{"id":119770,"date":"2024-01-22T22:42:39","date_gmt":"2024-01-22T21:42:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/119770\/"},"modified":"2024-11-07T05:07:58","modified_gmt":"2024-11-07T04:07:58","slug":"familienpolitik-in-ausgewaehlten-europaeischen-laendern-im-vergleich","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/119770\/","title":{"rendered":"Family Policy in Selected European Countries in Comparison"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-119770","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"The study analyses the status quo of Austrian family policy, focusing on direct cash transfers, tax reliefs, child care facilities and child care leave provisions (Germany, the Netherlands, Sweden, Denmark, France, UK). Public expenses for family policy are above OECD average in Austria. Measured against important indicators of success (e.g., fertility rate or poverty risk of children), however, outcomes partly are rather average. Also distribution of paid and unpaid work between fathers and mothers is more unequal than in many other countries, which is supported by various provisions in the tax and transfer system: in particular by the high tax burden in the low and middle income range. Also the insufficient supply of child-care facilities in particular for under 3-years-olds represents an obstacle for gender equality on the labour market. In the last few years, Austrian family policy implemented important steps to improve reconciliation of family and work and to increase fathers' participation in child care. The introduction of non-transferable partner months within the child care leave period and of an additional child care leave variant combining a rather short leave period with a transfer payment of 80 percent of former income, as well as the expansion of child care facilities can be expected to improve incentives and preconditions for a more equal distribution of paid and unpaid work between mothers and fathers. Additional investment in quantity and quality of child care facilities, accompanied by the elimination of provisions in the tax and transfer system supporting the existing uneven distribution of labour within families, would increase mothers' participation rates in the labour market and fathers' participation in child care further.","onlinedate":"2014-11-25 00:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20140701","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"82","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":355174,"zip":null,"link":"","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":"2014-11-25 00:00:00","types":[81966],"research_groups":[3500],"collaboration":"","persons":[3830],"persons_data":"[{\"personId\":3830,\"personName\":\"Margit Schratzenstaller\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[10674],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\"><span>Schratzenstaller, M.<\\\/span> (2014). <span><em>Familienpolitik in ausgew\u00e4hlten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern im Vergleich<\\\/em><\\\/span>. 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Gemessen an wichtigen Erfolgsindikatoren (z. B. Fertilit{\\\\\\\"a}tsrate oder Armutsgef{\\\\\\\"a}hrdungsquote von Kindern) erzielt die {\\\\\\\"o}sterreichische Familienpolitik allerdings zum Teil nur m{\\\\\\\"a}{\\\\ss}ige Ergebnisse. Auch ist die intrafamili{\\\\\\\"a}re Arbeitsteilung zwischen M{\\\\\\\"u}ttern und V{\\\\\\\"a}tern ungleicher als in vielen Vergleichsl{\\\\\\\"a}ndern. Dies wird unterst{\\\\\\\"u}tzt durch eine Reihe von Regelungen im Steuer- und Transfersystem, vor allem durch die hohe Abgabenbelastung im unteren und mittleren Einkommensbereich. Auch das vor allem f{\\\\\\\"u}r unter 3-J{\\\\\\\"a}hrige nach wie vor unzureichende Angebot an Betreuungseinrichtungen bildet ein Hindernis f{\\\\\\\"u}r die Gleichstellung der Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt. In den letzten Jahren hat die Familienpolitik wichtige Schritte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Erh{\\\\\\\"o}hung der V{\\\\\\\"a}terbeteiligung gesetzt. So sollen etwa nicht {\\\\\\\"u}bertragbare Partnermonate, eine einkommensabh{\\\\\\\"a}ngige Variante mit kurzer Bezugsdauer f{\\\\\\\"u}r das Kinderbetreuungsgeld sowie der Ausbau der Betreuungseinrichtungen f{\\\\\\\"u}r die unter 3-J{\\\\\\\"a}hrigen und der schulischen Nachmittagsbetreuung Anreize und Rahmenbedingungen f{\\\\\\\"u}r eine gleichm{\\\\\\\"a}{\\\\ss}igere Aufteilung der bezahlten wie der unbezahlten Arbeit zwischen M{\\\\\\\"u}ttern und V{\\\\\\\"a}tern deutlich verbessern. Weitere Investitionen in Quantit{\\\\\\\"a}t und Qualit{\\\\\\\"a}t der Betreuungseinrichtungen, flankiert vom Abbau von die bestehende ungleiche intrafamili{\\\\\\\"a}re Arbeitsteilung st{\\\\\\\"u}tzenden Regelungen im Abgabensystem, w{\\\\\\\"u}rden die M{\\\\\\\"u}ttererwerbs- und V{\\\\\\\"a}terbeteiligung weiter erh{\\\\\\\"o}hen.\\\",<\\\/div><div>  author   = \\\"Margit Schratzenstaller\\\",<\\\/div><div>  note     = \\\"Familienpolitik\\\",<\\\/div><div>  year     = \\\"2014\\\",<\\\/div><div>  month    = jul,<\\\/div><div>  language = \\\"Deutsch\\\",<\\\/div><p>}<\\\/p><\\\/div>\",\"ris\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_ris rendering_bookanthology rendering_ris rendering_bookanthology_ris\\\"><p>TY  - BOOK<\\\/p><p>T1  - Familienpolitik in ausgew\u00e4hlten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern im Vergleich<\\\/p><p>AU  - Schratzenstaller, Margit<\\\/p><p>N1  - Familienpolitik<\\\/p><p>PY  - 2014\\\/7<\\\/p><p>Y1  - 2014\\\/7<\\\/p><p>N2  - Die Studie analysiert den Status quo der \u00f6sterreichischen Familienpolitik in den Bereichen direkte Geldleistungen, Steuererleichterungen, Kinderbetreuung und Regelungen des Kinderbetreuungsgeldbezuges und vergleicht die Situation mit den Regelungen in ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern (Deutschland, Niederlande, Schweden, D\u00e4nemark, Frankreich, Gro\u00dfbritannien). Die Aufwendungen der \u00f6ffentlichen Hand f\u00fcr Familienpolitik sind in \u00d6sterreich im OECD-Vergleich \u00fcberdurchschnittlich hoch. Gemessen an wichtigen Erfolgsindikatoren (z. B. Fertilit\u00e4tsrate oder Armutsgef\u00e4hrdungsquote von Kindern) erzielt die \u00f6sterreichische Familienpolitik allerdings zum Teil nur m\u00e4\u00dfige Ergebnisse. Auch ist die intrafamili\u00e4re Arbeitsteilung zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern ungleicher als in vielen Vergleichsl\u00e4ndern. Dies wird unterst\u00fctzt durch eine Reihe von Regelungen im Steuer- und Transfersystem, vor allem durch die hohe Abgabenbelastung im unteren und mittleren Einkommensbereich. Auch das vor allem f\u00fcr unter 3-J\u00e4hrige nach wie vor unzureichende Angebot an Betreuungseinrichtungen bildet ein Hindernis f\u00fcr die Gleichstellung der Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt. In den letzten Jahren hat die Familienpolitik wichtige Schritte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Erh\u00f6hung der V\u00e4terbeteiligung gesetzt. So sollen etwa nicht \u00fcbertragbare Partnermonate, eine einkommensabh\u00e4ngige Variante mit kurzer Bezugsdauer f\u00fcr das Kinderbetreuungsgeld sowie der Ausbau der Betreuungseinrichtungen f\u00fcr die unter 3-J\u00e4hrigen und der schulischen Nachmittagsbetreuung Anreize und Rahmenbedingungen f\u00fcr eine gleichm\u00e4\u00dfigere Aufteilung der bezahlten wie der unbezahlten Arbeit zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern deutlich verbessern. Weitere Investitionen in Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t der Betreuungseinrichtungen, flankiert vom Abbau von die bestehende ungleiche intrafamili\u00e4re Arbeitsteilung st\u00fctzenden Regelungen im Abgabensystem, w\u00fcrden die M\u00fcttererwerbs- und V\u00e4terbeteiligung weiter erh\u00f6hen.<\\\/p><p>AB  - Die Studie analysiert den Status quo der \u00f6sterreichischen Familienpolitik in den Bereichen direkte Geldleistungen, Steuererleichterungen, Kinderbetreuung und Regelungen des Kinderbetreuungsgeldbezuges und vergleicht die Situation mit den Regelungen in ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern (Deutschland, Niederlande, Schweden, D\u00e4nemark, Frankreich, Gro\u00dfbritannien). Die Aufwendungen der \u00f6ffentlichen Hand f\u00fcr Familienpolitik sind in \u00d6sterreich im OECD-Vergleich \u00fcberdurchschnittlich hoch. Gemessen an wichtigen Erfolgsindikatoren (z. B. Fertilit\u00e4tsrate oder Armutsgef\u00e4hrdungsquote von Kindern) erzielt die \u00f6sterreichische Familienpolitik allerdings zum Teil nur m\u00e4\u00dfige Ergebnisse. Auch ist die intrafamili\u00e4re Arbeitsteilung zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern ungleicher als in vielen Vergleichsl\u00e4ndern. Dies wird unterst\u00fctzt durch eine Reihe von Regelungen im Steuer- und Transfersystem, vor allem durch die hohe Abgabenbelastung im unteren und mittleren Einkommensbereich. Auch das vor allem f\u00fcr unter 3-J\u00e4hrige nach wie vor unzureichende Angebot an Betreuungseinrichtungen bildet ein Hindernis f\u00fcr die Gleichstellung der Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt. In den letzten Jahren hat die Familienpolitik wichtige Schritte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Erh\u00f6hung der V\u00e4terbeteiligung gesetzt. So sollen etwa nicht \u00fcbertragbare Partnermonate, eine einkommensabh\u00e4ngige Variante mit kurzer Bezugsdauer f\u00fcr das Kinderbetreuungsgeld sowie der Ausbau der Betreuungseinrichtungen f\u00fcr die unter 3-J\u00e4hrigen und der schulischen Nachmittagsbetreuung Anreize und Rahmenbedingungen f\u00fcr eine gleichm\u00e4\u00dfigere Aufteilung der bezahlten wie der unbezahlten Arbeit zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern deutlich verbessern. 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