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Projektberichte (in Arbeit) (873 Treffer)

Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2019
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Digitalisierung ist als vielseitige Mehrzwecktechnologie der Motor zahlreicher Innovationen. Diese stärken langfristig die Nachfrage und mit dem Wachstum der Wirtschaftsleistung auch die realen Einkommen. Relativ zu den Spitzenreitern liegt Österreich aber hinsichtlich vieler Kennzahlen zur Digitalisierung zurück, wie z. B. die im internationalen Vergleich geringere private Nutzung modernster Breitbanddienste zeigt. In den Unternehmen erfolgt die Digitalisierung im Allgemeinen etwas rascher und entspricht meist dem europäischen Durchschnitt. Für eine gestaltende Rolle im digitalen Wandel wird daher ein bloßes „Mehr“ an Investitionen nicht ausreichen, sondern ein breites Spektrum abgestimmter Initiativen (Innovation, Adoption, Ausbildung, Regulierung usw.) notwendig sein.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Wiener Wirtschaft befindet sich in Hochkonjunktur. Die WIFO-Schnellschätzung zur regionalen Wirtschaftsentwicklung zeigt für 2018 ein reales Wachstum von +2,5%, das sich annähernd gleichmäßig auf beide Halbjahre verteilt. Die Wachstumsdynamik ist damit über das Jahr betrachtet nur noch unwesentlich schwächer als in Österreich (+2,7%). Dies liegt insbesondere an der zunehmenden Bedeutung des privaten Konsums für das Wirtschaftswachstum der zweiten Jahreshälfte, zumal die Industriekonjunktur Mitte 2018 ihren Höhepunkt erreichte und sich gegen Jahresende die Zeichen einer leichten Abkühlung der Hochkonjunktur in Österreich mehren. Die Marktdienstleistungen blieben auch 2018 Wiens Wachstumsmotor. Das Beschäftigungswachstum beschleunigte sich im Zuge der Hochkonjunktur noch einmal, sodass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter entspannte.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Bundeskanzleramt
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie knüpft an die WIFO-Umverteilungsstudie aus dem Jahr 2016 an und liefert einen aktualisierten Befund über die Einkommenssituation privater Haushalte vor und nach Umverteilung durch Einnahmen und Ausgaben des Staates. Neben den Markt- und Primäreinkommen werden die Sozialabgaben sowie die direkten und indirekten Steuern in Hinblick auf ihre Verteilung und Progressivität auf der Haushaltsebene diskutiert. Einen Schwerpunkt der Analyse bilden die wohlfahrts- und sozialstaatlichen Geld- und Sachleistungen der öffentlichen Hand in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Wohnen, Arbeitslosigkeit und Mindestsicherung. Der über die Zeit stabilen Entwicklung der Umverteilungswirkung der staatlichen Aktivitäten im Querschnitt über die gesamte Bevölkerung liegen demnach gegenläufige Entwicklungen in Haushalten mit unterschiedlichen demographischen Merkmalen zugrunde. Während sich die Einkommensposition der Haushalte mit 46- bis 65-jährigen sowie der Haushalte mit über 65-jährigen Haupteinkommensbeziehenden ohne unterhaltsberechtigte Kinder vor und nach Umverteilung relativ zu den anderen Haushalten zwischen 2010 und 2015 verbesserte, verlagerte sich insbesondere der Anteil der Haushalte mit unter 45-jährigen Haupteinkommensbeziehenden mit unterhaltsberechtigten Kindern deutlich vom oberen in das mittlere und untere Einkommensdrittel, und deren Armutsgefährdung nahm zu. Unter Berücksichtigung der bisherigen, im Fünfjahresabstand durchgeführten WIFO-Umverteilungsstudien zeigen gängige Umverteilungsmaße zwischen 2000 und 2015 einen kontinuierlichen Anstieg des Ausmaßes der Umverteilung. Zwischen 2010 und 2015 wurde die Verteilung sowohl der Markt- und Primäreinkommen als auch der Sekundäreinkommen (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller monetären und realen öffentlichen Transfers) weniger ungleich, während Maße der relativen Armut annährend konstant blieben. – Die Analyse verwendet Daten aus dem European Union Survey on Income and Living Conditions (EU-SILC), der Konsumerhebung und dem Household Finance and Consumption Survey (HFCS).
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Dieser Kurzbericht stellt die zentralen Ergebnisse von Modellsimulationen vor, mit denen der volkswirtschaftliche Effekt einer Übersiedlung der Central European University (CEU) nach Wien geschätzt wird.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie beleuchtet Dimensionen einer Destandardisierung von Erwerbsverläufen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf der Entwicklung der Beschäftigungsstabilität seit dem Jahr 2000. Einerseits partizipieren immer mehr Menschen am Arbeitsmarkt. Andererseits ist, wie eine empirische Analyse auf der Grundlage von Individualdaten für das vergangene Jahrzehnt zeigt, ein wachsender Teil der Erwerbstätigen nicht ganzjährig beschäftigt. Rund ein Drittel der Erwerbstätigen sind in diesem Sinn nicht stabil beschäftigt. Die erheblichen Unterschiede in der Erwerbsteilhabe nach Personengruppen schlagen sich in den Erwerbseinkommen und den zu erwartenden Pensionen nieder.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichischer Raiffeisenverband
Ackerbau spielt eine wichtige Rolle in der österreichischen Landwirtschaft. Seit einigen Jahren nutzen die Sachgütererzeuger vermehrt landwirtschaftliche Rohstoffe zur Produktion neuer und innovativer Produkte. Durch erhebliche Investitionen im Inland wurde die hohe Nettoexportquote von Weizen deutlich verringert. Die Verarbeitung im Inland schafft Beschäftigung und Wertschöpfung und verkürzt die Transportwege. Wie die Analyse zeigt, trägt die kaskadische Nutzung von pflanzlichen Rohstoffen zur effizienten Nutzung in der Verarbeitung durch die Industrie und in der Tierfütterung bei. Dies schafft Ressourcen, die zur nachhaltigen Produktion von Energieträgern genutzt werden können. Szenarienschätzungen quantifizieren die Auswirkungen von Investitionen und Produktionsausweitungen in der Stärkeindustrie auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Plastik auf der Grundlage fossiler Rohstoffe könnte mit erheblichen Vorteilen für die Umwelt auf Basis nachwachsender Rohstoffe produziert werden.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die vorliegende Studie stellt auf Basis empirischer Analysen, aber auch von Stakeholder-Interviews und Erkenntnissen aus der internationalen Literatur Überlegungen an, wie Ansätze kooperativer Wirtschaftspolitik in der Metropolregion Wien gestärkt und durch konkrete Projekte mit gemeinsamem Nutzen für die Teilräume des Agglomerationsraumes unterlegt werden können. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf die Themenbereiche "Gemeinsamer Arbeitsmarkt und Siedlungsraum" sowie "Gemeinsamer Wirtschaftsraum", die als zentrale Handlungsfelder interregionaler Zusammenarbeit in der Metropolregion gelten können. Die hier vorliegende vorläufige Fassung dokumentiert die empirischen Ergebnisse der Studie. Sie zeigen einen wesentlichen Bedarf an intra-metropolitaner Zusammenarbeit in beiden Handlungsfeldern auf. Gleichzeitig lassen sie aber auch erkennen, dass kooperative Lösungen eine erhebliche Verbesserung des Standortprofils und der Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion und ihrer Teilräume erwarten lassen. Auf dieser Grundlage werden in der Endfassung der Studie in der Folge Überlegungen zur konkreten Umsetzung solcher Lösungen zu entwickeln sein.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Staatssekretariat für Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
The project comprises two tasks. The first one analyses the informational content of survey-based business cycle indicators for the Swiss economy. By means of dynamic cross-correlation statistics, indicators are grouped into leading, lagging and contemporaneous indicators relative to the reference series. In a second step, we evaluate the stability of the temporal relation between business cycle indicators and the reference series. Finally, we assess the business cycle indicators' potential for improving the forecasts of the reference series using mixed-data-sampling (MIDAS) models. The second task of the study presents estimates of potential output for Switzerland 1980-2017 according to the production function methodology of the European Commission. The methodology features estimates of the trend of total factor productivity and the natural rate of unemployment (NAWRU) obtained from unobserved component models. The estimates of potential output are compared to the analogous estimates for several industrialised economies and to the trends in real GDP extracted using univariate time series filters. The report discusses the robustness of the estimates to data revisions since 2002.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktivität schwächte sich in den letzten Jahren in vielen Industrieländern ab. Diese Entwicklung liegt allerdings nicht an einer Verlangsamung der Dynamik an der weltweiten technologischen Frontier, sondern viel mehr an der Abschwächung der Produktivitätszuwächse abseits der Frontier. Die Studie beschreibt die Mechanismen hinter dieser ungleichen Produktivitätsentwicklung und entwickelt einen Analyserahmen, in dem Politikinstrumente in ihrer Wirkung auf Wachstum und Inklusion beurteilt werden können. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf den Politikfeldern Wettbewerbs- und Regulierungspolitik, öffentliche Investitionen und Investitionsförderung sowie Innovationspolitik.
Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2018
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die öffentlichen Altersvorsorgesysteme verfolgen in Europa einerseits das Ziel der Armutsvermeidung und andererseits das Ziel der Erhaltung des Lebensstandards. Die an der Armutsvermeidung ausgerichteten Systeme sehen tendenziell niedrige theoretische Einkommensersatzraten für Personen mit durchschnittlichem oder hohem Erwerbseinkommen vor und gleichzeitig hohe indirekte Förderungen der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Für die am Lebensstandard orientierten Systeme gilt das Gegenteil. Wie empirische Untersuchungen zeigen, steigert die Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge das gesamtwirtschaftliche Sparvolumen nicht eindeutig, verschiebt jedoch die Veranlagung privater Haushalte in langfristig gebundene Sparformen mit nachfolgender Verrentung. Die Bündelung von Langzeitpflegeversicherungen mit privater Altersvorsorge nutzt Vorteile einer besseren Risikodurchmischung. Dieser Vorteil kann durch die Ausweitung bestehender Förderungen auf Langzeitpflegeversicherungen genutzt werden.
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