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Projektberichte (in Arbeit) (872 Treffer)

Projektberichte (in Arbeit), März 2019
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria
Basierend auf dem Konzept eines Tourismussatellitenkontos erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Gästen in Österreich 2018 40,38 Mrd. € (Schätzung; +5,7% gegenüber 2017). Die daraus resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 31,75 Mrd. € (+5,8%) trugen 8,2% zum BIP bei. Zusammen mit dem nichttouristischen Freizeitkonsum der inländischen Wohnbevölkerung generierte die österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2018 61,18 Mrd. € (+5,3%) an direkter und indirekter Wertschöpfung und leistete insgesamt einen Beitrag zum BIP von rund 15,8% (2017: 15,7%). Zudem hängt rund jeder fünfte Vollarbeitsplatz in Österreich direkt oder indirekt mit der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusammen (739.500 Erwerbstätige auf Basis von Vollzeitäquivalenten; Schätzung 2018). Österreichs Tourismusexporte wuchsen 2018 real deutlich (+2,9%, 2017 +2,0%), während der Binnenreiseverkehr das zweite Jahr in Folge stagnierte (real –0,1%). Die preisbereinigten Gesamteinnahmen wuchsen damit im Tourismus 2018 um 2,2% (2017 +1,5%). Gemessen an den nominellen Tourismusexporten der EU 28 hielt Österreich 2018 den langfristig konstanten sechsten Rang, der Marktanteil lag mit knapp 4,6% jedoch um 0,7% unter dem bisherigen Tiefstwert des Vorjahres.
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2019
Auftraggeber: Staatssekretariat für Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
The project comprises two tasks. The first one analyses the informational content of survey-based business cycle indicators for the Swiss economy. By means of dynamic cross-correlation statistics, indicators are grouped into leading, lagging and contemporaneous indicators relative to the reference series. In a second step, we evaluate the stability of the temporal relation between business cycle indicators and the reference series. Finally, we assess the business cycle indicators' potential for improving the forecasts of the reference series using mixed-data-sampling (MIDAS) models. The second task of the study presents estimates of potential output for Switzerland 1980-2017 according to the production function methodology of the European Commission. The methodology features estimates of the trend of total factor productivity and the natural rate of unemployment (NAWRU) obtained from unobserved component models. The estimates of potential output are compared to the analogous estimates for several industrialised economies and to the trends in real GDP extracted using univariate time series filters. The report discusses the robustness of the estimates to data revisions since 2002.
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2019
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie beleuchtet Dimensionen einer Destandardisierung von Erwerbsverläufen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf der Entwicklung der Beschäftigungsstabilität in den vergangenen Jahrzehnten. Einerseits partizipieren immer mehr Menschen am Arbeitsmarkt. Andererseits ist, wie die empirische Analyse auf der Grundlage von Individualdaten zeigt, ein wachsender Teil der Erwerbstätigen nicht ganzjährig beschäftigt. Rund ein Drittel der Erwerbstätigen sind in diesem Sinn nicht stabil beschäftigt. Die erheblichen Unterschiede der Erwerbsteilhabe nach Personengruppen schlagen sich in den Erwerbseinkommen und den daraus abgeleiteten zu erwartenden Pensionen nieder.
Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte von Veranstaltungen, die von der Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH, der Congress und Messe Innsbruck GmbH sowie der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck und der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik GmbH ausgerichtet werden. Neben den für spezifische Veranstaltungen relevanten Ausgaben auf der Nachfrage- wie auch Angebotsseite (z. B. Aufwand von Messeausstellern, Kosten von Bühnenbild und Kostümen) wird zudem der laufende Aufwand für den Betrieb der Veranstaltungsinfrastruktur (Messe- und Kongresshallen, Sport- und Spielstätten) in der Simulation berücksichtigt, die mit dem multiregionalen ökonometrischen Input-Output-Modell für Österreich (ASCANIO) durchgeführt wird. Insgesamt sind mit den Veranstaltungen eine Bruttowertschöpfung von knapp über 200 Mio. € sowie rund 3.900 Beschäftigungsverhältnisse verbunden, von denen rund drei Viertel auf das Bundesland Tirol entfallen.
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2019
Auftraggeber: Institut national de la statistique et des études économiques
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
The report estimates uncertainty intervals for the forecasts of the Luxembourg economy published by STATEC. The multivariate distribution of forecast errors in a series of consecutive forecasts for a set of macroeconomic variables is modelled using a copula approach. The copula allows for asymmetrically distributed and correlated forecast errors. The variables include the growth rate of real GDP, the unemployment rate, consumer price inflation rate and the growth rate of total domestic employment on an annual basis. The forecasts include the spring and the autumn releases for the current and the following year. The analysis pays special attention to the effect of data revisions on forecast uncertainty.
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2019
Auftraggeber: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
This study investigates the link between competitive research grant funding and research outcomes in the academic sector. It analyses the feasibility of establishing causal econometric links between funding and bibliometric measures of research performance, including university rankings. Based on a comprehensive screening of available data and methodologies, a positive assessment of the feasibility of estimating the link between competitive research grant funding and research outcomes is provided.
Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2019
Auftraggeber: Österreichischer Verband für Aktien-Emittenten und -Investoren
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Außenfinanzierung österreichischer nichtfinanzieller Unternehmen erfolgt vorwiegend über Eigenkapital und Kredite. Diese Studie erweitert die volkswirtschaftliche Finanzierungsrechnung um eine Schätzung des Umfanges geförderter bzw. alternativer Finanzierungsformen und ermöglicht damit erstmals eine bessere Einschätzung ihrer Bedeutung für die Unternehmensfinanzierung in Österreich. Im Bereich des Fremdkapitals stellen geförderte Kredite und Crowd Lending gemeinsam 0,3% der Bilanzsumme bzw. 2,4 Mrd. € bereit. Business Angels, Crowd Investing, Venture Capital und Private Equity zählen zum Eigenkapital und machen gemeinsam ebenfalls 0,3% der Bilanzsumme aus. Nach der Beseitigung gesetzlicher Hindernisse für die Notierung von kleineren Wachstumsunternehmen auf dem Dritten Markt der Wiener Börse konzentriert sich die Wirtschaftspolitik mit der Senkung des Körperschaftsteuersatzes auf die Innenfinanzierungskraft.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Wiener Wirtschaft befindet sich in Hochkonjunktur. Die WIFO-Schnellschätzung zur regionalen Wirtschaftsentwicklung zeigt für 2018 ein reales Wachstum von +2,5%, das sich annähernd gleichmäßig auf beide Halbjahre verteilt. Die Wachstumsdynamik ist damit über das Jahr betrachtet nur noch unwesentlich schwächer als in Österreich (+2,7%). Dies liegt insbesondere an der zunehmenden Bedeutung des privaten Konsums für das Wirtschaftswachstum der zweiten Jahreshälfte, zumal die Industriekonjunktur Mitte 2018 ihren Höhepunkt erreichte und sich gegen Jahresende die Zeichen einer leichten Abkühlung der Hochkonjunktur in Österreich mehren. Die Marktdienstleistungen blieben auch 2018 Wiens Wachstumsmotor. Das Beschäftigungswachstum beschleunigte sich im Zuge der Hochkonjunktur noch einmal, sodass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter entspannte.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Bundeskanzleramt
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie knüpft an die WIFO-Umverteilungsstudie aus dem Jahr 2016 an und liefert einen aktualisierten Befund über die Einkommenssituation privater Haushalte vor und nach Umverteilung durch Einnahmen und Ausgaben des Staates. Neben den Markt- und Primäreinkommen werden die Sozialabgaben sowie die direkten und indirekten Steuern in Hinblick auf ihre Verteilung und Progressivität auf der Haushaltsebene diskutiert. Einen Schwerpunkt der Analyse bilden die wohlfahrts- und sozialstaatlichen Geld- und Sachleistungen der öffentlichen Hand in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Wohnen, Arbeitslosigkeit und Mindestsicherung. Der über die Zeit stabilen Entwicklung der Umverteilungswirkung der staatlichen Aktivitäten im Querschnitt über die gesamte Bevölkerung liegen demnach gegenläufige Entwicklungen in Haushalten mit unterschiedlichen demographischen Merkmalen zugrunde. Während sich die Einkommensposition der Haushalte mit 46- bis 65-jährigen sowie der Haushalte mit über 65-jährigen Haupteinkommensbeziehenden ohne unterhaltsberechtigte Kinder vor und nach Umverteilung relativ zu den anderen Haushalten zwischen 2010 und 2015 verbesserte, verlagerte sich insbesondere der Anteil der Haushalte mit unter 45-jährigen Haupteinkommensbeziehenden mit unterhaltsberechtigten Kindern deutlich vom oberen in das mittlere und untere Einkommensdrittel, und deren Armutsgefährdung nahm zu. Unter Berücksichtigung der bisherigen, im Fünfjahresabstand durchgeführten WIFO-Umverteilungsstudien zeigen gängige Umverteilungsmaße zwischen 2000 und 2015 einen kontinuierlichen Anstieg des Ausmaßes der Umverteilung. Zwischen 2010 und 2015 wurde die Verteilung sowohl der Markt- und Primäreinkommen als auch der Sekundäreinkommen (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller monetären und realen öffentlichen Transfers) weniger ungleich, während Maße der relativen Armut annährend konstant blieben. – Die Analyse verwendet Daten aus dem European Union Survey on Income and Living Conditions (EU-SILC), der Konsumerhebung und dem Household Finance and Consumption Survey (HFCS).
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Dieser Kurzbericht stellt die zentralen Ergebnisse von Modellsimulationen vor, mit denen der volkswirtschaftliche Effekt einer Übersiedlung der Central European University (CEU) nach Wien geschätzt wird.
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