkommen werden vor allem 2020 bis 2022 die Konsumnachfrage stützen, für die ein durchschnittlicher Zuwachs von 1,4% pro Jahr prognostiziert wird (2015/2019 +1,2% p. a.). Getragen vom privaten Konsum wird die österreichische Wirtschaft voraussichtlich um +1¼ % pro Jahr expandieren (2015/2019 +1,9% p. a.). In diesem Wachstumsszenario wird die Beschäftigung vermutlich um 1,0% p. a. zunehmen (2015/2019 +1,7% p. a.) und die Arbeitslosenquote von 7,4% im Jahr 2020 auf 7,6% im Jahr 2024 steigen. Für die Preise (gemäß VPI) wird mittelfristig mit einem mäßigen Anstieg gerechnet (+1,6% p. a.). Vor dem Hintergrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der unterstellten fiskalischen Maßnahmen sollte der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte (0,4% des nominellen BIP) über die Prognoseperiode positiv bleiben und die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) unter 60% sinken.
Österreichs Wirtschaftspolitik an der Jahreswende. Rückblick und Herausforderungen in der Zukunft (Austria's economic policy at the turn of the year. Review and challenges in the future)
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Die österreichische Wirtschaftspolitik steht vor großen Herausforderungen. Durch das Fehlen einer mit Parlamentsmehrheit ausgestatteten Regierung kam es zwischen Ende Mai 2019 und Jahresanfang 2020 zu einer Zwangspause in der politischen Arbeit, die Reformen weiter in die Zukunft verschob. Ziel dieses Artikels ist es, ausgehend von einem Rückblick auf die zentralen Themen des vergangenen Jahres die Herausforderungen für die künftige Wirtschaftspolitik im Überblick darzustellen. Anders als in den üblichen Beiträgen in den WIFO-Monatsberichten wird ein primär qualitativer Zugang gewählt die quantitative empirische Evidenz wird in die Referenzen verwiesen.
 
WIFO-Monatsberichte, Heft 1/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 1/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), 76 pages
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Christoph Badelt, Andreas Reinstaller, Zum neuen Layout der WIFO-Monatsberichte • Christoph Badelt, Österreichs Wirtschaftspolitik an der Jahreswende. Rückblick und Herausforderungen in der Zukunft • Christian Glocker, Schwäche der Weltwirtschaft dämpft Konjunktur in Österreich. Prognose für 2020 und 2021 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2020 bis 2024 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Investitionen steigen 2020 in der Sachgütererzeugung leicht. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2019 • Marian Fink, Thomas Horvath, Martin Spielauer, microDEMS – Ein dynamisches Mikrosimulationsmodell für Österreich. Illustration am Beispiel der Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040
Schwäche der Weltwirtschaft dämpft Konjunktur in Österreich. Prognose für 2020 und 2021 (Global Economic Weakness Dampens Activity in Austria. Economic Outlook for 2020 and 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), pp.19-31
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Das Wachstum der österreichischen Volkswirtschaft verlor zuletzt deutlich an Schwung. Dies ergibt sich vorwiegend aufgrund einer zyklischen Schwächephase des Welthandels, welche die heimischen Exporte und damit die Industriedynamik dämpft. Weiterhin günstige Finanzierungsbedingungen, fiskalische Impulse sowie eine robuste Konsumnachfrage stützen hingegen die Konjunktur in Österreich. Nach einem Anstieg von 1,7% im Jahr 2019 dürfte das BIP 2020 um 1,2% und 2021 um 1,4% zunehmen.
Investitionen steigen 2020 in der Sachgütererzeugung leicht. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2019 (Investment is Expected to Increase in Manufacturing in 2020. Results of the WIFO Autumn 2019 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), pp.41-50
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Die Hochschätzung anhand der Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt für 2020 in der Sachgütererzeugung insgesamt eine Expansion der realen Investitionen um 1,4% gegenüber 2019. Der Anstieg wird von Großunternehmen getragen. Kleine und mittelgroße Betriebe planen eine Einschränkung ihrer Investitionen. Insbesondere die Hersteller von Vorprodukten werden die Investitionen heuer ausweiten. Die Investitionen der Hersteller von dauerhaften Konsumgütern sind rückläufig. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2020 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 1,8%.
microDEMS – Ein dynamisches Mikrosimulationsmodell für Österreich. Illustration am Beispiel der Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040 (microDEMS – A Dynamic Microsimulation Model for Austria. Illustration Using the Example of the Development of Labour Force Participation Until 2040)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), pp.51-61
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Das vom WIFO entwickelte dynamische Mikrosimulationsmodell microDEMS (Demographic Change, Employment and Social Security) bietet die Möglichkeit, individuelle Lebensverläufe über einen längerfristigen Zeitraum zu simulieren und damit langfristige Projektionen des Einflusses persönlicher, familiärer, soziodemographischer oder institutioneller Faktoren auf wirtschaftliche Kenngrößen, wie etwa die Erwerbsbeteiligung, zu erhalten. Der vorliegende Beitrag illustriert dies am Beispiel des Einflusses demographischer Veränderungen, der Bildungsexpansion und allgemeiner Trends auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040. Die Projektionen zeigen eine Zunahme der Zahl der Erwerbspersonen trotz eines Rückganges der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Diese Zunahme sollte im Wesentlichen durch den Anstieg der Erwerbsbeteiligung Älterer – auch im Gefolge der bisherigen Pensionsreformen – zustande kommen.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), pp.63-75
Online since: 27.01.2020 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(12), 64 pages
Online since: 20.12.2019 10:00
 
Stefan Ederer, Vorsichtige Anzeichen einer Konjunkturstabilisierung • Yvonne Wolfmayr, Europäischer Binnenmarkt: Wirkung und Entwicklungspotentiale. Editorial • Harald Oberhofer, Die Handelseffekte von Österreichs EU Mitgliedschaft und des Europäischen Binnenmarktes • Yvonne Wolfmayr, Ungenutzte Handels- und Wohlfahrtspotentiale des Europäischen Binnenmarktes für Waren • Klaus S. Friesenbichler, Michael Böheim, Michael Peneder, Die Effekte der EU-Osterweiterung in den Beitrittsländern. Evidenz auf Länder- und auf Unternehmensebene
Vorsichtige Anzeichen einer Konjunkturstabilisierung (Cautious Signs of Economic Stabilisation)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(12), pp.859-865
Online since: 20.12.2019 10:00
 
In der Weltwirtschaft dürfte die Abkühlungsphase allmählich zu Ende gehen. In den USA und im Euro-Raum wuchs die Wirtschaft im III. Quartal ähnlich stark wie im Vorquartal. Die Stimmung trübte sich dort zuletzt nicht mehr weiter ein. Auch in Österreich blieb die Konjunkturdynamik bislang intakt, die Wirtschaft wuchs im III. Quartal unverändert um 0,2%. In der Herstellung von Waren sank die Wertschöpfung jedoch. Die Konjunktureinschätzungen der Unternehmen stabilisierten sich jüngst etwas, in der Sachgütererzeugung sind die Erwartungen allerdings weiterhin skeptisch. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt verlangsamt sich seit Jahresbeginn. Die Inflation lässt weiter nach.
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Andreas Reinstaller

Function: Economist, Editor WIFO-Monatsberichte and WIFO Bulletin

Tamara Fellinger

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Ilse Schulz

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Tatjana Weber

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