{"id":49431,"date":"2023-11-20T15:50:35","date_gmt":"2023-11-20T14:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/gemeinschaftsdiagnose-2-2023-kaufkraft-kehrt-zurueck-politische-unsicherheit-hoch\/"},"modified":"2024-04-21T12:00:59","modified_gmt":"2024-04-21T10:00:59","slug":"gemeinschaftsdiagnose-2-2023-kaufkraft-kehrt-zurueck-politische-unsicherheit-hoch","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/49431\/","title":{"rendered":"Joint Economic Forecast for the German Economy #2-2023 \u2013 Return of Purchasing Power \u2013 Political Uncertainty High"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-49431","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"The study contains a detailed short-term forecast up to 2025 as well as a medium-term projection of economic development up to 2028. The main topic deals with investment and potential growth in Germany against the background of decarbonization. Germany has been in a downturn for more than a year. The jump in energy prices in 2022 has put an abrupt end to the recovery from the pandemic. However, wages have since picked up due to inflation, energy prices have fallen, and exporters have passed on some of the higher costs, so purchasing power is returning. As a result, the downturn should ease by the end of the year and the economy's capacity utilization rate should rise again as the year progresses. All in all, gross domestic product will fall by 0.6 percent in 2023. The institutes are thus revising their forecast from spring 2023 sharply downward by 0.9 percentage points. The main reason for this is that industry and consumption are recovering more slowly than had been forecast in the spring. For 2024, the forecast of 1.3 percent is only 0.2 percentage points lower than in the spring. 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Das Schwerpunktthema behandelt Investitionen und Potenzialwachstum in Deutschland vor dem Hintergrund der Dekarbonisierung. Deutschland befindet sich seit {\\\\\\\"u}ber einem Jahr im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hat der Erholung von der Pandemie ein j{\\\\\\\"a}hes Ende bereitet. Allerdings haben mittlerweile die L{\\\\\\\"o}hne aufgrund der Teuerung angezogen, die Energiepreise abgenommen und die Exporteure die h{\\\\\\\"o}heren Kosten teilweise weitergegeben, sodass Kaufkraft zur{\\\\\\\"u}ckkehrt. Daher d{\\\\\\\"u}rfte der Abschwung zum Jahresende abklingen und der Auslastungsgrad der Wirtschaft im weiteren Verlauf wieder steigen. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,6\\\\% sinken. Damit revidieren die Institute ihre Prognose vom Fr{\\\\\\\"u}hjahr 2023 kr{\\\\\\\"a}ftig um 0,9 Prozentpunkte nach unten. Der wichtigste Grund daf{\\\\\\\"u}r ist, dass sich die Industrie und der Konsum langsamer erholen als im Fr{\\\\\\\"u}hjahr prognostiziert worden war. F{\\\\\\\"u}r das Jahr 2024 liegt die Prognose mit 1,3\\\\% nur 0,2 Prozentpunkte unter der aus dem Fr{\\\\\\\"u}hjahr. Danach wird sich bemerkbar machen, dass das Potenzialwachstum aufgrund der schrumpfenden Erwerbsbev{\\\\\\\"o}lkerung mittelfristig deutlich zusammenschmilzt. 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Das Schwerpunktthema behandelt Investitionen und Potenzialwachstum in Deutschland vor dem Hintergrund der Dekarbonisierung. Deutschland befindet sich seit \u00fcber einem Jahr im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hat der Erholung von der Pandemie ein j\u00e4hes Ende bereitet. Allerdings haben mittlerweile die L\u00f6hne aufgrund der Teuerung angezogen, die Energiepreise abgenommen und die Exporteure die h\u00f6heren Kosten teilweise weitergegeben, sodass Kaufkraft zur\u00fcckkehrt. Daher d\u00fcrfte der Abschwung zum Jahresende abklingen und der Auslastungsgrad der Wirtschaft im weiteren Verlauf wieder steigen. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,6% sinken. Damit revidieren die Institute ihre Prognose vom Fr\u00fchjahr 2023 kr\u00e4ftig um 0,9 Prozentpunkte nach unten. Der wichtigste Grund daf\u00fcr ist, dass sich die Industrie und der Konsum langsamer erholen als im Fr\u00fchjahr prognostiziert worden war. F\u00fcr das Jahr 2024 liegt die Prognose mit 1,3% nur 0,2 Prozentpunkte unter der aus dem Fr\u00fchjahr. Danach wird sich bemerkbar machen, dass das Potenzialwachstum aufgrund der schrumpfenden Erwerbsbev\u00f6lkerung mittelfristig deutlich zusammenschmilzt. Die Wirtschaftspolitik sollte die Standortqualit\u00e4t verbessern und die politische Unsicherheit auch im Kontext der Energiewende einhegen.<\\\/p><p>AB  - Die Studie enth\u00e4lt eine detaillierte Kurzfristprognose bis zum Jahr 2025 sowie eine mittelfristige Projektion der Wirtschaftsentwicklung bis zum Jahr 2028. Das Schwerpunktthema behandelt Investitionen und Potenzialwachstum in Deutschland vor dem Hintergrund der Dekarbonisierung. Deutschland befindet sich seit \u00fcber einem Jahr im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hat der Erholung von der Pandemie ein j\u00e4hes Ende bereitet. Allerdings haben mittlerweile die L\u00f6hne aufgrund der Teuerung angezogen, die Energiepreise abgenommen und die Exporteure die h\u00f6heren Kosten teilweise weitergegeben, sodass Kaufkraft zur\u00fcckkehrt. Daher d\u00fcrfte der Abschwung zum Jahresende abklingen und der Auslastungsgrad der Wirtschaft im weiteren Verlauf wieder steigen. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,6% sinken. Damit revidieren die Institute ihre Prognose vom Fr\u00fchjahr 2023 kr\u00e4ftig um 0,9 Prozentpunkte nach unten. Der wichtigste Grund daf\u00fcr ist, dass sich die Industrie und der Konsum langsamer erholen als im Fr\u00fchjahr prognostiziert worden war. F\u00fcr das Jahr 2024 liegt die Prognose mit 1,3% nur 0,2 Prozentpunkte unter der aus dem Fr\u00fchjahr. Danach wird sich bemerkbar machen, dass das Potenzialwachstum aufgrund der schrumpfenden Erwerbsbev\u00f6lkerung mittelfristig deutlich zusammenschmilzt. 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