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Jürgen Janger (Projektleitung)
Monitoring der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie 2020. Erstellung einer Datenbasis – Leistungsbericht
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die österreichische Bundesregierung hat im März 2011 ihre Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie 2020 mit dem Titel "Potenziale ausschöpfen, Dynamik steigern, Zukunft schaffen: Der Weg zum Innovation Leader" veröffentlicht. Zu den gesetzlich definierten Aufgaben des Rates für Forschung und Technologieentwicklung zählt die "Überprüfung der schrittweisen Umsetzung" einer österreichischen Strategie für den Bereich Forschung und Technologieentwicklung. Ein Monitoring bzw. eine Begleitung der Strategieumsetzung durch den Rat kann als eine wesentliche Komponente der Strategie selbst bzw. als ein wichtiger Erfolgsfaktor angesehen werden. Das WIFO erstellt ein Konzept dafür und liefert ein Indikatorenset. Außerdem berät das WIFO den Rat hinsichtlich des Monitorings der Strategieumsetzung.
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

Monitoring of the Austrian Research, Technology and Innovation Strategy 2020
The Austrian Government has formulated a strategy to improve research, technology and innovation activities by the year 2020. WIFO establishes a monitoring framework for the implementation of this project commissioned by the Austrian Council for Research and Technology. The Austrian Council is legally mandated to monitor the implementation of the strategy. WIFO develops a set of indicators which aims at tracing any improvements in research, technology and innovation activities. This project contributes to more efficient and effective innovation policies in Austria, as the monitoring of the implementation of the strategy not only sets incentives to implement the strategy, but also informs about the outcome of the strategy at an early stage.

Verwandte Einträge

Monographien, Juni 2018, 60 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2018 0:00
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Die vorliegende Studie präsentiert eine neue Analyse der Bedeutung von Patentanmeldungen in sechs Technologiefeldern, die von der Europäischen Kommission als Schlüsseltechnologien, oder Key Enabling Technologies (KETs) definiert werden, sowie der Biotechnologie. Demnach steuern in Österreich in allen Technologiefeldern österreichische Erfinder und Erfinderinnen Patente mit einer hohen Bedeutung für das jeweilige Technologiefeld bei, und die Bedeutung von Erfindungen mit österreichischer Beteiligung nahm in den vergangenen zehn Jahren in jedem Technologiefeld teilweise stark zu. Dies trifft vor allem in den Bereichen fortschrittliche Werkstoffe und fortschrittliche Fertigungstechnik sowie in geringerem Maße der Photonik zu. Auch in der Biotechnologie gewannen Erfindungen mit österreichischer Beteiligung erheblich an Bedeutung. In diesen Bereichen entwickelte sich Österreich in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Akteur in Europa und weltweit. Trotz der zunehmenden Bedeutung österreichischer Beiträge zu diesen Technologien stammen jedoch bahnbrechende, paradigmenbildende Erfindungen ("Superpatente") nicht aus Österreich. Solche "Superpatente" liegen zumeist neuen Industriezweigen zugrunde und erzielen auch die höchsten wirtschaftlichen Erträge.