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Industrial Economics, Innovation and International Competition

WIFO publications (2256 hits)

Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich (Effects of the COVID-19 Crisis on Corporate Research and Development Expenditure in Austria)
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Die Wirtschaftskrise infolge der COVID-19-Pandemie kann eine Verlangsamung des Wachstums der Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich um 5 Prozentpunkte gegenüber 2019 nach sich ziehen. Dieser Rückgang kann sich sowohl auf die weitere Entwicklung der Forschungsausgaben selbst als auch auf die langfristige Produktivitätssteigerung auswirken und damit die wirtschaftlichen Kosten der Krise über das Jahr 2020 hinaus erhöhen. Aufgrund der hohen Unsicherheit könnten zusätzliche antizyklische Forschungs- und Entwicklungsförderungen nötig sein, um diese langfristigen Effekte zu minimieren.
WIFO-Monatsberichte, Heft 6/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 6/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), 80 pages
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Christian Glocker, Heimische Konjunktur auf Talfahrt – Unternehmenserwartungen bessern sich • Richard Grieveson (wiiw), COVID-19-Pandemie in Mittel-, Ost- und Südosteuropa: Tiefste Rezession seit der Transformationskrise • Andreas Reinstaller, Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich • Matthias Firgo, Julia Bachtrögler-Unger, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Verschiebung der regionalen Wachstumsmuster durch Abkühlung der Konjunktur. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2019 • Matthias Firgo, Ulrike Famira-Mühlberger, Öffentliche Ausgaben für Pflege nach Abschaffung des Regresses in der stationären Langzeitpflege • Kennzahlen zur Wirtschaftslage
Konjunkturerwartungen verbessern sich – Auftragslage bleibt schwach. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Juni 2020 (Economic Expectations Improve – Order Situation Remains Weak. Results of the WIFO Business Cycle Survey June 2020)
WIFO Business Cycle Survey, 2020, (6), 12 pages
Supported by: European Commission, DG Economic and Financial Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 29.06.2020 14:00
Die Stimmung der österreichischen Unternehmen war auch im Juni weiterhin skeptisch. Zwar stieg der WIFO-Konjunkturklimaindex (saisonbereinigt) um 7,6 Punkte, er lag jedoch mit –20,7 Punkten im Bereich jener Werte, die während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 erreicht wurden. Die COVID-19-Krise hält die österreichische Wirtschaft weiter im Griff.
We draw on trade theory to empirically explore the effects of value chain integration on producer price dynamics. Using the EU as an example of an integrated area, we construct measures of backward and forward linkages with intra- and extra-EU trading partners at the country-sector level. We find that especially upstream integration and EU-accession dampen inflation. The results for downstream integration indicate a price-increasing relationship. We propose novel EU integration indicators and offer insights to both theory and applied research. We also add to the policy debate on the price effects of (dis-)integration of EU countries.
Werner Hölzl (WIFO), Philipp Schmidt-Dengler (University of Vienna, Department for Economics)
Ein Mechanismus zur Unterstützung von Unternehmen in der COVID-19-Krise (A Mechanism to Support Companies in the COVID-19 Crisis)
WIFO Research Briefs, 2020, (7), 11 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Vienna, Department for Economics
Online since: 06.06.2020 14:00
Der Beitrag skizziert einen Mechanismus "gewinnabhängig rückzahlbarer Zuschuss" zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen in der COVID-19-Krise, der schnell, zielgerichtet und mit geringen administrativen Kosten implementiert werden kann. Dieser Mechanismus ist charakterisiert durch die gewinnabhängige Rückzahlung, eine begrenzte Rückzahlungsfrist, marktübliche Verzinsung und eine Abwicklung über das Steuerkonto. Ein solcher Mechanismus kann effizient und fiskalisch verantwortungsvoll staatliches "Unterstützungskapital" für viele kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung stellen. Abschließend werden mögliche Probleme des Mechanismus diskutiert.
Monographs, June 2020, 32 pages
Commissioned by: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 05.06.2020 9:00
 
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie zieheneine massive weltweite Rezession nach sich. Die Studie beleuchtet zwei zentrale innovationspolitische Aspekte: Unternehmen, die F&E-aktiv sind, bewältigen die Krise in der Regel besser. F&E- und Innovationstätigkeiten der Unternehmen sind prozyklisch, was Innovationen als langfristigen Treiber des Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstums nachhaltig schwächen und die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bremsen kann. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen schließen die Studie.
Liquiditätsengpässe und Erwartungen bezüglich der Normalisierung. Ergebnisse der zweiten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2020 (Liquidity Constraints and Expectations Regarding Normalisation. Results of the Second Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of May 2020)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2020, (2), 15 pages
Supported by: European Commission, DG Economic and Financial Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 29.05.2020 0:00
Im WIFO-Konjunkturtest vom Mai wurden zum zweiten Mal Sonderfragen zu den Auswirkungen der COVID-19-Krise gestellt. Die Geschäftstätigkeit der meisten Unternehmen ist weiterhin negativ durch die Krise betroffen. Die Unternehmen erwarten im Durchschnitt erst nach 7,4 Monaten eine Normalisierung ihrer Geschäftslage, große Unternehmen sind dabei skeptischer als die kleineren Unternehmen. Rund 30% der Unternehmen geben an, dass ihre Liquiditätsreserven nur 4 Monate oder weniger ausreichen, sollte sich ihre Geschäftslage nicht verbessern. Die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen werden überwiegend als hilfreich, aber nicht immer ausreichend beurteilt.
Unsicherheit durch internationale Handelskonflikte – Industriekonjunktur flaut ab. Entwicklung von Warenproduktion, Außenhandel und Investitionen im Jahr 2019 (Uncertainty Due to International Trade Conflicts – Industrial Activity Slows Down. Development of Manufacturing, Foreign Trade and Investments in 2019)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), pp.377-392
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Im Einklang mit der Schwäche der internationalen Konjunktur und dem Rückgang des Welthandels im Jahr 2019 verflachte das Wachstum des österreichischen Außenhandels im Jahresverlauf deutlich. Die Ausfuhr in die drei wichtigsten österreichischen Exportmärkte blieben unter dem Vorjahresniveau, insbesondere weil die Lieferungen an Vorprodukten, Maschinen und Kfz einbrachen. Mit dem Rückgang der Exporte kühlte sich auch die Konjunktur in der Herstellung von Waren im Jahresverlauf merklich ab. Allerdings waren die einzelnen Wirtschaftszweige davon unterschiedlich betroffen. Einige Branchen (z. B. Pharmaindustrie, Getränkeherstellung) erzielten weiterhin kräftige Zuwächse. Technologische Entwicklungen hatten eine Ausweitung der Investitionen in immaterielle Anlagegüter zur Folge, während das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen konjunkturbedingt gegen Jahresende zum Erliegen kam. Anfang 2020 zeichnete sich eine Aufwärtstendenz ab, die allerdings durch die COVID-19-Krise beendet wurde.
Reaktionen der Unternehmen auf die COVID-19-Krise. Eine Analyse auf Basis der Sonderbefragung im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom April 2020 (Enterprise Responses to the COVID-19 Crisis. An Analysis Based on the Results of the Special Survey Conducted in the WIFO-Konjunkturtest of April 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), pp.347-353
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Im April 2020 wurden im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests Sonderfragen zur COVID-19-Pandemie gestellt. Die Befragungsergebnisse zeigen die dramatischen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Unternehmen in Österreich. Demnach erwarten die Unternehmen heuer Umsatzeinbußen von durchschnittlich 21%. Rund 35% geben an, bei Fortbestand der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 höchstens drei Monate überstehen zu können. Die Mehrzahl hat bereits mit Maßnahmen auf die COVID-19-Krise reagiert. Unternehmen, die stärker von der COVID-19-Krise betroffen sind, reagieren stärker mit Einsparungen im operativen und finanziellen Bereich sowie hinsichtlich der Investitionen. Dies hat das Potential, die Krise zu verschärfen. Die staatlichen Gegenmaßnahmen werden von der Mehrzahl der befragten Unternehmen als hilfreich eingeschätzt.
Konjunktureinschätzung stürzt infolge der COVID-19-Pandemie ab. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom April 2020 (Economic Sentiment Collapses as a Result of the COVID-19 Pandemic. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of April 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), pp.337-345
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Infolge des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie brachen die WIFO-Konjunkturindizes ein, wie der WIFO-Konjunkturtest vom April zeigt. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigt die Verschlechterung der Stimmung im österreichischen Unternehmenssektor. In allen Sektoren erhöhte sich die Unsicherheit erheblich, der Unsicherheitsindikator erreichte einen neuen Höchstwert. Die Kapazitätsauslastung sank in allen Sektoren ebenso wie die gesicherte Produktionsdauer. Auch die Angaben der Unternehmen zu den Hindernissen für ihre Geschäftstätigkeit spiegeln die Verwerfungen der COVID-19-Krise wider, nach der Kategorie "sonstige Hindernisse" wurde vor allem der "Mangel an Nachfrage" genannt.
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