Projektberichte (Work in Progress)Erweiterte Suche

Projektberichte (in Arbeit) (877 Treffer)

Projektberichte (in Arbeit), November 2019
Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie bietet erstmals eine integrierte und fondsübergreifende Analyse der quantitativen Effekte der ESI-Fonds und ihrer Vorgänger für den gesamten Zeitraum ihres Wirkens in Österreich (1995/2017). Grundlage ist eine neue, umfassende Datenbank zu den Auszahlungen der EU-Strukturfonds und der damit verbundenen nationalen öffentlichen Kofinanzierung auf räumlicher Ebene, die durch die Zusammenführung der Individualdatenbestände der fondsverantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen im Rahmen des Projektes aufgebaut wurde. Auf ihrer Basis untersucht die Studie die regionalen Auszahlungsstrukturen der Fonds und die dadurch ausgelösten Effekte auf die Bundesländer sowie die kleinräumige Ebene (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden), wobei deskriptiv-statistische Methoden, ökonometrische Schätzmethoden sowie Simulationen mit dem multiregionalen Modell des WIFO zum Einsatz kommen. Die Hypothese, wonach die Interventionen der ESI-Fonds positive Entwicklungsimpulse in den geförderten Regionen ausgelöst haben, wird durch die Ergebnisse und die dazu durchgeführten Robustheitstests insgesamt gestützt. Zusammen mit deutlichen Resultaten zur "Treffsicherheit" ihres Mitteleinsatzes zugunsten ländlicher, ökonomisch benachteiligter Regionen spricht dies für einen positiven und relevanten Beitrag der ESIF-Initiativen zum regionalen Ausgleich in Österreich.
Langfristige Perspektiven der öffentlichen Finanzen in Österreich (Long-term Prospects for Public Finances in Austria)
Projektberichte (in Arbeit), November 2019
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Künftige demographische Veränderungen, insbesondere die Zunahme der älteren Bevölkerung, haben bedeutende Auswirkungen auf den Staatshaushalt. Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss des demographischen Wandels auf die öffentlichen Ausgaben in den Bereichen Pensionen, Gesundheit, Bildung, Pflege und Familie unter Berücksichtigung bestehender gesetzlicher Regelungen. Die Ergebnisse hängen erheblich von bestimmten Rahmenbedingungen ab, wie etwa der künftigen Entwicklung der Produktivität. Jedenfalls werden der Wechsel geburtenstarker Kohorten ("Babyboomer") von der Erwerbstätigkeit in das Pensionsalter sowie der Anstieg der Lebenserwartung und die damit verbundene stärkere Inanspruchnahme von Gesundheits- und Pflegeleistungen eine Zunahme der (öffentlichen) Sozialausgaben zur Folge haben. Das aktuelle Niedrigzinsumfeld, das wohl noch einige Jahre anhalten wird, hilft die Belastung des Staatshaushaltes durch den Anstieg der Sozialausgaben zu dämpfen. Mittelfristig wird die Staatsschuldenquote weiter sinken, langfristig dürften Primärdefizite, Zinsausgaben und Staatsschulden wieder zunehmen.
Projektberichte (in Arbeit), November 2019
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Demographic projections foresee a pronounced population ageing process in the coming decades. The associated changes in quantity and quality of labour will have an impact on the long-term economic outlook. This study discusses economic implications of current demographic projections for a set of large industrialised economies that includes the largest member countries of the EU, the USA and Japan, and Austria as an example of a small open economy. The focus of the study is on the interplay between demographic and technological trends. The study extends the methodology of the European Commission Ageing Report by considering the effects of size and composition of the working-age population on the productivity growth and the productivity effect of the ICT intensity as a measure of directed technological change.
Projektberichte (in Arbeit), November 2019
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer
Der Einblick in die ökonomischen Folgen von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Krankheiten liefert Entscheidungsträgern und Stakeholdern die Grundlage für die Entwicklung von Präventivmaßnahmen und Politiken zur Erhöhung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz. Der vorliegende Bericht knüpft an einen von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA) entwickelten Ansatz an und ermittelt für Österreich die Folgekosten der tödlichen und nicht-tödlichen Unfälle und Erkrankungen, die auf Belastungen und gesundheitliche Risiken in der Arbeitswelt zurückzuführen sind. Demnach haben in Österreich fast 5% der gesamten Krankheitslast in der Bevölkerung arbeitsbedingte Ursachen. Eine umfassende Bewertung dieser Krankheitslast berücksichtigt direkte, indirekte und intangible Kostenkomponenten.
Ein Modell für einen strukturierten vertikalen Finanzausgleich in Österreich. Zwischenbericht (A Model for a Structured Vertical Financial Equalisation in Austria. Preliminary Report)
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2019
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Problem der unterschiedlichen Ausgabendynamik in föderalen Systemen. So verzeichnen die österreichischen Länder und Gemeinden eine deutlich höhere Ausgabendynamik als die Bundesebene. Da die Einnahmenverteilung im österreichischen Finanzausgleich grundsätzlich sehr starr ist, stellt sich daher die Frage nach einem möglichen fiskalischen Ungleichgewicht. Die Studie sammelt dabei zunächst internationale Erfahrungen, wie fiskalische Ungleichgewichte gemessen und gegebenenfalls behoben werden können. Anschließend wendet die Studie eine Wachstumszerlegung an, um strukturelle fiskalische Ungleichgewichte zwischen den österreichischen Gebietskörperschaften zu identifizieren. Sie liefert damit einen wertvollen Beitrag für einen strukturierten vertikalen Finanzausgleich in Österreich.
OÖ-DESI 2019 – Digital Economy and Society Index für Oberösterreich (OÖ-DESI 2019 – Digital Economy and Society Index for Upper Austria)
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2019
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
DESI (Digital Economy and Society Index) ist ein von der Europäischen Kommission entwickelter und auf nationaler Ebene jährlich erhobener Index, der einen Vergleich der "digitalen Performance" der Mitgliedsländer in fünf Dimensionen und ein Monitoring der Entwicklung über die Zeit erlaubt. Mit OÖ-DESI 2017 wurde vor zwei Jahren erstmals eine regionalisierte Version des Index für Oberösterreich entwickelt. Als Folgeprojekt erlaubt es der in diesem Bericht veröffentlichte OÖ-DESI 2019 erstmals, nicht nur die Wettbewerbsposition Oberösterreichs im nationalen und internationalen Vergleich zu bestimmen, sondern auch den Fortschritt des digitalen Wandels in Oberösterreich über die Zeit im Detail mitzuverfolgen und wirtschaftspolitische Maßnahmen zu seiner Steuerung abzuleiten. OÖ-DESI 2019 weist für Oberösterreich insgesamt eine vergleichsweise gute digitale Performance und Wettbewerbsfähigkeit aus. Das Bundesland liegt im Vergleich mit den 28 EU-Ländern im guten Mittelfeld auf Rang 12 und damit einen Rang vor Österreich insgesamt. Gegenüber OÖ-DESI 2017 verbesserte Oberösterreich seinen Score in vier der fünf Index-Dimensionen, fiel im Ranking jedoch insgesamt leicht zurück. Im nationalen Vergleich sticht insbesondere das gute Abschneiden hinsichtlich der Integration der Digitaltechnik in den oberösterreichischen Unternehmen hervor.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2019
Auftraggeber: Ärztekammer für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Österreich ist in den kommenden Jahrzehnten mit einem deutlichen Wandel der demographischen Struktur hin zu einem höheren Anteil der Älteren konfrontiert. Daraus ergeben sich in vielen Bereichen der Gesellschaft und Wirtschaft Herausforderungen. Insbesondere im Gesundheitswesen steigt mit der Alterung der medizinische Versorgungsbedarf der Gesellschaft. Dem zu erwartenden Anstieg der Nachfrage nach Ärzten und Ärztinnen steht eine vergleichsweise ungünstige Ärztedemographie gegenüber. Die vorliegende Studie quantifiziert für Wien das aktuelle und künftige Ausmaß an geriatrischen Leistungen im niedergelassenen Bereich wie in Krankenanstalten und schätzt den künftigen Bedarf an ärztlicher Leistung auf Basis von heutiger Leistungserbringung für unterschiedliche Altersgruppen der Bevölkerung. Da der Begriff der Geriatrie anhand von Statistiken kaum abgegrenzt werden kann, bildet eine Befragung von Wiener Ärztinnen und Ärzten zur aktuellen Verteilung der erbrachten medizinischen Leistungen auf unterschiedliche Altersgruppen die Grundlage dieser Schätzungen. Die Ergebnisse der Befragung werden dabei mit Projektionen zur demographischen Entwicklung der Bevölkerung (zur Bestimmung des Bedarfs an ärztlichen Leistungen) und der Ärzte- bzw. Absolventenpopulation (zur Bestimmung des Angebots an ärztlichen Leistungen) verknüpft, um künftige Versorgungslücken zu identifizieren. Wie die Ergebnisse zeigen, entsteht durch die Entwicklung des Ärzteangebotes und der Ärztenachfrage bis 2050 eine markante Lücke: Die gesamte Nachfrage wird nach diesen Projektionen bis 2050 um rund ein Drittel zunehmen, während das Angebot selbst unter optimistischen Annahmen um nur ein Sechstel steigen wird. Die geringste Lücke wird für die niedergelassenen Fachärzte und Fachärztinnen erwartet.
Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme nach Bundesländern und Gebietskrankenkassen für die Jahre 2019 bis 2024 (Forecast of Employment, Unemployment Rate and Wage Bill by Länder and Regional Health Insurance Funds for the Years 2019 to 2024)
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2019
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Laut der mittelfristigen WIFO-Prognose für die Jahre 2019 bis 2024 wird die Beschäftigung in Österreich im Jahr 2019 um 1,6% wachsen. Danach wird bis 2024 jeweils ein Beschäftigungswachstum von 0,9% erwartet. Die Arbeitslosenquote (nach nationaler Definition) wird 2019 bei 7,4% liegen und bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 7,6% steigen. Die beitragspflichtige Lohnsumme der österreichischen Gebietskrankenkassen sollte demnach 2019 um 4,9% und 2020 um 3,5% zunehmen. In den Folgejahren dürfte sie jährlich um 3,4% bis 3,6% wachsen. Regional wird die Beschäftigung 2019 vor allem in der Steiermark, in Wien und Oberösterreich schneller wachsen als im Österreich-Durchschnitt, in Salzburg und Kärnten unterdurchschnittlich. Die Arbeitslosenquote sollte bei regional recht geringen Schwankungen in allen Bundesländern zurückgehen. Das Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme nach Gebietskrankenkassen wird hingegen weitgehend der Beschäftigungsdynamik folgen. Dementsprechend werden über den gesamten Zeitraum die Steiermark und Wien die höchsten Zuwachsraten aufweisen, während dieses Wachstum in Kärnten und Salzburg aufgrund der schwächeren Beschäftigungsdynamik am geringsten sein sollte.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2019
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Aufgabe der vorliegenden Studie war es, für unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für das Arbeitslosengeld-Neu Auswirkungen auf die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher, auf die Höhe der Existenzsicherungsleistungen und auf den Budgeteinsatz für die Arbeitslosenversicherung sowie die Systeme der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (bzw. Sozialhilfe) zu simulieren. Die konkreten Szenarien wurden von politisch verantwortlicher Seite vorgegeben, keines davon erlangte den Status eines akkordierten Umsetzungsvorschlages für ein Arbeitslosengeld-Neu. Die Analyse basiert auf einem Mikrosimulationsmodell und umfasst sowohl die Veränderung der Zahl der Leistungsberechtigten und der Leistungshöhe als auch die Gesamtausgaben des vorgeschlagenen Systems im Vergleich zum Status quo. Die Wirkung dieser Arbeitslosengeldvarianten auf das nachgelagerte System der Bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. Sozialhilfe wird mit einem stilisierten Modell geschätzt. Die hier beispielhaft durchgeführte detaillierte Abschätzung der Auswirkungen von Gestaltungsoptionen der Arbeitslosenversicherung bietet die Möglichkeit, politische Entscheidungsfindung auf eine sachorientiertere Basis zu stellen.
Fehlzeitenreport 2019. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die flexible Arbeitswelt: Arbeitszeit und Gesundheit (Absence from Work Report 2019. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Working Time and Health)
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2019
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2018 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 13,1 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl war etwas höher als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,6%. Der aktuelle Fehlzeitenreport beleuchtet in einem Schwerpunktkapitel die Chancen und Risiken, die sich durch die Arbeitszeitgestaltung für die Gesundheit ergeben. Neue Formen der Arbeitszeitflexibilität gewinnen an Bedeutung, während etablierte Modelle wie Schicht- und Nachtarbeit nach wie vor stark verbreitet sind. Der Gestaltung der Arbeitszeit kommt vor diesem Hintergrund eine wichtige Rolle zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zu. Die gesundheitlichen Auswirkungen eines bestimmten Arbeitszeitarrangements ergeben sich aber aus dem vielschichtigen Zusammenspiel der Arbeitszeit mit den anderen Arbeitsbedingungen und mit individuellen Faktoren.
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