{"id":124352,"date":"2024-01-23T09:01:08","date_gmt":"2024-01-23T08:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/124352\/"},"modified":"2024-11-07T05:33:52","modified_gmt":"2024-11-07T04:33:52","slug":"leistbarkeit-von-wohnen-in-oesterreich-operationalisierung-und-demographische-komponenten","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/124352\/","title":{"rendered":"Housing Affordability in Austria. Operationalisation and Demographic Components"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-124352","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Austria currently experiences dynamic real estate price and rent developments. This sparked a policy discussion about affordability of housing in Austria. Based on previous literature and a microeconomic foundation, housing affordability in Austria is measured by the ratio approach (applying upper income and quality limits) and the residual income approach. Differences between renters and owner-occupants, qualitative aspects (crowding, location, year of construction, etc.) as well as the age structure of the population are taken into account. To a large extent, the analysis is based on micro data at the household level. The results indicate that the residual income approach is preferable compared to the ratio approach. Setting upper limits for income and quality provides more reliable results for the ratio approach. Overall, approximately 11 to 15 percent of Austrian households were affected by housing affordability problems in 2014 according to the residual income approach. Low-income households with lower financial capacity, renters and households in overcrowded units are relatively more affected by housing affordability issues. 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Basierend auf der internationalen Literatur, mikro{\\\\\\\"o}konomischen {\\\\\\\"U}berlegungen und unter Ber{\\\\\\\"u}cksichtigung der vorliegenden Mikrodaten verwendet diese Studie zwei Leistbarkeitsindikatoren: den Ausgabenanteilsansatz zur Berechnung der medianen Wohnkostenbelastung und zur Messung der Betroffenheit bei verschiedenen h{\\\\\\\"o}chstm{\\\\\\\"o}glichen Anteilen und den Residualeinkommensansatz, der absolute Werte f{\\\\\\\"u}r Wohnkosten, Einkommen und notwendige Ausgaben f{\\\\\\\"u}r weitere G{\\\\\\\"u}ter gegen{\\\\\\\"u}berstellt. Die Analyse erfolgt nach verschiedenen Kriterien f{\\\\\\\"u}r Einkommensh{\\\\\\\"o}he, Qualit{\\\\\\\"a}t und Lage der Immobilien. F{\\\\\\\"u}r die Beurteilung der Leistbarkeit von Wohnen der {\\\\\\\"o}sterreichischen Haushalte erzielt demnach der Residualeinkommensansatz verl{\\\\\\\"a}sslichere Ergebnisse. 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Neben Ma\u00dfnahmen zur Bestandsverbesserung empfiehlt es sich, insbesondere das Angebot an kleinen Wohnungen mit zwei oder drei Wohnr\u00e4umen auszuweiten und Kostentreiber einzud\u00e4mmen.<\\\/p><p>AB  - Die dynamische Immobilien- und Mietpreisentwicklung machte die Leistbarkeit von Wohnen in den letzten Jahren vermehrt zu einem wohnungspolitischen Thema. Das Thema geht weit dar\u00fcber hinaus, die Wohnkosten in ein Verh\u00e4ltnis zum Einkommen zu setzen. Basierend auf der internationalen Literatur, mikro\u00f6konomischen \u00dcberlegungen und unter Ber\u00fccksichtigung der vorliegenden Mikrodaten verwendet diese Studie zwei Leistbarkeitsindikatoren: den Ausgabenanteilsansatz zur Berechnung der medianen Wohnkostenbelastung und zur Messung der Betroffenheit bei verschiedenen h\u00f6chstm\u00f6glichen Anteilen und den Residualeinkommensansatz, der absolute Werte f\u00fcr Wohnkosten, Einkommen und notwendige Ausgaben f\u00fcr weitere G\u00fcter gegen\u00fcberstellt. 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