{"id":153913,"date":"2024-03-21T07:38:11","date_gmt":"2024-03-21T06:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/153913\/"},"modified":"2024-11-07T03:45:48","modified_gmt":"2024-11-07T02:45:48","slug":"why-does-austrias-economy-grow-faster-than-germanys","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/153913\/","title":{"rendered":"Why Does Austria's Economy Grow Faster than Germany's?"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-153913","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Germany and Austria, neighbours of different size and with the same language, still have close economic bonds, but the combined effect of Austria joining the EU, the eastern opening and the EU's enlargement has made Austria grow increasingly separate from Germany. Since the early 1990s, Austria's economic growth rate has been surpassing the German equivalent by \u00bd percentage point per year. The reasons for this are manifold, but appear to be chiefly in the burden attending German reunification. Also, the German business sector seems to have been less able than its Austrian counterpart to tap the new opportunities springing from Europe's progressing integration (internal market and currency union) and the EU's enlargement. Already the eastern opening opened up a new \"window of opportunity\" for Austria which the economy made full use of. In part, the asymmetric architecture of EMU's macropolicy (excessive real interest rates, fiscal rules of the stability and growth pact) appears to pose greater problems for Germany than for Austria. Lastly, the negative structural effects of globalisation (outsourcing, etc.) may have been a reason for Germany's weak growth. However, since the globalisation effect also applies to Austria, the growth gap between the two countries cannot be explained by this hypothesis.","onlinedate":"2006-10-10 02:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20061001","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"88","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":325334,"zip":null,"link":"","monthly_report":true,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"280","journal":"WIFO Working Papers","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":null,"types":[44410],"research_groups":[3500],"collaboration":"","persons":[3917],"persons_data":"[{\"personId\":3917,\"personName\":\"Fritz Breuss\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_contributiontoperiodical rendering_apa rendering_contributiontoperiodical_apa\\\"><span>Breuss, F.<\\\/span> (2006). <span>Warum w\u00e4chst die Wirtschaft in \u00d6sterreich rascher als in Deutschland?<\\\/span> <span><em>WIFO Working Papers<\\\/em><\\\/span>, (280). <a onclick=\\\"window.open(this.href, '_blank','noopener,noreferrer'); return false;\\\" href=\\\"https:\\\/\\\/www.wifo.ac.at\\\/wwa\\\/pubid\\\/27318\\\" class=\\\"link\\\"><span>https:\\\/\\\/www.wifo.ac.at\\\/wwa\\\/pubid\\\/27318<\\\/span><\\\/a><\\\/div>\",\"vancouver\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_vancouver rendering_contributiontoperiodical rendering_vancouver rendering_contributiontoperiodical_vancouver\\\"><span>Breuss F<\\\/span>. <span class=\\\"title\\\"><span>Warum w\u00e4chst die Wirtschaft in \u00d6sterreich rascher als in Deutschland?<\\\/span><\\\/span> <span>WIFO Working Papers<\\\/span>. 2006 Oct;(280).<\\\/div>\",\"bibtex\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_bibtex rendering_contributiontoperiodical rendering_bibtex rendering_contributiontoperiodical_bibtex\\\"><div>@misc{aacf5d88ba63400e9f84006afe416886,<\\\/div><div>  title    = \\\"Warum w{\\\\\\\"a}chst die Wirtschaft in {\\\\\\\"O}sterreich rascher als in Deutschland?\\\",<\\\/div><div>  abstract = \\\"Deutschland und {\\\\\\\"O}sterreich, unterschiedlich gro{\\\\ss}e Nachbarn mit gleicher Sprache, sind zwar immer noch eng miteinander wirtschaftlich verflochten. 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Dank EU-Mitgliedschaft, Ost\u00f6ffnung und EU-Erweiterung hat sich \u00d6sterreich aber zunehmend von Deutschland emanzipiert. Seit Anfang der neunziger Jahre \u00fcbertrifft das Wirtschaftswachstum in \u00d6sterreich jenes in Deutschland um rund \u00bd Prozentpunkt pro Jahr. Daf\u00fcr gibt es eine Reihe von Gr\u00fcnden: Der Hauptgrund d\u00fcrfte in den Lasten der deutschen Wiedervereinigung zu finden sein. Zum anderen konnte die deutsche Wirtschaft offenbar weniger gut als die \u00f6sterreichische die durch die fortschreitende Integration Europas (Binnenmarkt und W\u00e4hrungsunion) und durch die Erweiterung der EU neu er\u00f6ffneten Chancen aussch\u00f6pfen. Bereits die Ost\u00f6ffnung \u00f6ffnete f\u00fcr \u00d6sterreich ein neues \\\"window of opportunities\\\", das gut genutzt wurde. 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Seit Anfang der neunziger Jahre \u00fcbertrifft das Wirtschaftswachstum in \u00d6sterreich jenes in Deutschland um rund \u00bd Prozentpunkt pro Jahr. Daf\u00fcr gibt es eine Reihe von Gr\u00fcnden: Der Hauptgrund d\u00fcrfte in den Lasten der deutschen Wiedervereinigung zu finden sein. Zum anderen konnte die deutsche Wirtschaft offenbar weniger gut als die \u00f6sterreichische die durch die fortschreitende Integration Europas (Binnenmarkt und W\u00e4hrungsunion) und durch die Erweiterung der EU neu er\u00f6ffneten Chancen aussch\u00f6pfen. Bereits die Ost\u00f6ffnung \u00f6ffnete f\u00fcr \u00d6sterreich ein neues \\\"window of opportunities\\\", das gut genutzt wurde. Teilweise d\u00fcrfte auch die asymmetrische Architektur der Makropolitik der WWU Deutschland (zu hohe Realzinsen, Fiskalregeln des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspaktes) vor gr\u00f6\u00dfere Probleme stellen als \u00d6sterreich. 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