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Projektberichte (in Arbeit) (858 Treffer)

Projektberichte (in Arbeit), März 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Umwelt- und Ressourcenkosten sind ein wichtiges ökonomisches Konzept, das bei der Beurteilung von Maßnahmen zum Gewässerschutz berücksichtigt werden soll. Aufgrund von Schwierigkeiten in der Bewertung wurden die Kostenkategorien lange Zeit ignoriert. Unter dem Begriff "Ökosystemdienstleistungen" ist nunmehr ein in der Ökonomie und anderen Disziplinen anerkannter konzeptioneller Rahmen verfügbar, um diese Schwierigkeiten zu beseitigen. Dieser Bericht enthält einen Überblick zum aktuellen Stand der Diskussion und alternativer Zugangsweisen.
Thomas Leoni
Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2021
Auftraggeber: ÖBB-Holding AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Bericht untersucht die Krankenstandskennzahlen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und vergleicht sie mit jenen der Bundesbediensteten und – vor allem – der ASVG-Beschäftigten. Die Krankenstandsquote der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der ÖBB war 2019 um 55% höher als im Durchschnitt der ASVG-Beschäftigten. Nach Berücksichtigung von Strukturmerkmalen, wie der demographischen Zusammensetzung der Beschäftigung und ihrer Verteilung auf die Wirtschaftsklassen, betrug die Differenz nur etwas weniger als 30%. In einem Szenario, in dem die hohe Inzidenz von sehr langen Krankenstandsfällen unter der Belegschaft der ÖBB auf das gesamtwirtschaftliche Niveau gesenkt wird, verkleinert sich dieser Unterschied auf 15%.
Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Diese Studie liefert ein Update zu den 2017 berechneten Handels- und Wohlfahrtseffekten des Brexit für die österreichische und die britische Wirtschaft ("Estimating the Trade and Welfare Effects of Brexit. A Panel Data Structural Gravity Model"). Die Schätzung erfolgt mit einem strukturellen Gravitationsmodell auf disaggregiertem Branchenniveau. Die Studie vergleicht die ökonomischen Folgen des am 24. Dezember 2020 vereinbarten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich mit den Handels- und Wohlfahrtseffekten aus einem ungeregelten Ausscheiden des Vereinigten Königreichs. Demnach dämpft das Freihandelsabkommen die negativen bilateralen Handelseffekte, kompensiert sie jedoch nicht vollständig. Das Vereinigte Königreich ist vom Ausscheiden deutlich stärker als Österreich betroffen. Die größten negativen Handelseffekte zeigen sich für den Agrarsektor sowie in der für den bilateralen Handel wichtigen Kfz-Branche.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2020
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie untersucht die Barrieren und Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen bei öffentlichen Vergaben in Österreich mit dem Ziel einer Verbesserung der Rahmenbedingungen. Anhand eines umfangreichen Datensatzes, der eigens für die Studie zusammengestellt wurde, wird zunächst der Status-quo kleiner und mittlerer Unternehmen in Österreich beleuchtet. Die Hemmnisse bei Vergaben werden in drei komplementären Modulen untersucht: 1. einem internationalen Vergleich, 2. Experteninterviews und 3. einer quantitativ-statistischen Analyse. Zentrale Ergebnisse sind ein Mangel an Ressourcen bei den ausschreibenden Stellen, das Fehlen einer klaren Beschaffungsstrategie, der Bedarf an mehr Anreizen für Auftraggeber zu KMU-freundlichen Vergaben, die Gefahr einer Einengung des Spielraumes für Auftraggeber durch überschießende vergaberechtliche Beschränkungen sowie unzureichende Datengrundlagen für ein Wirkungsmonitoring. Auf Basis dieser Ergebnisse werden Handlungsfelder entwickelt, die letztlich in konkreten Maßnahmenempfehlungen münden.
Staatliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der COVID-19-Krise. Eine begleitende Analyse operativer Aspekte und Unternehmenseinschätzungen (State Aid Measures for Companies in the COVID-19 Crisis. An Accompanying Analysis of Operational Aspects and Company Assessments)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat die Regierung ein Paket an Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft zusammengestellt. Dieser Bericht analysiert anhand von drei Sonderbefragungen des WIFO-Konjunkturtests die Inanspruchnahme und Einschätzung der Wirksamkeit der eingesetzten Instrumente auf Unternehmensebene. Die Mehrzahl der österreichischen Unternehmen ist demnach erheblich von der Krise betroffen. Die Hilfen werden insgesamt weitgehend als hilfreich eingeschätzt, wobei sich die Beurteilung zwischen den Unternehmen unterscheidet. Jene Unternehmen, die die Unterstützung als nicht ausreichend bezeichnen, melden überwiegend geringe Liquiditätsreserven und sind tendenziell stärker insolvenzgefährdet. Auf Basis der vorliegenden Evidenz werden mögliche Mitnahme- und Missbrauchseffekte diskutiert.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Forst- und Holzsektors in Österreich (The Economic Relevance of the Austrian Forest and Wood Economy)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Österreich verfügt über umfangreiche Waldressourcen. Der Wald stellt neben Holz auch Dienstleistungen in der Erholungs- und Freizeitwirtschaft sowie Schutzgüter und Ökosystem-Dienstleistungen bereit. Unternehmen der Holzverarbeitung schaffen Beschäftigung und Wertschöpfung im ländlichen Raum und tragen maßgeblich zur Außenwirtschaft bei. In diesem Bericht werden die auf dem Markt bewertbaren volkswirtschaftlichen Größen quantifiziert und ergänzt mit Angaben zum Umfang der nicht auf dem Markt gehandelten Güter und Dienstleistungen. Im Rahmen von Szenario-Untersuchungen wurden gemeinsam mit Akteuren aus den Wirtschaftsbereichen Perspektiven für die österreichische Forst- und Holzwirtschaft entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Cluster Forst- und Holzwirtschaft unerlässlich ist, um die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu bewerkstelligen.
Konsumstruktur und Abgabenlast der Pensionshaushalte in Österreich (Consumption Structure and Tax Burden of Pension Households in Austria)
Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Pensionshaushalte tätigen 27% der gesamten Konsumausgaben privater Haushalte in Österreich. In den Kategorien Gesundheit und sonstige Waren und Dienstleistungen (Körperpflege, soziale Dienste) sind die Ausgaben der Pensionshaushalte höher als jene der jüngeren Haushalte. Geringere Konsumausgaben tätigen Pensionshaushalte für Bildung, Bekleidung, Beherbergung und alkoholische Getränke. Die Steuer- und Abgabenbelastung der Pensionshaushalte beträgt im Durchschnitt 30%. Die Abgabenquote der 10% der Haushalte mit den geringsten Einkommen liegt bei 19,7%, jene mit den höchsten Einkommen bei 36,4%. Im unteren Einkommensdrittel bilden die Konsum- und Verbrauchsteuern die Hauptabgabe der Pensionshaushalte, diese indirekten Steuern wirken regressiv. In den oberen Einkommensgruppen ist die progressiv wirkende Einkommensteuer die Hauptabgabe der Pensionshaushalte.
Neue Formen der Pensionsvalorisierung für Österreich (New Models for the Yearly Pension Valorisation in Austria)
Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Grundlage der jährlichen Pensionsanpassung bildet in Österreich die Entwicklung der Verbraucherpreise – ein Anpassungsprinzip, das nur in fünf weiteren europäischen Ländern vorhanden ist. Die meisten Länder berücksichtigen, wie die Analyse zeigt, bei der jährlichen Anpassung mehrere Indikatoren (Löhne, Preise, Beschäftigungs- und Pensionszahlen, Wirtschaftswachstum usw.). Die Arbeit skizziert zudem die Voraussetzungen einer Änderung der jährlichen Pensionsanpassung in Österreich und berechnet die Pensionserhöhung bei Anwendung der finnischen Formel.
Arbeitsplatzeffekte durch Interventionen der Wiener Wirtschaftsagentur. Eine Reflexion der angewandten Methoden (Job Effects Through Interventions of the Vienna Business Agency. A Reflection on the Methods Applied)
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2020
Auftraggeber: Wirtschaftsagentur Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Wirtschaftsagentur Wien beschäftigt rund 150 Arbeitskräfte und wickelt verschiedene Förderaktivitäten für die Wiener Wirtschaft ab. Sie ist mit einem Förderbudget von rund 38,5 Mio. € pro Jahr ausgestattet. Für diese Förderungen errechnet die Wirtschaftsagentur Wien selbst Beschäftigungseffekte, die u. a. im Statistischen Jahrbuch der Stadt Wien ausgewiesen werden. Die vorliegende Studie überprüft die Berechnung dieser Effekte auf ihre Plausibilität und entwickelt in der Folge Empfehlungen, wie diese Methodik verbessert werden kann.
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2020
Final report to the "Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank", Grant No 17782 (Project Co-ordinator: Christian Glocker)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
This project documents macroprudential regulation specifics for the case of Austria. We first describe a number of important statistics around the credit cycles, excessive credit growth and property price increases and their identification in Austria. We calculate credit-to-GDP gaps using the Hodrick-Prescott and the Hamilton filter using different definitions of credit and property prices trends and compare them as tools for identification of credit and asset price bubbles. In the second part, we calibrate a medium-scaled New Keynesian DSGE model (IMF MAPMOD model) to the Austrian economy. Different indicators can be used to signal the need of an activation of the countercyclical capital buffer (CCyB) in case of an asset prices bubble. The model is useful for running counterfactual assessments on the costs and benefits of activating the CCyB. It is shown how the policymaker can use the model for welfare analysis of such macroprudential policies, including the costs they impose to the economy and the benefits they deliver after eventual financial crises. The model can then be further extended to create an endogenous asset price or credit bubble. To show this, we use the medium-scale MAPMOD model by the IMF and extend it with a framework in which agents revise their expectations based on recent performance of some variable. This enables the model to create an endogenous credit or asset price increase that will amplify itself. Instead of setting a whole deterministic path for the bubble, the policymaker thus needs to identify only the one-time revision in expectations to identify possibly dangerous expectations-driven bubbles.
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