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Labour Market, Income and Social Security

WIFO publications (1055 hits)

microDEMS – Ein dynamisches Mikrosimulationsmodell für Österreich. Illustration am Beispiel der Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040 (microDEMS – A Dynamic Microsimulation Model for Austria. Illustration Using the Example of the Development of Labour Force Participation Until 2040)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), pp.51-61
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Das vom WIFO entwickelte dynamische Mikrosimulationsmodell microDEMS (Demographic Change, Employment and Social Security) bietet die Möglichkeit, individuelle Lebensverläufe über einen längerfristigen Zeitraum zu simulieren und damit langfristige Projektionen des Einflusses persönlicher, familiärer, soziodemographischer oder institutioneller Faktoren auf wirtschaftliche Kenngrößen, wie etwa die Erwerbsbeteiligung, zu erhalten. Der vorliegende Beitrag illustriert dies am Beispiel des Einflusses demographischer Veränderungen, der Bildungsexpansion und allgemeiner Trends auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040. Die Projektionen zeigen eine Zunahme der Zahl der Erwerbspersonen trotz eines Rückganges der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Diese Zunahme sollte im Wesentlichen durch den Anstieg der Erwerbsbeteiligung Älterer – auch im Gefolge der bisherigen Pensionsreformen – zustande kommen.
WIFO-Monatsberichte, Heft 1/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 1/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), 76 pages
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Christoph Badelt, Andreas Reinstaller, Zum neuen Layout der WIFO-Monatsberichte • Christoph Badelt, Österreichs Wirtschaftspolitik an der Jahreswende. Rückblick und Herausforderungen in der Zukunft • Christian Glocker, Schwäche der Weltwirtschaft dämpft Konjunktur in Österreich. Prognose für 2020 und 2021 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2020 bis 2024 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Investitionen steigen 2020 in der Sachgütererzeugung leicht. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2019 • Marian Fink, Thomas Horvath, Martin Spielauer, microDEMS – Ein dynamisches Mikrosimulationsmodell für Österreich. Illustration am Beispiel der Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040
Fehlzeitenreport 2019. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die flexible Arbeitswelt: Arbeitszeit und Gesundheit (Absence from Work Report 2019. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Working Time and Health)
Monographs, December 2019, 139 pages
Commissioned by: Federal Chamber of Labour – Austrian Economic Chamber – Federation of Austrian Social Security Institutions
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 04.12.2019 18:00
 
Der Fehlzeitenreport vermittelt einen Überblick über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2018 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 13,1 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl war etwas höher als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,6%. Der aktuelle Fehlzeitenreport beleuchtet in einem Schwerpunktkapitel die Chancen und Risiken, die sich durch die Arbeitszeitgestaltung für die Gesundheit ergeben. Neue Formen der Arbeitszeitflexibilität gewinnen an Bedeutung, während etablierte Modelle wie Schicht- und Nachtarbeit nach wie vor stark verbreitet sind. Der Gestaltung der Arbeitszeit kommt vor diesem Hintergrund eine wichtige Rolle zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zu. Die gesundheitlichen Auswirkungen eines bestimmten Arbeitszeitarrangements ergeben sich aber aus dem vielschichtigen Zusammenspiel der Arbeitszeit mit den anderen Arbeitsbedingungen und mit individuellen Faktoren.
Monographs, October 2019, 106 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Labour, Social Affairs, Health and Consumer Protection
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 20.01.2020 0:00
 
Aufgabe der vorliegenden Studie war es, für unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für das Arbeitslosengeld-Neu Auswirkungen auf die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher, auf die Höhe der Existenzsicherungsleistungen und auf den Budgeteinsatz für die Arbeitslosenversicherung sowie die Systeme der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (bzw. Sozialhilfe) zu simulieren. Die konkreten Szenarien wurden von politisch verantwortlicher Seite vorgegeben, keines davon erlangte den Status eines akkordierten Umsetzungsvorschlages für ein Arbeitslosengeld-Neu. Die Analyse basiert auf einem Mikrosimulationsmodell und umfasst sowohl die Veränderung der Zahl der Leistungsberechtigten und der Leistungshöhe als auch die Gesamtausgaben des vorgeschlagenen Systems im Vergleich zum Status quo. Die Wirkung dieser Arbeitslosengeldvarianten auf das nachgelagerte System der Bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. Sozialhilfe wird mit einem stilisierten Modell geschätzt. Die hier beispielhaft durchgeführte detaillierte Schätzung der Auswirkungen von Gestaltungsoptionen der Arbeitslosenversicherung bietet die Möglichkeit, politische Entscheidungsfindung auf eine sachorientiertere Basis zu stellen.
Monographs, October 2019, 55 pages
Commissioned by: Ärztekammer für Wien
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 05.12.2019 0:00
 
Österreich ist in den kommenden Jahrzehnten mit einem deutlichen Wandel der demographischen Struktur hin zu einem höheren Anteil der Älteren konfrontiert. Daraus ergeben sich in vielen Bereichen der Gesellschaft und Wirtschaft Herausforderungen. Insbesondere im Gesundheitswesen steigt mit der Alterung der medizinische Versorgungsbedarf der Gesellschaft. Dem zu erwartenden Anstieg der Nachfrage nach Ärzten und Ärztinnen steht eine vergleichsweise ungünstige Ärztedemographie gegenüber. Die vorliegende Studie quantifiziert für Wien das aktuelle und künftige Ausmaß an geriatrischen Leistungen im niedergelassenen Bereich wie in Krankenanstalten und schätzt den künftigen Bedarf an ärztlicher Leistung auf Basis von heutiger Leistungserbringung für unterschiedliche Altersgruppen der Bevölkerung. Da der Begriff der Geriatrie anhand von Statistiken kaum abgegrenzt werden kann, bildet eine Befragung von Wiener Ärztinnen und Ärzten zur aktuellen Verteilung der erbrachten medizinischen Leistungen auf unterschiedliche Altersgruppen die Grundlage dieser Schätzungen. Die Ergebnisse der Befragung werden dabei mit Projektionen zur demographischen Entwicklung der Bevölkerung (zur Bestimmung des Bedarfs an ärztlichen Leistungen) und der Ärzte- bzw. Absolventenpopulation (zur Bestimmung des Angebots an ärztlichen Leistungen) verknüpft, um künftige Versorgungslücken zu identifizieren. Wie die Ergebnisse zeigen, entsteht durch die Entwicklung des Ärzteangebotes und der Ärztenachfrage bis 2050 eine markante Lücke: Die gesamte Nachfrage wird nach diesen Projektionen bis 2050 um rund ein Drittel zunehmen, während das Angebot selbst unter optimistischen Annahmen um nur ein Sechstel steigen wird. Die geringste Lücke wird für die niedergelassenen Fachärzte und Fachärztinnen erwartet.
Empirica, 2019, 46(4), pp.797-798, http://www.springer.com/10663
Marco Civico
in: Bengt-Arne Wickström, Michele Gazzola, Torsten Templin (Eds.), Language skills, the labour market, and socioeconomic integration
Empirica, 2019, 46(4), pp.767-795, http://www.springer.com/10663
This article discusses the possibility of adopting a complexity theory approach to the study of language policy and planning (LPP). Besides, it argues that agent-based modelling provides a significant support in this sense. Indeed, while agent-based modelling has become a major ally of researchers in the social sciences, it remains largely unexploited in the study of language-related issues in society. As a central tool of complexity theory, agent-based models (ABMs) lend themselves particularly well to the study of all sorts of complex systems. To provide justification for the use of ABMs in LPP, I show how language issues display the typical traits of complex systems and how ABMs can easily translate ideas and notions from the literature into computer-simulated processes. To support my argument, I discuss communication within multinational corporations as an example of a highly complex language matter. In particular, I focus on how language skills impact the process of knowledge creation and knowledge sharing among employees. By means of a model based on a number of straightforward rules, I show how poor language skills (or an utter lack thereof) risks creating an unbalanced distribution of knowledge (and, consequently, of power) across language groups and how this unbalanced distribution is very sensitive to initial conditions. On the contrary, average language skills seem to support communication well enough to avoid skews that favour even slightly more numerous language groups.
Santiago Budría, Pablo Swedberg
in: Bengt-Arne Wickström, Michele Gazzola, Torsten Templin (Eds.), Language skills, the labour market, and socioeconomic integration
Empirica, 2019, 46(4), pp.741-766, http://www.springer.com/10663
The paper uses micro-data from the Spanish National Immigrant Survey to examine an uncharted question: are multilingual immigrants superior at learning the destination language? The article adopts an instrumental variable (IV) approach where the number of foreign languages known by the immigrant is instrumented using the following variables: 1. the number of nationalities of the immigrant's father and 2. the number of foreign countries where the individual has settled prior to his arrival in Spain. Above all, these instruments pass well several validity tests. The IV estimates show that for every additional foreign language learned by the immigrant the probability of being proficient in the destination language – Spanish – increases by 10.7 percent. This effect is equivalent to multiple years of formal education, to living in Spain for more than 4 years, and as important as having a mother tongue linguistically close to Spanish. We find mild evidence that women reap larger benefits from multilingualism than men (13.0 against 10.0 percent).
Michele Gazzola, Daniele Mazzacani
in: Bengt-Arne Wickström, Michele Gazzola, Torsten Templin (Eds.), Language skills, the labour market, and socioeconomic integration
Empirica, 2019, 46(4), pp.713-740, http://www.springer.com/10663
This article examines the relationship between foreign language skills and the employment status of natives in Germany, Italy and Spain. Using a probit model and data from Eurostat's Adult Education Survey 2011, this article studies the conditional correlation between knowledge of English and French as foreign languages, and the probability of being employed, comparatively, for men and women. The results reveal that skills in English increase the probability of being employed for men in the three countries, respectively, by 3.4, 4.3 and 5.2 percent. Knowledge of English increases the probability of being employed for women in Germany and Italy – respectively, by 5.6 and 5.7 percent – but not in Spain. The results also show that very good skills are associated with a higher probability of being employed than sufficient or good skills. The conditional correlation between knowledge of English and employment status for men is larger in countries where skills in this language are less common among the population, and where the unemployment rate is higher. This is consistent with the fundamental economic concept of scarcity. Estimates for French are not statistically significant.
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