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Strukturwandel und Regionalentwicklung

WIFO-Publikationen (1813 Treffer)

Monographien, Dezember 2020, 129 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.01.2021 0:00
 
Die vorliegende Studie bietet eine empirisch ausgerichtete Analyse zu Lage, Entwicklung und Perspektive der oberösterreichischen Sachgütererzeugung in der bisherigen COVID-19-Krise. Sie stützt sich auf rezente Daten zu Produktion und Absatz sowie zu den relevanten Entwicklungen im Warenaußenhandel und auf Einschätzungen der Krisenfolgen durch oberösterreichische Industrieunternehmen. Die Ergebnisse zeigen für die erste Krisenphase einen drastischen Einbruch von Produktion und Absatz sowie eine Verschlechterung der unternehmerischen Einschätzungen. Der deutliche Rebound im Sommer konnte die Einbußen aus dem Frühjahr nicht ausgleichen. Durch die enge Einbindung der regionalen Unternehmen in den Welthandel und internationale Lieferketten sowie vor allem durch ihre vergleichsweise starke Ausrichtung auf in der Krise vulnerable Produktions- und Außenhandelssegmente ist die oberösterreichische Industrie überdurchschnittlich von der COVID-19-Krise betroffen: Den wirtschaftlichen Einbruch und die anschließende Erholung bestimmten vorrangig die in Oberösterreich stark technologieorientierten und international ausgerichteten Investitionsgüterbranchen (Maschinenbau, Autoindustrie). Öffentliche Hilfen waren laut Angaben der Unternehmen bei der Bewältigung der bisherigen Krise von Nutzen. Überlegungen zu den Grundzügen eines möglichen Maßnahmenpaketes, das die regionalen Unternehmen in ihrem Wiederaufstieg aus der Krise unterstützt, schließen daher die Arbeit ab.
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), 71 Seiten
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Zweiter COVID-19-Lockdown dämpft Wirtschaftsleistung • Michael Peneder, Angela Köppl, Thomas Leoni, Peter Mayerhofer, Thomas Url, Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft • Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bock-Schappelwein, Paul Eckerstorfer, Peter Huber, Christine Mayrhuber, Mark Sommer, Gerhard Streicher, Die ökonomischen Auswirkungen einer Erhöhung der Gleichstellung von Frauen und Männern • Gerhard Streicher, Die Entwicklung der Nachfrage nach Gütertransport-leistungen in Österreich zwischen 1995 und 2015. Ergebnisse einer Input-Output-Analyse
Die Entwicklung der Nachfrage nach Gütertransportleistungen in Österreich zwischen 1995 und 2015. Ergebnisse einer Input-Output-Analyse (Development of Demand for Freight Transport Services in Austria between 1995 and 2015. Results of an Input-Output Analysis)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.909-927
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Unter Berücksichtigung der über Vorleistungsbeziehungen indirekt zugekauften Dienste fragten 2015 der Großhandel und Branchen der Grundstoffindustrie am stärksten Transportleistungen des Schienen- und Straßenverkehrs nach. Wie internationale Vergleiche zeigen, hängt die Verteilung der gesamtwirtschaftlichen Transportnachfrage auf unterschiedliche Verkehrsträger mit dem Anteil der Sachgüterproduktion an der gesamten Wirtschaftsleistung zusammen, wobei der Anteil der Nachfrage nach Schienenverkehrsleistungen mit steigendem Sachgüteranteil zunimmt. Jedoch fallen sowohl der Anteil von Transportleistungen am Produktionswert als auch der Anteil des Schienenverkehrs an der Gütertransportnachfrage umso geringer aus, je höher der Technologiegehalt einer Branche ist. Angesichts seiner Industriestruktur war in Österreich 2015 der Anteil des Schienenverkehrs an der gesamten Gütertransportnachfrage relativ hoch.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.899-908
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Im Budgetentwurf des Bundes für 2021 wird die Steigerung der Gleichstellung von Frauen und Männern nicht explizit als budgetpolitischer Schwerpunkt genannt, wenngleich die Gleichstellungsdefizite in Österreich nach wie vor hoch sind und ihre Verringerung zum wirtschaftlichen Erfolg eines Landes beitragen kann. Die Identifikation der Wirkung von gleichstellungspolitischen Maßnahmen auf Wertschöpfung und Beschäftigung erfordert eine Kombination von mikroökonomischen Methoden und makroökonomischen Gleichgewichtsmodellrechnungen. Die dafür notwendigen Datengrundlagen, die die Grundvoraussetzung sind, um empirische Evidenz zur Wirksamkeit von gesetzten Maßnahmen zu erhalten, fehlen allerdings oftmals.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.887-898
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Das neue WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Zielgrößen anhand von 24 ausgewählten Indikatoren in vier Dimensionen. Stabile Werte im oberen Drittel verzeichnet es in Bezug auf die realen Pro-Kopf-Einkommen und den Außenhandel. Hinsichtlich der Dimensionen "soziale Lebensverhältnisse" und "Einsatz natürlicher Ressourcen" rangiert Österreich zwar ebenfalls über dem Durchschnitt, aber nur im europäischen Mittelfeld. Nach beständigen mäßigen Positionsverlusten in den letzten Jahren liegt Österreich im Durchschnitt aller Indikatoren knapp hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer.
Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Dezember 2020. Graphische Darstellung (Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of December 2020. Graphical Presentation)
WIFO-Konjunkturtest, 2020, (12), 10 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.01.2021 14:00
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen stabilisierten sich im Dezember nach dem Einbruch im November. Der WIFO-Konjunkturklimaindex stieg um 4,6 Punkte (saisonbereinigt), lag jedoch mit –10,4 Punkten weiter im negativen Bereich.
Monographien, November 2020, 38 Seiten, https://www.euroconstruct.org
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.12.2020 0:00
 
The COVID-19 crisis caused the Austrian economy to suffer its worst slump since World War II. The declines are concentrated in the second quarter of 2020, where the economic and social life was at times severely restricted by the lockdown. However, the recovery was faster compared to previous crises. The particularly strong momentum of the pandemic is also clearly visible in the construction industry. With the construction site closures in March, production dropped sharply. However, the recovery was just as rapid and stronger than in other sectors. This underlines the good starting position of the Austrian construction industry before the breakout of the pandemic. By summer 2020, production activity had already returned to the previous year's level. The rapid recovery and good order situation should also ensure stable, but weaker growth rates in the coming years.
 
The latest European construction market forecasts – presented at the 90th Euroconstruct conference, hosted by ifo Institut, Munich and held on 24 November 2020 as a webinar – show that the effects of the COVID-19 crisis clearly dominate the development of the construction industry in 2020 and beyond. However, the impact on the economy and on construction varies considerably from one country to another. After an overall European construction market decline in 2020, the outlook from 2021 to 2023 is positive with an expected construction volume exceeding the 2019 pre-COVID-19 level. The Euroconstruct Country Report provides detailed information about the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2023. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a comparable harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. With contributions by Anne-Sophie Alsif, Anders Bjerre, Christian Brander, Paul Donadieu de Lavit, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Thomas Ekvall, Thomas Endhoven, Josep Ramon Fontana, David Frič, Anne Kathrin Funk, János Gáspár, Paul Groot, Mirjam Hegglin, Annette Hughes, Jeffrey Kok, Radovan Kostelník, Nathalie Kouassi, Michael Klien, Nathalie Kouassi, Vladimir Lenko, David Lund, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Pascal Marlier, Markku Riihimäki, Sadia Sheikh, Radislav Semenov, Kjell Senneset, Sara Snöbohm, Mariusz Sochacki, Antonella Stemperini and Michael Weingärtler.
 
Due to the COVID-19 pandemic, the volume of the construction market declined in almost the entire Euroconstruct area in 2020. The forecasts from autumn are, however, somewhat more favourable compared to the earlier estimates in spring 2020. A rebound in construction is expected for 2021 but uncertainties are increasing not least because of the repeated lockdown measures in numerous European countries in late autumn 2020. From a sectoral point of view, all construction segments are affected by the current crisis with significant losses in residential and non-residential construction. In contrast to the past crises, this time there was also a sharp decline in the renovation market. – Detailed results and forecasts were presented to a professional audience at the 90th Euroconstruct Conference held as a webinar, on 24 November 2020. The Euroconstruct Summary Report provides a macroeconomic analysis and an overview of the European construction industry by sectors (housing, non-residential construction and civil engineering; split in new and renovation, respectively) up to 2023. With contributions by Yngve Abrahamsen, Christian Brander, Markku Riihimäki, Mariusz Sochacki and Sara Snöbohm.
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