{"id":118014,"date":"2024-01-22T20:52:25","date_gmt":"2024-01-22T19:52:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/118014\/"},"modified":"2024-11-14T13:09:19","modified_gmt":"2024-11-14T12:09:19","slug":"die-groesse-der-kleinen-in-der-eu","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/118014\/","title":{"rendered":"The Leverage of the Small Ones in the EU"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-118014","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"In the early 1970s, E.F. Schumacher criticised western industrial countries in the face of emerging globalisation by using a term generated by Leopold Kohr: \"Small is beautiful.\" Seen against the progressing enlargement of the EU we need to ask whether and to what extent small is still beautiful. The internal market promises the greatest integration benefits from utilising economies of scale. In line with the integration theory, large economies (and their large-scale businesses) should profit more from a deeper European integration than would smaller ones. But is the size of an economy within the EU really of importance? While the original EU 6 was made up of equally sized countries, today's EU 28 is highly unequal: seven large and medium-sized countries face 21 small ones. While politics is still dominated by the major countries (including in the Council), especially along the historical Berlin-Paris axis, the situation is mixed when we look at the economic side, corresponding widely to Rose's (2006) estimate in searching for a \"national scale effect\". The adage that size does not matter applies to the EU countries as well. Smaller economies are more open to foreign trade than large ones (and should thus profit more from free access to the internal market), but otherwise do not differ in a systematic manner. Size does not make them rich. Their growth performance does not depend on a country's size, but rather on the period of investigation and the phase of integration.","onlinedate":"2013-08-08 12:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20130801","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"51","keywords":"[\"Bev\u00f6lkerung Integration Gr\u00f6\u00dfe Panel Cross-section\"]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":414714,"zip":null,"link":"","monthly_report":true,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"452","journal":"WIFO Working Papers","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":"2013-08-08 12:00:00","types":[44410],"research_groups":[3500],"collaboration":"","persons":[3917],"persons_data":"[{\"personId\":3917,\"personName\":\"Fritz Breuss\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_contributiontoperiodical rendering_apa rendering_contributiontoperiodical_apa\\\"><span>Breuss, F.<\\\/span> (2013). <span>Die Gr\u00f6\u00dfe der Kleinen in der EU<\\\/span>. <span><em>WIFO Working Papers<\\\/em><\\\/span>, (452). <a onclick=\\\"window.open(this.href, '_blank','noopener,noreferrer'); return false;\\\" href=\\\"https:\\\/\\\/www.wifo.ac.at\\\/wwa\\\/pubid\\\/46904\\\" class=\\\"link\\\"><span>https:\\\/\\\/www.wifo.ac.at\\\/wwa\\\/pubid\\\/46904<\\\/span><\\\/a><\\\/div>\",\"vancouver\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_vancouver rendering_contributiontoperiodical rendering_vancouver rendering_contributiontoperiodical_vancouver\\\"><span>Breuss F<\\\/span>. <span class=\\\"title\\\"><span>Die Gr\u00f6\u00dfe der Kleinen in der EU<\\\/span><\\\/span>. <span>WIFO Working Papers<\\\/span>. 2013 Aug;(452).<\\\/div>\",\"bibtex\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_bibtex rendering_contributiontoperiodical rendering_bibtex rendering_contributiontoperiodical_bibtex\\\"><div>@misc{480530757717423299cdb60b7759086f,<\\\/div><div>  title    = \\\"Die Gr{\\\\\\\"o}{\\\\ss}e der Kleinen in der EU\\\",<\\\/div><div>  abstract = \\\"In den fr{\\\\\\\"u}hen 1970er-Jahren kritisierte E.F. 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Bestand die urspr{\\\\\\\"u}ngliche EU 6 aus L{\\\\\\\"a}ndern gleicher Gr{\\\\\\\"o}{\\\\ss}e, so ist die EU 28 heute sehr ungleichgewichtig: 7 gro{\\\\ss}en und mittelgro{\\\\ss}en L{\\\\\\\"a}ndern stehen 21 kleine gegen{\\\\\\\"u}ber. W{\\\\\\\"a}hrend in der Politik nach wie vor die gro{\\\\ss}en L{\\\\\\\"a}nder (auch im Rat) das Sagen haben, inbesondere aufgrund der historischen Achse Berlin\u2013Paris, ist das Bild vom wirtschaftlichen Standpunkt gemischt and entspricht weitgehend der Einsch{\\\\\\\"a}tzung von Rose (2006) auf der Suche nach einem {\\\"}national scale effect{\\\"}. Auch f{\\\\\\\"u}r die EU-L{\\\\\\\"a}nder gilt, dass es auf die Gr{\\\\\\\"o}{\\\\ss}e nicht ankommt. Kleine Volkswirtschaften sind offener gegen{\\\\\\\"u}ber dem Au{\\\\ss}enhandel als gro{\\\\ss}e (und sollten daher vom freien Zugang zum Binnenmarkt mehr profitieren), aber unterscheiden sich dar{\\\\\\\"u}ber hinaus nicht systematisch. Gr{\\\\\\\"o}{\\\\ss}e macht nicht reicht. 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W\u00e4hrend in der Politik nach wie vor die gro\u00dfen L\u00e4nder (auch im Rat) das Sagen haben, inbesondere aufgrund der historischen Achse Berlin\u2013Paris, ist das Bild vom wirtschaftlichen Standpunkt gemischt and entspricht weitgehend der Einsch\u00e4tzung von Rose (2006) auf der Suche nach einem \\\"national scale effect\\\". Auch f\u00fcr die EU-L\u00e4nder gilt, dass es auf die Gr\u00f6\u00dfe nicht ankommt. Kleine Volkswirtschaften sind offener gegen\u00fcber dem Au\u00dfenhandel als gro\u00dfe (und sollten daher vom freien Zugang zum Binnenmarkt mehr profitieren), aber unterscheiden sich dar\u00fcber hinaus nicht systematisch. Gr\u00f6\u00dfe macht nicht reicht. Die Wachstumsperformance h\u00e4ngt nicht von der Landesgr\u00f6\u00dfe ab, sondern vom Untersuchungszeitraum und der Integrationsphase.<\\\/p><p>AB  - In den fr\u00fchen 1970er-Jahren kritisierte E.F. Schumacher die westlichen Industriel\u00e4nder angesichts der aufkommenden Globalisierungstendenzen mit dem von Leopold Kohr gepr\u00e4gten Slogan \\\"Small is beautiful\\\". Im Zusammenhang mit der voranschreitenden EU-Erweiterung stellt sich die Frage, wieweit Klein immer noch sch\u00f6n ist. Der Binnenmarkt verspricht die gr\u00f6\u00dften Integrationsgewinne durch die Nutzung von Economies-of-Scale. Gem\u00e4\u00df der Integrationstheorie w\u00fcrden gro\u00dfe Volkswirtschaften (mit ihren gr\u00f6\u00dferen Unternehmen) mehr von der Vertiefung der europ\u00e4ischen Integration profitieren als kleine. Ist die Gr\u00f6\u00dfe der Volkswirtschaften aber innerhalb der EU wirklich von Bedeutung? Bestand die urspr\u00fcngliche EU 6 aus L\u00e4ndern gleicher Gr\u00f6\u00dfe, so ist die EU 28 heute sehr ungleichgewichtig: 7 gro\u00dfen und mittelgro\u00dfen L\u00e4ndern stehen 21 kleine gegen\u00fcber. W\u00e4hrend in der Politik nach wie vor die gro\u00dfen L\u00e4nder (auch im Rat) das Sagen haben, inbesondere aufgrund der historischen Achse Berlin\u2013Paris, ist das Bild vom wirtschaftlichen Standpunkt gemischt and entspricht weitgehend der Einsch\u00e4tzung von Rose (2006) auf der Suche nach einem \\\"national scale effect\\\". Auch f\u00fcr die EU-L\u00e4nder gilt, dass es auf die Gr\u00f6\u00dfe nicht ankommt. Kleine Volkswirtschaften sind offener gegen\u00fcber dem Au\u00dfenhandel als gro\u00dfe (und sollten daher vom freien Zugang zum Binnenmarkt mehr profitieren), aber unterscheiden sich dar\u00fcber hinaus nicht systematisch. Gr\u00f6\u00dfe macht nicht reicht. 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