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Umwelt, Landwirtschaft und Energie

WIFO-Publikationen (612 Treffer)

Monographien, September 2019, 63 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.09.2019 0:00
 
Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling sind zentrale Herausforderungen in der Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft. Die Studie analysiert das Potential unterschiedlicher Maßnahmen zur Förderung des Reparatursektors und schätzt insbesondere die daraus zu erwartenden fiskalischen Effekte ab. Konkret werden vier Maßnahmen in ihrer Wirkung analysiert: 1. eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes im Rahmen der geltenden Mehrwertsteuerrichtlinie von 20% auf 10% auf Reparaturen von Fahrrädern, Schuhen und Änderungsschneidereien, 2. eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf alle Reparaturen von Gebrauchsgütern, 3. eine direkte Förderung in Form eines Reparaturschecks und 4. eine indirekte Förderung über die Absetzbarkeit der Reparaturkosten von der Einkommensteuer. Den höchsten direkten fiskalischen Effekt hätte die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Reparaturen von Gebrauchsgütern einschließlich Elektro- und Elektronikgeräte. Einschränkend ist hier darauf zu verweisen, dass dies nach der derzeitigen rechtlichen Lage nicht möglich wäre.
WIFO Working Papers, 2019, (587), 30 Seiten
Online seit: 24.08.2019 0:00
The need to reform EU funding and recent political developments such as Brexit and the withdrawal from the USA from the 2015 Paris climate agreement could revitalise the debate about the introduction of border carbon adjustments (BCA) for the European emission trading system (ETS). The introduction of a BCA would allow the EU to phase out current carbon leakage provisions of the ETS and to auction off all emission allowances, thus rendering the ETS a more effective unilateral tool to price and reduce carbon emissions. By using a dynamic new Keynesian (DYNK) model, we estimate that potential revenues of a BCA for the ETS would generate substantial and stable revenues. Given different assumptions about the development of the carbon intensity of non-EU production and different BCA designs we find that estimated revenues would suffice to finance between a third and all of current EU expenditures by the year 2027, thus allowing member countries to reduce their current contributions to the EU budget accordingly. Administered at the EU borders a BCA would represent a sustainability-oriented instrument to finance the EU allowing EU countries to cut more distortionary taxes such as those on labour, thereby increasing growth- and employment-friendliness of taxation. The proposed measure could thus contribute to tackle both environmental and fiscal challenges currently facing the EU.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2019. Sonderthema: Klimaschutz, Ressourcenproduktivität und das Konzept der Kreislaufwirtschaft (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2019. Special Topic: Climate Mitigation, Resource Management and the Concept of the Circular Economy)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(7), S.529-545
Online seit: 24.07.2019 0:00
 
Die reale Wirtschaftsleistung (+3%) und der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2%) entwickelten sich 2017 ähnlich, zwischen der Entwicklung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung konnte jedoch eine relative Entkoppelung erzielt werden. Die Zunahme der Treibhausgasemissionen (+3,3%) lag hingegen über dem Wirtschaftswachstum. Dies bedeutet eine Verfestigung der Emissionsintensität der österreichischen Wirtschaft. Der 2005 eingeleitete rückläufige Trend konnte somit nicht wiederaufgenommen werden. Dies war auf den Anstieg der Emissionen im Emissionshandelsbereich (+5,2%) zurückzuführen, insbesondere die CO2-Emissionen der Industrie wuchsen kräftig (+4,8%), aber auch in der Energiewirtschaft (+6%) und im Verkehrssektor (+3,2%) nahmen die Emissionen zu. In einem Sonderthema befasst sich der vorliegende Bericht mit der Ressourcenintensität und dem potentiellen Beitrag einer Kreislaufwirtschaft zur Senkung von Treibhausgasemissionen.
WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 7/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(7), 76 Seiten
Online seit: 24.07.2019 0:00
 
Christian Glocker, Abschwächung der Weltkonjunktur dämpft Wachstum in Österreich. Prognose für 2019 und 2020 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2019 • Vasily Astrov (wiiw), Wirtschaft in Osteuropa trotz weltweiter Konjunktureintrübung expansiv • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Investitionswachstum verlangsamt sich 2019. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2019 • Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2019. Sonderthema: Klimaschutz, Ressourcenproduktivität und das Konzept der Kreislaufwirtschaft
Franz Sinabell, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Klaus S. Friesenbichler, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher (WIFO), Ludwig Gerner, Mathias Kirchner, Jochen Kantelhardt, Andreas Niedermayr, Erwin Schmid, Martin Schönhart (BOKU), Christina Mayer (STAT)
Eine Zwischenbilanz zu den Wirkungen des Programms der Ländlichen Entwicklung 2014-2020 (An Interim Assessment of the Impacts of the Rural Development Programme 2014-2020)
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien – Statistik Austria
Online seit: 12.08.2019 0:00
 
Mit dem Programm der ländlichen Entwicklung LE 14-20 wird die "zweite Säule" der Gemeinsamen Agrarpolitik in Österreich umgesetzt. Dieses Programm hat ein jährliches Volumen von annähernd 1 Mrd. € und wird zur Hälfte von der EU finanziert. Die Maßnahmen des Programmes zielen vor allem darauf ab, die landwirtschaftliche Produktion in Ungunstlagen aufrecht zu erhalten, die biologische Wirtschaftsweise zu fördern und Investitionen in zeitgemäße Tierhaltungssysteme zu unterstützen. Weitere Maßnahmen betreffen den Aufbau von Humankapital und die Etablierung sozialer Dienstleistungen in ländlichen Regionen. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht nur ländliche Regionen von dem Programm profitieren, sondern auch urbane Zentren, in denen nur wenige Begünstigte sind. Da das Programm viele Ziele anstrebt, sind Zielkonflikte unvermeidbar. In Folgeprogrammen sollten diese nach Möglichkeit verringert werden.
Beschäftigungseffekte abfallwirtschaftlicher Modelle der Restmüllbehandlung (Employment Effects of Waste Management Models for Residual Waste Treatment)
Monographien, Mai 2019, 15 Seiten
Auftraggeber: Montanuniversität Leoben
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.05.2019 0:00
 
In der Abfall- und Ressourcenwirtschaft werden Abfälle zu wiederverwendbaren und verkaufsfähigen Stoffen aufbereitet. Diese können als Sekundärrohstoffe stofflich genutzt oder als Ersatzbrennstoffe energetisch verwertet werden. Durch europarechtliche Vorgaben (z. B. Kreislaufwirtschaftspakt) kommt der Abfallwirtschaft eine zunehmende gesellschaftspolitische Bedeutung zu, die eine Steigerung von Qualität und Quantität der Verwertung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen vorsieht und potentiell einen volkswirtschaftlichen Mehrwert generiert. Die Studie quantifiziert indirekte und induzierte Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte unterschiedlicher Modelle der Restmüllbehandlung anhand eines makroökonomischen Modells der österreichischen Wirtschaft (WIFO.DYNK) auf Basis direkter Arbeitsplatzeffekte, die in der Studie von Altendorfer (2018) für Österreich modellspezifisch berechnet wurden. Im Ergebnis zeigen sich durchweg positive Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte. Der Arbeitskräftebedarf fällt umso höher aus, je komplexer die abfallwirtschaftliche Behandlung der Restmüllfraktionen erfolgt.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
WIFO-Monatsberichte, Heft 4/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 4/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(4), 108 Seiten
Online seit: 02.05.2019 0:00
 
Stefan Schiman, Stabilisierung der Konjunktur im 2. Halbjahr 2019. Prognose für 2019 und 2020 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2019 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2019 bis 2023 • Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Rainer Eppel, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Christine Mayrhuber, Atanas Pekanov, Michael Peneder, Philipp Piribauer, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Kräftiges Wachstum 2018 – Abschwächung der Industriekonjunktur auf hohem Niveau. Österreichs Wirtschaft 2018
Policy Brief: Ausbaupläne für Energie. Wofür, wie und wo im Energiesystem investieren? (Policy Brief: Expansion Plans for Energy. What for, how and where to invest in the energy system?)
Monographien, Februar 2019, 13 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 20.02.2019 0:00
 
Der Policy Brief argumentiert für ein vertieftes Verständnis des Energiesystems, um langfristige Investitionsentscheidungen im Energiesystem beurteilen zu können. Zwei Überlegungen sind dabei von Relevanz: 1. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht lassen sich durch einen Fokus auf die Integration aller Komponenten des Energiesystems Synergien und eine damit verbundene Erhöhung der energetischen Produktivität und eine Verringerung von Treibhausgasemissionen erschließen. 2. Ein entsprechender anreizkompatibler institutioneller Rahmen reicht von einem Umfeld für neue Märkte bis zur Überprüfung bestehender Regulierungen und zur Entwicklung von neuen Fördermechanismen.
Policy Brief: Analysen zur österreichischen Energiebilanz 2017 (Policy Brief: Analyses of the Austrian Energy Balance 2017)
Monographien, Februar 2019, 10 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 20.02.2019 0:00
 
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