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Projektberichte (in Arbeit) (864 Treffer)

Projektberichte (in Arbeit), November 2018
Auftraggeber: Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte von Veranstaltungen, die von Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH ("Olympiaworld"), Congress und Messe Innsbruck GmbH sowie Tiroler Landestheater (einschließlich des Symphonieorchesters Innsbruck und der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik) ausgerichtet werden. Neben den für spezifische Veranstaltungen relevanten Ausgaben auf der Nachfrage- wie auch Angebotsseite wird zudem der laufende Aufwand für den Betrieb der Veranstaltungsinfrastruktur (Messe- und Kongresshallen, Sport- und Spielstätten) in der Simulation berücksichtigt, die mit dem multiregionalen ökonometrischen Input-Output-Modell für Österreich (ASCANIO) durchgeführt wird.
Projektberichte (in Arbeit), November 2018
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Aktuell entspannt sich die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die schwierige Phase im letzten Jahrzehnt hinterließ jedoch bleibende Spuren. Unmittelbar nach Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 und während einer mehrjährigen Stagnationsphase der Wirtschaft ab 2012 stieg die Arbeitslosigkeit besonders stark und erreichte 2015/16 einen neuen Höchstwert. Als Folge dieser Entwicklung befindet sie sich trotz des aktuellen Rückganges nach wie vor auf einem außerordentlich hohen Niveau. Hinzu kommt eine zunehmende Verfestigung der Arbeitslosigkeit, der Anteil der Langzeitbeschäftigungslosen an den Arbeitslosen hat sich nahezu verdoppelt. Die vorliegende Studie zeigt anhand einer Analyse der Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt die zentralen Ursachen des Anstieges und der Verfestigung der Arbeitslosigkeit auf und welche politischen Handlungsoptionen daraus abgeleitet werden können.
Projektberichte (in Arbeit), November 2018
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Laut der aktuellen mittelfristigen Prognose des WIFO ist 2018 mit einer österreichweiten Ausweitung der Beschäftigung um 2,5% zu rechnen. Für 2019 wird ein Beschäftigungswachstum von 1,5% und für 2020 von 1,4% prognostiziert. Die Arbeitslosenquote wird damit 2018 bei 7,7% liegen und bis 2020 auf 7,2% sinken. Die beitragspflichtige Lohnsumme wird 2018 für alle österreichischen Gebietskrankenkassen um 5,3% höher sein als im Vorjahr und in den Jahren 2019 und 2020 um 4,1% bzw. 3,9% wachsen. Vor allem in der Steiermark und in Tirol wird die Beschäftigung überdurchschnittlich ausgeweitet, in Kärnten unterdurchschnittlich. Die Arbeitslosenquote wird in Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark am stärksten zurückgehen. Das prognostizierte Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme nach Gebietskrankenkassen folgt weitgehend der Beschäftigungsdynamik. Über den gesamten Zeitraum wird die Zuwachsrate daher in Tirol und der Steiermark am höchsten sein, in Kärnten aufgrund der schwächeren Beschäftigungsdynamik durchwegs am niedrigsten.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2018
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – CONSULTING AG
Seit 2003 werden die Internationalisierungsvorhaben österreichischer Unternehmen mit dem Förderpaket "go international" unterstützt. Das WIFO hat "go international" bereits mehrfach evaluiert, zuletzt 2015 sehr umfassend und in Kooperation mit der Consulting AG. Die vorliegende Studie ist ein Update wesentlicher Teile der letzten Evaluierung mit Fokus auf die Bewertung des neu implementierten Europa-Schecks für kleine und mittlere Unternehmen sowie technologiebezogener Instrumente des Förderprogrammes, auf die Umsetzung der Empfehlungen der letzten Evaluierung, die neue Präsentation des Leistungsangebotes sowie die Förderabwicklung. Das Update richtet sich dabei ausschließlich auf Soll-Ist-Vergleiche und eine Bewertung von Fördermaßnahmen auf Basis qualitativer Einschätzungen ausgewählter Unternehmen im Rahmen von Tiefeninterviews.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2018
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das bestehende System der internationalen Unternehmensbesteuerung sieht für multinationale Unternehmen die getrennte Gewinnbesteuerung in jedem Land ihrer Tätigkeit vor. Dies bringt hohe Verwaltungskosten für Unternehmen und Steuerbehörden und die Möglichkeit von internationaler Gewinnverlagerung mit sich. Um diesen entgegenzuwirken, präsentierte die Europäische Kommission nun eine Neuauflage des Richtlinienvorschlages für eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB). Demnach sollen multinationale Konzerne innerhalb der EU die Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer einheitlich berechnen. In einem zweiten Schritt soll die unternehmensweite Bemessungsgrundlage konsolidiert und anhand eines Verteilungsschlüssels auf die Mitgliedsländer aufgeteilt werden (Formelzerlegung). Diese Studie untersucht die Auswirkungen dieses Vorschlages auf die fiskalische Situation in Österreich. Wie der Vergleich der harmonisierten Bemessungsgrundlage mit der aktuellen Regelung in Österreich vermuten lässt, wären die statischen fiskalischen Auswirkungen der Einführung einer einheitlichen Bemessungsgrundlage gering. Die Konsolidierung und Formelzerlegung würde einen mäßigen Rückgang der Steuereinnahmen in Österreich bewirken. Der zweite Teil der Studie beschäftigt sich mit längerfristigen Auswirkungen des GKKB-Vorschlages und untersucht die veränderten Anreize für Unternehmen und Steuerwettbewerb. Eine Einführung der GKKB würde den Steuerwettbewerb demnach nicht vollständig eliminieren, sondern vielmehr dessen Natur wesentlich verändern. Der Wettbewerb innerhalb des Geltungsbereiches verlagert sich von Gewinnverschiebung auf Aufteilungsfaktoren. Eine Möglichkeit, diesen Wettbewerb einzuschränken, wären EU-weit verbindliche Mindeststeuersätze.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2018
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Gegenwärtig steht die Gestaltung der passiven Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung zur Diskussion. Das aktuelle Regierungsprogramm sieht dabei vor, die Notstandshilfe und das Arbeitslosengeld zu einem "Arbeitslosengeld NEU" zusammenzuführen, die Leistungsberechnung zu vereinfachen, die Höhe des Arbeitslosengeldes degressiver zu gestalten und seine Höchstbezugsdauer stärker an erworbene Versicherungszeiten zu knüpfen. Diese Studie untersucht die Auswirkungen der konkreten Ausgestaltungsvorschläge auf die Leistungsbeziehenden. Die Analyse auf Basis statischer Mikrosimulation umfasst sowohl die Veränderung der Zahl der Leistungsberechtigten und der Leistungshöhe als auch die Gesamtausgaben des vorgeschlagenen Systems im Vergleich zum Status-quo. Die Wirkung der angedachten Überführung in das nachgelagerte System der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird mit einem stilisierten Modell der Bedarfsorientierten Mindestsicherung dargestellt.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2018
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Psychische Erkrankungen bilden eine hohe Hürde für die Erwerbstätigkeit und sind eine der wichtigsten Ursachen von Invalidität. Ihre Bedeutung für das Krankenstandsgeschehen nahm längerfristig stark zu. Dieser Bericht befasst sich mit der Entwicklung und Verteilung psychisch bedingter Krankenstände in Oberösterreich in den Jahren 2005 bis 2016. Nach einem deutlichen Anstieg in den 2000-er Jahren gingen die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen zwischen 2011 und 2016 leicht zurück. Dies war vor allem auf eine Verkürzung der durchschnittlichen Krankenstandsdauer zurückzuführen. Die Zahl der psychisch bedingten Krankenstandstage der Arbeitslosen war um ein Vielfaches höher als jene der Beschäftigten, sie folgte in ihrer Entwicklung über die Zeit aber einem ähnlichen Muster.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2018
Auftraggeber: Hilfswerk Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der vorliegende Bericht beleuchtet die derzeitige und künftige ökonomische Bedeutung mobiler Pflege- und Betreuungsdienste in Österreich vor dem Hintergrund des bevorstehenden demographischen Wandels und möglicher politischer Maßnahmen zur Veränderung des Versorgungsmix in der formellen Pflege. Die Studie zeigt einerseits den Status quo mobiler Dienste im nationalen und internationalen Kontext auf und gibt analog zu einer Reihe von weiteren rezenten WIFO-Studien Einblick in den projizierten, österreichweiten Leistungsumfang mobiler Dienste und der Pflegedienste insgesamt bis zum Jahr 2050. Darauf aufbauend wird versucht, in vier Politikszenarien (Verschiebung des Versorgungsmix zugunsten der stationären Pflege, der 24-Stunden-Betreuung und der mobilen Dienste, relative Erhöhung des Potentials für informelle Pflege) die Effekte möglicher Maßnahmen zu quantifizieren, die die Bedeutung der jeweiligen Pflegeformen in unterschiedlichem Ausmaß beeinflussen. Eine Reihe von evidenzbasierten Schlussfolgerungen und Argumenten zeigt abschließend die Bedeutung mobiler Dienste als integraler Bestandteil eines effektiven Pflegesystems auf.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2018
Auftraggeber: Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäischer Sozialfonds – Arbeitsmarktservice Wien – Magistrat der Stadt Wien, MA 24 – Gesundheits- und Sozialplanung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Die Maßnahme "Back to the Future – Beschäftigung" (B2F) bietet seit Oktober 2016 Wiener Jugendlichen (18 bis 24 Jahre) mit Mindestsicherungsbezug wirtschaftsnahe Beschäftigungsmöglichkeiten und unterstützt sie bei der Vermittlung auf weitere Arbeitsplätze. Die Maßnahme wird gemeinsam von Arbeitsmarktservice Wien, Stadt Wien und Europäischem Sozialfonds finanziert, im Rahmen zweier sehr unterschiedlich konzipierter Projekte abgewickelt und ist vorläufig bis September 2018 befristet. Die Implementierung der Maßnahme erfolgte unter großem zeitlichen Druck, dennoch konnten viele operative Zielvorgaben erfüllt werden. Wie sich zeigt, wurden die vorgesehenen innovativen Elemente jedoch in unterschiedlichem Maße umgesetzt.
Projektberichte (in Arbeit), September 2018
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die geplante grundlegende Reform des Finanzausgleichs strebt auch eine verstärkte Aufgabenorientierung an. Vor diesem Hintergrund werden die Entwicklung großer funktionaler Ausgabenblöcke in den Budgets von Bund, Ländern und Gemeinden dargestellt und analysiert und vertikale Ausgabenverschiebungen zulasten der Landes- und Gemeindebudgets identifiziert. Haupttreiber sind dabei die Ausgaben für Spitäler und für soziale Sicherung. In diesem Kontext werden auch die durch die Dynamik erzeugten Herausforderungen für eine stärkere Aufgabenorientierung diskutiert, die in der bisherigen theoretischen und empirischen Debatte nur wenig beleuchtet werden.
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