{"id":443172,"date":"2026-03-10T14:12:32","date_gmt":"2026-03-10T13:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/443172\/"},"modified":"2026-06-02T16:37:41","modified_gmt":"2026-06-02T14:37:41","slug":"distributional-impact-of-housing-subsidies-in-vorarlberg","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/443172\/","title":{"rendered":"Distributional impact of housing subsidies in Vorarlberg"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-443172","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"This study analyses the distributional effects of housing subsidies in the Austrian federal state of Vorarlberg over the period 2011 to 2024. The analysis is motivated by a pronounced gap between rent growth (+61 percent) and household income growth (+39 percent), alongside stagnation of public housing subsidy expenditure. Drawing on statistical matching of Microcensus and EU-SILC data, three instruments are examined: housing allowance (\"Wohnbeihilfe\"), ownership promotion loans (\"Eigentumsf\u00f6rderung\"), and social housing (\"sozialer Wohnbau\"). The housing allowance proves well-targeted: 81 percent of recipient households belong to the lowest income tertile, and Vorarlberg's per-unit subsidy (4.5 \u20ac to 4.8 \u20ac per m\u00b2) substantially exceeds the national average. Ownership promotion exhibits a regressive profile, with 46 percent of outstanding loan volume accruing to the top income tertile and the number of beneficiary households having declined by 60 percent since 2011. Social housing shows a strong focus on low income groups (60 percent of residents in the lowest income tertile) and with rent savings of 2.9 \u20ac per m\u00b2 is a major relief for households. The study recommends a substantial expansion of non-profit housing construction to address the high housing costs on a market-wide scale. This also implies a shift of funds from the growing housing subsidy system, which risks further rent pressure.","onlinedate":"2026-03-26 12:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20260326","publication_date_year":"","publication_date_full":true,"publication_num_pages":"74","keywords":"[\"Housing subsidies\",\"Vorarlberg\",\"Housing\",\"GBV\"]","jelcodes":"[\"R21\",\"R31\",\"R38\",\"H53\"]","related_publications":"[]","pdf":448697,"zip":null,"link":"","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":"2026-03-26 12:00:00","types":[81966],"research_groups":[3481],"collaboration":"","persons":[3731,420103],"persons_data":"[{\"personId\":3731,\"personName\":\"Michael Klien\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":420103,\"personName\":\"Ines Kusmenko\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[443174],"subclients":[],"partners":[],"topics":[41261],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\"><span>Klien, M.<\\\/span><span>, &amp; Kusmenko, I.<\\\/span> (2026). <span><em>Verteilungswirkung der Vorarlberger Wohnbauf\u00f6rderung<\\\/em><\\\/span>. 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Ausgangspunkt ist die deutliche Diskrepanz zwischen der Mietpreisentwicklung (+61\\\\%) und dem Einkommenswachstum der Haushalte (+39\\\\%) bei gleichzeitig stagnierenden Wohnbauf{\\\\\\\"o}rderausgaben. Auf Basis eines statistischen Matchings von Mikrozensus- und EU-SILC-Daten werden drei Instrumente untersucht: Wohnbeihilfe, Eigentumsf{\\\\\\\"o}rderung und sozialer Wohnbau. Dabei erweist sich die Wohnbeihilfe als sozial treffsicher: 81\\\\% der Empf{\\\\\\\"a}ngerhaushalte geh{\\\\\\\"o}ren dem untersten Einkommensdrittel an, und Vorarlberg zahlt mit 4,5 \u20ac bis 4,8 \u20ac pro m\u00b2 deutlich mehr als der {\\\\\\\"o}sterreichische Durchschnitt. Die Eigentumsf{\\\\\\\"o}rderung wirkt hingegen regressiv: 46\\\\% des Darlehensvolumens flie{\\\\ss}en in das oberste Einkommensdrittel und die Zahl der gef{\\\\\\\"o}rderten Haushalte ist seit 2011 um 60\\\\% zur{\\\\\\\"u}ckgegangen. Der soziale Wohnbau entf{\\\\\\\"a}llt, {\\\\\\\"a}hnlich wie die Wohnbeihilfe, stark auf die unteren Einkommensschichten (60\\\\% befinden sich im untersten Einkommensdrittel) und weist mit einem Mietvorteil von zuletzt 2,9 \u20ac pro m\u00b2 eine substanzielle Entlastungswirkung f{\\\\\\\"u}r die Haushalte auf. Die Studie empfiehlt, den Ausbau des gemeinn{\\\\\\\"u}tzigen Wohnbaus zu forcieren, um die Wohnkostenbelastung insgesamt zu adressieren. Dazu geh{\\\\\\\"o}rt auch eine Umleitung der Mittel von der zuletzt stark gestiegenen Wohnbeihilfe, da diese Gefahr l{\\\\\\\"a}uft, den Preisdruck auf dem Mietmarkt weiter anzuheizen.\\\",<\\\/div><div>  keywords = \\\"Wohnbauf{\\\\\\\"o}rderung, Vorarlberg, Wohnbau, GBV, Housing subsidies, Vorarlberg, Housing, GBV\\\",<\\\/div><div>  author   = \\\"Michael Klien and Ines Kusmenko\\\",<\\\/div><div>  year     = \\\"2026\\\",<\\\/div><div>  month    = mar,<\\\/div><div>  day      = \\\"26\\\",<\\\/div><div>  language = \\\"Deutsch\\\",<\\\/div><p>}<\\\/p><\\\/div>\",\"ris\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_ris rendering_bookanthology rendering_ris rendering_bookanthology_ris\\\"><p>TY  - BOOK<\\\/p><p>T1  - Verteilungswirkung der Vorarlberger Wohnbauf\u00f6rderung<\\\/p><p>AU  - Klien, Michael<\\\/p><p>AU  - Kusmenko, Ines<\\\/p><p>PY  - 2026\\\/3\\\/26<\\\/p><p>Y1  - 2026\\\/3\\\/26<\\\/p><p>N2  - In dieser Studie wird die Verteilungswirkung der Vorarlberger Wohnbauf\u00f6rderung f\u00fcr den Zeitraum von 2011 bis 2024 analysiert. Ausgangspunkt ist die deutliche Diskrepanz zwischen der Mietpreisentwicklung (+61%) und dem Einkommenswachstum der Haushalte (+39%) bei gleichzeitig stagnierenden Wohnbauf\u00f6rderausgaben. Auf Basis eines statistischen Matchings von Mikrozensus- und EU-SILC-Daten werden drei Instrumente untersucht: Wohnbeihilfe, Eigentumsf\u00f6rderung und sozialer Wohnbau. Dabei erweist sich die Wohnbeihilfe als sozial treffsicher: 81% der Empf\u00e4ngerhaushalte geh\u00f6ren dem untersten Einkommensdrittel an, und Vorarlberg zahlt mit 4,5 \u20ac bis 4,8 \u20ac pro m\u00b2 deutlich mehr als der \u00f6sterreichische Durchschnitt. Die Eigentumsf\u00f6rderung wirkt hingegen regressiv: 46% des Darlehensvolumens flie\u00dfen in das oberste Einkommensdrittel und die Zahl der gef\u00f6rderten Haushalte ist seit 2011 um 60% zur\u00fcckgegangen. 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