{"id":117174,"date":"2024-01-22T20:22:14","date_gmt":"2024-01-22T19:22:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/117174\/"},"modified":"2024-11-07T04:45:16","modified_gmt":"2024-11-07T03:45:16","slug":"sozialpolitik-bei-budgetengpaessen-und-fiskalpakt","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/117174\/","title":{"rendered":"Social Policy Against Budgetary Bottlenecks and Fiscal Pact"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-117174","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Europe is in the throes of budgetary consolidation, tightening its fiscal rules. It could not prevent the recession of 2012 and the inexorable growth of debt, especially in Southern Europe, while unemployment spreads and the social gap widens. Social policy is mostly a national matter, but is nevertheless increasingly shaped by European rules and facing some big-scale challenges. New responsibilities can no longer be funded by additional taxes as state expenditure already makes up 50 percent of the economic performance and is not even fully covered by revenues. New responsibilities can be undertaken only when problems are identified early on or even prevented outright, e.g., by an education policy or preventive health scheme, before the costs of unemployment, illness and nursing actually arise. Investment in the future and youth employment decide on the economy's competitiveness as much as on the acceptance of the European model, especially with the young. The current European growth path is socially imbalanced and chained to an ever greater consumption of resources. Modern social policy is not an isolated subpolicy but goes together with education and innovation policy and is increasingly turning international. In order to actively respond to new social problems even in a phase of budgetary consolidation as well as limit their costs it would be useful to have a social pact supplementary to the fiscal pact at a European level.","onlinedate":"2012-11-15 01:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20121101","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"24","keywords":"[\"Social policy\",\"budget consolidation\",\"fiscal compact\",\"social compact\"]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":346143,"zip":null,"link":"","monthly_report":true,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"440","journal":"WIFO Working Papers","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":null,"types":[44410],"research_groups":[3491,3500],"collaboration":"","persons":[4383],"persons_data":"[{\"personId\":4383,\"personName\":\"Karl Aiginger\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_contributiontoperiodical rendering_apa rendering_contributiontoperiodical_apa\\\"><span>Aiginger, K.<\\\/span> (2012). <span>Sozialpolitik bei Budgetengp\u00e4ssen und Fiskalpakt<\\\/span>. <span><em>WIFO Working Papers<\\\/em><\\\/span>, (440). <a onclick=\\\"window.open(this.href, '_blank','noopener,noreferrer'); return false;\\\" href=\\\"https:\\\/\\\/www.wifo.ac.at\\\/wwa\\\/pubid\\\/45779\\\" class=\\\"link\\\"><span>https:\\\/\\\/www.wifo.ac.at\\\/wwa\\\/pubid\\\/45779<\\\/span><\\\/a><\\\/div>\",\"vancouver\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_vancouver rendering_contributiontoperiodical rendering_vancouver rendering_contributiontoperiodical_vancouver\\\"><span>Aiginger K<\\\/span>. <span class=\\\"title\\\"><span>Sozialpolitik bei Budgetengp\u00e4ssen und Fiskalpakt<\\\/span><\\\/span>. <span>WIFO Working Papers<\\\/span>. 2012 Nov;(440).<\\\/div>\",\"bibtex\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_bibtex rendering_contributiontoperiodical rendering_bibtex rendering_contributiontoperiodical_bibtex\\\"><div>@misc{1841185761a3418eb663152cb17085d8,<\\\/div><div>  title    = \\\"Sozialpolitik bei Budgetengp{\\\\\\\"a}ssen und Fiskalpakt\\\",<\\\/div><div>  abstract = \\\"Europa steht im Banne der Budgetkonsolidierung und versch{\\\\\\\"a}rft die fiskalischen Regeln. Es konnte nicht verhindern, dass 2012 eine Rezession eingetreten ist und die Schulden besonders in S{\\\\\\\"u}deuropa weiter steigen. Gleichzeitig nehmen die Arbeitslosigkeit und die sozialen Unterschiede zu. Die Sozialpolitik liegt gro{\\\\ss}teils in nationaler Kompetenz, wird aber dennoch immer st{\\\\\\\"a}rker von europ{\\\\\\\"a}ischen Regeln gepr{\\\\\\\"a}gt und steht vor gro{\\\\ss}en Herausforderungen. Neue Aufgaben k{\\\\\\\"o}nnen nicht mehr durch zus{\\\\\\\"a}tzliche Steuern finanziert werden, da die Staatsausgaben schon bei 50\\\\% der Wirtschaftsleistung liegen und schon heute nicht voll durch Einnahmen gedeckt sind. Neue Aufgaben sind nur dann zu bew{\\\\\\\"a}ltigen, wenn die Probleme fr{\\\\\\\"u}hzeitig erkannt oder das Auftreten von Problemen sogar verhindert wird, so z. B. durch Bildungspolitik oder Gesundheitspr{\\\\\\\"a}vention, bevor die Kosten von Arbeitslosigkeit, Krankheit und Pflege anfallen. Die Zukunftsinvestitionen und die Jugendbesch{\\\\\\\"a}ftigung entscheiden sowohl {\\\\\\\"u}ber die Wettbewerbsf{\\\\\\\"a}higkeit der Wirtschaft als auch {\\\\\\\"u}ber die Akzeptanz des europ{\\\\\\\"a}ischen Modells, vor allem bei der Jugend. Der gegenw{\\\\\\\"a}rtige europ{\\\\\\\"a}ische Wachstumspfad ist sozial unausgewogen und mit weiter steigendem Ressourcenverbrauch verbunden. Eine moderne Sozialpolitik ist keine isolierte Teilpolitik, sondern mit Bildungs- und Innovationspolitik vernetzt und immer st{\\\\\\\"a}rker international. Um einerseits neue soziale Probleme auch in einer Phase der Budgetkonsolidierung aktiv anzusprechen und andererseits ihre Kosten einzuschr{\\\\\\\"a}nken, w{\\\\\\\"a}re auf europ{\\\\\\\"a}ischer Ebene ein Sozialpakt in Erg{\\\\\\\"a}nzung des Fiskalpaktes sinnvoll.\\\",<\\\/div><div>  keywords = \\\"Social policy, budget consolidation, fiscal compact, social compact, Social policy, budget consolidation, fiscal compact, social compact\\\",<\\\/div><div>  author   = \\\"Karl Aiginger\\\",<\\\/div><div>  year     = \\\"2012\\\",<\\\/div><div>  month    = nov,<\\\/div><div>  language = \\\"Deutsch\\\",<\\\/div><div>  journal  = \\\"WIFO Working Papers\\\",<\\\/div><p>}<\\\/p><\\\/div>\",\"ris\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_ris rendering_contributiontoperiodical rendering_ris rendering_contributiontoperiodical_ris\\\"><p>TY  - GEN<\\\/p><p>T1  - Sozialpolitik bei Budgetengp\u00e4ssen und Fiskalpakt<\\\/p><p>AU  - Aiginger, Karl<\\\/p><p>PY  - 2012\\\/11<\\\/p><p>Y1  - 2012\\\/11<\\\/p><p>N2  - Europa steht im Banne der Budgetkonsolidierung und versch\u00e4rft die fiskalischen Regeln. Es konnte nicht verhindern, dass 2012 eine Rezession eingetreten ist und die Schulden besonders in S\u00fcdeuropa weiter steigen. Gleichzeitig nehmen die Arbeitslosigkeit und die sozialen Unterschiede zu. Die Sozialpolitik liegt gro\u00dfteils in nationaler Kompetenz, wird aber dennoch immer st\u00e4rker von europ\u00e4ischen Regeln gepr\u00e4gt und steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Neue Aufgaben k\u00f6nnen nicht mehr durch zus\u00e4tzliche Steuern finanziert werden, da die Staatsausgaben schon bei 50% der Wirtschaftsleistung liegen und schon heute nicht voll durch Einnahmen gedeckt sind. Neue Aufgaben sind nur dann zu bew\u00e4ltigen, wenn die Probleme fr\u00fchzeitig erkannt oder das Auftreten von Problemen sogar verhindert wird, so z. B. durch Bildungspolitik oder Gesundheitspr\u00e4vention, bevor die Kosten von Arbeitslosigkeit, Krankheit und Pflege anfallen. 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Gleichzeitig nehmen die Arbeitslosigkeit und die sozialen Unterschiede zu. Die Sozialpolitik liegt gro\u00dfteils in nationaler Kompetenz, wird aber dennoch immer st\u00e4rker von europ\u00e4ischen Regeln gepr\u00e4gt und steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Neue Aufgaben k\u00f6nnen nicht mehr durch zus\u00e4tzliche Steuern finanziert werden, da die Staatsausgaben schon bei 50% der Wirtschaftsleistung liegen und schon heute nicht voll durch Einnahmen gedeckt sind. Neue Aufgaben sind nur dann zu bew\u00e4ltigen, wenn die Probleme fr\u00fchzeitig erkannt oder das Auftreten von Problemen sogar verhindert wird, so z. B. durch Bildungspolitik oder Gesundheitspr\u00e4vention, bevor die Kosten von Arbeitslosigkeit, Krankheit und Pflege anfallen. Die Zukunftsinvestitionen und die Jugendbesch\u00e4ftigung entscheiden sowohl \u00fcber die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Wirtschaft als auch \u00fcber die Akzeptanz des europ\u00e4ischen Modells, vor allem bei der Jugend. 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