{"id":113198,"date":"2024-01-22T18:27:22","date_gmt":"2024-01-22T17:27:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/113198\/"},"modified":"2024-11-14T13:19:24","modified_gmt":"2024-11-14T12:19:24","slug":"determinanten-der-einstellung-zu-wirtschaftspolitischen-massnahmen","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/113198\/","title":{"rendered":"Attitudes Towards Issues of Social and Economic Policy"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-113198","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"The available literature on people's attitudes towards issues of social and economic policy reaches very different conclusions. Some studies find that attitudes reflect individual utility, but more recent ones find political orientation to be more important. In the present study, WIFO uses a representative survey to investigate the determinants of the acceptance of reforms to social and economic policy in Austria. In the survey both the knowledge of economics and (individual) expectations about the results of the reforms are taken into account. It finds that people's attitudes towards most issues and measures of social and economic policy are quite homogeneous irrespective of ideological and socio-demographic categories. In addition, the study looks at how opinions are made among economists. It finds that for economists, ideological orientation matters more when forming an attitude towards social and economic policy reforms. Moreover, their opinion is closely linked to their professional environment, just like their opinion on the way other people make opinions: while (academic) researchers think that considerations of fairness are the most important determinant of people's attitudes, researchers in lobby groups think that maximisation of individual utility explains how most people form an opinion.","onlinedate":"2009-11-02 01:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20091101","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"173","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":415134,"zip":null,"link":"","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":null,"types":[81966],"research_groups":[3500],"collaboration":"","persons":[14871,14883,3843],"persons_data":"[{\"personId\":14871,\"personName\":\"Barbara Bechter\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":14883,\"personName\":\"Bernd Brandl\",\"organisationNames\":[\"University of Vienna\"]},{\"personId\":3843,\"personName\":\"Gerhard Schwarz\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[10660],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\">Bechter, B., Brandl, B.<span>, &amp; Schwarz, G.<\\\/span> (2009). <span><em>Determinanten der Einstellung zu wirtschaftspolitischen Ma\u00dfnahmen<\\\/em><\\\/span>. 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Dabei werden sowohl der Kenntnisstand {\\\\\\\"u}ber Wirtschaft ber{\\\\\\\"u}cksichtigt als auch die (subjektiven) Erwartungen zu den Konsequenzen der Ma{\\\\ss}nahmen. Die Akzeptanz sozial- und wirtschaftspolitischer Ma{\\\\ss}nahmen wird demnach in {\\\\\\\"O}sterreich wesentlich st{\\\\\\\"a}rker von der pers{\\\\\\\"o}nlichen Betroffenheit als von der ideologischen Orientierung beeinflusst. Dennoch sind die Einstellungen zu den meisten sozial- und wirtschaftspolitischen Themen und Ma{\\\\ss}nahmen in der Bev{\\\\\\\"o}lkerung {\\\\\\\"u}ber alle ideologischen Zuordnungen und soziodemographischen Gruppen hinweg ziemlich homogen. Die Studie untersucht zus{\\\\\\\"a}tzlich die Meinungsbildung unter {\\\\\\\"O}konomen und {\\\\\\\"O}konominnen. Deren ideologische Grundhaltung ist demnach von h{\\\\\\\"o}herer Relevanz f{\\\\\\\"u}r die Haltung gegen{\\\\\\\"u}ber der Sozial- und Wirtschaftspolitik, w{\\\\\\\"a}hrend der Eigennutzen nur bedingt ausschlaggebend ist. Ihre Meinung h{\\\\\\\"a}ngt zudem eng mit ihrem beruflichen Umfeld zusammen \u2013 ebenso wie das Bild, welches sie sich von der Meinungsbildung in der Bev{\\\\\\\"o}lkerung machen: W{\\\\\\\"a}hrend (akademische) Forscherinnen und Forscher Fairnesserw{\\\\\\\"a}gungen als wichtigste Determinante vermuten, gehen Personen in Interessenvertretungen von Nutzenmaximierung als Triebfeder der Meinungsbildung in der Bev{\\\\\\\"o}lkerung aus.\\\",<\\\/div><div>  keywords = \\\"Umfrage Wirtschaftsforschung Wirtschaftspolitik, Umfrage Wirtschaftsforschung Wirtschaftspolitik\\\",<\\\/div><div>  author   = \\\"Barbara Bechter and Bernd Brandl and Gerhard Schwarz\\\",<\\\/div><div>  year     = \\\"2009\\\",<\\\/div><div>  month    = nov,<\\\/div><div>  language = \\\"Deutsch\\\",<\\\/div><p>}<\\\/p><\\\/div>\",\"ris\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_ris rendering_bookanthology rendering_ris rendering_bookanthology_ris\\\"><p>TY  - BOOK<\\\/p><p>T1  - Determinanten der Einstellung zu wirtschaftspolitischen Ma\u00dfnahmen<\\\/p><p>AU  - Bechter, Barbara<\\\/p><p>AU  - Brandl, Bernd<\\\/p><p>AU  - Schwarz, Gerhard<\\\/p><p>PY  - 2009\\\/11<\\\/p><p>Y1  - 2009\\\/11<\\\/p><p>N2  - Die Determinanten der Einstellung zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in der Bev\u00f6lkerung werden in der Literatur sehr unterschiedlich beurteilt. Zum einen werden die Einstellungen auf Eigennutzen zur\u00fcckgef\u00fchrt, vor allem j\u00fcngere Studien bezeichnen aber die politische Orientierung als pr\u00e4gend. Das WIFO geht in dieser Untersuchung aufgrund einer Repr\u00e4sentativbefragung den Gr\u00fcnden f\u00fcr die Akzeptanz von sozial- und wirtschaftspolitischen Ma\u00dfnahmen in \u00d6sterreich nach. Dabei werden sowohl der Kenntnisstand \u00fcber Wirtschaft ber\u00fccksichtigt als auch die (subjektiven) Erwartungen zu den Konsequenzen der Ma\u00dfnahmen. Die Akzeptanz sozial- und wirtschaftspolitischer Ma\u00dfnahmen wird demnach in \u00d6sterreich wesentlich st\u00e4rker von der pers\u00f6nlichen Betroffenheit als von der ideologischen Orientierung beeinflusst. Dennoch sind die Einstellungen zu den meisten sozial- und wirtschaftspolitischen Themen und Ma\u00dfnahmen in der Bev\u00f6lkerung \u00fcber alle ideologischen Zuordnungen und soziodemographischen Gruppen hinweg ziemlich homogen. Die Studie untersucht zus\u00e4tzlich die Meinungsbildung unter \u00d6konomen und \u00d6konominnen. Deren ideologische Grundhaltung ist demnach von h\u00f6herer Relevanz f\u00fcr die Haltung gegen\u00fcber der Sozial- und Wirtschaftspolitik, w\u00e4hrend der Eigennutzen nur bedingt ausschlaggebend ist. Ihre Meinung h\u00e4ngt zudem eng mit ihrem beruflichen Umfeld zusammen \u2013 ebenso wie das Bild, welches sie sich von der Meinungsbildung in der Bev\u00f6lkerung machen: W\u00e4hrend (akademische) Forscherinnen und Forscher Fairnesserw\u00e4gungen als wichtigste Determinante vermuten, gehen Personen in Interessenvertretungen von Nutzenmaximierung als Triebfeder der Meinungsbildung in der Bev\u00f6lkerung aus.<\\\/p><p>AB  - Die Determinanten der Einstellung zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in der Bev\u00f6lkerung werden in der Literatur sehr unterschiedlich beurteilt. Zum einen werden die Einstellungen auf Eigennutzen zur\u00fcckgef\u00fchrt, vor allem j\u00fcngere Studien bezeichnen aber die politische Orientierung als pr\u00e4gend. Das WIFO geht in dieser Untersuchung aufgrund einer Repr\u00e4sentativbefragung den Gr\u00fcnden f\u00fcr die Akzeptanz von sozial- und wirtschaftspolitischen Ma\u00dfnahmen in \u00d6sterreich nach. Dabei werden sowohl der Kenntnisstand \u00fcber Wirtschaft ber\u00fccksichtigt als auch die (subjektiven) Erwartungen zu den Konsequenzen der Ma\u00dfnahmen. Die Akzeptanz sozial- und wirtschaftspolitischer Ma\u00dfnahmen wird demnach in \u00d6sterreich wesentlich st\u00e4rker von der pers\u00f6nlichen Betroffenheit als von der ideologischen Orientierung beeinflusst. Dennoch sind die Einstellungen zu den meisten sozial- und wirtschaftspolitischen Themen und Ma\u00dfnahmen in der Bev\u00f6lkerung \u00fcber alle ideologischen Zuordnungen und soziodemographischen Gruppen hinweg ziemlich homogen. 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