{"id":117324,"date":"2024-01-22T20:26:59","date_gmt":"2024-01-22T19:26:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/117324\/"},"modified":"2024-11-14T13:12:56","modified_gmt":"2024-11-14T12:12:56","slug":"fiw-policy-brief-nr-15-die-auswirkungen-der-einfuehrung-des-euro-auf-den-aussenhandel-der-eu-und-oesterreichs","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/117324\/","title":{"rendered":"FIW Policy Brief No. 15: How the Euro Impacted on Foreign Trade in the EU and Austria"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-117324","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"According to international economics, the introduction of a common currency was expected to increase foreign trade within the euro area by reducing both fixed and variable trading costs. However, since the economy in the euro area grew at a lesser rate than that of selected trade partners, counter-trends were found so that straightforward descriptive statistics did not supply any obvious evidence in favour of this theory. In actual fact, the share of intra-Euro area trading has declined ever since the monetary union was put in place. Nevertheless, most econometric studies found positive trade effects of the common currency amounting to 10 to 15 percent. Most of these effects were due to an extension of existing trading, while an enlargement of categories of traded goods appears to have played a minor role only. The effect was above-average in sectors characterised by high degrees of processing and product differentiation (pharmaceuticals, machines, consumer goods). The largest growth in exports driven by the introduction of the common currency was found in Germany; for Austria the results were above the average of the euro area. Small countries that joined the EU only recently profited most from the currency union; it is thus possible that the effects of future accessions to the currency union could be stronger.","onlinedate":"2012-03-01 01:00:00","lang":"German","publication_series":"FIW \u2013 Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft","publication_date":"20120301","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":null,"zip":null,"link":"https:\/\/www.fiw.ac.at","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":null,"types":[81966],"research_groups":[3500,3491],"collaboration":"","persons":[4967],"persons_data":"[{\"personId\":4967,\"personName\":\"Harald Badinger\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[10674],"subclients":[],"partners":[8870,9102,9505],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\"><span>Badinger, H.<\\\/span> (2012). <span><em>FIW Policy Brief Nr. 15: Die Auswirkungen der Einf\u00fchrung des Euro auf den Au\u00dfenhandel der EU und \u00d6sterreichs<\\\/em><\\\/span>. 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Der Anteil des Intra-Eurozonenhandels nahm seit der Realisierung der W{\\\\\\\"a}hrungsunion sogar ab. Die {\\\\\\\"u}berwiegende Zahl der {\\\\\\\"o}konometrischen Studien weist jedoch auf positive Handelseffekte der gemeinsamen w{\\\\\\\"a}hrung in einer Gr{\\\\\\\"o}{\\\\ss}enordnung von 10\\\\% bis 15\\\\% hin. Ein gro{\\\\ss}er Teil dieser Effekte ist auf eine Ausweitung des bestehenden Handels zur{\\\\\\\"u}ckzuf{\\\\\\\"u}hren, w{\\\\\\\"a}hrend die Ausweitung der gehandelten G{\\\\\\\"u}terarten eine geringere Rolle gespielt haben d{\\\\\\\"u}rfte. {\\\\\\\"U}berdurchschnittlich hohe Effekte sind in Branchen mit einem hohen Verarbeitungsgrad und starker Produktdifferenzierung zu verzeichnen (pharmazeutische Industrie, Maschinenbau, Konsumg{\\\\\\\"u}terindustrie). Die gr{\\\\\\\"o}{\\\\ss}ten Exportsteigerungen infolge der Einf{\\\\\\\"u}hrung der gemeinsamen W{\\\\\\\"a}hrung ergeben sich f{\\\\\\\"u}r Deutschland, f{\\\\\\\"u}r {\\\\\\\"O}sterreich liegen die Ergebnisse ebenfalls {\\\\\\\"u}ber dem Durchschnitt des Euro-Raumes. 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Da die Wirtschaft im Euro-Raum schw\u00e4cher wuchs als bei ausgew\u00e4hlten Handelspartnern, ergaben sich hier aber gegenl\u00e4ufige Tendenzen, sodass einfache deskriptive Statistiken hier keine offenkundige Evidenz liefern. Der Anteil des Intra-Eurozonenhandels nahm seit der Realisierung der W\u00e4hrungsunion sogar ab. Die \u00fcberwiegende Zahl der \u00f6konometrischen Studien weist jedoch auf positive Handelseffekte der gemeinsamen w\u00e4hrung in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10% bis 15% hin. Ein gro\u00dfer Teil dieser Effekte ist auf eine Ausweitung des bestehenden Handels zur\u00fcckzuf\u00fchren, w\u00e4hrend die Ausweitung der gehandelten G\u00fcterarten eine geringere Rolle gespielt haben d\u00fcrfte. \u00dcberdurchschnittlich hohe Effekte sind in Branchen mit einem hohen Verarbeitungsgrad und starker Produktdifferenzierung zu verzeichnen (pharmazeutische Industrie, Maschinenbau, Konsumg\u00fcterindustrie). Die gr\u00f6\u00dften Exportsteigerungen infolge der Einf\u00fchrung der gemeinsamen W\u00e4hrung ergeben sich f\u00fcr Deutschland, f\u00fcr \u00d6sterreich liegen die Ergebnisse ebenfalls \u00fcber dem Durchschnitt des Euro-Raumes. Kleine L\u00e4nder, die der EU erst unl\u00e4ngst beigetreten sind, profitierten von der W\u00e4hrungsunion \u00fcberdurchschnittlich; die Auswirkungen k\u00fcnftiger Beitritte zur W\u00e4hrungsunion k\u00f6nnten somit st\u00e4rker ausfallen.<\\\/p><p>AB  - Der modernen Au\u00dfenwirtschaftstheorie entsprechend ist zu erwarten, dass die Einf\u00fchrung der gemeinsamen W\u00e4hrung durch eine Verringerung der fixen und variablen Handelskosten eine Zunahme des Au\u00dfenhandels im Euro-Raum zur Folge hatte. Da die Wirtschaft im Euro-Raum schw\u00e4cher wuchs als bei ausgew\u00e4hlten Handelspartnern, ergaben sich hier aber gegenl\u00e4ufige Tendenzen, sodass einfache deskriptive Statistiken hier keine offenkundige Evidenz liefern. Der Anteil des Intra-Eurozonenhandels nahm seit der Realisierung der W\u00e4hrungsunion sogar ab. Die \u00fcberwiegende Zahl der \u00f6konometrischen Studien weist jedoch auf positive Handelseffekte der gemeinsamen w\u00e4hrung in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10% bis 15% hin. Ein gro\u00dfer Teil dieser Effekte ist auf eine Ausweitung des bestehenden Handels zur\u00fcckzuf\u00fchren, w\u00e4hrend die Ausweitung der gehandelten G\u00fcterarten eine geringere Rolle gespielt haben d\u00fcrfte. \u00dcberdurchschnittlich hohe Effekte sind in Branchen mit einem hohen Verarbeitungsgrad und starker Produktdifferenzierung zu verzeichnen (pharmazeutische Industrie, Maschinenbau, Konsumg\u00fcterindustrie). Die gr\u00f6\u00dften Exportsteigerungen infolge der Einf\u00fchrung der gemeinsamen W\u00e4hrung ergeben sich f\u00fcr Deutschland, f\u00fcr \u00d6sterreich liegen die Ergebnisse ebenfalls \u00fcber dem Durchschnitt des Euro-Raumes. 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