{"id":121972,"date":"2024-01-23T07:29:53","date_gmt":"2024-01-23T06:29:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/121972\/"},"modified":"2024-11-07T05:12:36","modified_gmt":"2024-11-07T04:12:36","slug":"familienleistungen-und-familienpolitische-instrumente-in-ausgewaehlten-europaeischen-laendern","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/121972\/","title":{"rendered":"Family Benefits and Family Policy Tools in Selected European Countries"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-121972","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Family policies vary considerably, in their focus as much as in the instruments used, in Germany, France, the Netherlands, Sweden and Denmark, the countries chosen for the study. Germany's traditional type of family policy was fundamentally rehauled in recent years in order to boost female employment and improve options to reconcile job and family. France pursues a pronatalist policy that aims to increase female employment as well as fertility rates. Family policy in the Netherlands promotes a secondary-earner model. In Sweden, the focus of family policy is on facilitating female employment by child-care facilities, on ensuring some sort of fathers' involvement and on reducing poverty by way of generous money transfers. In Denmark, the emphasis is on encouraging parents to quickly return to work. More recent reforms, especially with regard to parental leave, reflect an intensifying effort to increase fathers' involvement in some countries. 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Die traditionell gepr{\\\\\\\"a}gte deutsche Familienpolitik wurde in den letzten Jahren mit dem Ziel der Steigerung der Frauenerwerbst{\\\\\\\"a}tigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch f{\\\\\\\"u}r M{\\\\\\\"a}nner in einigen Bereichen grundlegend reformiert. Die pronatalistische Familienpolitik Frankreichs zielt auf eine gleichzeitige Steigerung der Frauenerwerbst{\\\\\\\"a}tigkeit und der Fertilit{\\\\\\\"a}t ab. In den Niederlanden f{\\\\\\\"o}rdert die Familienpolitik ein Zuverdienermodell. In Schweden liegt der familienpolitische Fokus auf der Unterst{\\\\\\\"u}tzung der Frauenerwerbst{\\\\\\\"a}tigkeit durch Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch auf der Sicherstellung einer gewissen V{\\\\\\\"a}terbeteiligung sowie auf Armutsverringerung durch gro{\\\\ss}z{\\\\\\\"u}gige monet{\\\\\\\"a}re Transfers. Die d{\\\\\\\"a}nische Familienpolitik forciert den fr{\\\\\\\"u}hzeitigen Wiedereinstieg von Eltern in die Berufst{\\\\\\\"a}tigkeit. In j{\\\\\\\"u}ngeren Reformen insbesondere der Freistellungsregelungen schl{\\\\\\\"a}gt sich in einigen L{\\\\\\\"a}ndern zunehmend das Anliegen einer Steigerung der V{\\\\\\\"a}terbeteiligung nieder. Nicht zuletzt stehen im Zuge der krisenbedingten Konsolidierungsprogramme, die in den meisten EU-L{\\\\\\\"a}ndern seit Anfang der 2010er-Jahre umgesetzt werden, auch die Familienleistungen unter Druck.\\\",<\\\/div><div>  keywords = \\\"Familienleistungen, Familienpolitik, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kinderbetreuungsgeld, V{\\\\\\\"a}terbeteiligung, Familienleistungen, Familienpolitik, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kinderbetreuungsgeld, V{\\\\\\\"a}terbeteiligung\\\",<\\\/div><div>  author   = \\\"Margit Schratzenstaller\\\",<\\\/div><div>  note     = \\\"Familienpolitik im internationalen Vergleich\\\",<\\\/div><div>  year     = \\\"2015\\\",<\\\/div><div>  month    = mar,<\\\/div><div>  language = \\\"Deutsch\\\",<\\\/div><div>  volume   = \\\"88\\\",<\\\/div><div>  pages    = \\\"195--209\\\",<\\\/div><div>  journal  = \\\"WIFO-Monatsberichte\\\",<\\\/div><p>}<\\\/p><\\\/div>\",\"ris\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_ris rendering_contributiontoperiodical rendering_ris rendering_contributiontoperiodical_ris\\\"><p>TY  - GEN<\\\/p><p>T1  - Familienleistungen und familienpolitische Instrumente in ausgew\u00e4hlten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern<\\\/p><p>AU  - Schratzenstaller, Margit<\\\/p><p>N1  - Familienpolitik im internationalen Vergleich<\\\/p><p>PY  - 2015\\\/3<\\\/p><p>Y1  - 2015\\\/3<\\\/p><p>N2  - Sowohl die Ausrichtung als auch das Instrumentarium der Familienpolitik unterscheiden sich betr\u00e4chtlich zwischen den hier untersuchten L\u00e4ndern Deutschland, Frankreich, Niederlande, Schweden und D\u00e4nemark. Die traditionell gepr\u00e4gte deutsche Familienpolitik wurde in den letzten Jahren mit dem Ziel der Steigerung der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch f\u00fcr M\u00e4nner in einigen Bereichen grundlegend reformiert. Die pronatalistische Familienpolitik Frankreichs zielt auf eine gleichzeitige Steigerung der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit und der Fertilit\u00e4t ab. In den Niederlanden f\u00f6rdert die Familienpolitik ein Zuverdienermodell. In Schweden liegt der familienpolitische Fokus auf der Unterst\u00fctzung der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit durch Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch auf der Sicherstellung einer gewissen V\u00e4terbeteiligung sowie auf Armutsverringerung durch gro\u00dfz\u00fcgige monet\u00e4re Transfers. Die d\u00e4nische Familienpolitik forciert den fr\u00fchzeitigen Wiedereinstieg von Eltern in die Berufst\u00e4tigkeit. 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Die pronatalistische Familienpolitik Frankreichs zielt auf eine gleichzeitige Steigerung der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit und der Fertilit\u00e4t ab. In den Niederlanden f\u00f6rdert die Familienpolitik ein Zuverdienermodell. In Schweden liegt der familienpolitische Fokus auf der Unterst\u00fctzung der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit durch Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch auf der Sicherstellung einer gewissen V\u00e4terbeteiligung sowie auf Armutsverringerung durch gro\u00dfz\u00fcgige monet\u00e4re Transfers. Die d\u00e4nische Familienpolitik forciert den fr\u00fchzeitigen Wiedereinstieg von Eltern in die Berufst\u00e4tigkeit. In j\u00fcngeren Reformen insbesondere der Freistellungsregelungen schl\u00e4gt sich in einigen L\u00e4ndern zunehmend das Anliegen einer Steigerung der V\u00e4terbeteiligung nieder. 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