Projektberichte (Work in Progress)Erweiterte Suche

Projektberichte (in Arbeit) (901 Treffer)

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2020
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie bietet eine empirisch ausgerichtete Analyse zu Lage, Entwicklung und Perspektive der oberösterreichischen Sachgütererzeugung in der bisherigen COVID-19-Krise. Basis sind rezente Daten zu Produktion und Absatz, zu den relevanten Entwicklungen im Warenaußenhandel sowie zu den Einschätzungen der Krisenfolgen durch die regionalen Industrieunternehmen. Die Ergebnisse belegen einen massiven Einbruch von Produktion, Absatz und unternehmerischen Einschätzungen in Oberösterreichs Industrie in der ersten Krisenphase. Der anschließende Rebound über den Sommer war deutlich, reichte aber nicht aus, um die Einbußen aus dem Frühjahr ganz auszugleichen. Die oberösterreichische Industrie ist von der Krise überdurchschnittlich betroffen. Ursachen sind die enge Einbindung der regionalen Unternehmen in den stockenden Welthandel und in internationale Lieferketten, vor allem aber eine stärkere Ausrichtung auf in der Krise vulnerable Produktions- und Außenhandelssegmente: Vorrangig bestimmten die in Oberösterreich stark technologieorientierten und international ausgerichteten Investitionsgüterbranchen (Maschinenbau, Autoindustrie) den Einbruch und die anschließende Erholung. Öffentliche Hilfen waren nach Angaben der Unternehmen zur Bewältigung der bisherigen Krise hilfreich. Überlegungen zu den Grundzügen eines möglichen Maßnahmenpaketes, das die regionalen Unternehmen in ihrem Wiederaufstieg aus der Krise unterstützt, schließen daher die Arbeit ab.
Baubewilligungen für neue Wohneinheiten in Österreich. Prognose Winter 2020 (Building Permits for New Housing Units in Austria. Winter 2020 Forecast)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das WIFO prognostiziert für 2020 einen deutlichen Rückgang der bewilligten Wohneinheiten um etwa 7.300 Einheiten. Er entfällt zum großen Teil auf den Mehrgeschoßbau und macht dort die Zugewinne von 2019 weitgehend wett. Auch die Bewilligungen von Ein- und Zweifamilienhäusern dürften 2020 rückläufig sein. 2021 stagnieren beide Bereiche. Die Zahl der Baubewilligungen wird laut Prognose 2021 weiterhin über 55.000 Einheiten liegen. Die prognostizierte Abnahme der Baubewilligungen kündigte sich bereits vor Ausbruch der COVID-19-Krise an, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben derzeit vorwiegend eine Aufschiebung der Bautätigkeit zur Folge.
Ex-post-Analyse der Wirkungen des Maßnahmenpaketes und Schlussfolgerungen für künftige Pandemie-Wellen. Zwischenbericht (Ex-post Analysis of Government Measures Regarding the COVID-19 Crisis and Conclusions for Future Pandemic Waves. Interim Report)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Aus der Ex-post-Analyse der Wirkung der Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung während der Lockdown-Phase und zum Wiederhochfahren der Wirtschaft werden Schlussfolgerungen für künftige Pandemie-Situationen gezogen. Eine der wichtigsten Krisenmaßnahmen ist die Sicherung der Liquidität der Unternehmen zur Überbrückung möglicher Liquiditätsengpässe aufgrund der Umsatzeinbußen. Wie die Untersuchung der Entwicklung auf den Kreditmärkten in Österreich mit aggregierten Daten zeigt, trägt die Tätigkeit der Kreditinstitute zur Stabilisierung bei und bildet bisher kein zusätzliches Risiko für die Konjunktur. Zusätzlich zählt die österreichische Tourismuswirtschaft zu den am schwersten betroffenen Wirtschaftsbereichen. Anhand einer Analyse auf kleinräumiger Ebene werden jene Faktoren isoliert, die nach dem Wiederhochfahren der Branche im Sommer 2020 für den Erfolg bzw. Misserfolg bestimmend waren. Aus diesen Erkenntnissen können Strategien abgeleitet werden, um die Resilienz der Tourismuswirtschaft nach Bewältigung der COVID-19-Krise zu stärken. Mit einem regionalen Simulationsmodell werden zudem die volkswirtschaftlichen Kosten des krisenbedingten Abschwunges im Tourismus unter Berücksichtigung der staatlichen Hilfsmaßnahmen quantifiziert.
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat die Regierung ein Paket an Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft zusammengestellt. Dieser Bericht analysiert anhand von drei Sonderbefragungen des WIFO-Konjunkturtests die Inanspruchnahme und Einschätzung der Wirksamkeit der eingesetzten Instrumente auf Unternehmensebene. Die Mehrzahl der österreichischen Unternehmen ist demnach erheblich von der Krise betroffen. Die Hilfen werden insgesamt weitgehend als hilfreich eingeschätzt, wobei sich die Beurteilung zwischen den Unternehmen unterscheidet. Jene Unternehmen, die die Unterstützung als nicht ausreichend bezeichnen, melden überwiegend geringe Liquiditätsreserven und sind tendenziell stärker insolvenzgefährdet. Auf Basis der vorliegenden Evidenz werden mögliche Mitnahme- und Missbrauchseffekte diskutiert.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Forst- und Holzsektors in Österreich (The Economic Relevance of the Austrian Forest and Wood Economy)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Österreich verfügt über umfangreiche Waldressourcen. Der Wald stellt neben Holz auch Dienstleistungen in der Erholungs- und Freizeitwirtschaft sowie Schutzgüter und Ökosystem-Dienstleistungen bereit. Unternehmen der Holzverarbeitung schaffen Beschäftigung und Wertschöpfung im ländlichen Raum und tragen maßgeblich zur Außenwirtschaft bei. In diesem Bericht werden die auf dem Markt bewertbaren volkswirtschaftlichen Größen quantifiziert und ergänzt mit Angaben zum Umfang der nicht auf dem Markt gehandelten Güter und Dienstleistungen. Im Rahmen von Szenario-Untersuchungen wurden gemeinsam mit Akteuren aus den Wirtschaftsbereichen Perspektiven für die österreichische Forst- und Holzwirtschaft entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Cluster Forst- und Holzwirtschaft unerlässlich ist, um die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu bewerkstelligen.
Senkung der Lohnnebenkosten und Finanzierungsvarianten. Bisherige Erkenntnisse und internationale Reformbeispiele (Reduction of Non-wage Labour Costs and Financing Options. Current Findings and International Case Studies)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Arbeitskosten und die Belastung des Faktors Arbeit durch Lohnnebenkosten wirken sich auf die Beschäftigungsnachfrage aus und bilden einen erheblichen Kostenfaktor in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Der vorliegende Bericht fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu den Auswirkungen einer Lohnnebenkostensenkung und deren Finanzierungsoptionen aus der Literatur zusammen und untersucht konkrete Reformbeispiele in einer Auswahl von europäischen Ländern. Diese Analysen sind in einen Überblick über Struktur und Höhe der Arbeitskosten sowie über die Grundzüge des Sozialsystems in diesen Ländern eingebettet.
Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme der österreichischen Gesundheitskasse nach Bundesländern für die Jahre 2020 bis 2025 (Forecast of Employment, Unemployment Rate and Wage Bill of the Austrian health insurance Funds by Länder for the Years 2020 to 2025)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die COVID-19-Pandemie und die im I. Quartal 2020 zur Eindämmung des Infektionsrisikos verhängten Restriktionen hatten Anfang 2020 eine tiefe Rezession zur Folge. In Österreich wird für 2020 mit einem Rückgang der Beschäftigung um 1,9% gerechnet. 2021 und 2022 sollte die Beschäftigung aber wieder wachsen. Die Arbeitslosenquote wird 2020 bei 9,8% liegen und bis 2025 wieder auf 7,5% zurückgehen. Die beitragspflichtige Lohnsumme der österreichischen Gesundheitskasse sollte 2020 um 1,7% schrumpfen, 2021 um 2,9% und 2022 um 4,6% steigen. In den Tourismus-Bundesländern der Westregion (Salzburg und Tirol) sowie in Wien und Kärnten sinkt die Beschäftigung 2020 am deutlichsten, in den anderen Bundesländern der Ostregion am schwächsten. Die Arbeitslosenquote wird 2020 in allen Bundesländern steigen, am stärksten in Wien, Tirol, Salzburg und der Steiermark. Das Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme folgt der Beschäftigungsdynamik: Tirol, Kärnten, Salzburg, Wien und die Steiermark werden demnach 2020 die höchsten Rückgänge aufweisen, das Burgenland und Niederösterreich die geringsten.
Fehlzeitenreport 2020. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich (Absence from Work Report 2020. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria)
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Fehlzeitenreport vermittelt einen Überblick über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2019 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 13,3 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl war etwas höher als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,6%. Atemwegserkrankungen verzeichneten gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Rückgang, diesem wirkte aber vor allem Steigerung der psychischen Erkrankungen und der Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems entgegen.
Projektberichte (in Arbeit), November 2020
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Diese Studie untersucht die österreichische Investitionstätigkeit vor der COVID-19-Krise und bietet erste Befunde zum Investitionsverhalten während der Krise. Zuerst wird die Ausgangslage durch eine Analyse von Investitionsquoten im internationalen Vergleich und im Zeitablauf aufgearbeitet. Die Investitionsquoten in Ausrüstungen, geistiges Eigentum und Bau werden zudem mit den gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsniveaus verknüpft. Danach werden die ersten Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Investitionen der Unternehmen anhand von Unternehmensbefragungen abgebildet und ein Prognosemodell für das Wachstum der Unternehmensinvestitionen nach Wirtschaftszweigen (ÖNACE-Einsteller-Abschnitten) für 2020 entwickelt.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2020
Auftraggeber: Österreichische Beteiligungs AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Trotz vergangener Privatisierungswellen hat der Staat infolge der Globalisierung weltweit große Bedeutung als Eigentümer von Unternehmen. Die Studie bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme zur standort- und industriepolitischen Bedeutung des Staates als langfristiger Investor. Sie untersucht anhand theoretischer Überlegungen, der internationalen empirischen Evidenz sowie der jüngsten weltweiten Entwicklung die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen.
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