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Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2017
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2017
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Nach Aufwärtstendenzen schon im Vorjahr beschleunigte sich die Dynamik der Wiener Stadtwirtschaft im 1. Halbjahr 2017 erheblich. Die reale Bruttowertschöpfung nahm so stark zu wie zuletzt vor 10 Jahren, auch die Zahl der Beschäftigten expandiert derzeit rasch. Für das gesamte Jahr 2017 ist bei leichten strukturbedingten Nachteilen aus der (zuletzt) exportgestützten Industriekonjunktur ein Wachstum der regionalen Wirtschaft von 2,5% zu erwarten, 2018 wird sich diese Dynamik weitgehend unverändert fortsetzen. Bei weiter deutlichen Beschäftigungszuwächsen (+1,9% bzw. +1,7%) und nur leicht steigendem Arbeitskräfteangebot dürfte sich der regionale Arbeitsmarkt weiter entspannen: Die Arbeitslosenquote könnte im Jahresdurchschnitt 2017 bei 13% liegen und 2018 weiter auf 12,5% sinken.
Forschungsbereich:Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

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Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das Wachstum der Wiener Stadtwirtschaft beschleunigte sich aufgrund der dynamischeren Binnenkonjunktur im 1. Halbjahr 2016 merklich (+0,8%). Der Aufschwung basiert dabei sowohl auf großen Teilen des produzierenden Bereichs als auch des Dienstleistungssektors. Dennoch blieb die Expansion in Wien im 1. Halbjahr hinter dem Österreich-Durchschnitt (+1,3%) zurück. Die Konjunkturlage hellt sich weiter auf, trotz Wegfalls der Sondereffekte der Steuerreform wird für Wien 2017 (+1,0%) ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung wie 2016 (+1,1%) erwartet. Die Lage auf dem Wiener Arbeitsmarkt wird hingegen auch 2016 und 2017 angespannt bleiben. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt sich jedoch merklich, und für Teile der Bevölkerung zeichnet sich ist eine leichte Entspannung der Situation ab.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2016
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigte 2015 in Einklang mit dem österreichischen Konjunkturverlauf leichte Erholungstendenzen. Anders als in den meisten Bundesländern verstärkte sich der Aufwärtstrend im 2. Halbjahr aber wegen Schwächen in wichtigen Dienstleistungsbranchen nicht weiter. Die regionale Wirtschaftleistung nahm damit 2015 insgesamt real um 0,5% zu (Österreich +0,9%). 2016 dürfte sich die Entwicklung auch in Wien merklich beleben. Das WIFO geht für 2016 von einem Zuwachs des Regionalproduktes von real 1,4% aus, auch die Beschäftigungsdynamik dürfte weiter anziehen (+1,1%). Dennoch bleibt die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt das größte Problem der Wiener Stadtwirtschaft. Wegen des anhaltend dynamischen Wachstums des Arbeitskräfteangebotes überschritt die Arbeitslosenquote 2015 die 13%-Marke. Heuer dürfte sie im Durchschnitt bei 14% liegen und damit um fast die Hälfte höher sein als im Österreich-Durchschnitt.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2015
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Die Wiener Stadtwirtschaft wächst in einem Umfeld schwacher Konjunktur derzeit kaum. Das Bruttoregionalprodukt stieg bis zur Jahresmitte 2015 um nur 0,2%. Damit ist die Entwicklung nach der Stagnation im Jahr 2014 zwar wieder leicht positiv, ein kräftiges Wachstum ist allerdings nicht in Sicht. Dennoch sollte die Wirtschaft im Jahr 2016 wie in Österreich insgesamt etwas an Dynamik gewinnen, weil insbesondere vom privaten Konsum aufgrund der Entlastung der Haushalte durch die Steuerreform 2015/16 Wachstumsimpulse ausgehen. Das WIFO rechnet mit einer Steigerung der regionalen Wirtschaftsleistung 2016 um 1,1%. Der Arbeitsmarkt bleibt in Wien in den Jahren 2015 und 2016 durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit bei gleichzeitig mäßig expandierender Beschäftigung geprägt. Grundsätzlich ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt anhaltend ungünstig; die Arbeitslosenquote wird im Jahresdurchschnitt 2016 rund 14% betragen.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2015
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Die Wiener Stadtwirtschaft leidet unter der gleichzeitigen Schwäche aller Nachfragekomponenten, dämpfende Sondereffekte kommen dazu. Die bis zum Frühjahr 2014 beobachtete leichte Auftriebstendenz hielt nicht an, in der zweiten Jahreshälfte schrumpfte das Bruttoregionalprodukt real um 0,4%. Damit blieb die Wirtschaftsleistung im Jahr 2014 insgesamt etwas unter dem Vorjahresniveau (–0,2%). Vorlaufende Indikatoren lassen kurzfristig keine wesentliche Verbesserung erwarten. Der Entwicklungspfad der Wiener Wirtschaft dürfte daher mangels ausreichender Impulse aus dem In- und Ausland auch 2015 äußerst flach bleiben (+0,2%). Die Ausweitung der Beschäftigung in ähnlicher Höhe (+0,3%) wird neuerlich nicht ausreichen, um den weiter dynamischen Zustrom von Arbeitskräften zum Wiener Arbeitsmarkt zu absorbieren.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2014
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Die Wiener Stadtwirtschaft wächst unter den derzeit schwierigen nationalen wie internationalen Rahmenbedingungen nur geringfügig. Die Ende 2013 verzeichneten Auftriebstendenzen setzen sich nicht fort. Im 1. Halbjahr 2014 stieg die Bruttowertschöpfung der Wiener Wirtschaft real um 0,6%, die Dynamik ist daher ähnlich schwach wie in Österreich insgesamt (+0,7%). 2015 dürfte sich der Wachstumsrückstand strukturbedingt noch erhöhen. Trotz der Zunahme der Beschäftigung verschärfen das geringe Wachstum und der weitere Zustrom von Arbeitskräften die Situation auf dem Arbeitsmarkt.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In einem halbjährlichen Bericht zum Konjunkturverlauf in Wien analysiert das WIFO die Entwicklung in wesentlichen Wirtschaftsbereichen und auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Zudem behandelt der Bericht jeweils ein spezifisches Themenfeld, das für die Entwicklung der Wiener Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2014
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Nach eineinhalb Jahren ohne wesentliche Zuwächse zeigt die Wiener Stadtwirtschaft seit Jahresmitte 2013 schwache Auftriebstendenzen. Allerdings ist der Aufwärtstrend im Einklang mit den inländischen und internationalen Rahmenbedingungen flach, auch im I. Quartal 2014 zeichnet sich keine markante Beschleunigung der Erholung ab, wie dies für eine Aufschwungphase typisch wäre. Die Bruttowertschöpfung der Wiener Wirtschaft stieg in der zweiten Jahreshälfte 2013 real um 1,1%, die regionale Dynamik lag damit im Durchschnitt der letzten vier Jahre und kaum unter jener in Österreich insgesamt (+1,3%). Auch 2014 ist nur eine zögerliche Belebung der Regionalwirtschaft zu erwarten. Der damit verbundene Anstieg der Beschäftigung wird deshalb nicht ausreichen, um den weiter dynamischen Zustrom von Arbeitskräften zum Wiener Arbeitsmarkt aufzunehmen.
Projektberichte (abgeschlossen), Dezember 2013
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Wiener Wirtschaft dürfte 2013 stagniert haben (BIP +0,1%). Die Beschäftigung wächst zwar noch um etwa 0,7%; 2014 wird sie aber der mäßig positiven Wertschöpfungsentwicklung nicht folgen können, weil die divergente Entwicklung von Wertschöpfung und Beschäftigung in vielen Branchen Produktivitätseinbußen zur Folge hatten. Die Arbeitslosenquote lag 2013 schon über 10%; sie wird weiter leicht steigen und damit um gut 2½ Prozentpunkte über dem Österreich-Durchschnitt liegen.
Projektberichte (abgeschlossen), Juni 2013
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Nachdem sich die österreichische Wirtschaft in den ersten zwei Jahren nach der Krise 2008/09 sehr dynamisch entwickelt hatte, flaute die Konjunktur 2012 infolge der weltweiten Abkühlung spürbar ab. Die Wiener Wirtschaft war davon überdurchschnittlich betroffen, mit +0,3% lag das reale Wachstum der Bruttowertschöpfung deutlich unter dem Österreich-Durchschnitt. Neben Konjunktureinflüssen waren dafür auch Sondereffekte bestimmend, die vor allem die Entwicklung der Wiener Sachgütererzeugung beeinträchtigten. Trotz eines Anstieges der Beschäftigung erhöhte sich die Arbeitslosenquote, da das Arbeitskräfteangebot in Wien nach wie vor kräftig zunahm. 2013 sollte das Konjunkturbarometer wieder leicht nach aufwärts gerichtet sein, die Prognose des WIFO geht für Wien von einem realen Bruttowertschöpfungswachstum von 0,8% aus.
Projektberichte (abgeschlossen), Dezember 2012
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Mit dem Nachlassen der Wachstumsimpulse für die exportorientierte Industrie und der Schwäche im Finanzwesen verlor das Wachstum der Wiener Wirtschaft an Schwung und liegt aktuell deutlich unter 2%. Die Sachgütererzeugung steht einer weltweiten Nachfrageschwäche gegenüber und leistet anders als 2011 nur noch einen mäßigen Wachstumsbeitrag. Impulse aus den regionalen Dienstleistungsbereichen – insbesondere den Unternehmensdiensten – gewinnen damit für Wien als Konjunkturstütze wieder an Bedeutung, jedoch wirkt der deutliche Rückgang der Wertschöpfung im Kredit- und Versicherungswesen wachstumshemmend. Die Beschäftigungsentwicklung war im Jahresverlauf positiv, schwächt sich aber aufgrund der Konjunktureintrübung ab. Laut Prognose wird Wiens Bruttoregionalprodukt in den Jahren 2012 und 2013 real um 1,0% wachsen. Diese Wachstumsverlangsamung wird sich auf dem regionalen Arbeitsmarkt niederschlagen: Die Beschäftigungsausweitung dürfte 2013 zum Erliegen kommen, die Arbeitslosigkeit wird in den Jahren 2012 und 2013 leicht steigen.
Projektberichte (abgeschlossen), Mai 2012
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Trotz strukturbedingter Nachteile in einem durch Investitionsnachfrage und Exportimpulse geprägten Konjunkturumfeld wächst die Wiener Wirtschaftsleistung seit nunmehr eineinhalb Jahren weitgehend konstant um rund 2½%. Auch die jüngste Eintrübung der internationalen Rahmenbedingungen ab Mitte 2011 änderte dies zunächst kaum. Für 2012 ist auch in Wien ein geringeres Wachstum zu erwarten, die regionale Wirtschaftsentwicklung dürfte jedoch über dem österreichischen Durchschnitt liegen. Ähnlich wie in Österreich insgesamt bestimmte 2011 die Industrie die Wertschöpfungsentwicklung in Wien. Die regionalen Dienstleistungsbereiche lieferten dagegen nur beschränkte Wachstumsbeiträge, weiteten aber ihre Beschäftigung erheblich aus. Dies dämpfte die regionale Produktivitätsentwicklung, stabilisierte aber vor dem Hintergrund der Zunahme des Arbeitskräfteangebotes den Arbeitsmarkt.
Projektberichte (abgeschlossen), Dezember 2011
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Nachdem die Wiener Wirtschaft im 1. Halbjahr 2011 einen raschen Aufschwung verzeichnete, mehren sich seit Mitte 2011 auch in Wien die Anzeichen einer deutlichen Wachstumsverlangsamung. Für das Jahr 2011 rechnet das WIFO in Wien mit einem Wachstum der realen Bruttowertschöpfung von 3,1%. Die Beschäftigung sollte im Jahresdurchschnitt um 1,7% zunehmen und die Arbeitslosenquote bei 9,2% liegen.
Projektberichte (abgeschlossen), Juni 2011
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
In Einklang mit der internationalen Konjunktur hat sich das Wachstum der Wiener Wirtschaft seit Jahresmitte erheblich beschleunigt, strukturbedingt blieb die Dynamik dennoch unter dem Österreich-Durchschnitt (2010 +2,2% bzw. +2,6%). Auf dem Arbeitsmarkt reagieren reagieren Nachfrage und Angebot auf die Konjunkturbelebung, sodass der zuletzt kräftige Beschäftigungsgewinn nicht ausreicht, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Für 2011 rechnet das WIFO mit einem weiter leicht unterdurchschnittlichen regionalen Wachstum von Wertschöpfung (real +1,9%) und Beschäftigung (+1,2%). Eine nachhaltige Entspannung auf dem Wiener Arbeitsmarkt dürfte damit auch mittelfristig ausbleiben (Arbeitslosenquote 8,9%).
Projektberichte (abgeschlossen), November 2010
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Die Wiener Wirtschaft expandierte im 1. Halbjahr 2010 um 1,8%; das Beschäftigungswachstum beschleunigte sich über den gesamten Jahresverlauf. Maßgeblich für das Wachstum waren die österreichweit hohen realen Zuwachsraten im Kredit- und Versicherungswesen, welches von den steigenden Zinsspannen profitierte und in Wien einen besonders hohen Anteil an der Wertschöpfung hat. Für das Jahr 2010 rechnet das WIFO für Wien mit einem etwa durchschnittlichen BIP-Wachstum von 2,0%. 2011 ist mit einer Verlangsamung der Expansion auf 1,6% zu rechnen. Die Beschäftigung sollte sowohl 2010 als auch 2011 um jeweils 1,0% zunehmen, während bei Arbeitslosenquote im Jahr 2010 geringfügig steigen dürfte (+0,1 Prozentpunkt). 2011 wird ebenfalls mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote in Wien gerechnet.
Projektberichte (abgeschlossen), Juni 2010
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die realwirtschaftlichen Effekte der Finanzmarktkrise betrafen auch die Wiener Wirtschaft massiv und auf sektoral breiter Ebene. Strukturbedingt schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Krisenjahr 2009 aber deutlich schwächer als im Österreich-Durchschnitt (–2,6% bzw. –4,1%). Die aktuellen Daten weisen auf eine Konjunkturbelebung hin. Wachstumsimpulse werden aber auf mittlere Sicht begrenzt bleiben, weil Strukturvorteile im Erholungsprozess wieder verloren gehen. Dennoch hat sich die Situation auf dem Wiener Arbeitsmarkt zuletzt deutlich verbessert: Im I. Quartal 2010 sank die Beschäftigung in Wien gegenüber dem Vorjahr kaum noch (–0,2%), gegenüber dem Vorquartal weist die saisonbereinigte Entwicklung wieder deutlich aufwärts (+0,4%). Auch die Arbeitslosigkeit stabilisierte sich zuletzt (+2,6% gegenüber dem Vorjahr, –0,2% gegenüber dem Vorquartal), vor allem bezüglich der Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit wurden Erfolge erzielt.
Projektberichte (abgeschlossen), Dezember 2009
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Die realwirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzmarktkrise dürften im 1. Halbjahr 2009 ihren Höhepunkt erreicht haben. Wien war bisher von der Krise relativ wenig betroffen: Die Wertschöpfung sank im 1. Halbjahr 2009 mit –3,0% deutlich weniger stark als im Österreich-Durchschnitt (–4,9%). Dennoch verlangsamte sich das Wachstum der Wertschöpfung in allen Sektoren mit Ausnahme von Energie- und Wasserversorgung, öffentlicher Verwaltung und den anderen öffentlichen und sonstigen Diensten. Günstig entwickelte sich die Wiener Sachgütererzeugung, und auch im Bauwesen und in den sonstigen marktmäßigen Dienstleistungen war der Rückgang weniger stark ausgeprägt als im übrigen Österreich. Auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich der Vorsprung der Wiener Wirtschaft gegenüber dem Österreich-Durchschnitt in deutlich geringeren Abnahme der Beschäftigung und einem niedrigeren Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Projektberichte (abgeschlossen), Juni 2009
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Die realwirtschaftlichen Konsequenzen der Finanzmarktkrise haben gegen Jahresende 2008 auch Wien erfasst. Allerdings blieb die Stadtwirtschaft bis zuletzt strukturell begünstigt, die Krise hat hier später eingesetzt und verläuft bisher relativ gedämpft. Nach noch deutlichen Nachteilen in der auslaufenden Hochkonjunktur im 1. Halbjahr 2008 konnte Wien daher die Wachstumslücke zu Österreich im 2. Halbjahr 2008 bei insgesamt freilich nur noch geringer Dynamik schließen, im gesamten Jahr 2008 dürfte der Zuwachs der realen Wertschöpfung mit +1,6% kaum unter jenem der Gesamtwirtschaft geblieben sein. Die Beschäftigung expandierte vor dem Konjunktureinbruch noch äußerst kräftig, eine Jahresrate von +2,0% bedeutet den höchsten Zuwachs seit Anfang der 1990er-Jahre. Allerdings ging diese Dynamik mit einem Rückgang der Produktivität einher; ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit ist damit in den kommenden Monaten nicht auszuschließen.
Projektberichte (abgeschlossen), Juli 2008
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Projektberichte (abgeschlossen), Dezember 2007
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Das WIFO verfügt über verschiedene Methoden für die Konjunkturprognose nach Bundesländern. In diesem Bericht werden diese Methoden beschrieben und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile für die Prognose für Wien erörtert.
Projektberichte (abgeschlossen), Juli 2007
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
In einem Sonderteil des halbjährlichen Berichts zum Konjunkturverlauf in Wien analysiert das WIFO die Aus- und Weiterbildungsaktivität der Wiener Beschäftigten. Demnach erhöht sich die Qualifikation der Arbeitskräfte über die Zeit deutlich. Probleme zeigen sich aber im Bereich der Qualifizierung von unqualifizierten Beschäftigten und der Integration ausländischer Staatsangehöriger in die Aus- und Weiterbildung.
Projektberichte (abgeschlossen), Dezember 2006
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
In seinem halbjährlichen Bericht zum Konjunkturverlauf in Wien analysiert das WIFO die Entwicklung in wesentlichen Wirtschaftsbereichen und auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Zudem behandelt der Bericht jeweils ein spezifisches Themenfeld, das für die Entwicklung der Wiener Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist.
Projektberichte (abgeschlossen), Juli 2006
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
In seinem halbjährlichen Bericht zum Konjunkturverlauf in Wien analysiert das WIFO die Entwicklung in wesentlichen Wirtschaftsbereichen und auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Zudem behandelt der Bericht jeweils ein spezifisches Themenfeld, das für die Entwicklung der Wiener Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist.
Projektberichte (abgeschlossen), Jänner 2006
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Der Bericht untersucht ausgehend von Daten der Volkszählungen 1991 und 2001 die Pendlerströme nach Wien und von Wien in andere Bundesländer. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte sozioökonomische Merkmale der Pendler (Qualifikation, Branche des Arbeitgebers usw.) wie auch die Wahl des Verkehrsmittels oder die Wegzeiten.
Projektberichte (abgeschlossen), Juli 2005
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Weil in Wien die Sachgüterproduktion eine relativ geringe Rolle spielt, profitierte die Wiener Wirtschaft im Jahr 2004 nur in geringem Maße von der Exportkonjunktur. Die Wiener Unternehmen erzeugen zudem keine Grundstoffe und wenig Zulieferprodukte, aber vergleichsweise viele Konsumgüter; die Wertschöpfung übertraf deshalb das ganze Jahr 2004 hindurch das Vorjahresniveau nicht. Aber auch im Dienstleistungssektor blieb Wien unter dem österreichischen Durchschnitt. Gemäß einer Analyse der interregionalen Handelsbeziehungen ist Wien eines von nur drei Bundesländern, die über alle Branchen hinweg mehr in andere Bundesländer und das Ausland exportieren, als sie von dort importieren. Die Stellung Wiens als Exportbundesland ist, wie für eine Metropole typisch, allein auf den Dienstleistungsbereich zurückzuführen, in dem Wien als regionales Dienstleistungszentrum fungiert.
Projektberichte (abgeschlossen), November 2004
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Das WIFO erstellt halbjährlich einen Bericht zur Konjunkturentwicklung der Wiener Stadtwirtschaft, der über die jeweils rezente Entwicklung in wesentlichen Wirtschaftssektoren und auf dem regionalen Arbeitsmarkt Aufschluss gibt. Er umfasst zudem die Vorabschätzung der realen Rohwertschöpfung nach Sektoren als wesentlichen aktuellen Konjunkturindikator. Sonderteile widmen sich jeweils besonderen Problembereichen der Wiener Wirtschaft und analysieren diese in größerem Detail.
Projektberichte (abgeschlossen), Juni 2004
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Das WIFO erstellt halbjährlich einen Bericht zur Konjunkturentwicklung der Wiener Stadtwirtschaft, der über die jeweils rezente Entwicklung in wesentlichen Wirtschaftssektoren und auf dem regionalen Arbeitsmarkt Aufschluss gibt. Er umfasst zudem die Vorabschätzung der realen Rohwertschöpfung nach Sektoren als wesentlichen aktuellen Konjunkturindikator. Sonderteile widmen sich jeweils besonderen Problembereichen der Wiener Wirtschaft und analysieren diese in größerem Detail.
Projektberichte (abgeschlossen), Juni 2003
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 27
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Projektberichte (abgeschlossen), Dezember 2002
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 26
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Projektberichte (abgeschlossen), Mai 2002
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 26
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Monographien, Februar 2002, 200 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 26
Online seit: 12.02.2002 0:00
Monographien, Februar 2002, 255 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 26
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.02.2002 0:00
Die Wiener Stadtwirtschaft unterliegt einem erheblichen Strukturwandel: Binnen eines Jahres werden in Wien etwa 60.000 Arbeitsplätze neu geschaffen, während ebenfalls 60.000 verloren gehen. Rund 45% der Wiener Arbeitnehmer wechseln ihren Arbeitsplatz; etwa 10% der Beschäftigerbetriebe werden neu geschaffen bzw. geschlossen. Auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich eine Segmentierung in Arbeitskräfte mit stabilen und instabilen Arbeitsverhältnissen. Während junge und kleine Unternehmen in Wien rascher wachsen als im Österreich-Durchschnitt, entwickeln sich größere und ältere Unternehmen unterdurchschnittlich.
Projektberichte (abgeschlossen), November 2001
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 26
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Projektberichte (abgeschlossen), Mai 2001
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 26
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Projektberichte (abgeschlossen), November 2000
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 26
Projektberichte (abgeschlossen), November 1999
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 4
Projektberichte (abgeschlossen), Mai 1999
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 4
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2018
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auch die Wiener Stadtwirtschaft zeigt derzeit alle Anzeichen einer Hochkonjunktur. Die WIFO-Schnellschätzung zur regionalen Wirtschaftsentwicklung ergibt für 2017 ein robustes Wachstum von real 2,5%. Die Dynamik war damit schwächer als in Österreich insgesamt (+3,2%), vor allem weil der Wachstumsbeitrag der Sachgütererzeugung im Boom der Export- und Investitionsnachfrage regional deutlich geringer war. Stärker als im Österreich-Durchschnitt wurde die Aufwärtsentwicklung in Wien hingegen durch die Marktdienstleistungen getrieben, mit erheblichen Zuwächsen der unternehmensbezogenen Dienste als Motor der Entwicklung. Das regionale Beschäftigungswachstum war im Jahresdurchschnitt mit +2,0% so hoch wie seit Mitte der 1990er-Jahre nicht mehr. Erstmals seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise entspannte sich die Arbeitsmarktlage damit auch in Wien spürbar.