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Projektberichte (in Arbeit) (884 Treffer)

Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber (WIFO), Ingrid Mairhuber (FORBA)
Erwerbsaustritt, Pensionsantritt und Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters ab 2024. Potentielle Auswirkungen auf Frauen, Branchen und Betriebe (Exit from the Labour Market, Retirement and Raising the Retirement Age for Women from 2024 Onwards. Potential Effects on Women, Industries and Companies)
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2021
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt
Die Analysen zum gegenwärtigen Pensionsübertrittsgeschehen der Frauen zeigen große zeitliche Lücken zwischen Beschäftigungsbeendigung und Pensionsantritt. In der Beherbergung und Gastronomie sowie in den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen treten nur ein Drittel der Frauen direkt von einer aktiven Beschäftigung in eine Alterspension über. Der Pensionsübertritt aus Großbetrieben erfolgt zu zwei Dritteln direkt, in Betrieben mit weniger als 10 Beschäftigten hingegen nur zu einem Drittel direkt. Die untersuchten Betriebe aus den Branchen mobile Betreuung und Pflege, Einzelhandel und Gebäudereinigung sind auf die Anhebung des Frauenpensionsalters nicht vorbereitet und haben kaum erforderliche Maßnahmen gesetzt, etwa zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit. Die interviewten erwerbslosen Frauen sehen – vor allem aufgrund von gesundheitlichen Problemen und des Alters – bereits jetzt wenig Chancen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden bzw. bis 60 Jahre erwerbstätig sein zu können.
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2021
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
This report investigates the impact of education and health on the economic consequences of ageing in Germany and a sample of European countries. According to demographic projections, these countries will experience sizeable declines in their working-age populations in the coming decades. A smaller working-age population does however not necessarily entail a lower number of persons in paid employment. Higher labour market participation and employment rates as well as changes in hours worked can mitigate the decline in the working-age population. Taking the EC Ageing Report as a starting point, a dynamic microsimulation model is used to project how different factors will affect the size and shape of the labour force. In a second step, a series of different scenarios are simulated to show how improvements in the educational structure and health status of the population, as well as in the labour market integration of health-impaired workers, will affect labour force participation, employment, and hours worked. The results from these microsimulations serve as inputs for macroeconomic projections of potential output.
Die Effekte einer intensivierten Betreuung geringqualifizierter Jugendlicher mit Mindestsicherungsbezug. Evidenz aus der experimentellen Einführung eines Fallmanagements im Arbeitsmarktservice Wien (The Effects of Intensified Support for Low-Skilled Youths Receiving Minimum Benefits. Evidence from the Experimental Introduction of a Case Management in the Public Employment Service Vienna)
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2021
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Viele europäische Länder stehen vor der wichtigen Herausforderung, geringqualifizierte beschäftigungslose Jugendliche in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Arbeitsmarktservice (AMS) Wien testete in den Jahren 2018 bis 2020 mittels eines kontrollierten Zufallsexperiments ein neues Modell einer intensivierten Betreuung ("Fallmanagement"). Die Zielgruppe waren arbeitslose Jugendliche mit geringer formaler Qualifikation und Mindestsicherungsbezug, viele davon Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte. Wie die vorliegende Wirkungsanalyse zeigt, führte die Aufstockung des Personals zu einer signifikanten Steigerung der Betreuungsintensität und zu einer Zunahme von Vermittlungsvorschlägen, Maßnahmenzuweisungen und -teilnahmen, sowie von Sanktionen in Form von Sperren des Leistungsbezugs. Zielgemäß wurden die betreuten Jugendlichen vermehrt in eine Lehre oder eine sonstige Aus- und Weiterbildung anstatt rasch in "Hilfsjobs" vermittelt. Auf die Integration in Beschäftigung hatte die intensivierte Betreuung in der kurzen Frist von einem Jahr (noch) keinen signifikanten Effekt. Die langfristigen Wirkungen auf die Arbeitsmarktintegration werden maßgeblich davon abhängen, inwieweit die verstärkten Investitionen in Aus- und Weiterbildung zu einer langfristigen Steigerung der Beschäftigungschancen führen.
Was lässt sich aus der Altersstruktur von Belegschaften für den Arbeitskräftebedarf der Zukunft ableiten? Eine Altersstrukturanalyse österreichischer Unternehmen (Modul 2) – Vorläufiger Endbericht (What Can be Deduced from the Age Structure of Workforces for Future Labour Demand? An Age Structure Analysis of Austrian Companies (Module 2) – Interim Final Report)
Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2021
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen
Die vorliegende Studie beleuchtet den Veränderungsprozess in der Alterszusammensetzung der unselbständig Beschäftigten in Österreich im Zeitverlauf sowie spezifische Merkmalausprägungen zur Altersstruktur der Beschäftigten auf betrieblicher Ebene. Aus diesem Perspektivenmix werden Hinweise auf die Schwerpunkte in der Alterszusammensetzung in betrieblichen Belegschaften dargestellt, Auffälligkeiten angezeigt bzw. vorausschauend abgeleitet, wo aufgrund der gegenwärtigen Altersstruktur der Beschäftigung potentieller Handlungsbedarf mit Blick auf den Arbeitskräftebedarf in den nächsten Jahren entstehen wird.
Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit dem Warentransport sind zahlreiche negative externe Effekte verbunden. Das Vorliegen externer Kosten bedeutet aus volkswirtschaftlicher Sicht ein Marktversagen, da die tatsächlichen Transportkosten nicht (vollständig) internalisiert sind und daher zu viele Güter über weite Strecken transportiert werden. Maßnahmen zur Internalisierung, wie Auflagen, Verbote sowie Steuern, Abgaben und handelbare Zertifikate, zielen darauf ab, die externen Kosten den Verursachern anzulasten, jedoch fehlen in einigen Bereichen vergleichbare Eingriffe. Eine rezente EU-Studie quantifiziert die externen Kosten des Verkehrssystems in den 28 EU-Mitgliedsländern mit 716,5 Mrd. €, wobei rund 24% auf den Güterverkehr und rund 76% auf den Personenverkehr zurückzuführen sind. Zugleich werden im Transportsystem 370 Mrd. € an Steuern und Abgaben eingehoben. Die mit dem Warentransport verbundenen externen Kosten sind daher nur teilweise preiswirksam. Die vorliegende Studie benennt auf Grundlage vorhandener Literatur Ansatzpunkte zur Herstellung von Transportkostenwahrheit im internationalen Handel.
Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2021
Auftraggeber: ÖBB-Holding AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Bericht untersucht die Krankenstandskennzahlen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und vergleicht sie mit jenen der Bundesbediensteten und – vor allem – der ASVG-Beschäftigten. Die Krankenstandsquote der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der ÖBB war 2019 um 55% höher als im Durchschnitt der ASVG-Beschäftigten. Nach Berücksichtigung von Strukturmerkmalen, wie der demographischen Zusammensetzung der Beschäftigung und ihrer Verteilung auf die Wirtschaftsklassen, betrug die Differenz nur etwas weniger als 30%. In einem Szenario, in dem die hohe Inzidenz von sehr langen Krankenstandsfällen unter der Belegschaft der ÖBB auf das gesamtwirtschaftliche Niveau gesenkt wird, verkleinert sich dieser Unterschied auf 15%.
Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Diese Studie liefert ein Update zu den 2017 berechneten Handels- und Wohlfahrtseffekten des Brexit für die österreichische und die britische Wirtschaft ("Estimating the Trade and Welfare Effects of Brexit. A Panel Data Structural Gravity Model"). Die Schätzung erfolgt mit einem strukturellen Gravitationsmodell auf disaggregiertem Branchenniveau. Die Studie vergleicht die ökonomischen Folgen des am 24. Dezember 2020 vereinbarten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich mit den Handels- und Wohlfahrtseffekten aus einem ungeregelten Ausscheiden des Vereinigten Königreichs. Demnach dämpft das Freihandelsabkommen die negativen bilateralen Handelseffekte, kompensiert sie jedoch nicht vollständig. Das Vereinigte Königreich ist vom Ausscheiden deutlich stärker als Österreich betroffen. Die größten negativen Handelseffekte zeigen sich für den Agrarsektor sowie in der für den bilateralen Handel wichtigen Kfz-Branche.
Josef Baumgartner, Marian Fink, Caroline Moreau, Silvia Rocha-Akis (WIFO), Sarah Lappöhn, Kerstin Plank, Alexander Schnabl, Klaus Weyerstrass (IHS)
Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Abfederung der COVID-19-Krise. Mikro- und makroökonomische Analysen zur konjunkturellen, fiskalischen und verteilungspolitischen Wirkung (Economic Policy Measures to Mitigate the COVID-19 Crisis. Micro- and Macroeconomic Analyses of the Cyclical, Fiscal, and Distributional Impact)
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2020
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Die vorliegende Ex-ante-Analyse untersucht die Wirkungen der im Zuge der COVID-19-Krise beschlossenen Maßnahmen zur Stützung der Einkommen und der Investitionstätigkeit auf drei aufeinander aufbauenden Ebenen: der Mikro-, der Makro- und der sektoral-regionalen Ebene. Durch Maßnahmen zur Unterstützung der privaten Haushalte steigen die verfügbaren Einkommen um 3,1 Mrd. €. Davon entfallen 23,0% auf das untere, 31,8% auf das mittlere und 45,2% auf das obere Einkommensdrittel. Die Lohnersatzleistung im Rahmen der Kurzarbeitsbeihilfe in Höhe von 4,3 Mrd. € fließt zu 15,4% den Haushalten im unteren, 37,6% jenen im mittleren und 47,2% jenen im oberen Einkommensdrittel zu. Durch die Kurzarbeit werden rund 187.000, durch die anderen Maßnahmen 13.000 bis 21.000 Beschäftigungsverhältnisse gesichert. Das reale BIP ist insgesamt um 0,5% bis 1% höher, als es ohne die Maßnahmen zu erwarten gewesen wäre. Von den Maßnahmen für private Haushalte profitiert am meisten der Handel, von den Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen die Herstellung von Waren und das Bauwesen.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2020
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung gesetzten Maßnahmen führten die Wiener Stadtwirtschaft in eine schwere Rezession: Im 1. Halbjahr 2020 brach die reale Bruttowertschöpfung um 6,9% ein. Im gesamten Jahr 2020 dürfte die regionale Wirtschaftsleistung, dank Rebound-Effekten im Sommer und trotz erneuter Einschränkungen zu Jahresende, gegenüber 2019 um 6,2% gesunken sein. Der Rückgang ist in Wien damit spürbar geringer als im gesamten Bundesgebiet (–6,7%), was aber nicht zuletzt auf Sondereffekte zurückzuführen ist und sich in der Beschäftigungsentwicklung kaum niederschlägt. Die Arbeitslosenquote wird daher 2020 in Wien einen neuen Höchstwert erreichen. Für 2021 erwartet das WIFO auch für Wien eine Erholung, die wegen des neuerlichen Lockdown im I. Quartal jedoch schwach ausfallen dürfte: Die regionale Wertschöpfung dürfte 2021 – vom niedrigen Vorjahresniveau ausgehend – um etwas über +2% zunehmen; dieses Wachstum wird aber nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Einbußen und den Beschäftigungsrückgang des Jahres 2020 wettzumachen.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2020
JRC/SVQ/2019/MVP/2214
Auftraggeber: EC Joint Research Centre, Directorate Growth and Innovation, Fiscal Policy Analysis Unit
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien, Forschungsinstitut Economics of Inequality
Demographic developments taking place in all European countries lead to ageing societies and a decrease of the labour force and accordingly the labour share in total income. At the same time, the overall progressivity of European tax systems has been eroded over time. Against this background, options to secure the long-term sufficiency and sustainability of European tax systems need to be explored. The proposed project aims at modelling the future wealth distribution in five selected EU member countries to derive inheritances and gifts based on different demographic and wealth projection scenarios. On this basis, various inheritance and gift tax scenarios will be simulated to estimate potential inheritance and gift revenues for a projection period of 30 years.
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