Suche nach PublikationenErweiterte Suche

Aktueller Suchfilter
Umwelt, Landwirtschaft und Energie

WIFO-Publikationen (647 Treffer)

Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Manfred Mühlberger (ETA), Karl W. Steininger (Wegener Center)
Klimabudget Wien. Klimaindikatoren im Rahmen eines Klimabudgets (Climate Budget Vienna. Climate Indicators within the Framework of a Climate Budget)
Monographien, September 2020, 93 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – ETA Umweltmanagement GmbH – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 22.09.2020 0:00
 
In dieser Studie werden die inhaltlichen und Prozessgrundlagen für ein Wiener Klimabudget erarbeitet, insbesondere im Hinblick auf die Abschätzung der Klimawirkungen von städtischen Vorhaben und Maßnahmen. Bislang gibt es – auch international – noch keine verbindliche Definition eines Klimabudgets. Dementsprechend werden in diesem Projekt verschiedene Gestaltungsoptionen für ein Klimabudget vorgestellt. Darauf aufbauend wird ein konzeptioneller Rahmen für das Wiener Klimabudget skizziert. Exemplarisch werden Bewertungsansätze vorgestellt, die insbesondere die Relevanz der integrierten Betrachtung der Investitions- und Nutzungsphase von Vorhaben betonen.
Die Wertschöpfungskette von Agrargütern und Lebensmitteln in Österreich (The Value Chain of Agricultural Commodities and Food in Austria)
Monographien, September 2020, 61 Seiten
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.09.2020 10:00
 
Während die Arbeitskräftezahl in der Landwirtschaft seit dem EU-Beitritt kontinuierlich abnahm, blieb sie in den vor- und nachgelagerten Branchen stabil oder nahm zu – vor allem im Handel. Wie im Rahmen einer Modellanalyse gezeigt wird, geht eine Ausweitung der Nachfrage nach inländischen Lebensmitteln mit einem Zuwachs der Produktion im Agrarsektor und in den nachgelagerten Verarbeitungssektoren einher. Damit ist in den vorgelagerten Branchen und der Volkswirtschaft insgesamt eine Steigerung der Wertschöpfung und Beschäftigung verbunden. In den einzelnen Bundesländern sind die Effekte aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur nicht gleich stark ausgeprägt.
Abschätzung der Verringerung der Treibhausgasemissionen aufgrund des Konjunktureinbruchs (An Assessment of the Reduction of Greenhouse Gas Emissions after the Economic Downturn)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(8), S.599-607
Online seit: 24.08.2020 0:00
 
Die österreichische Volkswirtschaft ist weit davon entfernt, klimaneutral zu sein. Im Jahr 2019 wurden 80,4 Mio. t Treibhausgase ausgestoßen. Das Ziel ist, binnen 20 Jahren diesen Wert netto auf Null zu senken. Im Jahr 2040 sollen nicht mehr Treibhausgase ausgestoßen werden, als natürliche und technische Speicher aufnehmen können. Die Maßnahmen zur Begrenzung der Folgen der COVID-19-Pandemie haben einen starken Rückgang von Produktion und Konsum in nahezu allen Ländern zur Folge. Dies hat auch Auswirkungen auf die Emissionen. Auf Basis der aktuellen WIFO-Prognose zur Entwicklung der österreichischen Wirtschaft dürften die Treibhausgasemissionen wegen des Konjunktureinbruchs im Jahr 2020 um 9,9% abnehmen. Daraus lassen sich Rückschlüsse hinsichtlich der für 2020 gesteckten Etappenziele zur Verringerung der Emissionen ziehen.
WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 8/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(8), 64 Seiten
Online seit: 24.08.2020 0:00
 
Christian Glocker, Erholung der Wirtschaft zeichnet sich ab – hohe Konjunkturrisiken aufgrund steigender COVID-19-Infektionszahlen • Werner Hölzl, Julia Bachtrögler-Unger, Agnes Kügler, Konjunkturbeurteilungen bleiben unter dem Eindruck der COVID-19-Krise – Erwartungen signalisieren beginnende Entspannung. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2020 • Franz Sinabell, Mark Sommer, Gerhard Streicher, Abschätzung der Verringerung der Treibhausgasemissionen aufgrund des Konjunktureinbruchs • Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Gerhard Streicher, Ärztliche Versorgung und der demographische Wandel
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2020. Sonderthema: COVID-19, CO2-Emissionen und Konjunkturpakete als Chance für strukturorientierten Klimaschutz (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2020. Special Topic: COVID-19, CO2 Emissions and Economic Stimulus Packages as Opportunity for Structural Climate Mitigation)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(7), S.539-555
Online seit: 29.07.2020 10:00
 
In dieser 13. Ausgabe legt das WIFO Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft vor, die die Entwicklung von Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung beleuchten. Demnach nahmen die Treibhaushausgasemissionen in Österreich 2018 gegenüber dem Vorjahr erstmals seit drei Jahren ab (3,75%). Sie lagen damit auf dem Niveau von 1990 bzw. 2015. Haupttreiber dieser Entwicklung waren Sondereffekte in der Industrie, eine geringere Zahl an Heizgradtagen sowie ein Rückgang der heimischen Stromerzeugung. Der Verkehrssektor war nach wie vor Treiber der Emissionsdynamik. Die reale Bruttowertschöpfung wuchs dabei um 2,4%. Das Schwerpunktthema beschäftigt sich mit der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Verringerung der CO2-Emissionen und verweist auf die Bedeutung der aufgelegten Konjunkturpakete für die Förderung der Innovationskraft hin zu einer resilienten und kohlenstofffreien Wirtschaft.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(7), S.527-538
Online seit: 29.07.2020 10:00
 
Wie das vorliegende Monitoring ausgewählter Indikatoren zum digitalen Wandel in verschiedenen Teilbereichen der Wirtschaft und Gesellschaft zeigt, nimmt Österreich in Bezug auf den Fortschritt im digitalen Wandel insgesamt in Europa eine mittlere Position ein. In der aktuellen COVID-19-Krise wurde die wachsende Bedeutung des digitalen Wandels sehr deutlich. Neben entsprechenden digitalen Skills sind Selbstorganisation und Anpassungsfähigkeit in Arbeitsweise und Kommunikation der Unternehmen und Beschäftigten gefragt. Im internationalen Vergleich besteht für Österreich hinsichtlich der Verbreitung von Home-Office allerdings deutlicher Nachholbedarf.
WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 7/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(7), 72 Seiten
Online seit: 29.07.2020 10:00
 
Christian Glocker, Tiefe, jedoch kurze Rezession in Österreich. Prognose für 2020 und 2021 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Investitionen der Sachgütererzeugung brechen aufgrund der COVID-19-Krise ein. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2020 • Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Agnes Kügler, Digitalisierung in Österreich: Fortschritt und Home-Office-Potential • Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2020. Sonderthema: COVID 19, CO2-Emissionen und Konjunkturpakete als Chance für strukturorientierten Klimaschutz
The measures taken to limit the spread of the COVID-19 virus, which at the same time severely restrict economic activity in many countries, have consequences not only on unemployment, trade, production, income and value added, but also on the environment. This analysis examines the effects on greenhouse gas emissions in Austria. For this purpose, a new, lean and very flexible model, ALICE, was developed, which quantifies the short to medium-term effects of changes in production and consumption with regard to output, value added and greenhouse gas emissions. In order to determine the consequences as precisely as possible, 74 economic activities and households are distinguished. The model results show not only the direct consequences, but also the consequences resulting from the interdependence of the economic system. The scenario presented here is based on the forecast published by WIFO in late June 2020, which forecasts a decline in gross domestic product by 7 percent in 2020. The sector-specific declines in value added and expected changes in household consumption behaviour are the input parameters for the model that calculates the associated greenhouse gas emissions. Greenhouse gas emission – as defined by the Austrian inventory – is estimated to decline by 9.9 percent. This decline is due to the change of economic activities. Factors that also affect the level of emissions, such as ambient temperatures, changes in land use and forest growth, are not considered here. Following the conventions of the greenhouse gas inventory, international aviation is not included in the calculation either. There are several uncertainties because the economy may suffer even more than expected in June 2020. The actual production of industries and the behaviour of households throughout the year, especially with regard to their travel activities, may unfold in a different manner than expected.
Monographien, Mai 2020, 79 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche
Online seit: 15.09.2020 0:00
 
The topic of this report is the effort of EU and Mercosur countries (Argentina, Brazil, Paraguay, Uruguay) to improve trade relations and to use the momentum of induced economic growth to achieve goals of common interest that go beyond improving the flow of goods. It explores the state of knowledge, with a focus on agricultural and environmental topics, presents quantitative assessments and identifies issues which need further inquiry. The findings are intended to support facts-oriented discussions about Mercosur.
Auswirkungen des COVID-19-bedingten Konjunktureinbruchs auf die Emissionen von Treibhausgasen in Österreich. Ergebnisse einer ersten Einschätzung (Effects of the COVID-19-related Economic Slump on Greenhouse Gas Emissions in Austria. Results of a First Assessment)
WIFO Working Papers, 2020, (600), 31 Seiten
Online seit: 10.05.2020 0:00
In der vorliegenden Analyse werden die Auswirkungen der Maßnahmen zur Begrenzung der Ausbreitung von COVID-19 auf die Treibhausgasemissionen in Österreich untersucht. Dazu wurde ein neues Modell, ALICE, entwickelt, das die kurz- bis mittelfristigen Auswirkungen von Produktions- und Konsumänderungen im Hinblick auf Wertschöpfung und Emissionen quantifiziert. Die Ergebnisse zeigen die direkten Konsequenzen wie auch die Folgewirkungen aufgrund der Verflechtungen der Wirtschaft. Die hier vorgestellte Analyse orientiert sich an der vom WIFO im April 2020 veröffentlichten Prognose, die für 2020 einen Rückgang der realen Bruttowertschöpfung um 5¼% prognostiziert. Demgemäß ist in Österreich ein Rückgang der Treibhausgasemissionen entsprechend der Abgrenzung der Treibhausgasinventur im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 7,1% zu erwarten. Ungewissheit über den tatsächlichen Rückgang der Emissionen besteht durch die endgültigen Produktionsauswirkungen und das Verhalten der Haushalte.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

E-Mail: publikationen@wifo.ac.at

Mag. Ilse Schulz

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung