{"id":70569,"date":"2023-12-02T07:41:13","date_gmt":"2023-12-02T06:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/gemeinschaftsdiagnose-2-2022-energiekrise-inflation-rezession-wohlstandsverlust\/"},"modified":"2024-04-20T14:15:40","modified_gmt":"2024-04-20T12:15:40","slug":"gemeinschaftsdiagnose-2-2022-energiekrise-inflation-rezession-wohlstandsverlust","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/70569\/","title":{"rendered":"Joint Economic Forecast for the German Economy #2-2022 \u2013 Energy Crisis: Inflation, Recession, Loss of Prosperity"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-70569","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"The study contains a detailed short-term forecast up to 2024 and a medium-term projection of economic development up to 2027. The main topic deals with the economic consequences of a gas shortage in Germany. The crisis on the gas markets is having a severe impact on the German economy. Reduced gas supplies from Russia have eliminated a significant part of the supply and also increased the risk that the remaining supply and storage volumes will not be sufficient to meet demand in winter. Gas prices soared in the summer months, and forward markets also showed significantly higher prices for a longer period. The resulting sharp rise in consumer prices is reducing the purchasing power of private households in particular. Economic output is already expected to have fallen slightly in the third quarter. A significant decline is expected in the winter half-year. The fact that this will not be even more severe is due to the high order backlog in the manufacturing sector. Overall, production is expected to expand by 1.4 percent this year despite the decline in the second half of the year. The institutes have thus almost halved their spring forecast for this year. For the coming year, gross domestic product is expected to decline by an annual average of 0.4 percent. In the spring, the institutes still expected an increase of 3.1 percent. This revision reflects the extent of the energy crisis. In 2024, GDP will expand by an annual average of 1.9 percent. The rate of inflation is likely to increase further in the coming months. At 8.8 percent, the annual average inflation rate for 2023 is slightly higher than the current year's figure (8.4 percent). The 2 percent mark will not be gradually reached again until 2024.","onlinedate":"2022-10-20 12:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20220901","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"84","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":255404,"zip":null,"link":"","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":"2022-10-20 00:00:00","types":[81966],"research_groups":[3500],"collaboration":"Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose","persons":[3567,3865,3872],"persons_data":"[{\"personId\":3567,\"personName\":\"Stefan Ederer\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3865,\"personName\":\"Stefan Schiman-Vukan\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3872,\"personName\":\"Sandra Bilek-Steindl\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[10960],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\">Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose (2022). <span><em>Gemeinschaftsdiagnose #2-2022 \u2013 Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust<\\\/em><\\\/span>. 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Das Schwerpunktthema behandelt die konjunkturellen Folgen eines Gasmangels in Deutschland. Die krisenhafte Zuspitzung auf den Gasm{\\\\\\\"a}rkten belastet die deutsche Wirtschaft schwer. Durch die reduzierten Gaslieferungen aus Russland ist ein erheblicher Teil des Angebots weggefallen und auch das Risiko gestiegen, dass die verbleibenden Liefer- und Speichermengen im Winter nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken. Die Gaspreise sind in den Sommermonaten in die H{\\\\\\\"o}he geschossen, und auch auf den Terminm{\\\\\\\"a}rkten zeigen sich f{\\\\\\\"u}r einen l{\\\\\\\"a}ngeren Zeitraum deutlich h{\\\\\\\"o}here Notierungen. Die dadurch stark steigenden Verbraucherpreise schm{\\\\\\\"a}lern insbesondere die Kaufkraft der privaten Haushalte. Die Wirtschaftsleistung d{\\\\\\\"u}rfte im III. Quartal bereits leicht gesunken sein. Im Winterhalbjahr ist ein deutlicher R{\\\\\\\"u}ckgang zu erwarten. Dass dieser nicht noch kr{\\\\\\\"a}ftiger ausf{\\\\\\\"a}llt, ist dem hohen Auftragspolster im Verarbeitenden Gewerbe zu verdanken. Insgesamt d{\\\\\\\"u}rfte die Produktion in diesem Jahr trotz des R{\\\\\\\"u}ckgangs in der zweiten Jahresh{\\\\\\\"a}lfte um 1,4\\\\% ausgeweitet werden. Damit halbieren die Institute ihre Prognose vom Fr{\\\\\\\"u}hjahr f{\\\\\\\"u}r dieses Jahr ann{\\\\\\\"a}hernd. F{\\\\\\\"u}r das kommende Jahr ist zu erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt um 0,4\\\\% zur{\\\\\\\"u}ckgeht. Im Fr{\\\\\\\"u}hjahr erwarteten die Institute noch einen Anstieg von 3,1\\\\%. In dieser Revision zeigt sich das Ausma{\\\\ss} der Energiekrise. Im Jahr 2024 expandiert das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt mit 1,9\\\\%. Die Inflationsrate d{\\\\\\\"u}rfte sich in den kommenden Monaten weiter erh{\\\\\\\"o}hen. 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Das Schwerpunktthema behandelt die konjunkturellen Folgen eines Gasmangels in Deutschland. Die krisenhafte Zuspitzung auf den Gasm\u00e4rkten belastet die deutsche Wirtschaft schwer. Durch die reduzierten Gaslieferungen aus Russland ist ein erheblicher Teil des Angebots weggefallen und auch das Risiko gestiegen, dass die verbleibenden Liefer- und Speichermengen im Winter nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken. Die Gaspreise sind in den Sommermonaten in die H\u00f6he geschossen, und auch auf den Terminm\u00e4rkten zeigen sich f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum deutlich h\u00f6here Notierungen. Die dadurch stark steigenden Verbraucherpreise schm\u00e4lern insbesondere die Kaufkraft der privaten Haushalte. Die Wirtschaftsleistung d\u00fcrfte im III. Quartal bereits leicht gesunken sein. Im Winterhalbjahr ist ein deutlicher R\u00fcckgang zu erwarten. Dass dieser nicht noch kr\u00e4ftiger ausf\u00e4llt, ist dem hohen Auftragspolster im Verarbeitenden Gewerbe zu verdanken. Insgesamt d\u00fcrfte die Produktion in diesem Jahr trotz des R\u00fcckgangs in der zweiten Jahresh\u00e4lfte um 1,4% ausgeweitet werden. Damit halbieren die Institute ihre Prognose vom Fr\u00fchjahr f\u00fcr dieses Jahr ann\u00e4hernd. F\u00fcr das kommende Jahr ist zu erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt um 0,4% zur\u00fcckgeht. Im Fr\u00fchjahr erwarteten die Institute noch einen Anstieg von 3,1%. In dieser Revision zeigt sich das Ausma\u00df der Energiekrise. Im Jahr 2024 expandiert das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt mit 1,9%. Die Inflationsrate d\u00fcrfte sich in den kommenden Monaten weiter erh\u00f6hen. Jahresdurchschnittlich ergibt sich f\u00fcr das Jahr 2023 mit 8,8% eine Teuerungsrate, die leicht \u00fcber dem Wert des laufenden Jahres (8,4%) liegt. Erst im Jahr 2024 wird die 2%-Marke allm\u00e4hlich wieder erreicht.<\\\/p><p>AB  - Die Studie enth\u00e4lt eine detaillierte kurzfristige Prognose bis zum Jahr 2024 sowie eine mittelfristige Projektion der Wirtschaftsentwicklung bis zum Jahr 2027. Das Schwerpunktthema behandelt die konjunkturellen Folgen eines Gasmangels in Deutschland. Die krisenhafte Zuspitzung auf den Gasm\u00e4rkten belastet die deutsche Wirtschaft schwer. Durch die reduzierten Gaslieferungen aus Russland ist ein erheblicher Teil des Angebots weggefallen und auch das Risiko gestiegen, dass die verbleibenden Liefer- und Speichermengen im Winter nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken. Die Gaspreise sind in den Sommermonaten in die H\u00f6he geschossen, und auch auf den Terminm\u00e4rkten zeigen sich f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum deutlich h\u00f6here Notierungen. Die dadurch stark steigenden Verbraucherpreise schm\u00e4lern insbesondere die Kaufkraft der privaten Haushalte. 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