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WIFO-Publikationen (1855 Treffer)

WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 4/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 4/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), 92 Seiten
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Hans Pitlik, Editorial • Stefan Ederer, Verzögerte Erholung bei erneutem Lockdown. Prognose für 2021 und 2022• Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2021 bis 2025 • Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer, Sandra Bilek-Steindl, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Stärkster BIP-Einbruch seit 1945. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2020 • Atanas Pekanov, Geldpolitik und Kreditwesen in der COVID-19-Krise • Julia Bachtrögler-Unger, Margit Schratzenstaller, Franz Sinabell, Der europäische COVID-19-Aufbauplan
Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bachtrögler-Unger, Margit Schratzenstaller, Margit Schratzenstaller, Franz Sinabell
Der europäische COVID-19-Aufbauplan (The European COVID-19 Recovery Plan)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.321-334
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Der COVID-19-Aufbauplan der EU umfasst das temporäre Aufbaupaket NextGenerationEU (NGEU) im Umfang von 750 Mrd. € – dessen wichtigstes Instrument die Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) mit 672,5 Mrd. € ist – sowie den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 im Umfang von 1.074,3 Mrd. €. Während die Ausgabenstruktur des MFR nur mäßig modernisiert wurde, sind NGEU und vor allem die RRF explizit zukunftsorientiert: 37% der RRF-Mittel sollen in den Klimaschutz fließen, 20% in den digitalen Wandel. Neue Eigenmittel sollen künftig wichtige europäische Vorhaben unterstützen: Die bestehenden Eigenmittel zur Finanzierung des MFR werden um ein plastikbasiertes Eigenmittel ergänzt. Zur Tilgung der für NGEU aufgenommenen Schulden sollen u. a. eine Digitalsteuer, ein auf dem EU-Emissionshandelssystem basierendes Eigenmittel und ein CO2-Grenzausgleichsmechanismus beitragen.
Konjunktureinschätzungen verbessern sich merklich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2021 (Economic Sentiment Improves Noticeably. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of April 2021)
WIFO-Konjunkturtest, 2021, (4), 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.04.2021 14:00
Die Stimmung unter den österreichischen Unternehmen verbesserte sich im April. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 11,7 Punkten (saisonbereinigt) erstmals seit März 2020 im positiven Bereich und verbesserte sich deutlich zum Vormonat (+15,3 Punkte). Die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage fielen merklich positiver aus. Nur in den von den Einschränkungen stark betroffenen Branchen blieben die Konjunktureinschätzungen skeptisch. Auch die Konjunkturerwartungen der Unternehmen wurden deutlich zuversichtlicher. Die Unternehmen berichten aber auch von Materialengpässen als wichtigstem Produktionshemmnis.
Monographien, April 2021, 234 Seiten
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.04.2021 0:00
Der Beitrag zu "Migration und Integration" (Abschnitt 16 im Familienbericht) untersucht, wie sich die anfängliche Schlechterstellung von Zuwanderinnen und Zuwanderern mit zunehmender Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg verringert. Die Angleichung der Lebensbedingungen erfolgt bei Wohnen und Bildung relativ langsam. Im Kapitel "Familienpolitik in Europa" (Abschnitt 18 im Familienbericht) wird aufgezeigt, dass neben dem Ausgleich von finanziellen Lasten für Familien und der Förderung von Geburten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter in Europa ein wichtiges familienpolitisches Ziel geworden ist. Im Kapitel "Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich" (Abschnitt 19 im Familienbericht) werden Struktur und Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich sowie deren Finanzierung untersucht.
Ein Ausblick auf die Treibhausgasemissionen in Österreich 2021 und 2022 (An Outlook on Greenhouse Gas Emissions in Austria in 2021 and 2022)
WIFO Working Papers, 2021, (628), 33 Seiten
Online seit: 19.04.2021 9:00
In dem vorliegenden Bericht wird ein methodischer Zugang vorgestellt, der es gestattet, die Auswirkungen von Änderungen der Wirtschaftsentwicklung in Österreich auf die Emission von Treibhausgasen (THG) zeitnah sichtbar zu machen. Dieses Werkzeug, dessen Kern die Input-Output-Tabelle der österreichischen Volkswirtschaft ist, wird angewendet, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise im Jahr 2020 und die vom WIFO prognostizierte Erholung der Wirtschaft in den Jahren 2021 und 2022 auf die THG-Emissionen zu bestimmen. Den Schätzungen zu Folge sind die THG-Emissionen im Jahr 2020 um mehr als 7% im Vergleich zum Jahr 2019 gesunken. Im Jahr 2021 dürften sie gegenüber 2020 um 2% ansteigen und der Anstieg 2022 gegenüber 2021 wird 3,7% betragen. Im Jahr 2022 dürften die Treibhausgasemissionen folglich noch um knapp 2 Mio. t niedriger als 2019 sein und somit etwas niedriger als 1990, dem Basisjahr des Kyoto-Protokolls (78,4 Mio. t. CO2-Äquivalente). In den Berechnungen sind Landnutzung, deren Änderung und Forstwirtschaft ausgeklammert. Verglichen mit der WIFO-Prognose zum Wirtschaftswachstum im Lockdown-Szenario für 2021 von +1,5% und +4,7% im Jahr 2022 weicht der erwartete Anstieg der Emissionen somit deutlich ab. Die unterschiedlichen Änderungsraten sind darauf zurückzuführen, dass die Herstellung von Waren, die emissionsintensive Sektoren umfasst, bereits 2021 stärker wachsen werden und Sektoren mit geringeren Emissionen wie die Gastronomie und Beherbergung erst 2022 aufholen werden.
Oliver Fritz, Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Gerhard Streicher (WIFO), Peter Laimer, Ines Orsolic (STAT)
Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur von Tourismus und Freizeitwirtschaft in Österreich im Jahr 2020 (Report on the Impact, Development and Structure of the Austrian Tourism and Leisure Industry 2020)
Monographien, April 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Laut Konzept des Tourismus-Satellitenkontos beliefen sich die Tourismusausgaben in- und ausländischer Gäste in Österreich 2020 auf 26,5 Mrd. € (Schätzung, –29,6% gegen 2019). Die resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 20,5 Mrd. € (–31,0%) trugen 5,5% zum BIP bei. Zudem waren 2020 schätzungsweise rund 216.800 Vollarbeitsplätze (Erwerbstätige) oder 5,6% der bundesweiten Gesamtbeschäftigung direkt oder indirekt mit der Tourismuswirtschaft verbunden. Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz schrumpfte 2020 auf +8,7 Mrd. € (–18,2%; Exporte –41,3%, Importe –61,0%; nominell, einschließlich internationaler Personentransport). Der Marktanteil Österreichs an den nominellen Tourismusexporten der EU 28 lag 2020 schätzungsweise bei 7,6% (neue historische Höchstmarke nach 1995 mit 7,4%), was erneut Rang 6 bedeutet. In der nichttouristischen Freizeitwirtschaft wurden 2020 schätzungsweise 35,5 Mrd. € Umsatz (–16,9%) sowie direkte und indirekte Effekte von 24,7 Mrd. € an Wertschöpfung (–17,8%) und von 240.300 Erwerbstätigen zu Vollzeitäquivalenten (–17,6%) erzielt. Damit leistete die Freizeitwirtschaft einen Beitrag von 6,6% zum BIP und von 6,2% zur Gesamtbeschäftigung.
Monographien, April 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit dem Warentransport sind zahlreiche negative externe Effekte verbunden. Aufgrund eines Marktversagens werden zu viele Güter über weite Strecken transportiert. Maßnahmen zur Internalisierung, wie die Einführung von Auflagen, Verboten sowie Steuern, Abgaben und handelbaren Zertifikaten, zielen darauf ab, die externen Kosten zu berücksichtigen. In einigen Bereichen werden solche Eingriffe jedoch unterlassen. Eine umfassende Literaturrecherche zeigt, dass die mit dem Warentransport verbundenen externen Kosten nur teilweise internalisiert und somit preiswirksam sind. Mittels eines quantitativen Modells wird in einer Szenarioanalyse untersucht, wie sich eine Internalisierung der externen Kosten von Handelsaktivitäten in Form eines Preisaufschlags auswirken würde. Wie die Ergebnisse zeigen, könnte die Umsetzung von Transportkostenwahrheit im Extra-EU-Handel mit einer leichten Steigerung des realen Bruttoinlandsproduktes und der Beschäftigung in der EU einhergehen, sofern die Einnahmen dieser Handelsaufschläge wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Die Analyse benennt Handlungsempfehlungen zur Herstellung von Transportkostenwahrheit im internationalen Handel.
Regionalwirtschaftliche Verflechtungen der Kfz-Produktion im Bezirk Steyr (Regional Economic Linkages of Motor Vehicle Production in the Steyr District)
Monographien, März 2021, 48 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.04.2021 11:00
 
Der Kfz-Bereich ist für den Bezirk Steyr und die angrenzenden Regionen von besonderer Bedeutung. Ebendiese Bedeutung für Standortraum und Regionalwirtschaft soll durch das vorliegende Projekt dargestellt werden, wobei sowohl die direkten als auch die indirekten Verflechtungen – also die regionalen Muster der Vorleistungsbeziehungen – betrachtet werden. Zusätzlich wird versucht, auch die induzierten Effekte auf die Einkommen bzw. den privaten Konsum in die Analyse einzubeziehen. Damit soll abgeschätzt werden, wie sich potentielle Änderungen in der Kfz-Produktion auf den regionalen Arbeitsmarkt auswirken könnten. Die Analyse soll damit auch Grundlagen für mögliche zukünftige wirtschaftspolitische Überlegungen schaffen.
Konjunktureinschätzungen hellen sich auf. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2021 (Economic Forecasts Brighten Up. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of March 2021)
WIFO-Konjunkturtest, 2021, (3), 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.03.2021 14:00
Die Stimmung der österreichischen Unternehmen verbesserte sich im März merklich. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit –3,2 Punkten (saisonbereinigt) nur mehr knapp im negativen Bereich und stieg gegenüber dem Vormonat deutlich an. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen zwar positiver aus, Unternehmen in behördlich stark eingeschränkten Branchen blieben jedoch weiterhin skeptisch. Die Konjunkturaussichten der Unternehmen hellten sich merklich auf und waren erstmals seit Beginn der COVID-19-Pandemie optimistisch.
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