Projektberichte (Work in Progress)Erweiterte Suche

Projektberichte (in Arbeit) (893 Treffer)

Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Manfred Mühlberger (ETA), Karl W. Steininger (Wegener Center)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – ETA Umweltmanagement GmbH – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
In dieser Studie werden die inhaltlichen und Prozessgrundlagen für ein Wiener Klimabudget erarbeitet, insbesondere im Hinblick auf die Abschätzung der Klimawirkungen von städtischen Vorhaben und Maßnahmen. Bislang gibt es – auch international – noch keine verbindliche Definition eines Klimabudgets. Dementsprechend werden in diesem Projekt verschiedene Gestaltungsoptionen für ein Klimabudget vorgestellt. Darauf aufbauend wird ein konzeptioneller Rahmen für das Wiener Klimabudget skizziert sowie exemplarisch Bewertungsansätze vorgestellt, die insbesondere die Relevanz der integrierten Betrachtung der Investitions- und Nutzungsphase von Vorhaben betonen.
Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Huemer (WIFO), Andrea Egger-Subotitsch, Claudia Liebeswar (abif)
SfU – Service für Unternehmen. Welche Ansätze werden in europäischen Arbeitsverwaltungen verfolgt? Vorläufiger Endbericht (SfU – Service for Business. What are the Approaches taken by European Employment Services? Preliminary Report)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Analyse, Beratung und interdisziplinäre Forschung
Öffentliche Arbeitsverwaltungen haben ein breites Aufgabenspektrum. Es umfasst das Zusammenführen von Arbeitskräfteangebot und Arbeitskräftenachfrage durch Vermittlung, umfasst aber auch das Angebot an Information und Beratung, die Bereitstellung aktiver Arbeitsmarktprogramme und mitunter auch die Auszahlung von Unterstützungsleistungen. Vor diesem Hintergrund geht die vorliegende Studie der Frage nach, welche erfolgreichen Ansätze andere Länder hinsichtlich des Dienstleistungsangebotes für Unternehmen verfolgen, die zu einer Weiterentwicklung der in Österreich eingesetzten Instrumente, Initiativen und Maßnahmen beizutragen können. Methodisch wird die Frage mittels Literaturanalyse, Desk Research und Experteninterviews beantwortet.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Zäsur der COVID-19-Pandemie teilt den Beobachtungszeitraum dieses Konjunkturberichtes in zwei ganz unterschiedliche Phasen: Einer "sanften Landung" der Konjunktur im Jahresverlauf 2019 und Anfang 2020 folgte ein massiver Wirtschaftseinbruch gegen Ende der Beobachtungsperiode. Im Verlauf des Jahres 2019 verlor die Dynamik der Wiener Wirtschaft deutlich an Kraft, ohne in eine Rezession zu münden. In Einklang mit der nationalen und internationalen Konjunktur nahm die reale Bruttowertschöpfung in Wien im 2. Halbjahr 2019 noch um 1,2% zu. Das Jahreswachstum 2019 blieb damit (bei +1,5%) um 0,7 Prozentpunkte unter jenem des Jahres 2018, die regionale Dynamik reichte aber an den Österreich-Durchschnitt heran und war noch mit erheblichen und auch im nationalen Vergleich hohen Beschäftigungsgewinnen verbunden (+1,9%, Österreich +1,6%). Erste Anzeichen einer beginnenden Konjunkturerholung im Jänner und Februar 2020 kamen mit Ausbruch der Pandemie und den zu ihrer Eindämmung ergriffenen Maßnahmen Mitte März allerdings zu einem abrupten Ende. Für 2020 ist (auch) für Wien eine schwere Rezession abzusehen: Die Wirtschaftsleistung Wiens dürfte heuer bei leichten strukturbedingten Vorteilen gegenüber Österreich insgesamt (–5,2%) um mindestens 4,1% schrumpfen. Trotz stützender Maßnahmen der COVID-Kurzarbeit dürfte dies deutliche Beschäftigungsverluste (–1,5%, Österreich –1,7%) nach sich ziehen. Die regionale Arbeitslosenquote wird damit um rund 2 Prozentpunkte steigen und mit 13,7% im Jahresdurchschnitt den höchsten Wert seit der unmittelbaren Nachkriegszeit erreichen.
Baubewilligungen für neue Wohneinheiten in Österreich. Prognose Sommer 2020 und regionale Entwicklung 2014/2019 (Building Permits for New Housing Units in Austria. Summer 2020 Forecast and Regional Development 2014-2019)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Baubewilligungsprognose des WIFO erwartet für 2020 einen deutlichen Rückgang der bewilligten Wohneinheiten (rund –9.900 Einheiten), der großteils auf den Mehrgeschoßbau (–9.500 Einheiten bzw. –21,2%) entfällt und damit die Ausweitung 2019 wieder weitestgehend korrigiert. Auch die Bewilligung von Ein- und Zweifamilienhäusern dürfte 2020 mit –2,0% bzw. –400 Einheiten rückläufig sein. 2021 werden beide Bereiche weitgehend stagnieren. Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser steigt die Zahl der Bewilligungen um 100 Einheiten (+0,4%) und im Mehrgeschoßbau um 400 Einheiten (+1,1%). Die Zahl der Baubewilligungen wird laut Prognose weiterhin über 50.000 Einheiten liegen.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Raiffeisen-Holding Niederösterreich–Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Im Rahmen dieses Projektes werden die Lebensbedingungen und die Lebensqualität der Bevölkerung in Niederösterreich mittels einer breit angelegten Befragung sowie einer Analyse sekundärstatistischer Daten untersucht. Die Studie beleuchtet die Themenfelder Leben, Arbeit, Wohnen und Mobilität, deren Teilbereiche als wichtige Aspekte für Lebensqualität und Lebenszufriedenheit gelten. Neben der Wahrnehmung der aktuellen Situation widmet sich die Befragung auch den Erwartungen der Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen für die Zukunft. Die hohe Beteiligung an der Befragung erlaubt eine Auswertung nach soziodemographischen Merkmalen. Der Abbildungsband zeigt die Auswertung aller Fragen nach Geschlecht, Alter, höchster abgeschlossener Ausbildung, Erwerbsstatus, Region, Regionstyp und Gemeindegröße.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Raiffeisen-Holding Niederösterreich–Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Im Rahmen dieses Projektes werden die Lebensbedingungen und die Lebensqualität der Bevölkerung in Niederösterreich mittels einer breit angelegten Befragung sowie einer Analyse sekundärstatistischer Daten untersucht. Die Studie beleuchtet die Themenfelder Leben, Arbeit, Wohnen und Mobilität, deren Teilbereiche als wichtige Aspekte für Lebensqualität und Lebenszufriedenheit gelten. Neben der Wahrnehmung der aktuellen Situation widmet sich die Befragung auch den Erwartungen der Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen für die Zukunft. Ein besonderer Fokus wird auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Einschätzungen verschiedener Altersgruppen (insbesondere der Jüngeren) und auf die niederösterreichischen Regionen gelegt. Die Ergebnisse zeigen in der Gegenwart u. a. eine starke Verbundenheit im sozialen wie auch regionalen Kontext, eine hohe Lebenszufriedenheit, Wichtigkeit der Selbstbestimmung, aber auch Sorgen bezüglich Arbeitsbelastung, Weiterbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Kostenbelastungen im Bereich Wohnen. Das Auto dominiert hinsichtlich der Mobilität, und Pendeln wird in Kauf genommen, wobei der öffentliche Nahverkehr oftmals nur als unzureichend beurteilt wird. Der Blick auf die Zukunftserwartungen zeigt eine steigende Verbundenheit mit Familie und Freunden, jedoch auch mehr Pessimismus hinsichtlich der Lebenszufriedenheit, regionalen Verbundenheit, Selbstbestimmung oder der aktiven kommunalen Teilhabe. Gleichzeitig wird erwartet, dass sowohl die Arbeitsbelastung als auch die Wohnkostenbelastung weiter zunehmen. Flexible Arbeitszeitmodelle können hier die Vereinbarkeit verbessern, auch werden alternative Wohnformen bzw. Anpassungen der Wohnpräferenzen als Option gesehen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sowie von Sharing-Angeboten wird gemäß den Umfrageergebnissen steigen.
Pflegevorsorge in Gemeinden (Long-term Care in Municipalities)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgmbH – Österreichischer Gemeindebund
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Aufgrund der demographischen Entwicklung steht die Organisation der Pflegevorsorge in den Gemeinden vor großen Herausforderungen. Auf Basis einer Befragung von Gemeinden präsentiert die vorliegende Studie die aktuelle Situation der Pflegeversorgung in den Gemeinden und einen Ausblick auf die Zukunft aus Gemeindesicht, um daraus pflegepolitische Handlungsspielräume abzustecken. Die Gemeinden profitieren demnach aus den Bedarfs- und Entwicklungsplänen der Länder nur wenig, obwohl sie die Entwicklung von regionalen Bedarfs- und Entwicklungsplänen befürworten. Zuspruch findet auch die Etablierung von regionalen Pflegeinformationsstellen mit Monitoringfunktion. Der regionale Ausbau des Pflegeversorgungssystems muss systematisch erfolgen, da sich auch nach Sicht der Gemeinden das Pflegepotential der Familie künftig verringern und die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen steigen wird. Gemeinden setzen auf den Ausbau aller Arten von Pflegedienstleistungen mit Schwerpunkt auf dem Ausbau von betreutem oder betreubarem Wohnen und mobilen Diensten, aber auch von stationären und teilstationären Diensten (mit deutlichen Unterschieden zwischen den Bundesländern). Der zu erwartende Anstieg der Nachfrage nach stationärer Pflege kann durch den Ausbau und die Förderung von Alternativen verzögert und abgeschwächt, jedoch nicht verhindert werden. Die Gemeinden sehen – neben der Finanzierungsfrage – im drohenden Arbeitskräftemangel im Pflegesektor eine wesentliche Herausforderung für die Zukunft.
Michael Peneder, Nicole Schmidt, Anna Strauss-Kollin, Fabian Unterlass (WIFO), Katja Gruber (Contrast EY-Parthenon)
Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Eich- und Vermessungswesens (The Economic Impact of Metrology and Geodesy Services)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Contrast EY-Parthenon
Das Eich- und Vermessungswesen sorgt für die grundlegende Infrastruktur in der Messtechnik sowie für verlässliche Geoinformationen. Es erfüllt komplexe Dienstleistungen, die für das Funktionieren einer Volkswirtschaft wesentlich sind. Dabei werden die Leistungen in der Öffentlichkeit umso weniger wahrgenommen, je zuverlässiger sie erbracht werden und je reibungsloser die von ihnen unterstützten Prozesse funktionieren. Die Studie untersucht daher die konkreten Funktionen und Aufgaben sowie den gesellschaftlichen Mehrwert (Public Value) dieser Leistungen. Im Mittelpunkt steht dabei das institutionalisierte Schaffen von Vertrauen als Basis für die Koordination zahlreicher wirtschaftlicher Aktivitäten.
Arbeitsmarktmonitor 2019. Update des jährlichen EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Labour Market Monitor 2019. An EU-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2020
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Österreich schneidet in vier von fünf Dimensionen besser ab als der Durchschnitt der Vergleichsländer, in zwei Dimensionen erreicht Österreich zudem eine Position im Spitzenfeld. Unter den EU-Mitgliedsländern rangieren Dänemark und Schweden in allen Dimensionen im Spitzenfeld. Im Schlussfeld finden sich vorwiegend südeuropäische bzw. neue Mitgliedsländer.
"Better Exports" – Technologie-, Qualitätsaspekte und Innovation des österreichischen Außenhandels im Kontext der Digitalisierung ("Better Exports" – Technology, Quality Aspects and Innovation of Austrian Foreign Trade in the Context of Digitalisation)
Projektberichte (in Arbeit), Mai 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Die Studie präsentiert eine langfristige Analyse der österreichischen Warenexporte seit der 2000. Nach einer stark expansiven Phase zwischen 2000 und 2008 verlor demnach Österreichs Exportwirtschaft seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 Marktanteile und Alleinstellungsmerkmale im Welthandel. Die Wettbewerbsintensität nahm zu, und österreichische Exporteure konzentrieren sich zunehmend auf den Export von Waren, für die sie über hohe Spezialisierungsvorteile verfügen. Aufgrund dieser Beobachtung werden Herausforderungen für die Außenwirtschaftspolitik und wirtschaftspolitische Ansatzpunkte im Kontext der Außenwirtschaftsstrategie identifiziert und diskutiert.
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