Search for publicationsAdvanced search

Active search filter
Structural Change and Regional Development

WIFO publications (1718 hits)

 
In 2019, Austrian construction activity rose with growth rates above 2 percent. Nevertheless, 2019 marks already the first year of a more moderate development. WIFO forecasts expect only a slow increase of construction volumes over the entire period from 2020 to 2022. Importantly, housing will lose its momentum and grow by roughly 1 percent over the next years. However, even if growth will slow down significantly, the housing rate of around 6 building permits per 1,000 inhabitants will remain one of the highest in Europe. Civil engineering exhibits the most promising outlook, primarily because transport infrastructure plans suggest higher investments in the Austrian rail and road network.
 
The latest European construction market forecasts – presented at the 88th Euroconstruct conference – show only weak construction growth over the period 2020 to 2022. Regional differences remain strong: while Eastern European countries continue their expansion, countries like Finland and Germany have peaked already and expect negative rates in the future. In France, Sweden and Switzerland, the construction market is forecasted to stagnate over the next years. The Euroconstruct Country Report provides detailed information about the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2022. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a comparable harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. – With contributions by Anders Bjerre, Christian Brander, Paul Donadieu de Lavit, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Josep Ramon Fontana, David Frič, Anne Kathrin Funk, Anna Gáspár, Paul Groot, Annette Hughes, Radovan Kostelník, Nathalie Kouassi, Michael Klien, Vladimir Lenko, Sonya Patel, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Pascal Marlier, Renaud Muller, Valentin, Nicaise, Mattias Pettersson, Markku Riihimäki, Radislav Semenov, Mariusz Sochacki, Antonella Stemperini, Michael Weingärtler.
 
European construction market growth is expected to slowdown in 2019 and it will stay at lower rates until 2022. Due to weakening (new) residential construction, especially the building sector will grow only marginally over the next years. Moreover, the expected economic dampening will negatively affect several segments of non-residential construction. On the upside, increased infrastructure needs and improved public sector finances support civil engineering, especially in the area of transport infrastructure. Detailed results and forecasts were presented to a professional audience at the 88th Euroconstruct conference in Warsaw, November 2019. The Euroconstruct Summary Report provides a macroeconomic analysis and an overview of the European construction industry by sectors (housing, non-residential construction and civil engineering; split in new and renovation, respectively) up to 2022. – With contributions by Josep R. Fontana, Radovan Kostelník, Vladimír Lenko, Dominika Odoszewska, Sonya Patel, Mariusz Sochacki.
WIFO Business Cycle Survey, December 2019, 10 pages
Supported by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 08.01.2020 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Dezember 2019 zeigen eine weitere Eintrübung der Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen. Zwischen den Sektoren bestehen aber nach wie vor große Unterschiede: Während die Konjunktureinschätzungen der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen und im Bauwesen trotz leichter Rückgänge weiterhin zuversichtlich ausfallen, sind die Unternehmen in der Sachgütererzeugung wenig zuversichtlich.
Das EU-Budget für die Periode 2021 bis 2027 muss sich stärker als bisher am europäischen Mehrwert orientieren, um angesichts der kontroversiellen Positionen der Mitgliedsländer und deren primärer Orientierung an der Nettoposition eine Einigung zu ermöglichen. Eine weitere Stärkung des Anteils von Ausgaben für Forschung, klimafreundliche grenzüberschreitende Verkehrs- und Energieversorgungsinfrastruktur und die zweite Säule der Agrarpolitik sowie von proaktiven Asyl- und Migrations- sowie Integrations- und Entwicklungsausgaben würde den europäischen Mehrwert der EU-Ausgaben erhöhen. Soll der Budgetrahmen nicht über den Vorschlag der Europäischen Kommission hinaus erhöht werden, können Spielräume durch eine stärkere Verringerung der ersten Säule der Agrarpolitik oder durch eine stärkere Fokussierung der Kohäsionspolitik geschaffen werden. Die stärkere Kopplung der Mittel an Umwelt- und Klimaziele und Ziele in der Migration und Integration sowie die Beachtung des Prinzips der Rechtsstaatlichkeit würden den europäischen Mehrwert des EU-Budgets steigern. Der europäische Nutzen des EU-Budgets könnte weiter gesteigert werden durch die Einführung eines Korbs von (steuerbasierten) Eigenmittelquellen (zusätzlich zu den diesbezüglichen Vorschlägen der Europäischen Kommission bieten sich Steuern auf den Flugverkehr sowie ein Grenzausgleichssystem für den EU-Emissionshandel an) als teilweiser Ersatz für die auf der Umsatzsteuer-Bemessungsgrundlage sowie dem Bruttonationaleinkommen basierenden nationalen Beiträgen, die derzeit überhaupt keinen Beitrag zur Umsetzung zentraler EU-Ziele und EU-Strategien leisten. Eine Erhöhung des Zielwerts für das Klima-Mainstreaming über den Vorschlag der Europäischen Kommission von 25% der Gesamtausgaben hinaus, der konsequente Ausschluss der Förderung fossiler Energien sowie die Nutzung "grüner" Eigenmittelquellen würden das EU-Budget zu einem zentralen Baustein des anvisierten "Green Deal for Europe" machen und seinen "grünen" europäischen Mehrwert stärken. Eine gesamthafte Betrachtung ist erforderlich: Regulative Eingriffe, Ausgaben- und Einnahmenseite des EU-Budgets müssen zusammen gedacht werden; angesichts der unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsländer muss nach Paketlösungen gesucht werden. Isolierte Diskussionen über einzelne Maßnahmen (und Maßnahmenbereiche) sind nicht zielführend. Die Querverbindungen zwischen den Ausgabenbereichen des Mittelfristigen Finanzrahmens (z. B. ländliche Entwicklung und Kohäsion oder Forschung und Regionalförderung) zu anderen Politikbereichen sind stärker zu beachten und zu nutzen.
WIFO Business Cycle Survey, November 2019, 13 pages
Supported by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 28.11.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom November 2019 zeigen eine vorsichtige Stabilisierung der Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen. Zwischen den Sektoren bestehen aber weiterhin große Unterschiede: Während die Konjunkturbeurteilungen der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen trotz des Rückganges nach wie vor zuversichtlich ausfallen, bleiben die Unternehmen in der Sachgütererzeugung trotz Indexverbesserungen weiter skeptisch.
Economy in the Austrian Länder, November 2019, 72 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 27.11.2019 0:00
 
Nach einer besonders dynamischen Konjunktur in den Vorjahren wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 laut aktuellen Prognosen mit +1,7% etwas schwächer. Von dieser Konjunkturdämpfung war insbesondere die Sachgütererzeugung betroffen. Regionale Muster sind anhand aktueller Konjunkturindikatoren jedoch kaum zu erkennen. Allein der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen scheint im II. Quartal 2019 mit einigen Ausnahmen in den Bundesländern der Süd- und Westregion etwas stärker ausgefallen zu sein.
WIFO Working Papers, 2019, (591), 50 pages
Online since: 25.11.2019 0:00
This paper studies the effects of hosting Olympic Games on the regional economy in the short- and long-run. For identification, runners-up in the Olympic bidding process are used to construct the counterfactual for Olympic host regions. In the short-run, hosting Summer Olympics boosts regional GDP per capita by about 3 to 4 percentage points relative to the national level in the year of the event and the year before. There is also evidence for positive long-run effects, but results on the latter are not statistically robust. In contrast, Winter Olympics do not have a positive impact on host regions. If anything, they lead to a temporal decline in regional GDP per capita in the years around the event.
Oliver Fritz (WIFO), Karin Maier (University of Vienna)
Wenn Reisende zur Belastung werden. Eine ökonomische Einordnung des Phänomens Übertourismus und der tourismuspolitischen Optionen zu seiner Bekämpfung (When Travelers Become a Burden. An Economic Conceptualisation of Overtourism and Tourism Policy Options for Combating It)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(11), pp.821-831
Online since: 22.11.2019 0:00
 
Das weltweit hohe Wachstum der Nachfrage nach Urlaubsreisen hat in vielen attraktiven Destinationen, vor allem Städten, eine Überkonzentration der Touristenströme zur Folge, die unter dem Begriff des Übertourismus diskutiert wird. Darunter leidet vielfach die Bevölkerung dieser Urlaubsorte, die mit steigenden Mieten, Beeinträchtigungen im Alltag und Umweltverschmutzung konfrontiert ist. Gegenmaßnahmen der Politik setzen bei Regulierungen, Preisinstrumenten, Investitionen und neuen Informationstechnologien an, wobei letztlich auch ein Überdenken der oft bedingungslosen Wachstumsorientierung erforderlich sein wird.
Mehr

Contact persons

 

Ilse Schulz

Activities: Publications, website, subscriptions

Tamara Fellinger

Activities: Publications, website, subscriptions

Tatjana Weber

Activities: Publications, website, subscriptions