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Strukturwandel und Regionalentwicklung

WIFO-Publikationen (1732 Treffer)

Vor dem Hintergrund der massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung bietet das vorliegende Papier eine Abschätzung der relativen Betroffenheit der Wirtschaft der österreichischen Bundesländer in der derzeitigen Krisenphase. Die Analyse basiert auf einer jüngst vom WIFO entwickelten Skala zur Betroffenheit der einzelnen Wirtschaftsbereiche im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Verbreitung und einer Übertragung dieser Skala auf die Branchenstruktur der einzelnen Bundesländer. Die ökonomische Beeinträchtigung tritt demnach in der derzeitigen Phase der COVID-19-Krise auf sektoral breiter Front auf. Über zwei Drittel der Erwerbstätigen sind in Österreich in Branchen tätig, die laut den zugrundeliegenden detaillierten Branchenbewertungen wirtschaftlich erheblich bis sehr stark von den Auswirkungen der derzeitigen Phase der COVID-19-Krise betroffen sind. Die Betrachtung der Bundesländer illustriert erstmals die regionalen Unterschiede der ökonomischen Betroffenheit in Österreich. Trotz beträchtlicher Unterschiede der regionalen Wirtschaftsstruktur zeigt sich für die meisten Bundesländer in Summe ein ähnlicher Betroffenheitsgrad. Vor- und Nachteile aus Spezialisierungen in unterschiedlich betroffenen Wirtschaftsbereichen heben einander also weitgehend auf. Verstärkt betroffen sind nach den vorliegenden Ergebnissen jedoch die Bundesländer Salzburg und Tirol.
Monographien, März 2020, 42 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.04.2020 12:00
 
In der derzeitigen Phase der COVID-19-Krise erscheint die Wirtschaft in Wien ähnlich betroffen wie in Österreich insgesamt. Ein einfacher Strukturansatz auf Basis eingehender Branchenanalysen zeigt für Wien jedoch spezifische Ursachen in den einzelnen Sektoren. Die Gefahr angebotsseitiger Produktionsstörungen durch den krisenbedingten Ausfall von Arbeitskräften ist auch in Wien erheblich, aber deutlich geringer als im Österreich-Durchschnitt.
WIFO-Konjunkturtest, März 2020, 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.03.2020 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2020 spiegeln bereits die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie für die österreichische Wirtschaft wider. Obwohl viele Unternehmen die Umfrage bereits Anfang März beantwortet haben, zeigen die Meldungen eine deutliche Verschlechterung der Konjunktureinschätzung. Der Rückgang betraf vor allem die Erwartungen für die kommenden Monate.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2020, 75 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.02.2020 0:00
 
Nach der besonders dynamischen Konjunktur in den Vorjahren ist laut aktuellen Prognosen nach und nach eine leichte Entschleunigung des Wirtschaftswachstums zu erwarten, von der insbesondere die Sachgütererzeugung betroffen sein dürfte. Die aktuelle WIFO-Schnellschätzung der realen Bruttowertschöpfung für das 1. Halbjahr 2019 ergibt ein leichtes regionales West-Ost-Gefälle bei besonders dynamischer Entwicklung im Süden Österreichs.
Europäisches Bauwesen in der Abschwungphase. Euroconstruct-Prognose bis 2022 (European Construction Markets Slowing Down. Euroconstruct Forecast Until 2022)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(2), S.101-110
Online seit: 04.03.2020 0:00
 
Der Rückgang der Wachstumsraten in der europäischen Bauwirtschaft hielt auch 2019 an. Von 3,2% in 2018 sank das reale Wachstum des Bauvolumens 2019 auf 2,3%. Die Abschwächung folgte im Wesentlichen dem gesamtwirtschaftlichen Abwärtstrend, wenngleich auf etwas höherem Niveau bzw. mit Verzögerung. Mit der Verlangsamung der Expansion verringerten sich auch die Unterschiede zwischen der Entwicklung nach Regionen und Sektoren. Für die kommenden Jahre prognostiziert das Forschungsnetzwerk Euroconstruct zwar weiterhin eine Steigerung der Wertschöpfung, sie erreicht aber nur knapp über 1%. Dem entspricht großteils auch die Situation im österreichischen Bauwesen, das sich 2019 jedoch noch deutlicher überdurchschnittlich entwickelte.
Konjunktureinschätzung bleibt über Sektoren hinweg uneinheitlich. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO Konjunkturtests vom Jänner 2020 (Economic Sentiment Remains Divergent Across Sectors. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of January 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(2), S.89-99
Online seit: 04.03.2020 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner zeigen erstmals seit Mitte 2018 eine etwas deutlichere Verbesserung der Konjunktureinschätzungen, auch wenn die Unternehmen in der Sachgütererzeugung weiterhin mehrheitlich skeptisch sind. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigt die Aufhellung der Stimmung im österreichischen Unternehmenssektor. Allerdings wächst die Unsicherheit in der Sachgütererzeugung wieder. Der Unsicherheitsindikator liegt aber noch unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Die Kapazitätsauslastung war auch im Jänner im langfristigen Vergleich hoch, die Entwicklung flachte jedoch insbesondere in der Sachgütererzeugung weiter ab. Diese Tendenz belegen auch die Angaben der Unternehmen zu den Hindernissen für ihre Tätigkeit: Zunehmend wird hier der Faktor "Mangel an Nachfrage" genannt, allerdings beschränkt vor allem auf die Sachgütererzeugung. In der Gesamtwirtschaft ist das meistgenannte Hindernis nach wie vor der "Mangel an Arbeitskräften".
WIFO-Monatsberichte, Heft 2/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 2/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(2), 76 Seiten
Online seit: 04.03.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Abschwung fällt in Österreich mild aus • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, Konjunktureinschätzung bleibt über Sektoren hinweg uneinheitlich. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO Konjunkturtests vom Jänner 2020 • Michael Klien, Michael Weingärtler, Europäisches Bauwesen in der Abschwungphase. Euroconstruct-Prognose bis 2022 • Michael Peneder, Eine neue Taxonomie zur Gliederung von Branchen nach ihrer IKT-Intensität • Angela Köppl, Simon Loretz, Ina Meyer, Margit Schratzenstaller, Kreislaufwirtschaft und Förderung des Reparatursektors
WIFO-Konjunkturtest, Februar 2020, 13 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.02.2020 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2020 zeigen eine Verbesserung der Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Zwischen den Sektoren bestehen aber nach wie vor große Unterschiede: Die Konjunktureinschätzungen der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen verschlechterten sich zwar leicht, blieben aber wie im Bauwesen zuversichtlich. In der Sachgütererzeugung war ein deutlicher Anstieg des Index zu verzeichnen.
WIFO-Konjunkturtest, Jänner 2020, 11 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.01.2020 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2020 zeigen eine Verbesserung der Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen über die Sektoren hinweg. Zwischen den Sektoren bestehen aber nach wie vor große Unterschiede: Während sich die Konjunktureinschätzungen der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen und im Bauwesen deutlich verbessern und zuversichtlich ausfallen, sind die Unternehmen in der Sachgütererzeugung trotz leichter Zugewinne weiterhin skeptisch.
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