{"id":52595,"date":"2023-12-01T17:53:49","date_gmt":"2023-12-01T16:53:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/die-auswirkungen-der-gemeinsamen-konsolidierten-koerperschaftsteuer-bemessungsgrundlage-auf-oesterreich\/"},"modified":"2024-11-07T06:02:21","modified_gmt":"2024-11-07T05:02:21","slug":"die-auswirkungen-der-gemeinsamen-konsolidierten-koerperschaftsteuer-bemessungsgrundlage-auf-oesterreich","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/52595\/","title":{"rendered":"The Impact of the Common Consolidated Corporate Tax Base on Austria"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-52595","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"The current system of international corporate taxation foresees separate taxation of profit of multinational companies in each country they are active in. This leads to high compliance cost for companies and tax authority and implies possibilities for international profit shifting. To combat these issues the European Commission has relaunched the proposal for a common consolidated corporate tax base (CCCTB). According to this proposal the multinational companies shall calculate their EU-wide tax base according to common rules. In a second step these tax bases are consolidated and apportioned to the member countries according to a common formula (formula apportionment). This study evaluates the implications of this proposal on the fiscal situation in Austria. The comparison between the harmonised tax base and the current laws in Austria suggests that the static fiscal implications would be small. The consolidation and formula apportionment would likely lead to a moderate reduction in the tax revenues in Austria. The second part of the study deals with the long-run implications of the CCCTB proposal and evaluates the changed incentives for companies and tax competition. The introduction of the CCCTB would not fully eliminate tax competition, but rather substantially change its nature. Inside the scope the competition shifts from profits to apportionment formulas. 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Um diesen entgegenzuwirken, pr{\\\\\\\"a}sentierte die Europ{\\\\\\\"a}ische Kommission nun eine Neuauflage des Richtlinienvorschlages f{\\\\\\\"u}r eine gemeinsame konsolidierte K{\\\\\\\"o}rperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB). Demnach sollen multinationale Konzerne innerhalb der EU die Bemessungsgrundlage f{\\\\\\\"u}r die K{\\\\\\\"o}rperschaftsteuer einheitlich berechnen. In einem zweiten Schritt soll die unternehmensweite Bemessungsgrundlage konsolidiert und anhand eines Verteilungsschl{\\\\\\\"u}ssels auf die Mitgliedsl{\\\\\\\"a}nder aufgeteilt werden (Formelzerlegung). Diese Studie untersucht die Auswirkungen dieses Vorschlages auf die fiskalische Situation in {\\\\\\\"O}sterreich. Wie der Vergleich der harmonisierten Bemessungsgrundlage mit der aktuellen Regelung in {\\\\\\\"O}sterreich vermuten l{\\\\\\\"a}sst, w{\\\\\\\"a}ren die statischen fiskalischen Auswirkungen der Einf{\\\\\\\"u}hrung einer einheitlichen Bemessungsgrundlage gering. Die Konsolidierung und Formelzerlegung w{\\\\\\\"u}rde einen m{\\\\\\\"a}{\\\\ss}igen R{\\\\\\\"u}ckgang der Steuereinnahmen in {\\\\\\\"O}sterreich bewirken. Der zweite Teil der Studie besch{\\\\\\\"a}ftigt sich mit l{\\\\\\\"a}ngerfristigen Auswirkungen des GKKB-Vorschlages und untersucht die ver{\\\\\\\"a}nderten Anreize f{\\\\\\\"u}r Unternehmen und Steuerwettbewerb. Eine Einf{\\\\\\\"u}hrung der GKKB w{\\\\\\\"u}rde den Steuerwettbewerb demnach nicht vollst{\\\\\\\"a}ndig eliminieren, sondern vielmehr dessen Natur wesentlich ver{\\\\\\\"a}ndern. Der Wettbewerb innerhalb des Geltungsbereiches verlagert sich von Gewinnverschiebung auf Aufteilungsfaktoren. Eine M{\\\\\\\"o}glichkeit, diesen Wettbewerb einzuschr{\\\\\\\"a}nken, w{\\\\\\\"a}ren EU-weit verbindliche Mindeststeuers{\\\\\\\"a}tze.\\\",<\\\/div><div>  author   = \\\"Simon Loretz and Margit Schratzenstaller\\\",<\\\/div><div>  note     = \\\"Gemeinsame konsolidierte K{\\\\\\\"o}rperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage\\\",<\\\/div><div>  year     = \\\"2018\\\",<\\\/div><div>  month    = oct,<\\\/div><div>  language = \\\"Deutsch\\\",<\\\/div><p>}<\\\/p><\\\/div>\",\"ris\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_ris rendering_bookanthology rendering_ris rendering_bookanthology_ris\\\"><p>TY  - BOOK<\\\/p><p>T1  - Die Auswirkungen der gemeinsamen konsolidierten K\u00f6rperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage auf \u00d6sterreich<\\\/p><p>AU  - Loretz, Simon<\\\/p><p>AU  - Schratzenstaller, Margit<\\\/p><p>N1  - Gemeinsame konsolidierte K\u00f6rperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage<\\\/p><p>PY  - 2018\\\/10<\\\/p><p>Y1  - 2018\\\/10<\\\/p><p>N2  - Das bestehende System der internationalen Unternehmensbesteuerung sieht f\u00fcr multinationale Unternehmen die getrennte Gewinnbesteuerung in jedem Land ihrer T\u00e4tigkeit vor. Dies bringt hohe Verwaltungskosten f\u00fcr Unternehmen und Steuerbeh\u00f6rden und die M\u00f6glichkeit von internationaler Gewinnverlagerung mit sich. Um diesen entgegenzuwirken, pr\u00e4sentierte die Europ\u00e4ische Kommission nun eine Neuauflage des Richtlinienvorschlages f\u00fcr eine gemeinsame konsolidierte K\u00f6rperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB). Demnach sollen multinationale Konzerne innerhalb der EU die Bemessungsgrundlage f\u00fcr die K\u00f6rperschaftsteuer einheitlich berechnen. In einem zweiten Schritt soll die unternehmensweite Bemessungsgrundlage konsolidiert und anhand eines Verteilungsschl\u00fcssels auf die Mitgliedsl\u00e4nder aufgeteilt werden (Formelzerlegung). Diese Studie untersucht die Auswirkungen dieses Vorschlages auf die fiskalische Situation in \u00d6sterreich. 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Eine M\u00f6glichkeit, diesen Wettbewerb einzuschr\u00e4nken, w\u00e4ren EU-weit verbindliche Mindeststeuers\u00e4tze.<\\\/p><p>AB  - Das bestehende System der internationalen Unternehmensbesteuerung sieht f\u00fcr multinationale Unternehmen die getrennte Gewinnbesteuerung in jedem Land ihrer T\u00e4tigkeit vor. Dies bringt hohe Verwaltungskosten f\u00fcr Unternehmen und Steuerbeh\u00f6rden und die M\u00f6glichkeit von internationaler Gewinnverlagerung mit sich. Um diesen entgegenzuwirken, pr\u00e4sentierte die Europ\u00e4ische Kommission nun eine Neuauflage des Richtlinienvorschlages f\u00fcr eine gemeinsame konsolidierte K\u00f6rperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB). Demnach sollen multinationale Konzerne innerhalb der EU die Bemessungsgrundlage f\u00fcr die K\u00f6rperschaftsteuer einheitlich berechnen. 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