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Industrial Economics, Innovation and International Competition

WIFO publications (2350 hits)

Verzögerungen und starke Preissteigerungen im Containerfrachtverkehr – Bedeutung für den österreichischen Außenhandel (Delays and Sharp Price Increases in Container Freight Transport – Relevance for Austria's Foreign Trade Relations)
WIFO Research Briefs, 2021, (7), 16 pages
Online since: 22.06.2021 0:00
Ab der Jahresmitte 2020 kletterten die Frachtraten für Schiffscontainer in ungeahnte Höhen. Die rasch einsetzende Erholung der Sachgütererzeugung und Besonderheiten im Erholungsmuster des Welthandels durch ein verändertes Konsumverhalten während der COVID-19-Pandemie zählten zu den wichtigsten Gründen. Die Verlangsamung in der maritimen Lieferkette und die Suezkanal-Blockade verschärften die Situation weiter. Vor allem die Schiffsroute von Asien nach Europa war von den Preissteigerungen betroffen. Österreich importiert Waren im Wert von 14,5 Mrd. € aus Asien und rund 40% (5,6 Mrd. €) davon über den Seeweg. Aus China stammen davon mehr als die Hälfte dieser maritimen Importe aus Asien. Der Großteil davon fällt auf Kraftfahrzeuge, mechanische und elektrische Geräte (z. B. Waschmaschinen, Kühlschränke), Möbel und andere Konsumgüter. Insgesamt dürften rund 17% der österreichischen Extra-EU-Importe, bzw. rund 4% der österreichischen Gesamtimporte, von der rasanten Kostensteigerung auf den Schiffsrouten von Asien nach Europa betroffen sein. Internationale Prognosen gehen derzeit davon aus, dass sich die daraus ergebende Lieferproblematik im weiteren Jahresverlauf beruhigt und die Wachstumsaussichten für die Produktion und den Außenhandel nicht wesentlich beeinträchtigt werden.
Monographs, June 2021, 197 pages
Commissioned by: Liaison Office of the Laender
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 22.06.2021 0:00
 
Die Studie untersucht die Möglichkeiten zur Stärkung der Unabhängigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich bei kritischen Produkten durch vermehrte Produktionsansiedlung und Forcierung regionaler Wertschöpfungsketten. Nach einer konzeptionellen Grundlagendiskussion wird in der Studie für die ausgewählten kritischen Produkte empirisch geklärt, ob erstens, eine Importabhängigkeit gegenüber Drittstaaten besteht und zweitens, inwieweit sich ein kritisches Produkt dafür eignet, am Industriestandort Österreich erzeugt zu werden. Zu diesem Zweck werden auf Basis von rezenten Daten zum internationalen Warenhandel weitreichende Indikatoren-Sets gebildet, mit denen diese Fragen in großer Detailtiefe analysiert werden. Anschließend wird in einer regionalen Analyse untersucht, in welchen Bundesländern günstige Ausgangsvoraussetzungen für eine Produktionsansiedelung der unterschiedlichen kritischen Güter bestehen. Zuletzt wird die Rolle des Staates als Nachfrager von kritischen Gütern beleuchtet, und die Frage untersucht, ob spezifische Vergabepraktiken eine lokale Produktion begünstigen können.
Monographs, June 2021, 85 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Oesterreichische Nationalbank
Online since: 15.06.2021 9:00
 
In der Zeit nach COVID-19 wird sich der wirtschaftspolitische Fokus vom Strukturerhalt zum Strukturwandel verlagern. Die Studie diskutiert wirtschaftspolitische Hebel zur Forcierung von Investitionen in die "Digitalisierung" und die "Dekarbonisierung" bzw. "Carbon Management" in Österreich. Basierend auf der Literatur zur Technologiediffusion werden Investitionen als Vehikel von Innovationen und Transformationen gesehen. Die "Digitalisierung" wird durch technologische Neuerungen im IKT-Bereich getrieben. Die vielschichtige Thematik wird anhand eines "Digitalisierungsradars", einem strukturierten Indikatorsystem, quantifiziert. Das Stärken-Schwächen-Profil Österreichs im internationalen Vergleich erlaubt es, die Treiber und Hemmnisse der "Digitalisierung" und wirtschaftspolitische Ansatzpunkte zu identifizieren. Im Abschnitt zur missionsorientierten "Dekarbonisierung" werden durch eine Stakeholder-Befragung drei Bereiche beleuchtet, nämlich die Kfz-Zulieferindustrie, ein Kreislaufwirtschaftsmodell der Zementindustrie sowie innovative Gebäude. Neben bereichsspezifischen Schlussfolgerungen zeigen sich auch allgemeine wirtschaftspolitische Ansätze.
Staatliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der COVID-19-Krise. Befragungsupdate vom Februar 2021 (State Aid Measures for Companies in the COVID-19 Crisis. Survey Update of February 2021)
Monographs, June 2021, 56 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 14.06.2021 0:00
 
Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat die Regierung ein Bündel von Instrumenten zur Unterstützung von Unternehmen geschaffen, welches laufend angepasst wird. Auf Basis des Befragungssamples der COVID-19-Sonderbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2021 werden Betroffenheit, Liquiditätseinschätzungen, Inanspruchnahme und Einschätzungen der Wirkung staatlicher Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der zweiten COVID-19-Welle analysiert. Die Ergebnisse zeigen 1., dass, obwohl die Mehrzahl der Unternehmen in den vergangenen drei Monaten erhebliche Beeinträchtigungen in ihrer Geschäftstätigkeit meldeten, sich im Vergleich zum August 2020 die Liquiditätseinschätzungen nur geringfügig verändert haben. Allerdings zeigt sich auch eine leichte Polarisierung der Liquiditätseinschätzungen. Dies dürfte auch auf die Wirkung der staatlichen Hilfsmaßnahmen zurückführbar sein, denn 2. ist die Inanspruchnahme der Hilfen insbesondere in den stark betroffenen Branchen hoch und steht in Zusammenhang mit den unternehmerischen Liquiditätseinschätzungen und 3. die Wirkung ausgewählter staatlicher Gegenmaßnahmen wird von Unternehmen in stark betroffenen Branchen, von Unternehmen, die angeben, die Hilfen in Anspruch genommen zu haben, besser beurteilt als im Durchschnitt des Befragungssamples. Unternehmen, die sich weiterhin starken Finanzierungsbeschränkungen ausgesetzt sehen, beurteilen die Instrumente allerdings häufiger als hilfreich, aber unzureichend. Insgesamt legen die Studienergebnisse aber nahe, dass die staatlichen Maßnahmen zielorientiert waren und die intendierten Wirkungen hatten sowie, dass keine systematische Fehlallokation stattgefunden hat. Unternehmen mit starken Liquiditätsbeschränkungen sind weiterhin mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert. Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik werden im Lichte der Studienergebnisse diskutiert.
Staatliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der COVID-19-Krise. Eine begleitende Analyse operativer Aspekte und Unternehmenseinschätzungen (State Aid Measures for Companies in the COVID-19 Crisis. An Accompanying Analysis of Operational Aspects and Company Assessments)
Monographs, June 2021, 112 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 14.06.2021 0:00
 
Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat die Regierung ein Paket an Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft zusammengestellt. Dieser Bericht analysiert anhand von drei Sonderbefragungen des WIFO-Konjunkturtests die Inanspruchnahme und Einschätzung der Wirksamkeit der eingesetzten Instrumente auf Unternehmensebene. Die Mehrzahl der österreichischen Unternehmen ist demnach erheblich von der Krise betroffen. Die Hilfen werden insgesamt weitgehend als hilfreich eingeschätzt, wobei sich die Beurteilung zwischen den Unternehmen unterscheidet. Jene Unternehmen, die die Unterstützung als nicht ausreichend bezeichnen, melden überwiegend geringe Liquiditätsreserven und sind tendenziell stärker insolvenzgefährdet. Auf Basis der vorliegenden Evidenz werden mögliche Mitnahme- und Missbrauchseffekte diskutiert.
Konjunktur nimmt Fahrt auf. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2021 (Economy is Picking up Speed. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of May 2021)
WIFO Business Cycle Survey, 2021, (5), 13 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Computing Centre for Economics and Social Sciences
Online since: 28.05.2021 14:00
Die Stimmungslage unter den österreichischen Unternehmen verbesserte sich im Mai erneut. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte nach einem Anstieg von 6,2 Punkten bei 18,0 Punkten (saisonbereinigt). Dies ist der höchste Wert seit Oktober 2018. Allein in den Branchen, die weiterhin von COVID-19-Einschränkungsmaßnahmen betroffen waren, blieben die Lagebeurteilungen skeptisch. Allerdings signalisieren die Konjunkturerwartungen in allen Branchen Optimismus.
Konjunktureinschätzungen verbessern sich, Lieferengpässe hemmen die Produktion. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom April 2021 (Economic Sentiment Improves, Supply Bottlenecks Hamper Production. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of April 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(5), pp.361-370
Online since: 31.05.2021 0:00
 
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen verbesserten sich im April über alle Sektoren hinweg deutlich. Nur in jenen Branchen, deren Wirtschaftstätigkeit direkt oder indirekt durch behördliche COVID-19-Maßnahmen eingeschränkt war, blieb die Stimmung mehrheitlich trübe. Die WIFO-Konjunkturampel zeigt Grün und deutet auf eine Trendwende in Richtung eines Konjunkturaufschwungs. Dementsprechend verbesserte sich die Kapazitätsauslastung spürbar. Als wichtigstes Hemmnis für ihre Tätigkeit nannten die Unternehmen weiterhin den "Mangel an Nachfrage", der aber an Bedeutung verlor. Innerhalb der Sachgütererzeugung meldeten die Unternehmen erstmals seit Erhebungsbeginn einen "Mangel an Material oder Kapazität" als wichtigstes Hemmnis.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(5), pp.389-405
Online since: 31.05.2021 0:00
 
Infolge der COVID 19 Krise ging der österreichische Warenaußenhandel 2020 deutlich zurück. Auf den kräftigen Einbruch während der ersten COVID-19-Welle im Frühjahr folgte in den Sommermonaten ein Rebound. Die neuerliche Verschärfung der behördlichen Maßnahmen im Herbst dämpfte die Erholung nur leicht. Diesem unterjährigen Verlauf entsprach auch die Entwicklung der Warenproduktion, wobei die Krise Hersteller von Konsumgütern des nicht täglichen Bedarfs am stärksten traf. Große Einbußen gab es auch in der Kfz-Branche, der Metallerzeugung und Metallbearbeitung, dem Maschinenbau sowie in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen. Der COVID-19-Schock im Frühjahr führte zu einem abrupten Anstieg der unternehmerischen Unsicherheit und einem deutlichen Konjunktureinbruch, der durch einen merklichen Rückgang der Kapazitätsauslastung gekennzeichnet war. Im Zuge der folgenden Erholung reduzierte sich allmählich auch die Unsicherheit der heimischen Unternehmen. Die COVID-19-Krise ließ 2020 auch die Investitionstätigkeit einbrechen. Die einzelnen Teilbereiche entwickelten sich jedoch stark unterschiedlich. Während die Ausrüstungsinvestitionen kräftig abnahmen, resultierten technologische Entwicklungen in einem schwachen Anstieg der immateriellen Anlageinvestitionen.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 5/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 5/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(5), 76 pages
Online since: 31.05.2021 0:00
 
Sandra Bilek-Steindl, Konjunkturaussichten verbessern sich • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, Konjunktureinschätzungen verbessern sich, Lieferengpässe hemmen die Produktion. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom April 2021 • Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Ulrike Huemer, Walter Hyll, Der österreichische Arbeitsmarkt im Zeichen der COVID-19-Pandemie • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Michael Peneder, Yvonne Wolfmayr, COVID-19-Krise – Aufholprozess nach tiefem Einbruch im Frühjahr 2020. Entwicklung von Warenproduktion, Außenhandel und Investitionen im Jahr 2020
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