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Umwelt, Landwirtschaft und Energie

WIFO-Publikationen (655 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, Heft 11/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 11/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(11), 67 Seiten
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
Sandra Bilek-Steindl, Wirtschaftsentwicklung im III. Quartal von Nachholeffekten geprägt • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, COVID-19-Pandemie bestimmt weiterhin Konjunkturbeurteilung der Unternehmen. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2020 • Oliver Fritz, Sabine Ehn-Fragner, COVID-19-Krise stoppt dynamische Expansion im Tourismus • Julia Grübler, Oliver Reiter (wiiw), Franz Sinabell (WIFO), EU und Mercosur – Auswirkungen eines Abbaus von Handelsschranken und Aspekte der Nachhaltigkeit
Julia Grübler, Oliver Reiter (wiiw), Franz Sinabell (WIFO)
EU und Mercosur – Auswirkungen eines Abbaus von Handelsschranken und Aspekte der Nachhaltigkeit (EU and Mercosur – Effects of Reducing Trade Barriers and Sustainability Aspects)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(11), S.845-858
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
Das 2019 geschlossene Assoziierungsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) soll die Handelsbeziehungen verbessern und die Dynamik des induzierten Wirtschaftswachstums nutzen, um Ziele von gemeinsamem Interesse zu erreichen, die über die Intensivierung des Außenhandels hinausgehen. Die Waren- und Dienstleistungshandelsströme zeigen in den letzten Jahren einen leichten Exportüberhang Österreichs gegenüber dem Mercosur, während die EU insgesamt mehr importiert als exportiert. Der angestrebte Abbau von Handelsschranken wird das Wirtschaftswachstum in beiden Regionen etwas verstärken. Das Abkommen gibt Umweltthemen und Aspekten der nachhaltigen Entwicklung breiten Raum. Die öffentliche Kritik daran bemängelt jedoch die erwartete geringe Durchsetzungsmöglichkeit.
Monographien, November 2020, 73 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.11.2020 0:00
 
Um eine Landkarte der (De-)Karbonisierung der österreichischen Wirtschaft zu erstellen, werden zum einen die wichtigsten gewerblichen Emittenten (die vom EU-Emissionshandelssystem EU-EHS erfasst sind) verortet, zum anderen ein kleinräumiges Input-Output- Modell (159 Wirtschaftsbereiche nach 94 Bezirken) mit Schwerpunkt "Emissionen" zusammengestellt. Mit dieser Datenbasis wird eine prototypische Anwendung dargestellt: Die Bestrebungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen werden die Nachfrage nach Kfz wahrscheinlich verringern, sicher aber von konventionellen Antrieben zu alternativen, emissionsärmeren (oder emissionsfreien) Antriebssystemen verlagern. Österreich weist eine bedeutende Zulieferindustrie zur Herstellung konventioneller Kfz auf. Die Anwendung demonstriert die regionale (und sektorale) Betroffenheit einer solchen Umstellung, aber auch die Chancen, die sich dadurch ergeben. Die Anwendung zeigt aber auch einen regionalen Mismatch zwischen Chancen und Risiken: Die potentiellen Chancen könnten regional anders verteilt sein als die möglichen Verluste.
Ökonomische Expertise für umwelt- und wirtschaftspolitische Entscheidungen zur Bewältigung der COVID-19-Krise in Österreichs Bundesländern unter Beachtung des Bundesrahmens (Economic Expertise for Environmental and Economic Policy Decisions to Cope with the COVID-19 Crisis in Austria's Länder Under Consideration of the Federal Framework)
Monographien, Oktober 2020, 56 Seiten
Auftraggeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung – Amt der Kärntner Landesregierung – Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – Amt der Oberösterreichischen Landesregierung – Amt der Salzburger Landesregierung – Amt der Steiermärkischen Landesregierung – Amt der Tiroler Landesregierung – Amt der Vorarlberger Landesregierung – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.10.2020 0:00
 
Der vorliegende Bericht fasst zusammen, welche Maßnahmen von Ländern und Gemeinden finanziert werden und wie groß der Anteil der Umweltmaßnahmen daran ist. Ausgewählte Indikatoren zur Transformation des Wirtschaftssystems werden vorgestellt und in den Kontext der nationalen Umwelt- und Klimapolitik gestellt. Dieses Material bildet den Hintergrund einer Bewertungsmatrix, in der auf Grundlage der Einschätzung von Expertinnen und Experten Maßnahmen beurteilt werden, die im Zuge der Bewältigung der COVID-19-Krise implementiert bzw. diskutiert werden. Die Wirkungen von Maßnahmen werden im Hinblick auf folgende Zieldimensionen bewertet: Beschäftigung im Inland, Wertschöpfung, Klimaanpassung und Klimaschutz sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen. Da die Wirkungen vom jeweiligen Kontext abhängen und nicht von anderen, ergänzenden oder hemmenden Faktoren losgelöst betrachtet werden können, wird bei der Bewertung kurz skizziert, worauf die Beurteilung basiert. Der Bericht endet mit Überlegungen, wie es gelingen kann, die Maßnahmen verschiedener Gebietskörperschaften in kohärenter Weise so zu bündeln, dass die ambitionierten Ziele der Transformation erreicht werden können.
2019 neuerlich Einkommensrückgang in der Landwirtschaft. Österreichs Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2019 im Kontext von 25 Jahren EU-Mitgliedschaft (In 2019 Once Again Declining Incomes in Agriculture. Austria's Agriculture and Forestry in 2019 in the Context of 25 Years of EU Membership)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.673-685
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Im Jahr 2019 verzeichnete die Landwirtschaft neuerlich einen Rückgang der Faktoreinkommen, nachdem in den Jahren 2016 und 2017 Zuwächse verzeichnet worden waren. Der Wert der Erzeugung des landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereiches nahm leicht zu. Die Einkommenseinbußen sind auf hohe Produktionskosten und hohe Abschreibungen zurückzuführen. Der Außenhandel mit Agrargütern wurde neuerlich ausgeweitet, und zwar im Export etwas stärker als im Import. Österreich blieb aber Nettoimporteur von Agrargütern. In der Forstwirtschaft war 2019 neuerlich ein größerer Anteil des Holzeinschlages auf Schadereignisse zurückzuführen. Dies setzte auch die Preise unter Druck. Die nun 25 Jahre währende EU-Mitgliedschaft brachte mit der Gemeinsamen Agrarpolitik erhebliche Umwälzungen mit sich.
WIFO-Monatsberichte, Heft 9/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 9/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), 76 Seiten
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Schleppende Konjunkturerholung: Arbeitslosigkeit droht sich zu verfestigen • Klaus S. Friesenbichler, Nicole Schmidt-Padickakudy (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung Austria), Cash-Flow-Quote der österreichischen Sachgütererzeugung 2019 rückläufig • Thomas Url, Robustes Wachstum der Nicht-Lebensversicherung sichert Privatversicherung 2019 Steigerung der Prämieneinnahmen • Franz Sinabell, 2019 neuerlich Einkommensrückgang in der Landwirtschaft. Österreichs Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2019 im Kontext von 25 Jahren EU-Mitgliedschaft • Andreas Reinstaller, Der Beitrag österreichischer Hochschulen zur erfinderischen Tätigkeit von Unternehmen
Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Marian Fink, Klaus S. Friesenbichler, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Simon Loretz, Hans Pitlik, Silvia Rocha-Akis, Franz Sinabell (WIFO), Alexander Schnabl, Sarah Lappöhn, Liliana Mateeva, Kerstin Plank, Lorenz Wimmer (IHS), Johannes Berger, Wolfgang Schwarzbauer, Ludwig Strohner (EcoAustria)
Ökonomische Bewertung der in der Regierungsklausur am 16. Juni 2020 vorgestellten Maßnahmen (Economic Evaluation of the Measures Presented in the Government Conference on 16 June 2020)
Monographien, September 2020, 62 Seiten
Informations- und Datenstand: 3. Juli 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.09.2020 0:00
 
Als Reaktion auf die ökonomischen Verwerfungen durch die COVID-19-Pandemie hat die Bundesregierung in ihrer Regierungsklausur Mitte Juni 2020 zusätzlich zu bereits zuvor beschlossenen Hilfsmaßnahmen weitere Unterstützungen für die kommenden Jahre vorgeschlagen. Die in Zusammenarbeit von WIFO, IHS und EcoAustria erstellte Studie untersucht wesentliche Teile des dabei vorgestellten Paketes von Rettungs-, Stützungs- und Konjunkturbelebungsmaßnahmen, mit einem Budgetvolumen von 10,3 Mrd. €. Die ermittelten Wertschöpfungseffekte betragen 2020 +0,7% und 2021 +0,8%, die Arbeitslosenquote wird um 0,4 (2020) bzw. 0,7 Prozentpunkte (2021) gesenkt. Aufgrund der besonderen Umstände sind bestehende Verhaltensunsicherheiten in der Analyse nur schwer zu erfassen. Ohne diese und zahlreiche weitere Maßnahmen hätten sich aber zweifellos zahlreiche Unternehmensinsolvenzen und ein noch stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit eingestellt. Die genannten Wertschöpfungseffekte wären damit ohne die Maßnahmen nicht bei Null, sondern jedenfalls stark negativ.
Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Manfred Mühlberger (ETA), Karl W. Steininger (Wegener Center)
Klimabudget Wien. Klimaindikatoren im Rahmen eines Klimabudgets (Climate Budget Vienna. Climate Indicators within the Framework of a Climate Budget)
Monographien, September 2020, 93 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – ETA Umweltmanagement GmbH – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 22.09.2020 0:00
 
In dieser Studie werden die inhaltlichen und Prozessgrundlagen für ein Wiener Klimabudget erarbeitet, insbesondere im Hinblick auf die Abschätzung der Klimawirkungen von städtischen Vorhaben und Maßnahmen. Bislang gibt es – auch international – noch keine verbindliche Definition eines Klimabudgets. Dementsprechend werden in diesem Projekt verschiedene Gestaltungsoptionen für ein Klimabudget vorgestellt. Darauf aufbauend wird ein konzeptioneller Rahmen für das Wiener Klimabudget skizziert. Exemplarisch werden Bewertungsansätze vorgestellt, die insbesondere die Relevanz der integrierten Betrachtung der Investitions- und Nutzungsphase von Vorhaben betonen.
Die Wertschöpfungskette von Agrargütern und Lebensmitteln in Österreich (The Value Chain of Agricultural Commodities and Food in Austria)
Monographien, September 2020, 61 Seiten
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.09.2020 10:00
 
Während die Arbeitskräftezahl in der Landwirtschaft seit dem EU-Beitritt kontinuierlich abnahm, blieb sie in den vor- und nachgelagerten Branchen stabil oder nahm zu – vor allem im Handel. Wie im Rahmen einer Modellanalyse gezeigt wird, geht eine Ausweitung der Nachfrage nach inländischen Lebensmitteln mit einem Zuwachs der Produktion im Agrarsektor und in den nachgelagerten Verarbeitungssektoren einher. Damit ist in den vorgelagerten Branchen und der Volkswirtschaft insgesamt eine Steigerung der Wertschöpfung und Beschäftigung verbunden. In den einzelnen Bundesländern sind die Effekte aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur nicht gleich stark ausgeprägt.
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