{"id":90211,"date":"2024-01-22T09:52:34","date_gmt":"2024-01-22T08:52:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/90211\/"},"modified":"2024-04-17T10:31:23","modified_gmt":"2024-04-17T08:31:23","slug":"mittelfristige-prognose-fuer-die-weltwirtschaft-und-fuer-oesterreich-bis-2002","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/90211\/","title":{"rendered":"Mittelfristige Prognose f\u00fcr die Weltwirtschaft und f\u00fcr \u00d6sterreich bis 2002"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-90211","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Der Anstieg des Dollarkurses zwischen 1995 und 1997, der damit verbundene R\u00fcckgang der Welthandelspreise und die sprunghafte Erh\u00f6hung des Realzinses f\u00fcr internationale Schulden haben wesentlich zum Entstehen der Finanzkrisen in Ostasien, Ru\u00dfland und Lateinamerika sowie zum Verfall der Erd\u00f6lpreise beigetragen. Diese Entwicklungen werden das globale Wachstum im kommenden Jahr d\u00e4mpfen, ein weiterer R\u00fcckgang von Zinssatz und Wechselkurs des Dollars und eine Erholung der Rohstoffpreise sollten jedoch eine Ausbreitung der Finanzkrisen verhindern. Insgesamt d\u00fcrften die Weltproduktion zwischen 1997 und 2002 um 3,5% und der Welthandel um 6,5% pro Jahr expandieren. W\u00e4hrend die USA und die EU ein Wirtschaftswachstum von 2,5% erreichen werden, d\u00fcrfte es in Japan 1% kaum \u00fcbersteigen. Im Zeitraum 1997\/2002 wird das \u00f6sterreichische Bruttoinlandsprodukt real um durchschnittlich 2\u00be% pro Jahr zunehmen. Dank der gest\u00e4rkten au\u00dfenwirtschaftlichen Wettbewerbsposition werden sich die Exporte weiterhin dynamisch entwickeln, und die Au\u00dfenwirtschaft d\u00fcrfte einen positiven Beitrag zum Wachstum liefern. Die inl\u00e4ndische Nachfrage wird im Prognosezeitraum vom kr\u00e4ftiger wachsenden privaten Konsum getragen (durchschnittlich +2% real pro Jahr). Mit der Entwicklung der verf\u00fcgbaren Realeinkommen der privaten Haushalte wird sich die Sparquote wieder ihrem l\u00e4ngerfristigen Gleichgewichtswert n\u00e4hern. Die Bruttoanlageinvestitionen werden bis 2002 etwa doppelt so rasch steigen wie im Zeitraum 1991\/1997; die Dynamik geht dabei von den Ausr\u00fcstungsinvestitionen und nicht von den Bauinvestitionen aus. Infolge der Produktionssteigerung und der Auswirkungen der Ma\u00dfnahmen gem\u00e4\u00df dem Nationalen Aktionsplan f\u00fcr Besch\u00e4ftigung k\u00f6nnte die Besch\u00e4ftigung ausgeweitet werden, und die Arbeitslosenquote bis zum Ende der Prognoseperiode leicht zur\u00fcckgehen.","onlinedate":"1998-11-01 00:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"19981101","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":null,"zip":null,"link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/wwa\/pubid\/2678","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":null,"types":[81966],"research_groups":[3500,3491,3510],"collaboration":"","persons":[3971,3841,3522],"persons_data":"[{\"personId\":3971,\"personName\":\"Fritz Schebeck\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3841,\"personName\":\"Stephan Schulmeister\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3522,\"personName\":\"Andrea Weber\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\"><span>Schebeck, F.<\\\/span><span>, Schulmeister, S.<\\\/span><span>, &amp; Weber, A.<\\\/span> (1998). <span><em>Mittelfristige Prognose f\u00fcr die Weltwirtschaft und f\u00fcr \u00d6sterreich bis 2002<\\\/em><\\\/span>. 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Diese Entwicklungen werden das globale Wachstum im kommenden Jahr d{\\\\\\\"a}mpfen, ein weiterer R{\\\\\\\"u}ckgang von Zinssatz und Wechselkurs des Dollars und eine Erholung der Rohstoffpreise sollten jedoch eine Ausbreitung der Finanzkrisen verhindern. Insgesamt d{\\\\\\\"u}rften die Weltproduktion zwischen 1997 und 2002 um 3,5\\\\% und der Welthandel um 6,5\\\\% pro Jahr expandieren. W{\\\\\\\"a}hrend die USA und die EU ein Wirtschaftswachstum von 2,5\\\\% erreichen werden, d{\\\\\\\"u}rfte es in Japan 1\\\\% kaum {\\\\\\\"u}bersteigen. Im Zeitraum 1997\\\/2002 wird das {\\\\\\\"o}sterreichische Bruttoinlandsprodukt real um durchschnittlich 2\u00be\\\\% pro Jahr zunehmen. Dank der gest{\\\\\\\"a}rkten au{\\\\ss}enwirtschaftlichen Wettbewerbsposition werden sich die Exporte weiterhin dynamisch entwickeln, und die Au{\\\\ss}enwirtschaft d{\\\\\\\"u}rfte einen positiven Beitrag zum Wachstum liefern. Die inl{\\\\\\\"a}ndische Nachfrage wird im Prognosezeitraum vom kr{\\\\\\\"a}ftiger wachsenden privaten Konsum getragen (durchschnittlich +2\\\\% real pro Jahr). Mit der Entwicklung der verf{\\\\\\\"u}gbaren Realeinkommen der privaten Haushalte wird sich die Sparquote wieder ihrem l{\\\\\\\"a}ngerfristigen Gleichgewichtswert n{\\\\\\\"a}hern. Die Bruttoanlageinvestitionen werden bis 2002 etwa doppelt so rasch steigen wie im Zeitraum 1991\\\/1997; die Dynamik geht dabei von den Ausr{\\\\\\\"u}stungsinvestitionen und nicht von den Bauinvestitionen aus. 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Diese Entwicklungen werden das globale Wachstum im kommenden Jahr d\u00e4mpfen, ein weiterer R\u00fcckgang von Zinssatz und Wechselkurs des Dollars und eine Erholung der Rohstoffpreise sollten jedoch eine Ausbreitung der Finanzkrisen verhindern. Insgesamt d\u00fcrften die Weltproduktion zwischen 1997 und 2002 um 3,5% und der Welthandel um 6,5% pro Jahr expandieren. W\u00e4hrend die USA und die EU ein Wirtschaftswachstum von 2,5% erreichen werden, d\u00fcrfte es in Japan 1% kaum \u00fcbersteigen. Im Zeitraum 1997\\\/2002 wird das \u00f6sterreichische Bruttoinlandsprodukt real um durchschnittlich 2\u00be% pro Jahr zunehmen. Dank der gest\u00e4rkten au\u00dfenwirtschaftlichen Wettbewerbsposition werden sich die Exporte weiterhin dynamisch entwickeln, und die Au\u00dfenwirtschaft d\u00fcrfte einen positiven Beitrag zum Wachstum liefern. Die inl\u00e4ndische Nachfrage wird im Prognosezeitraum vom kr\u00e4ftiger wachsenden privaten Konsum getragen (durchschnittlich +2% real pro Jahr). Mit der Entwicklung der verf\u00fcgbaren Realeinkommen der privaten Haushalte wird sich die Sparquote wieder ihrem l\u00e4ngerfristigen Gleichgewichtswert n\u00e4hern. Die Bruttoanlageinvestitionen werden bis 2002 etwa doppelt so rasch steigen wie im Zeitraum 1991\\\/1997; die Dynamik geht dabei von den Ausr\u00fcstungsinvestitionen und nicht von den Bauinvestitionen aus. Infolge der Produktionssteigerung und der Auswirkungen der Ma\u00dfnahmen gem\u00e4\u00df dem Nationalen Aktionsplan f\u00fcr Besch\u00e4ftigung k\u00f6nnte die Besch\u00e4ftigung ausgeweitet werden, und die Arbeitslosenquote bis zum Ende der Prognoseperiode leicht zur\u00fcckgehen.<\\\/p><p>AB  - Der Anstieg des Dollarkurses zwischen 1995 und 1997, der damit verbundene R\u00fcckgang der Welthandelspreise und die sprunghafte Erh\u00f6hung des Realzinses f\u00fcr internationale Schulden haben wesentlich zum Entstehen der Finanzkrisen in Ostasien, Ru\u00dfland und Lateinamerika sowie zum Verfall der Erd\u00f6lpreise beigetragen. Diese Entwicklungen werden das globale Wachstum im kommenden Jahr d\u00e4mpfen, ein weiterer R\u00fcckgang von Zinssatz und Wechselkurs des Dollars und eine Erholung der Rohstoffpreise sollten jedoch eine Ausbreitung der Finanzkrisen verhindern. Insgesamt d\u00fcrften die Weltproduktion zwischen 1997 und 2002 um 3,5% und der Welthandel um 6,5% pro Jahr expandieren. W\u00e4hrend die USA und die EU ein Wirtschaftswachstum von 2,5% erreichen werden, d\u00fcrfte es in Japan 1% kaum \u00fcbersteigen. Im Zeitraum 1997\\\/2002 wird das \u00f6sterreichische Bruttoinlandsprodukt real um durchschnittlich 2\u00be% pro Jahr zunehmen. Dank der gest\u00e4rkten au\u00dfenwirtschaftlichen Wettbewerbsposition werden sich die Exporte weiterhin dynamisch entwickeln, und die Au\u00dfenwirtschaft d\u00fcrfte einen positiven Beitrag zum Wachstum liefern. Die inl\u00e4ndische Nachfrage wird im Prognosezeitraum vom kr\u00e4ftiger wachsenden privaten Konsum getragen (durchschnittlich +2% real pro Jahr). Mit der Entwicklung der verf\u00fcgbaren Realeinkommen der privaten Haushalte wird sich die Sparquote wieder ihrem l\u00e4ngerfristigen Gleichgewichtswert n\u00e4hern. Die Bruttoanlageinvestitionen werden bis 2002 etwa doppelt so rasch steigen wie im Zeitraum 1991\\\/1997; die Dynamik geht dabei von den Ausr\u00fcstungsinvestitionen und nicht von den Bauinvestitionen aus. Infolge der Produktionssteigerung und der Auswirkungen der Ma\u00dfnahmen gem\u00e4\u00df dem Nationalen Aktionsplan f\u00fcr Besch\u00e4ftigung k\u00f6nnte die Besch\u00e4ftigung ausgeweitet werden, und die Arbeitslosenquote bis zum Ende der Prognoseperiode leicht zur\u00fcckgehen.<\\\/p><p>KW  - Mittelfristige Prognose f\u00fcr die Weltwirtschaft und f\u00fcr \u00d6sterreich bis 2002<\\\/p><p>M3  - Studie<\\\/p><p>BT  - Mittelfristige Prognose f\u00fcr die Weltwirtschaft und f\u00fcr \u00d6sterreich bis 2002<\\\/p><p>ER  - <\\\/p><\\\/div>\"}","scientific_assistance":"[]","scientific_review":"[]","version":"","release_date":null,"expiration_date":null,"surveyor":"","research_assistance":"","edv":"","additional_info_de":"","additional_info_en":""},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v28.0 (Yoast SEO v28.0) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Mittelfristige Prognose f\u00fcr die Weltwirtschaft und f\u00fcr \u00d6sterreich bis 2002 - 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