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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

Aktuelle Projekte (23 Treffer)

Helmut Mahringer (Projektleitung)
Entwicklung von Arbeitszeit und Beschäftigung in Österreich (Development of Working Time and Employment in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
In den beiden großen Krisen der letzten 12 Jahre (Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, COVID-19-Krise) schlug sich der drastische Einbruch von Produktion und Wertschöpfung nur deutlich abgeschwächt auf dem Arbeitsmarkt nieder. Dies geht wesentlich auf eine Reduktion der geleisteten Arbeitszeit pro Beschäftigten zurück. Die Inanspruchnahme der Kurzarbeit trug zu diesem Arbeitszeitrückgang zwar bei, war aber – vor allem während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise – keinesfalls dessen alleinige Ursache. Die vorliegende Studie greift auf Daten zur makroökonomischen Entwicklung, zur Entwicklung der Arbeitszeit und zum Einsatz der Kurzarbeit zurück. Sie geht den Fragen nach, ob, in welchen Konjunkturphasen und in welchem Ausmaß Arbeitszeitveränderungen den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Beschäftigung beeinflussen und inwieweit sich die Entwicklung dieser beiden Größen voneinander entkoppelt hat.
Julia Bock-Schappelwein (Projektleitung)
Folgen der COVID-19-bedingten Maßnahmen für den Arbeitsmarkt bzw. die arbeitsmarktpolitischen Akteure (Consequences of COVID-19 Measures for the Labour Market or Labour Market Policy Actors)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das Forschungsvorhaben geht zunächst den Fragen nach, ob bzw. wie sich Maßnahmen, die in anderen europäischen Ländern zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ergriffen wurden, auf die Beschäftigung im Jahr 2020 ausgewirkt haben, welche Personengruppen in welchen Branchen von Arbeitsplatzverlusten betroffen waren und welche beschäftigungsstabilisierenden Maßnahmen gesetzt wurden. In einem zweiten Schritt werden die durch das Krisenumfeld verursachten Herausforderungen für den Prozess der Vermittlung von Arbeitslosen untersucht. Hierzu werden u. a. Instrumente betrachtet, die während der COVID-19-Pandemie Vermittlungsprozesse verbessern sollen, und die Stärken und Schwächen ausgewählter Instrumente diskutiert. Abschließend werden aus der internationalen Evidenz Schlussfolgerungen für Österreich abgeleitet.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Austrian Institute of Technology
Auftraggeber: Europäische Kommission
This study will contribute to the implementation of the ERA Communication specifically in relation to four of its strategic priorities: "Nourishing talents for excellence", "A European Framework for Research Careers", "Strengthening the public science system through synergies with the European Education Area", and "Strengthening innovation ecosystems for knowledge circulation and valorisation". The study will investigate the organisation and spread of ecosystems at the EU, national, regional and local levels, the role of specific actors active at the core of ecosystems (in particular universities and research organisations), the circulation of knowledge by individual research and innovation talents, and the potential legal and financial measures to support research careers and cooperation. WIFO in particular contributes to the analysis of researchers' contracts in the EU, social security gaps for mobile researchers and measures to facilitate brain circulation in the EU.
Ulrike Huemer (Projektleitung)
Arbeitsmarktmonitor 2020. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Labour Market Monitor 2020. A Europe-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der vorliegende Bericht aktualisiert ein im Jahr 2010 erstmals implementiertes und getestetes Set von Arbeitsmarktindizes, das in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien entwickelt wurde. Dabei wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Mitgliedsländern untersucht, wobei folgende Bereiche betrachtet werden: Allgemeine Leistungsfähigkeit des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographisches Material.
Franz Sinabell (Projektleitung)
Resilienz. COVID-19-Krise und land- und forstwirtschaftliche Wertschöpfungsketten – Lessons Learnt (Resilience. The COVID-19 Crisis and Agricultural and Forestry Value Chains – Lessons Learnt)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, wie resilient Biomasse-basierte Wertschöpfungsketten in Österreich sind und wie diese Resilienz gestärkt und verbessert werden kann. Um diese Frage zu beantworten, werden drei Ziele verfolgt: Erstens sollen Lehren aus der COVID-19-Krise gezogen werden, welche die Land- und Forstwirtschaft, die Lebensmittelwertschöpfungskette (einschließlich Gastronomie, Catering, Gemeinschaftsverpflegung) und den Forst- und Holzcluster in Österreich betreffen. Zweitens sollen Wissenslücken geschlossen werden, die bereits vor der COVID-19-Krise sichtbar waren und deren Dringlichkeit nun evident ist. Drittens werden Vorschläge für Maßnahmen entwickelt, die die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft widerstandsfähiger machen und zugleich die für die Transformation notwendigen Anpassungsprozesse unterstützen sollen. Die Ergebnisse sollen zum besseren wissenschaftlichen Verständnis der Auswirkungen einer Pandemie beitragen und in konkrete Handlungsempfehlungen münden.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: National Bureau of Economic Research
The project develops a dynamic microsimulation model for the USA to project age-specific labour force participation while accounting for population changes in education and health. The model produces projections that account for changes in cohorts' educational attainments and the dynamic effects of education on health and employment. A focus is on the projection of the labour market participation of persons with health limitations in various policy settings. The analysis is embedded in an internationally comparative framework. Our project adapts a multi-country comparative microsimulation model, which is currently being developed for five European countries, for the USA context. The creation of this model, combined with the analysis of participation behaviour of different socio-demographic groups and of the impact of different policies for the inclusion of persons with health impairments, allows to project labour force participation in the USA and to construct comparative what-if scenarios.
Julia Bock-Schappelwein (Projektleitung)
Kombilohnmodelle europäischer Länder im Vergleich. Rückschlüsse für Österreich (Combination Wage Models of European Countries Compared. Conclusions for Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Kombilohnmodelle sind staatliche Lohnsubventionen, mit deren Hilfe der (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt werden soll. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Studie aufgezeigt, wie ein Kombilohnmodell im internationalen Vergleich ausgestaltet werden kann, wie mit Chancen und Risiken umgegangen wird und wieweit sich die jeweiligen Modelle als wirksam erweisen. Dazu werden Good-Practice-Beispiele identifiziert, die auch künftig als Diskussionsgrundlage für eine etwaige Anpassung der österreichischen Kombilohnbeihilfe dienen können, und in ihren Stärken und Schwächen dem österreichischen AMS-Modell gegenübergestellt. Aktuelle Adaptierungen der Kombilohnbeihilfe in der COVID-19-Krise werden berücksichtigt.
Ulrike Huemer (Projektleitung)
Wachstum, Wohlstand, solide Finanzen und die COVID-19-Krise. Teilprojekt 5.1: Effektivität von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik in unterschiedlichen Konjunkturphasen (Growth, Prosperity, Sound Finances and the COVID-19 Crisis. Project Part 5.1: Effectiveness of Active Labour Market Policy Measures in the Business Cycle)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Angesichts der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt wird auf Basis eines Literaturüberblicks und einer kontrafaktischen Wirkungsanalyse die Wirkung präventiver und reaktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen im Konjunkturzyklus ermittelt. Gegenstand sind betriebliche Eingliederungsbeihilfen, Beschäftigungsprojekte auf dem zweiten Arbeitsmarkt und ausgewählte Bildungsmaßnahmen. Methodisch erkenntnisleitend ist die Frage, welche Instrumente in Krisenzeiten besonders dazu geeignet sind, Arbeitslosigkeit zu vermeiden bzw. Arbeitslose in Beschäftigung zu bringen und welche Instrumente dagegen in Zeiten eines Konjunkturaufschwunges besonders effektiv wirken. Die Ergebnisse der Studie sollen eine Entscheidungsgrundlage für die Budgetausstattung von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in den unterschiedlichen Konjunkturphasen bieten. Sie dienen zudem einer Überprüfung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente im Hinblick auf Effizienz, Beschäftigungsanreize und Reintegration in nachhaltige Beschäftigung.
Walter Hyll (Projektleitung)
Arbeitsanreize von Arbeitslosenversicherungsleistungen (Work Incentives of Unemployment Insurance Benefits)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Das Teilprojekt 5.3 untersucht die Ausgestaltung von Arbeitslosenversicherungssystemen hinsichtlich ihres Potentials, die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu fördern bzw. Arbeitslosigkeit zu verfestigen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden die Auswirkungen einer Änderung der Anreizstrukturen auf die Ausgaben im österreichischen Arbeitslosenversicherungssystem simuliert.
Rainer Eppel (Projektleitung)
AMS-Kundensegmentierung als Grundlage für wirkungsorientierte Arbeitsmarktpolitik (AMS Customer Segmentation as a Basis for Impact-oriented Labour Market Policy)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Österreichischer Gewerkschaftsbund
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das AMS erprobt derzeit eine datengestützte Segmentierung arbeitsloser Kundinnen und Kunden in Hinblick auf ihre Wiederbeschäftigungschancen (statistisches Profiling). Eine Einteilung in drei Gruppen mit hohen, mittleren und niedrigen Reintegrationsaussichten mittels eines Computer-Algorithmus soll künftig die Steuerung des Ressourceneinsatzes unterstützen und zu einem effizienteren Einsatz der Mittel des AMS beitragen. Das WIFO liefert im Rahmen dieses Projektes empirische Wirkungsevidenz, um die Eignung der geplanten Kundensegmentierung als Grundlage für Förderzuweisungen besser einschätzen zu können und mittels der Analyse von Effektheterogenitäten einerseits zwischen den drei Segmenten und andererseits unabhängig von dieser Dreiteilung eine evidenzbasierte, wirkungsorientierte und möglichst kosteneffektive Arbeitsmarktpolitik zu unterstützen. Drei Maßnahmentypen werden hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Arbeitsmarkterfolg der Geförderten in den drei Kundensegmenten untersucht: 1. betriebliche Eingliederungsbeihilfen, 2. Beschäftigungsprojekte auf dem Zweiten Arbeitsmarkt (sozialökonomische Betriebe und gemeinnützige Beschäftigungsprojekte) und 3. fachliche Qualifizierung. Das sind jene "kostenaufwändigeren" Maßnahmen, die für Personen mit geringeren Arbeitsmarktchancen künftig weniger häufig eingesetzt werden sollen.
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