{"id":266936,"date":"2024-05-31T15:56:22","date_gmt":"2024-05-31T13:56:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/266936\/"},"modified":"2024-06-10T11:51:50","modified_gmt":"2024-06-10T09:51:50","slug":"what-are-the-economic-benefits-of-the-eu-for-austria","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/266936\/","title":{"rendered":"What Are the Economic Benefits of the EU for Austria?"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-266936","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"Brief Analysis on a Possible \"\u00d6xit\"","text":"How would prosperity in Austria change if the European Union suddenly ceased to exist? The simulation results show: after full adjustment to the new framework conditions, the real value of gross domestic product (in 2022 prices) would be between 24 and 47 billion \u20ac lower. In the event of a surprise \u00d6xit, the damage would probably be twice as high in the short term. Calculated per capita, the economic losses would be between 2,735 \u20ac and 5,190 \u20ac (90 percent confidence interval, mean value 3,860 \u20ac), putting Austria in 6th place out of 27 in the EU ranking, with the first three places going to very small EU member states. The Austrian net contribution, which was between 113 \u20ac and 184 \u20ac per capita in 2022, would have to be deducted from these gross effects. The analysis can be validated using the actual effects of the UK's withdrawal from the EU. However, it only identifies lower limits for the true costs because the benefits of EU integration on innovation, foreign and security policy or the individual freedom of citizens cannot be quantified. Although EU membership is an excellent deal for Austria, major internal barriers remain in the single market. Removing these barriers, for example by creating a single market for energy, a capital markets union or a European infrastructure initiative, could significantly increase the economic benefits of the EU for Austria and boost much-needed economic growth.","onlinedate":"2024-06-03 07:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20240603","publication_date_year":"","publication_date_full":true,"publication_num_pages":"19","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":267394,"zip":null,"link":"","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":"2024-06-03 07:00:00","types":[81966],"research_groups":[],"collaboration":"","persons":[4986,17835],"persons_data":"[{\"personId\":4986,\"personName\":\"Gabriel Felbermayr\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":17835,\"personName\":\"Inga Heiland\",\"organisationNames\":[\"NTNU\"]}]","clients":[],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\"><span>Felbermayr, G.<\\\/span>, &amp; Heiland, I. (2024). <span><em>Wie hoch ist der \u00f6konomische Nutzen der EU f\u00fcr \u00d6sterreich? Kurzanalyse zu einem m\u00f6glichen \\\"\u00d6xit\\\"<\\\/em><\\\/span>. WIFO, Norwegian University of Science and Technology.<\\\/div>\",\"vancouver\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_vancouver rendering_bookanthology rendering_vancouver rendering_bookanthology_vancouver\\\"><span>Felbermayr G<\\\/span>, Heiland I. <span class=\\\"title\\\"><span>Wie hoch ist der \u00f6konomische Nutzen der EU f\u00fcr \u00d6sterreich? <span class=\\\"subtitle\\\">Kurzanalyse zu einem m\u00f6glichen \\\"\u00d6xit\\\"<\\\/span><\\\/span><\\\/span>. 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Die Simulationsergebnisse zeigen: Nach vollst\u00e4ndiger Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen w\u00e4re der Realwert des Bruttoinlandsprodukts (in Preisen von 2022) zwischen 24 und 47 Mrd. \u20ac niedriger. Bei einem \u00fcberraschendem \u00d6xit k\u00e4me es kurzfristig wohl zu einem doppelt so hohen Schaden. Pro Kopf gerechnet l\u00e4gen die wirtschaftlichen Einbu\u00dfen zwischen 2.735 \u20ac und 5.190 \u20ac (90% Konfidenzintervall, Mittelwert 3.860 \u20ac), damit liegt \u00d6sterreich im EU-Ranking auf Platz 6 von 27, wobei die ersten drei Pl\u00e4tze auf sehr kleine EU-Mitgliedsstaaten entfallen. Von diesen Bruttoeffekten w\u00e4re der \u00f6sterreichische Nettobeitrag abzuziehen, der im Jahr 2022 zwischen 113 \u20ac und 184 \u20ac pro Kopf lag. Die Analyse kann mit Hilfe der tats\u00e4chlichen Effekte des Ausscheidens des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus der EU validiert werden. Sie identifiziert allerdings nur Untergrenzen f\u00fcr die wahren Kosten, weil die Vorteile der EU-Integration auf die Innovationst\u00e4tigkeit, die Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik oder die individuelle Freiheit der B\u00fcrger:innen nicht quantifiziert werden k\u00f6nnen. Obwohl die EU-Mitgliedschaft ein ausgezeichnetes Gesch\u00e4ft f\u00fcr \u00d6sterreich darstellt, verbleiben im Binnenmarkt gro\u00dfe interne Barrieren. Deren Beseitigung, etwa durch Schaffung eines Binnenmarktes f\u00fcr Energie, einer Kapitalmarktunion oder einer europ\u00e4ischen Infrastrukturinitiative, k\u00f6nnte die \u00f6konomischen Vorteile der EU f\u00fcr \u00d6sterreich noch einmal deutlich erh\u00f6hen und dringend ben\u00f6tigtes Wirtschaftswachstum ankurbeln.<\\\/p><p>AB  - Wie w\u00fcrde sich der Wohlstand in \u00d6sterreich ver\u00e4ndern, wenn es die Europ\u00e4ische Union pl\u00f6tzlich nicht mehr g\u00e4be? Die Simulationsergebnisse zeigen: Nach vollst\u00e4ndiger Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen w\u00e4re der Realwert des Bruttoinlandsprodukts (in Preisen von 2022) zwischen 24 und 47 Mrd. \u20ac niedriger. Bei einem \u00fcberraschendem \u00d6xit k\u00e4me es kurzfristig wohl zu einem doppelt so hohen Schaden. Pro Kopf gerechnet l\u00e4gen die wirtschaftlichen Einbu\u00dfen zwischen 2.735 \u20ac und 5.190 \u20ac (90% Konfidenzintervall, Mittelwert 3.860 \u20ac), damit liegt \u00d6sterreich im EU-Ranking auf Platz 6 von 27, wobei die ersten drei Pl\u00e4tze auf sehr kleine EU-Mitgliedsstaaten entfallen. Von diesen Bruttoeffekten w\u00e4re der \u00f6sterreichische Nettobeitrag abzuziehen, der im Jahr 2022 zwischen 113 \u20ac und 184 \u20ac pro Kopf lag. Die Analyse kann mit Hilfe der tats\u00e4chlichen Effekte des Ausscheidens des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus der EU validiert werden. 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