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Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

WIFO-Publikationen (5393 Treffer)

Monographien, März 2020, 123 Seiten
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.04.2020 0:00
 
Ausgangspunkte der Studie sind die sehr dynamische subnationale Ausgabenentwicklung der letzten zwei Jahrzehnte und der Umstand, dass die starre Einnahmenverteilung des österreichischen Finanzausgleiches auf derartige Veränderungen kaum reagiert. Die vorliegende Studie analysiert daher die vertikale Mittelverteilung zwischen den österreichischen Gebietskörperschaften vor dem Hintergrund eines möglichen fiskalischen Ungleichgewichtes. In einem internationalen Vergleich wird aufgezeigt, wie in anderen föderalen Staaten unterschiedliche Ausgabenentwicklungen über Kennzahlen in die vertikale Mittelverteilung einfließen. Die Quantifizierung des "notwendigen" Ausgabenwachstums – ein zentrales Problem solcher Ansätze – versucht die Studie mittels einer Wachstumszerlegung (Shift-Share-Analyse) zu lösen. Die Ergebnisse unterstreichen den hohen strukturellen Ausgabendruck der österreichischen Länder und Gemeinden. Beispielhaft für den Bereich der Pflege wird zudem dargelegt, dass die hohe subnationale Ausgabendynamik in den kommenden Jahren womöglich anhalten wird. Abschließend skizziert die Studie, wie ein kennzahlbasierter, struktureller vertikaler Finanzausgleich in Österreich gestaltet sein könnte und welche Umsetzungsoptionen zu beachten sind.
WIFO Working Papers, 2020, (596)
Online seit: 25.03.2020 0:00
One element of the proposed European Green Deal is a border carbon adjustment mechanism. The introduction of a BCA would allow the EU to phase out current carbon leakage provisions of the ETS and to auction off all emission allowances, thus rendering the ETS a more effective unilateral tool to price and reduce carbon emissions. In theory a BCA would be a perfect instrument to ensure a level playing field for domestic and foreign producers, thus avoiding potential carbon leakage. Until now, however, the legal and administrative issues of implementation have been deemed too huge to overcome. We derive a WTO-compatible (full) border tax adjustment (BTA) design that could be implemented in the near future, and we estimate potential EU BCA and BTA revenues using a dynamic new Keynesian (DYNK) model. The BTA design of our choice would generate substantial and stable revenues that could be used as innovative sustainability-oriented own resource to finance the EU budget. We find that estimated revenues would suffice to finance between 5 and 7 percent of the EU's expenditure in the coming Multiannual Financial Framework period 2021-2027 and up to 16 percent in the year 2050. This new revenue source would allow member states to reduce their current contributions to the EU budget accordingly and would thus create space to cut other more distortionary taxes at the national level, enabling an EU-wide supranational sustainability-enhancing tax shift. Thus, a BTA could contribute to tackle both environmental and fiscal challenges currently facing the EU.
Monographien, März 2020, 12 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.03.2020 10:30
Die Coronavirus-Pandemie belastet derzeit die internationale und österreichische Konjunktur. Im 1. Halbjahr 2020 ist weltweit mit deutlichen Einbußen in der Wirtschaftsleistung zu rechnen. Die Auswirkungen hängen wesentlich davon ab, wie lange und in welchem Ausmaß die Maßnahmen zur Eindämmung der Virusübertragung in Kraft bleiben. Im gegenwärtigen Umfeld kann daher nur in Szenarien gerechnet werden. Wenn die aktuellen Maßnahmen bis Ende April in Kraft bleiben, im Mai allmählich aufgehoben werden und sich die Lage im Sommer normalisiert, dürfte die österreichische Wirtschaft 2020 um 2,5% schrumpfen.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.219-231
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
Zur Prognostizierbarkeit von Krisen (On the Predictability of Crises)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.193-206
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
In der Vergangenheit waren Experten vor allem dann in der Lage, rechtzeitig auf die Gefahr des Eintretens einer Krise hinzuweisen, wenn sie strukturellen Ungleichgewichten besondere Aufmerksamkeit schenkten. Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Krisen besser einzuschätzen und rechtzeitig wirtschaftspolitische Gegenmaßnahmen einzuleiten, ist es daher notwendig, Strukturanalysen und -prognosen zu verbessern sowie häufiger und intensiver durchzuführen.
Reformbedarf und Reformoptionen für das EU-Budget aus österreichischer Perspektive (Reform Needs and Options for Reform of the EU Budget from an Austrian Perspective)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.177-191
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
Der EU-Haushalt 2021 bis 2027 muss sich stärker am europäischen Mehrwert orientieren, um angesichts der kontroversiellen Positionen der Mitgliedsländer und deren primärer Orientierung an der Nettoposition eine Einigung zu ermöglichen. Eine Stärkung des Anteils von Ausgaben für Forschung, klimafreundliche grenzüberschreitende Verkehrs- und Energieversorgungsinfrastruktur sowie für eine proaktive Asyl- und Migrations- sowie Integrations- und Entwicklungspolitik und eine konsequente Ausrichtung der Agrarpolitik an klimapolitischen Zielen könnten den europäischen Mehrwert der EU-Ausgaben erhöhen. Innovative nachhaltigkeitsorientierte Eigenmittelquellen als teilweiser Ersatz für die nationalen Beiträge der Mitgliedsländer, die derzeit zur Umsetzung zentraler Ziele und Strategien der EU nichts beitragen, könnten den Nutzen des EU-Haushaltes weiter erhöhen.
Die Europäische Währungsunion im Wandel (The European Monetary Union in Transition)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.165-175
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
In der Folge der weltweiten Finanzkrise entwickelte sich eine komplexe Debatte über die Notwendigkeit der Vollendung der Europäischen Währungsunion. Der Beitrag präsentiert den Diskussionsstand zur institutionellen Rolle der EZB in Zeiten niedriger Zinssätze sowie zu institutionellen Grundlagen der Fiskalpolitik in der Währungsunion und erörtert die Hindernisse für die Vollendung der Banken- und Kapitalmarktunion. Obwohl während der Krise im Euro-Raum wichtige institutionelle Reformen umgesetzt wurden, ist es seither zunehmend schwieriger, für neue Lösungen einen Konsens zu finden. Spezifische Aspekte der Architektur der Währungsunion werden derzeit wieder verstärkt untersucht, da Bedenken hinsichtlich der Resilienz der bestehenden Arrangements in einer neuerlichen Krise bestehen.
Konjunkturindikatoren zeigen bislang kaum Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie (Business Cycle Indicators Reveal Hardly Any Effects of the Global Coronavirus Spread So Far)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.155-162
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
Der Ausbruch des Coronavirus trifft die Weltwirtschaft in einer Schwächephase, die Konjunktur verlor im IV. Quartal 2019 an Dynamik. In Österreich blieb das Wachstum hingegen stabil. Zu Jahresbeginn hellte sich die Stimmung in den Unternehmen laut WIFO-Konjunkturtest auf. Die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie spiegeln sich darin jedoch noch nicht. Weiterhin günstig entwickelt sich der österreichische Arbeitsmarkt. Die Inflation zog zu Jahresbeginn hingegen deutlich an.
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