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Projektberichte (in Arbeit) (875 Treffer)

Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme nach Bundesländern und Gebietskrankenkassen für die Jahre 2019 und 2020 (Forecast of Employment, Unemployment Rate and Wage Bill by Länder and Regional Health Insurance Funds for the Years 2019 and 2020)
Projektberichte (in Arbeit), September 2019
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Laut der jüngsten WIFO-Konjunkturprognose ist 2019 österreichweit mit einer Erhöhung der Beschäftigung um 1,6% zu rechnen. Für 2020 wird ein Beschäftigungswachstum von 1,0% erwartet. Die Arbeitslosenquote (nach nationaler Definition) wird damit 2019 bei 7,4% liegen und bis 2020 wieder auf 7,5% steigen. Die beitragspflichtige Lohnsumme aller österreichischen Gebietskrankenkassen sollte sich vor diesem Hintergrund 2019 um 4,8% und 2020 um 3,4% erhöhen. Regional wird die Beschäftigung vor allem in der Steiermark und in Wien sowie in Oberösterreich überdurchschnittlich wachsen und in Salzburg und Kärnten hinter dem Österreich-Durchschnitt zurückbleiben. Die Arbeitslosenquote wird bei regional geringen Schwankungen in allen Bundeländern zurückgehen. Das prognostizierte Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme nach Gebietskrankenkassen folgt weitgehend der Beschäftigungsdynamik, sodass über den gesamten Zeitraum die Steiermark und Wien die höchsten Zuwachsraten aufweisen, während dieses Wachstum in Kärnten und Salzburg aufgrund der schwächeren Beschäftigungsdynamik am geringsten sein wird.
Wachstumsfaktor Gleichstellung. Der ökonomische Nutzen von Gender Budgeting in Wien (Vorläufiger Endbericht) (Equality as a Growth Factor. The Economic Benefits of Gender Budgeting in Vienna (Preliminary Final Report))
Projektberichte (in Arbeit), September 2019
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Gender Mainstreaming und Gender Budgeting zielen auf eine Erhöhung der Gleichstellung und Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ab. Im Gegensatz zur Mehrzahl der Evaluierungen von Geschlechtergleichstellung, die u. a. rechtliche, gesellschaftspolitische sowie verteilungsrelevante Aspekte analysieren, besteht das Ziel dieses Forschungsvorhabens in der Schätzung des ökonomischen Nutzens einer Erhöhung der Gleichstellung auf Basis ausgewählter Gender-Budgeting-Maßnahmen in Wien. Dafür wird in einem ersten Schritt das Gleichstellungspotential in Wien im gesamtösterreichischen Kontext beurteilt und das Wachstumspotential basierend auf der Studie des European Institute for Gender Equality (2017) eingeschätzt. In einem zweiten Schritt werden die Ziele der Wiener Gender-Budgeting-Maßnahmen analysiert. Vor dem Hintergrund der relevanten Literatur werden potentielle Wirkungen einzelner Maßnahmen auf BIP und Beschäftigung aufgezeigt. Gemäß diesen Mechanismen, wie z. B. der Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen, können die Gender-Budgeting-Maßnahmen in Maßnahmengruppen zusammengefasst werden. Diese bilden die Grundlage für die Auswahl von Beispielinitiativen, für die im Folgenden im Zuge einer Machbarkeitsanalyse Herangehensweisen für eine Wirkungsanalyse zur Schätzung der potentiellen Auswirkungen auf das Wiener BIP und die Beschäftigung durchgeführt werden. Abschließend werden die makroökonomischen Auswirkungen der Einführung des beitragsfreien Kindergartens in Wien analysiert.
Projektberichte (in Arbeit), September 2019
Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie bietet erstmals eine integrierte und fondsübergreifende Analyse der quantitativen Effekte der ESI-Fonds und ihrer Vorgänger für den gesamten Zeitraum ihres Wirkens in Österreich (1995/2017). Grundlage ist eine neue, umfassende Datenbank zu den Auszahlungen der EU-Strukturfonds und der damit verbundenen nationalen öffentlichen Kofinanzierung auf räumlicher Ebene, die durch die Zusammenführung der Individualdatenbestände der fondsverantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen im Rahmen des Projektes aufgebaut wurde. Auf ihrer Basis untersucht die Studie die regionalen Auszahlungsstrukturen der Fonds und die dadurch ausgelösten Effekte auf die Bundesländer sowie die kleinräumige Ebene (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden), wobei deskriptiv-statistische Methoden, ökonometrische Schätzmethoden sowie Simulationen mit dem multiregionalen Modell des WIFO zum Einsatz kommen. Die Hypothese, wonach die Interventionen der ESI-Fonds positive Entwicklungsimpulse in den geförderten Regionen ausgelöst haben, wird durch die Ergebnisse und die dazu durchgeführten Robustheitstests insgesamt gestützt. Zusammen mit deutlichen Resultaten zur "Treffsicherheit" ihres Mitteleinsatzes zugunsten ländlicher, ökonomisch benachteiligter Regionen spricht dies für einen positiven und relevanten Beitrag der ESIF-Initiativen zum regionalen Ausgleich in Österreich.
Projektberichte (in Arbeit), August 2019
Auftraggeber: Raiffeisen-Holding Niederösterreich–Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Im Rahmen dieses Projektes wird mittels einer breit angelegten Befragung und ihrer Verschränkung mit sekundärstatistischen Daten festgestellt, welche Veränderungen ihrer Lebenssituation die Menschen in den Regionen Niederösterreichs aktuell wahrnehmen, wie es ihnen heute geht und was sie für die Zukunft erwarten. Der vorliegende zweite Teilbericht ist ein Literaturüberblick zum Thema Lebensqualität, Wertewandel und Zukunftserwartungen. Er dient als Grundlage für die inhaltliche Ausrichtung des Projektes sowie zur Erstellung eines Fragebogens und fokussiert auf die für das Projekt wesentlichen Themenfelder Leben, Arbeit, Wohnen und Mobilität. Wie die Analyse einer Vielzahl von Studien und Initiativen zeigt, ist Lebensqualität ein vielschichtiges Konstrukt. Bereiche wie Lebenszufriedenheit, Familie, Freundschaften und soziales Umfeld, Solidarität, Arbeitszufriedenheit, Ausbildung und berufliche Weiterbildung, Work-Life-Balance, Wohnungseigentum und Wohnformen, Wohnzufriedenheit und Leistbarkeit, Infrastruktur sowie Mobilität spielen darin eine bedeutende Rolle.
Hedwig Lutz (WIFO), Isabella Juen, Maria Köpping, Andrea Leitner, Mario Steiner (IHS), Ferdinand Lechner, Helga Reichert, Claudia Sorger (L&R Sozialforschung)
Das Operationelle Programm Beschäftigung des Europäischen Sozialfonds – Österreich 2014-2020. Bericht der Begleitenden Evaluierung zu Konzeption und Umsetzung (The Operational Programme Employment of the European Social Fund – Austria 2014-2020. Report of the Accompanying Evaluation on Design and Implementation)
Projektberichte (in Arbeit), August 2019
Mitarbeit: Lisa Danzer (L&R)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäischer Sozialfonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – Lechner, Reiter & Riesenfelder Sozialforschung OG
Die begleitende Evaluierung des Europäischen Sozialfonds umfasst alle drei thematischen Prioritätsachsen des Operationellen Programms: Beschäftigung, Armut, Verhinderung des Ausbildungsabbruchs und Lebenslanges Lernen. Spezielles Augenmerk gilt zudem den Maßnahmen in der Übergangsregion Burgenland. Untersucht werden auch die bereichsübergreifenden Ziele Gender Mainstreaming und Gleichstellung bzw. Disability Mainstreaming und Barrierefreiheit. Darüber hinaus wird eine Reihe von Indikatoren, die für das Monitoring benötigt werden, im Rahmen der Evaluierung erhoben. Die vorliegende Studie enthält die Analysen und Einschätzungen zu Konzeption und Umsetzung der einzelnen Prioritäten. Wirkungsaspekte werden dann im Zentrum des abschließenden Berichtes 2022 stehen.
Projektberichte (in Arbeit), August 2019
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling sind zentrale Herausforderungen in der Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft. Die Studie analysiert das Potential unterschiedlicher Maßnahmen zur Förderung des Reparatursektors und schätzt insbesondere die daraus zu erwartenden fiskalischen Effekte ab. Konkret werden vier Maßnahmen in ihrer Wirkung analysiert: 1. eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes im Rahmen der geltenden Mehrwertsteuerrichtlinie von 20% auf 10% auf Reparaturen von Fahrrädern, Schuhen und Änderungsschneidereien, 2. eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf alle Reparaturen von Gebrauchsgütern, 3. eine direkte Förderung in Form eines Reparaturschecks und 4. eine indirekte Förderung über die Absetzbarkeit der Reparaturkosten von der Einkommensteuer. Den höchsten direkten fiskalischen Effekt hätte die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Reparaturen von Gebrauchsgütern einschließlich Elektro- und Elektronikgeräte. Einschränkend ist hier darauf zu verweisen, dass dies nach der derzeitigen rechtlichen Lage nicht möglich wäre.
Projektberichte (in Arbeit), Juli 2019
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In diesem Bericht werden die Befunde der ökonomischen Literatur zum Thema Außenhandel zusammengetragen, und zwar im Hinblick auf Agrargüter, Lebensmittel, Holz und daraus abgeleitete Produkte, mineralische Rohstoffe, Tourismus und Umwelttechnologien. Ergänzt wird diese Zusammenschau mit ausführlichen Statistiken über den Außenhandel Österreichs. Besonders Augenmerk gilt Fragestellungen, die in der ökonomischen Literatur eher geringe Aufmerksamkeit erhalten, wie Umweltauswirkungen, Konsequenzen für Arbeitsstandards und Fragen der Selbstversorgung mit Lebensmitteln in Entwicklungsländern.
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2019
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Nach den Ergebnissen der WIFO-Schnellschätzung zum regionalen Konjunkturverlauf erreichte die Wiener Wirtschaft 2018 ein reales Wertschöpfungswachstum von 2,5%. Im Jahr 2019 dürfte die Wiener Wirtschaft um 1,7% wachsen. Die Beschäftigung wird um 2,4% ausgeweitet werden und die Arbeitslosenquote auf 11,8% sinken.
Notwendigkeit und Möglichkeiten kooperativer Raum- und Wirtschaftsentwicklung in der Metropolregion Wien. Problemfelder, Handlungsoptionen, Umsetzungsmöglichkeiten (Necessity and Possibilities of Cooperative Spatial and Economic Development in the Vienna Metropolitan Region. Problem Areas, Options for Action, Implementation Possibilities)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2019
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie bietet empirische Analysen zu Stand und Entwicklung der demographischen und ökonomischen Verflechtungen in der Metropolregion Wien und stellt auf ihrer Basis sowie auf Basis von Stakeholder-Interviews und Erkenntnissen aus der internationalen Literatur Überlegungen an, wie Ansätze kooperativer Raum- und Wirtschaftspolitik in diesem größten Ballungsraum Österreichs gestärkt und durch konkrete Projekte mit gemeinsamem Nutzen unterlegt werden können. Die empirische Analyse zeichnet dabei das Bild eines durch Zuwanderung und erhebliches demographisches Wachstum geprägten funktionalen Agglomerationsraumes, dessen heterogene Teilräume durch sehr enge Pendelbeziehungen verknüpft sind. Ökonomisch zeigen sich unterschiedliche Spezialisierungen zwischen Kernstadt und Umland, deren Verknüpfung beträchtliche Synergien verspricht. So könnten nach den WIFO-Berechnungen in Kernstadt und Umland Branchengruppen mit insgesamt mehr als 0,5 Mio. Beschäftigten von verstärkter intra-metropolitaner Kooperation profitieren, für Branchengruppen mit mehr als 220.000 Beschäftigten wäre dadurch eine signifikante Aufwertung ihres Wettbewerbsprofils möglich. Vor diesem Hintergrund diskutiert die Studie Möglichkeiten zur Stärkung der intra-metropolitanen Zusammenarbeit in der Metropolregion. Dabei werden erfolgversprechende Handlungslinien in Raumplanung und Raumordnung sowie Siedlungspolitik, auf dem gemeinsamen Arbeitsmarkt und in der gemeinsamen Wirtschaftsentwicklung erörtert und Überlegungen zu den in diesen Bereichen notwendigen Anreizen und Instrumenten angestellt.
Baubewilligungen für neue Wohneinheiten in Österreich. Prognose Sommer 2019 und regionale Entwicklung 2013/2018 (Building Permits for New Housing Units in Austria. Summer 2019 Forecast and Regional Development 2013-2018)
Projektberichte (in Arbeit), Juni 2019
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der außergewöhnlich starke Anstieg der Zahl der Baubewilligungen ging 2018 zu Ende, das Vorjahresniveau wurde um über 11.000 Einheiten verfehlt (–16,9%). Für die kommenden Jahre ergibt die Prognose des WIFO einen weiteren Rückgang, der allerdings geringer ausfallen wird. 2019 dürften rund 54.100 Einheiten bewilligt werden (–700), 2020 rund 51.600 (–2.500). Im zuletzt anhaltend expansiven Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser wird die Zahl der Bewilligungen 2019 um 500 Einheiten auf 17.900 sinken und 2020 stagnieren. Die Prognose für den Mehrgeschoßbau ergibt für 2019 eine geringfügige Abnahme auf 36.200 Einheiten (–200 Einheiten), für 2020 jedoch einen stärkeren Rückgang auf 33.800 Einheiten (–2.500).
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