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Strukturwandel und Regionalentwicklung

Alle WIFO-Publikationen (1645 Treffer)

WIFO-Konjunkturtest, Jänner 2019, 11 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Online seit: 30.01.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2019 zeigen eine trotz des nun schon länger anhaltenden Rückganges weiterhin gute Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Ausgehend von einem hohen Niveau beurteilten die Unternehmen die aktuelle Konjunkturlage im Jänner etwas schlechter als in den Vormonaten, auch ihre Erwartungen trübten sich weiter ein.
Monographien, Dezember 2018, 240 Seiten
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.02.2019 9:00
 
Dem arbeitssparenden Element des Einsatzes digitaler Technologien stehen positive Nachfrageeffekte durch eine Senkung der Produktionskosten und die Schaffung einer Vielzahl neuer Produkte gegenüber. Aufgrund der Komplexität dieser teils gegenläufigen Effekte sind theoretische Vorhersagen der Nettoeffekte des Einsatzes digitaler Technologien auf die Beschäftigung a priori kaum möglich. Ein strukturierter Survey der internationalen Literatur zeigt bisher überwiegend positive Wirkungen. Auch für Österreich liefern die im Rahmen der Studie durchgeführten Analysen vorwiegend positive Befunde: Die Beschäftigung wuchs in hoch digitalisierten Branchen in allen Bundesländern seit 2010 stärker als die Gesamtbeschäftigung. Insgesamt weisen urbane Regionen für hoch digitalisierte Branchen – bei beträchtlicher Heterogenität zwischen unterschiedlichen Indikatoren zur Messung des Digitalisierungsgrades – Standortvorteile gegenüber anderen Regionen auf, die sich in der Vergangenheit auch kaum verringerten. Die Nettoeffekte eines höheren Digitalisierungsgrades der lokalen Wirtschaft auf die Gesamtbeschäftigung vor Ort sind ebenso mehrheitlich positiv, wobei Regionen außerhalb der Zentren – bei entsprechender Ausstattung mit Humankapital – sowie die stärker von der Industrie geprägten Bundesländer besonders von einer hoch digitalisierten lokalen Wirtschaft profitieren dürften. Eine Verbesserung der Breitbandinfrastruktur (Downloadgeschwindigkeit) hat ebenfalls positive Effekte für die Beschäftigungsentwicklung, insbesondere für bevölkerungsarme Gemeinden und für Gemeinden mit anfangs niedriger Bandbreite sowie für die Beschäftigung in wissensintensiven Dienstleistungen. Für die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden scheint die Breitbandqualität hingegen, trotz damit verbundener besserer Möglichkeiten für Teleworking, eine vernachlässigbare Rolle zu spielen.
WIFO-Konjunkturtest, Dezember 2018, 10 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.01.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Dezember 2018 zeigen einen anhaltenden Rückgang der Erwartungen, jedoch eine stabile Entwicklung der Einschätzung der aktuellen Lage. Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen zeichnen insgesamt ein Bild einer weiterhin guten Binnenkonjunktur. Allerdings kommen von der exportorientierten Sachgütererzeugung mittlerweile deutliche Signale einer bevorstehenden Eintrübung des Konjunkturklimas.
Monographien, Dezember 2018, 113 Seiten
Auftraggeber: Hilfswerk Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 17.12.2018 11:59
 
Der vorliegende Bericht beleuchtet die derzeitige und künftige ökonomische Bedeutung mobiler Pflege- und Betreuungsdienste in Österreich vor dem Hintergrund des bevorstehenden demographischen Wandels und möglicher politischer Maßnahmen zur Veränderung des Versorgungsmix in der formellen Pflege. Die Studie zeigt einerseits den Status quo mobiler Dienste im nationalen und internationalen Kontext auf und gibt analog zu einer Reihe von weiteren rezenten WIFO-Studien Einblick in den projizierten, österreichweiten Leistungsumfang mobiler Dienste und der Pflegedienste insgesamt bis zum Jahr 2050. Darauf aufbauend wird versucht, in vier Politikszenarien (Verschiebung des Versorgungsmix zugunsten der stationären Pflege, der 24-Stunden-Betreuung und der mobilen Dienste, relative Erhöhung des Potentials für informelle Pflege) die Effekte möglicher Maßnahmen zu quantifizieren, die die Bedeutung der jeweiligen Pflegeformen in unterschiedlichem Ausmaß beeinflussen. Eine Reihe von evidenzbasierten Schlussfolgerungen und Argumenten zeigt abschließend die Bedeutung mobiler Dienste als integraler Bestandteil eines effektiven Pflegesystems auf.
 
Digitalisierung verändert die Bedeutung von Raum und Distanz. Aufgrund der Verringerung der Transaktionskosten nehmen die Möglichkeiten der Leistungserbringung über größere Distanzen deutlich zu. Trotzdem bringt Digitalisierung nicht zwingend eine wirtschaftliche Konvergenz zwischen peripheren und zentralen Räumen mit sich. Agglomerationsvorteile und eine bessere Ausstattung mit Technologie, Humankapital und Infrastruktur verstärken, wenn die menschliche Arbeit komplexer wird, die Standortvorteile von zentralen Räumen weiter. Digitale Technologien bieten dennoch Entwicklungschancen für ländliche Räume, wenn die notwendige Ausstattung mit Infrastruktur und qualifiziertem Humankapital gegeben ist. Digitalisierung verändert zudem die weltweiten Handelsströme und fragmentiert die Wertschöpfungsketten. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen sowie den Dienstleistungssektor erhöht der zunehmende Einsatz digitaler Technologien die Exportfähigkeit.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(12), 100 Seiten
Online seit: 20.12.2018 0:00
 
Stefan Schiman, Produktionsdelle in der Autoindustrie dämpft das Wachstum vor allem in Deutschland • Michael Böheim, Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Chancen der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Editorial • Stefan Ederer, Makroökonomische Auswirkungen der Digitalisierung • Margit Schratzenstaller, Implikationen der Digitalisierung für den öffentlichen Sektor • Michael Böheim, Wettbewerbs- und regulierungspolitische Herausforderungen der Digitalisierung. Auf dem Weg zu einer "Sozialen Marktwirtschaft 4.0" • Michael Böheim, Matthias Firgo, Auswirkungen der Digitalisierung auf die Entwicklung von Wirtschaftsräumen • Christine Mayrhuber, Julia Bock-Schappelwein, Digitalisierung und soziale Sicherheit • Mathias Kirchner, Mögliche Auswirkungen der Digitalisierung auf Umwelt und Energieverbrauch • Michael Böheim, Julia Bock-Schappelwein, Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Chancen der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Synthese
 
Austria continues to face a favourable economic development in 2018, with a GDP growth rate above the EU average (+3.0 percent according to the latest WIFO short-term forecast). However, following increasing uncertainty which may hamper international trade, economic dynamics are expected to slow down notably in 2019. Business expectations of Austrian construction firms keep improving, which is mirrored in ongoing, albeit slowing down, growth in construction output after the growth peak in 2017. In upcoming years, output is expected to grow in all construction segments. In 2018, residential construction will still be the growth driver, however. After 2019, the civil engineering segment is expected to pick up speed. The non-residential construction segment is also expected to grow steadily until 2021, at slowly declining pace.
 
The latest construction market forecasts presented at the 86th Euroconstruct conference foresee continuing annual growth in construction output in the 19 Euroconstruct member countries until 2021. After the growth peak in 2017, however, construction market growth will slow down from year to year. The growth path is more promising in Eastern Europe, especially in Poland. Among the Western European countries, the outlook is specifically favourable in Portugal, Norway and the Netherlands. Albeit the overall positive forecast, Swedish construction output is predicted to shrink from 2019. In Germany development is expected to turn negative in 2020 after a long period of continuous construction growth. The Euroconstruct Country Report provides more detailed information on the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2021. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a comparable harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. – With contributions by Julia Bachtrögler, Anders Bjerre, Paul Donadieu, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Tomáš Dubovec, Josep Ramon Fontana, David Frič, Anne Kathrin Funk, Anna Gáspár, Paul Groot, James Hastings, Bengt Henricson, Annette Hughes, Nathalie Kouassi, Michael Klien, Vladimir Lenko, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Ciara Morley, Renaud Muller, Valentin Niçaise, Markku Riihimäki, Radislav Semenov, Mariusz Sochacki, Antonella Stemperini, Michael Weingärtler, Youssef Yacoubi.
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