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Macroeconomics and European Economic Policy

Ongoing research projects (38 hits)

Thomas Url (Project co-ordinator)
Pensionsreport Österreich (Pension System Report. Country Case: Austria)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Better Finance – The European Federation of Investors and Financial Services Users
Rund 90% des durchschnittlichen Alterseinkommens in Österreich stammen aus dem öffentlichen Pensionssystem. Damit ist die Altersvorsorge sehr stark auf die erste Säule konzentriert. Die betriebliche Altersvorsorge wird in erster Linie von Pensionskassen und Versicherungsunternehmen getragen. Direktzusagen sind ein alternatives Instrument, dessen Nutzung seit Jahren stagniert. Die Möglichkeit für beitragsorientierte Pensionspläne in Pensionskassen und über Versicherungen hat die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Österreich gestärkt. Während betriebliche Formen der Altersvorsorge im Laufe der Zeit beliebter wurden, dämpften niedrige Zinssätze und die hohe Liquiditätspräferenz die Nachfrage nach individuellen Lebensversicherungsverträgen. In den Jahren 2002 bis 2018 war die Performance der Pensionskassen real und nach Abzug der Verwaltungskosten positiv. Die annualisierte Durchschnittsrendite lag bei 0,9% vor Steuern. Die Lebensversicherungsbranche verfolgt eine deutlich konservativere Anlagepolitik und erzielte eine durchschnittliche reale Nettorendite von 2,2% pro Jahr vor Steuern.
Ein Modell für einen strukturierten vertikalen Finanzausgleich in Österreich (A Model for a Structured Vertical Financial Equalisation in Austria)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Liaison Office of the Laender
Franz Sinabell (Project co-ordinator)
Entwicklung von Instrumenten zur Einkommensstabilisierung für Milch und Weizen produzierende Betriebe in Österreich (Development of Instruments for Income Stabilisation for Milk and Wheat Producing Farms in Austria)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Federal Ministry of Sustainability and Tourism
Study by: Austrian Institute of Economic Research
In der österreichischen Landwirtschaft gibt es derzeit kein etabliertes Versicherungsinstrument zur Absicherung von Preisrisiken auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt. Die Herausforderung der zunehmenden Volatilität der Agrarmärkte in Europa ist noch nicht nachhaltig gelöst. Erfahrungen aus anderen Ländern bieten jedoch Ansätze für innovative Problemlösungen. In den USA wurde 2008 das LGM-Milchprogramm etabliert, das 2014 zum Dairy Margin Protection Program (DMPP) weiterentwickelt wurde. Damit wurden Einkommensversicherungsmodelle für Milcherzeuger etabliert, die sowohl die Volatilität auf den Beschaffungsmärkten als auch auf den Absatzmärkten berücksichtigen. Die Einführung einer staatlich geförderten Einnahmen- und Einkommensversicherung nach Vorbild der USA wurde auf europäischer Ebene bereits mehrfach diskutiert. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde die Übertragbarkeit der Einkommensversicherung aus den USA auf die österreichische Milchproduktion auf der Grundlage eines abstrakten Modells in früheren Studien untersucht. Die Ergebnisse zeigen einen stabilisierenden Effekt auf das operative Ergebnis. Ähnliche Versicherungslösungen für Mais, Reis, Sojabohnen und Weizen sind auch in einigen Bundesstaaten der USA erhältlich. Vor diesem Hintergrund hat die Entwicklung von Instrumenten zum Management von Preisrisiken für österreichische Betriebe besondere Priorität. Unter Berücksichtigung dieser Erfahrungen sollen in diesem Projekt nachhaltige Lösungen für die steigenden Preisrisiken unter den spezifischen österreichischen Bedingungen entwickelt werden.
Margit Schratzenstaller (Project co-ordinator)
6. Österreichischer Familienbericht – Los 15: Familienpolitik in Europa (6th Austrian Family Report – Lot 15: Family Policy in Europe)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Federal Chancellery
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Das WIFO gibt in diesem Textbeitrag einen Überblick über die Ausgestaltung der Familienpolitik in den EU-Ländern sowie über aktuelle Entwicklungen der Prioritäten und entsprechend des Maßnahmen-Mix der Familienpolitik. Dazu wird zunächst auf relevante sozioökonomische und soziokulturelle Trends eingegangen (z. B. Erwerbspartizipation und Erwerbsausmaß von Frauen, innerfamiliäre Erwerbskonstellationen, Fertilitätsraten, Einstellung der Bevölkerung zu Kinderbetreuung und Elternschaft usw.). Auch die wichtigsten Vereinbarungen und Vorgaben auf EU-Ebene (z. B. Barcelona-Ziele zum Ausbau der vorschulischen Kinderbetreuung, Elternzeit-Richtlinie, geplante Richtlinie zur Väterfrühkarenz usw.) werden kurz dargestellt. Nach einem Überblick über den aktuellen Stand der Literatur zur Kategorisierung bzw. Typologisierung der Familienpolitik in der EU wird auf der Grundlage geeigneter Indikatoren die Familienpolitik der einzelnen Länder kategorisiert. Vor diesem Hintergrund werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie Veränderungen der Familienpolitik der EU-Länder herausgearbeitet. Abschließend wird ein Ausblick auf künftige Herausforderungen für die Familienpolitik in der EU gegeben (z. B. grenzüberschreitende Familienleistungen, Flüchtlings- und Migrationsbewegungen).
Serguei Kaniovski (Project co-ordinator)
Eine Evaluierung neuer Indikatoren für das Konsumentenvertrauen in der Schweiz (An Evaluation of New Indicators of Consumer Confidence for Switzerland)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: State Secretariat for Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Das WIFO überprüft in diesem Projekt die Prognosequalität von drei Versionen des Konsumklimaindex für die Schweiz (alter Index, aktueller Index, EU-kompatibler Index) und aller Subkomponenten in Relation zum privaten Konsum und anderen makroökonomischen Variablen.
Thomas Url (Project co-ordinator)
Ökonomische Konsequenzen der Alterung (Economic Effects of Demographic Ageing)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Die demographischen Prognosen zeigen für die meisten europäischen Länder in den nächsten Jahrzehnten einen deutlichen Alterungsprozess, der den langfristigen Wachstumspfad der Volkswirtschaft beeinflusst. Tendenziell sinken das Wirtschaftswachstum und die Ersparnisbildung, wenn die Gruppe der 25- bis 54-Jährigen kleiner wird, zugleich erhöhte sich in diesem Fall die Inflationsrate langfristig. Wenn die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen abnimmt, dreht sich der Leistungsbilanzsaldo von einem Überschuss in ein Defizit. Das Ziel dieser Studie ist eine Weiterentwicklung der Methode der Europäischen Kommission zur Berechnung des Trendoutputs, die den Zusammenhang zwischen Alterung und Produktivitätsentwicklung berücksichtigt. Weitere Reaktionen makroökonomischer Kenngrößen auf die Alterung werden mit Panelverfahren modelliert. Die Analyse wird für die größten EU-Mitgliedsländer, Japan, die USA und Österreich durchgeführt.
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: State Secretariat for Economic Affairs
The output gap as a relative deviation of real GDP from potential output indicates the cyclical position of an economy. Knowing the current cyclical position is helpful for economic forecasting and in formulating economic policy. Being a key indicator of inflationary pressures, the output gap is highly relevant for monetary policy. Estimates of the output gap are equally relevant for fiscal policy that aims to cushion the effect of aggregate fluctuations on incomes while also achieving a structural balance over the business cycle. The aim of this project is to estimate potential output for Switzerland using the methodology of the European Commission on a quarterly basis.
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: University of Leeds
The project seeks to investigate the internationalisation strategies of selected Austrian companies and the relation between these strategies and their financial operations. The aim is to draw some preliminary conclusions on the interdependent relation between firm internationalisation and "financialisation".
Simon Loretz (Project co-ordinator)
Analyse des niederösterreichischen Budgetprogramms 2019-2023 (Analysis of the Lower Austrian Budget Programme 2019-2023)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Institute for Advanced Studies
Im Rahmen des Projektes werden die Ertragsanteile für Niederösterreich für den Zeitraum von 2019 bis 2023 prognostiziert.
Thomas Leoni (Project co-ordinator)
Fehlzeitenreport 2019. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich (Absenteeism Report 2019: Absenteeism Due to Illness and Accidents in Austria)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Federation of Austrian Social Security Institutions
Der Fehlzeitenreport 2019 befasst sich in seinem Schwerpunktkapitel mit den Risiken und Chancen, die sich aus der Flexibilisierung der Arbeitszeit und dem Einsatz unterschiedlicher Arbeitszeitregelungen für Gesundheit und Krankenstand ergeben(Vollzeit, Teilzeit und Gleitzeitmodelle sowie Schichtarbeit und Rufbereitschaft). Nach einem Überblick über die bisher vorliegenden Forschungserkenntnisse wird untersucht, wie die Arbeitszeit und unterschiedliche Arbeitszeitmodelle in Österreich verteilt sind. Im dritten Teil werden empirische Analysen für Österreich zum Zusammenhang zwischen flexiblen Arbeitszeitformen und der Krankenstandshäufigkeit bzw. soweit möglich weiteren Gesundheitsindikatoren durchgeführt.
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